Mittwoch, 26. April 2017

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Verbraucherzentrale und Landkreis MYK kooperieren

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Migranten erhalten Tipps zu „Energie sparen“ und „Verbraucherschutz“

KREIS MYK. Bereits seit Januar arbeiten die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz und der Landkreis Mayen-Koblenz zusammen, um die Integration von Zugewanderten durch spezielle Verbraucherseminare für Migranten zu verbessern. Die Organisation der Veranstaltungen übernimmt das aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds unterstütze Projekt „MiKo-MYK“, die Referenten stellt die Verbraucherzentrale und anfallende Dolmetscherkosten übernimmt der Landkreis.

Für Menschen, die in Deutschland aufgewachsen sind, ist es selbstverständlich, Fenster im Winter zu schließen, nach dem Duschen zu lüften und Wasser sparsam zu verwenden. Vielen Migranten, die erst vor kurzem nach Deutschland eingewandert sind, fehlt jedoch das notwendige Wissen. „Für Menschen aus warmen und trockenen Ländern sind beispielsweise Heizkosten oft gar kein Begriff. Auch mussten sie sich sicherlich noch nicht mit Stromkosten für den Wäschetrockner beschäftigen, denn das Wäschetrocknen übernahm im Herkunftsland ganzjährig das Klima“, sagt der Erste Kreisbeigeordnete Burkhard Nauroth.

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Starthilfe für Freiwillige Rückkehr

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KREIS MYK. Ausreisepflichtige Asylbewerber erhalten durch ein neues Programm des Bundes weitere Anreize für eine freiwillige Ausreise aus der Bundesrepublik Deutschland. Darauf weist die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz hin.

Als Ergänzung zu bereits bestehenden Programmen, die die freiwillige Ausreise finanziell fördern, hat der Bund nun das Zusatzprogramm „StarthilfePlus“ aufgelegt. Das Programm ist seit wenigen Wochen in Kraft. Es fördert Personen aus 45 Herkunftsländern, wie z.B. Afghanistan, Eritrea, Irak, Iran, Marokko, Tunesien oder Vietnam, und richtet sich vor allem an Asylbewerber, deren Erfolgsaussichten auf Anerkennung sehr gering sind. Nicht vom Programm betroffen sind Personen aus den Westbalkanstaaten.

Das neue Programm sieht verschiedene Stufen vor. So erhält ein Ausreisewilliger, der sich während seines Asylverfahrens für die freiwillige Ausreise entscheidet, einen zusätzlichen Betrag von 1200 Euro. Der Bonus sinkt auf 800 Euro, wenn die Entscheidung zur freiwilligen Ausreise nach dem Erhalt eines negativen Asylbescheides erfolgt. Auch geduldete Personen können unter engen Voraussetzungen einen Bonus von 800 Euro erhalten.

Ansprechpartner bei der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz sind Christian Engers, Telefon 0261/108-539, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , und Thomas Urban, Telefon 0261/108-145, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Landrat begrüßt 37 neue deutsche Staatsbürger

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Einbürgerungsurkunden übergeben

KREIS MYK. Landrat Dr. Alexander Saftig überreichte in einer feierlichen Zeremonie im Kreishaus an 37 Menschen aus 20 Nationen ihre Einbürgerungsurkunden. Die meisten von ihnen – neun - hatten vorher einen britischen Pass. Hier scheint der Brexit, der beschlossene Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union, erste Spuren zu hinterlassen.

Der Kreischef unterstrich die Bedeutung guter Kenntnisse der deutschen Sprache für eine gelingende Integration: „Sprache öffnet Türen. Insbesondere für Kinder und Jugendliche sind gute Deutschkenntnisse enorm wichtig, damit sie in der Schule und später im Beruf nicht den Anschluss verlieren.“ Auch wirbt der Landrat um eine aktive Teilnahme am gesellschaftlichen Leben: „Wer sich integrieren möchte, muss sich einbringen. Etwa in einem Verein, im Elternbeirat eines Kindergartens oder einer Schule. Auch der Gang zur Wahlurne zählt dazu. Unsere Demokratie vom Mitmachen.“

Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist

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Weitere Kitas aus MYK beteiligen sich an Sprachprojekt

KREIS MYK. In einem ersten Auswahlverfahren des Bundes wurden sieben Kindertagesstätten (Kitas) im Landkreis Mayen-Koblenz bereits 2016 ausgewählt, um am Bundesprogramm „Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“ teilzunehmen. Jetzt kamen in einem zweiten Förderaufruf acht weitere Einrichtungen aus dem Kreisgebiet hinzu. Das Programm soll allen Kindern die bestmöglichen Chancen in Schule, Ausbildung und Berufsleben bieten. Zusätzliche Fachkräfte unterstützen vor Ort in den Kita-Teams und entwickeln passgenaue Maßnahmen für die jeweiligen Einrichtungen. In einer Zwischenbilanz stellen Kitas und Jugendamt fest, dass die pädagogische Arbeit mit den Kindern erleichtert wird, weil der Sprachbedarf gezielter ermittelt werden kann. Auch habe man mit der Einbeziehung der Eltern, insbesondere von Migrantenkindern, gute Erfahrengen gemacht.

Sprache und Kommunikation sind in vielen Hinsichten ein Bindeglied zwischenmenschlicher Beziehungen. Sprache ist unverzichtbar für eine gesellschaftliche Teilhabe und eine erfolgreiche Bildungs- und Berufslaufbahn. Doch nicht alle Kinder verfügen über gleichwertig deutsche Sprachkenntnisse. Studien zufolge hat jedes vierte Kind am Ende der Kita-Zeit einen sprachlichen Förderbedarf. Auf dieser Basis wurde das Modellprogramm des Bundes ins Leben gerufen.

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