Mittwoch, 28. Juni 2017

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„Hände hoch fürs Handwerk“ ausgezeichnet

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Preis für Initiative der Nachwuchssicherung im ländlichen Raum

Koblenz. Die Kampagne „Hände hoch fürs Handwerk“ hat eine Auszeichnung vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) im Rahmen des Wettbewerbs „Menschen und Erfolge“ erhalten.

Der demografische Wandel erschwert die Suche nach dringend benötigten Nachwuchskräften. In ländlich geprägten, strukturschwachen Räumen verschärft die Abwanderung insbesondere junger Menschen den Fachkräftemangel zusätzlich. Der Wettbewerb „Menschen und Erfolge“ ehrt Betriebe und Unternehmen, die den Standort „ländlicher Raum“ schätzen und regionale Ressourcen, Potenziale und Begabungen gezielt nutzen. Dazu zählen auch Initiativen wie „Hände hoch fürs Handwerk“, die sich für die Sicherung des Nachwuchses einsetzen und dazu zahlreiche Aktionen initiieren.

Der Startschuss zur Kampagne, die von der Handwerkskammer (HwK) Koblenz, der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Westerwald (WFG) und der Kreishandwerkerschaft Rhein-Westerwald gemeinsam ins Leben gerufen wurde, fiel 2015. Ziel ist es, zu zeigen, dass das Handwerk vielseitig ist und hervorragende Zukunftsperspektiven bietet - auch und gerade in ländlichen Räumen.

Die Auszeichnung durch das BMUB ist für die Kooperationspartner Lohn und Ansporn zugleich.

Informationen zum Projekt bei der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Westerwald

Tel. 02602/ 124-405, Fax -394, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , www.wfg-ww.de

Koblenzer Sommerfest zu „Rhein in Flammen“

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Das 62 Jahre alte Feuerspektakel „Rhein in Flammen" ist jedes Jahr der Veranstaltungshöhepunkt im UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal. Am 12. August lassen acht Feuerwerke den nächtlichen Himmel zwischen Spay/Braubach und Koblenz in phantastischen Farben erstrahlen.

Das Rahmenprogramm an Rhein- und Moselufer rund um das Deutsche Eck wird vom 11. bis zum 13. August zum Koblenzer Sommerfest, das in diesem Jahr zum sechsten Mal stattfindet. Der städtische Eigenbetrieb Koblenz-Touristik als örtlicher Veranstalter bietet an drei Veranstaltungstagen und auf über acht Bühnen und Spielflächen Altbewährtes sowie neue Programmpunkte und Kooperationspartner. Dabei bleibt die Vielfältigkeit im Programmangebot erhalten. Auch in der Festung Ehrenbreitstein wird an drei Tagen das Festungsfest gefeiert. Die Seilbahn verbindet beide Veranstaltungen rechts und links des Rheins und fährt mit verlängerten Fahrtzeiten bis in die Nacht hinein.

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Philippinische Delegation zu Besuch im Gastronomischen Bildungszentrum

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Ausbau des internationalen Bildungsnetzwerks

12 Vertreter der Leyte Normal Universität, einer staatlichen Hochschule in Tacloban City, Philippinen, besuchten am 20.06. das Gastronomische Bildungszentrum der Industrie- und Handelskammer Koblenz (GBZ).

Ziel war es Bildungskooperationen für die Zukunft auszuloten. Die Leyte Normal Universität mit rund 4000 Studenten bietet unter anderem Bachelor und Masterstudiengänge in Culinary Art und Hotelmanagement an. Hier zeigen sich interessante Schnittmengen zu den Angeboten des Gastronomischen Bildungszentrums in Koblenz, das seit fast 30 Jahren eine Vielzahl von Weiterbildungen für die angehenden Fachkräfte in Küche, Hotellerie und dem Tourismus anbietet. Das GBZ verfügt bereits über eine Reihe internationaler Kooperation, so z.B. mit der Johnson & Wales Universität in den USA und dem Hospitality Industry Training and Development Centre Hong Kong. „Wir wurden aufgrund unseres Branchen-Know-Hows und unserer Erfahrung angesprochen und sehen eine Reihe von Anknüpfungspunkten mit den Kollegen von der Leyte Normal Universität“, so Dr. Sabine Dyas, Geschäftsführerin des GBZ.

Durch eine Absichtserklärung (Memorandum of Understanding), unterzeichnet von Dr. Jude A. Duarte, Präsident der Leyte Normal Universität und Dr. Sabine Dyas wurde die Bereitschaft zur Zusammenarbeit bekundet. Weitere Gespräche folgen. Angedacht ist es, bewährte GBZ-Seminare im Bereich Kochen (Europäische Küche) und Wein und Weinservice (Assitant Sommelier) auf den Bedarf der Leyte Normal Univerität anzupassen und dann in englischer Sprache für philippinische Studentengruppen in Koblenz oder auch vor Ort in Tacloban nach deutschem Qualitätsstandard anzubieten.

 

Joachim Paul (AfD): Erneut Gewalttaten mit Stichwaffen in Koblenz

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Im Jahr 2016 kam es in der Stadt Koblenz zu einem enormen Anstieg der Gewaltdelikte. Besorgniserregend ist dabei insbesondere der Anstieg der Straftaten, die unter dem Einsatz von Stichwaffen begangen wurden.

Die Zahl der Körperverletzungen mit Stichwaffen stieg von 43 im Jahr 2011 auf 77 im Jahr 2016 an.

Als aktueller Höhepunkt kann die gewalttätige Auseinandersetzung zwischen zwei Personengruppen im Asterstein betrachtet werden. Bei ihnen handelt es sich mutmaßlich um rivalisierende Banden. Bilanz der Gewaltnacht: ein Schwerverletzter und der Einsatz mehrerer Mannschaftswagen und einer Hubschrauberstaffel.

Dazu Joachim Paul, stellvertretender Vorsitzender der AfD-Ratsfraktion in Koblenz:

„Die jüngste Gewaltnacht ist lediglich ein weiterer Mosaikstein in Bezug auf die Entwicklung der Gewaltdelikte in der Stadt Koblenz. Der immer häufiger stattfindende Einsatz von Stichwaffen zeugt dabei von einer neuen Qualität der Gewalt und dem immer rücksichtsloseren Vorgehen der Täter. Diese Entwicklungen dürfen nicht länger ignoriert werden. Falls es sich bei den Tätern nicht um deutsche Staatsbürger handelt, sollte die Möglichkeit aufenthaltsbeendender Maßnahmen intensiv geprüft werden.“

Pulse of Europe Demo

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Pulse of Europe Koblenz will weiter für ein starkes Europa demonstrieren, denn nur im Team kann Europa die Zukunft gewinnen. Deshalb wird zur fröhlichen Europa-Demonstration mit der ganzen Familie aufgerufen am kommenden Sonntag, 2. Juli, 14-15:00 am Deutschen Eck hinter dem Kaiser.

Hans-Peter Etzold, Initiator von Pulse of Europe in Koblenz, will mit der Kundgebung ein klares Statement abgeben: "Wenn die Europäer wie in einem FC Europa zusammenspielen, dann sind wir unschlagbar und die Putins und Trumps könnten uns nicht aufhalten."

Europa ist deshalb eine Insel der Stabilität, sozialer Sicherheit, des Fortschritts und der Freiheit, weil seit 70 Jahren Menschen, Talent und Reichtum nicht mehr für Kriege verheizt werden. Betrachtet man die letzten 1000 Jahre Europas so sind diese 70 Jahre Frieden völlig abnorm. Deshalb gilt es weiterzumachen auf diesem Weg und den destruktiven Kräften entgegenzuwirken. Koblenz ist hoffentlich dabei!

Also drei Dinge merken:

- Sonntag, 2. Juli, 14:00, Deutsches Eck hinter dem Kaiser
- Europa-Fahnen und Europa-Symbole mitbringen,
- für gutes Wetter beten.

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