Donnerstag, 25. Mai 2017

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10 Jahre Elterngeld

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10 Jahre Elterngeld verändern auch im Landkreis das Engagement von jungen Vätern für die Familie

KREIS MYK. Vor zehn Jahren wurde bundesweit das Elterngeld eingeführt – der Beginn einer Erfolgsgeschichte: Denn seitdem haben acht Millionen Mütter und Väter diese Familienleistung bezogen und sich ganz oder teilweise dem Nachwuchs gewidmet. Die Resonanz fällt insgesamt positiv aus. 82 Prozent der Eltern sagen, dass das Elterngeld besonders wichtig für ihr Familieneinkommen ist. Im Landkreis Mayen-Koblenz kümmert sich die Elterngeldstelle der Kreisverwaltung um die Familienleistung. Derzeit bekommen 1953 Mütter und Väter jeden Monat Elterngeld zwischen 300 und 1.800 Euro. Insgesamt verwaltet die Elterngeldstelle jährlich rund 11,5 Millionen Euro.

Die Einführung des Elterngeldes im Jahr 2007 markierte einen Richtungswechsel in der Familienpolitik. Erstmals wurden beide Eltern in ihrer Familienverantwortung angesprochen und auch das väterliche Engagement durch zusätzliche Elterngeldmonate belohnt. Inzwischen nehmen bundesweit 34 Prozent der Väter Elterngeldmonate in Anspruch - in einigen Regionen sind es sogar bis zu 58 Prozent. Vor der Einführung des Elterngeldes waren es durchschnittlich etwa zwei Prozent.

Mit dem ElterngeldPlus wurde die Leistung im Jahr 2015 dann nochmals modernisiert und genauer an die Wünsche und Bedürfnisse junger Eltern angepasst. Das ElterngeldPlus erleichtert die Kombination aus Teilzeitarbeit und Elterngeldbezug und begünstigt zudem eine partnerschaftliche Aufteilung der Elterngeldmonate zwischen Mutter und Vater. So besteht die Möglichkeit, vier weitere Monate ElterngeldPlus als Partnerschaftsbonus zu nutzen, wenn Mutter und Vater in vier aufeinanderfolgenden Monaten gleichzeitig zwischen 25 und 30 Wochenstunden arbeiten. Der Partnerschaftsbonus kommt besonders bei den Vätern gut an: Bis zu 41 Prozent aller Väter, die ElterngeldPlus beantragen, entscheiden sich zugleich für den Partnerschaftsbonus.

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Landwirte und Winzer stellten schnell auf elektronische Anträge um

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Fast alle nutzen bereits das neue Verfahren

KREIS MYK. Auf Forderung der EU müssen die Anträge auf Agrarförderung zum Antragsjahr 2018 voll auf die elektronische Antragstellung umgestellt werden. Die Landwirte und Winzer im Kreis Mayen-Koblenz und der Stadt Koblenz stellen sich schnell auf neue Antragsverfahren ein: Fast alle nutzen bereits das neue Verfahren.

„Bereits für die Jahre 2016 und 2017 sind Quoten von 25 bzw. 75 Prozent zu erfüllen“, erklärt Dr. Rudolf Schneider, der zuständige Abteilungsleiter. Lag man 2016 mit 31 Prozent bereits gut über dem geforderten Soll, wurden nun von insgesamt 692 Anträgen 690 elektronisch eingereicht. „Die Landwirte und Winzer nutzen die grafische, IT-gestützte Antragstellung. Mit einer Quote von 99,71 bei geforderten 75 Prozent im aktuellen Jahr ist das ein voller Erfolg“, so Schneider. „Sie haben sich in mühevoller Detailarbeit in die neue grafische Antragsform eingearbeitet haben. Dank gilt auch den Mitarbeitern des Dienstleistungszentrum ländlicher Raum (DLR), die durch Schulungen und Informationsveranstaltungen die Umstellung unterstützt haben sowie dem Maschinenring Rhein-Ahr-Eifel, die für Antragsteller die Anträge umgesetzt haben.“

Für das Referat Landwirtschaft ist 2017 kein einfaches Jahr: „Es gab viele Veränderungen“, sagt Referatsleiter Peter Augel. „19 Betrieben wurde endgültig aufgegeben und in elf Betrieben wurde an die nächste Generation übergeben. Zudem gab es zehn Neueinsteiger, die erstmals einen Antrag auf Agrarförderung stellten. Mit viel Vorbereitung, In-formation, Schulung und Beratung konnten alle auf einen guten Stand gebracht werden.“

Für das Team um Peter Augel geht die Arbeit jetzt erst richtig los. Alle Anträge müssen geprüft und intensiven Kontrollen unterzogen werden, bis es dann zum Jahresende zu einer Auszahlung kommen kann. Parallel stehen aber noch weitere Antragsverfahren an, wie die Teilnahme an den Agrar-, Umwelt-, und Klima-Maßnahmen im Juni und die Förderung von Neuanlagen von Weinbergen im Juli.

Hochschule Koblenz

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Ministerium und Hochschule Koblenz präsentieren Modellprojekt-Ergebnisse zur Wohnungslosenhilfe

KOBLENZ/MAINZ. Von Wohnungslosigkeit sind seit Jahren immer mehr jüngere Bevölkerungsgruppen betroffen. Das Durchschnittsalter liegt bei 35 Jahren, der Anteil der Frauen beträgt über 25 Prozent. Mit dem Blick auf die spezifischen Lebenslagen und Bedarfe dieser Menschen hat das Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie (MSAGD) gemeinsam mit dem Institut für Forschung und Weiterbildung der Hochschule Koblenz (IFW) ein zweijähriges Modellprojekt zum Schnittstellenmanagement in der Wohnungslosenhilfe in der Region Koblenz durchgeführt. Die Ergebnisse dieser Modellarbeit werden jetzt im Rahmen der Fachtagung "Perspektiven für junge Wohnungslose" am Donnerstag, 8. Juni 2017, von 10:00 bis 15.30 Uhr im MSAGD in der Bauhofstraße 9 in Mainz präsentiert. Fachlich Interessierte können sich noch bis 30. Mai 2017 dazu anmelden. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Ziel der Modellarbeit war eine intensive fachliche Zusammenarbeit an den Schnittstellen der verschiedenen Hilfesysteme, da die vielfältigen regionalen Angebote für wohnungslose Menschen oft nicht im erforderlichen Maße miteinander vernetzt werden. Die Komplexität der Problemlagen erfordert ein strukturiertes und abgestimmtes Vorgehen. Das Modellprojekt zeigt, wie das kooperative Schnittstellenmanagement zwischen Einrichtungen, Diensten und Behörden funktioniert und dass es eine gut geeignete Basis für wirksame fachliche Hilfen bieten kann. Auf der Basis von verbindlichen Kooperationsvereinbarungen wurden spezifische Instrumente zusammen mit den Fachkräften der Wohnungslosenhilfe erarbeitet und erprobt. Darüber hinaus wurde ein praxisorientiertes softwaregestütztes Dokumentationssystem entwickelt, in das die neuen Instrumentarien integriert sind.

Die Fachtagung dient der Präsentation und Bewertung der Modellergebnisse sowie der Diskussion über die Nutzung der gewonnenen Erkenntnisse und Instrumentarien in weiteren Regionen von Rheinland-Pfalz. Sie findet von 10:00 bis 15.30 Uhr in Raum 224 im Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie statt. Nach der Begrüßung durch David Langner, Staatssekretär für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie in Rheinland-Pfalz wird in verschiedenen Vorträgen auf Rahmenbedingungen und Untersuchungsergebnisse in der Wohnungslosenhilfe eingegangen. Aktuelle Erhebungen zu Straßenjugendlichen werden von einer Referentin des Deutschen Jugendinstituts vorgestellt. Prof. Dr. Robert Frietsch und Dirk Holbach vom IFW präsentieren um 11:30 Uhr die fachlichen Konsequenzen des Modellprojektes, bevor dann am Nachmittag die Diskussionsrunden und ein Podiumsgespräch stattfinden.

Der Veranstaltungsflyer mit weiteren Informationen zum Programm ist unter www.hs-koblenz.de/ifw abrufbar. Anmeldungen nimmt das IFW per Fax oder E-Mail bis zum 30. Mai 2017 entgegen unter 0261-9528 261 oder Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

 

Kanalerneuerung Mainzer Straße

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Die Koblenzer Stadtentwässerung erneuert derzeit den Mischwasserkanal inklusive der Hausanschlüsse in der Mainzer Straße zwischen Markenbildchenweg und Mainzer Tor.

Die Arbeiten im ersten Bauabschnitt sind soweit fertiggestellt, so dass am Dienstag, 31. Mai, eine neue Asphaltbefestigung eingebaut werden kann. Daher wird der Abschnitt der Mainzer Straße zwischen Markenbildchenweg und Roonstraße an diesem Tag komplett gesperrt.

Der Verkehr kann ab dem 31.05.2017 diesen Bereich wieder uneingeschränkt bis zur Roonstraße befahren, die Sperrung der Kreuzung Roonstraße/ Mainzer Straße ist ebenfalls zu diesem Zeitpunkt wieder aufgehoben.

Die Arbeiten des 2. Bauabschnitts schließen sich direkt an. Wegen der Lage und der Tiefe des Kanals ist ein Aufrechterhalten des Durchgangsverkehrs im Bereich zwischen Roonstraße und Mainzer Tor nicht mehr möglich. Daher muss die Mainzer Straße in diesem Bereich ab Mittwoch, 31. Mai voll gesperrt werden. Für den fließenden Verkehr ist eine Umleitung ausgeschildert. Die Gehwege bleiben weiterhin nutzbar. Anwohner können bis zur Baustelle fahren.

Die Fachleute der Stadtentwässerung wollen diesen Bauabschnitt bis in der ersten Augustwoche fertigstellen.

Die Verkehrsteilnehmer werden um Verständnis und erhöhte Aufmerksamkeit gebeten.

Flugroute von Rübenach nach Neumünster:

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Sieger-Luftballon von Rübenacher Grundschülerin schaffte 509 km Flugweite

(Koblenz, 24.05.2017) Die Kinder der Grundschule Rübenach fieberten in den letzten Wochen eifrig mit: Sie hatten beim Frühlingsfest der Grundschule viele bunte Luftballons in den blauen Himmel steigen lassen.

Die Luftballons waren mit einer Karte und ihrem Namen versehen. Ziel war es, dass sie möglichst weit übers Land fliegen sollten und die Karten von den Findern auch an die Geschäftsstelle der Volksbank in Rübenach zurückgesandt würden. Den drei Kindern, deren Ballons am weitesten fortkamen, winkten attraktive Geldgewinne.

Das Ergebnis kann sich nun wirklich sehen lassen: Sage und schreibe 509 km schaffte der Ballon von Isabelle Conrad, der in Neumünster gefunden wurde. Auf Platz 2 kam Timo Geige – sein Ballon wurde im 478 km entfernten Bargfeld-Stegen gefunden. Den dritten Platz belegte Carla Bens mit immer noch beachtlichen 399 km, gefunden in Lauenbrück.

Melanie Schneider und Shanice Schneider, Privatkundenbetreuerinnen bei der Volksbank Koblenz Mittelrein, besuchten die Grundschule Rübenach und übergaben den Kindern ihre Preis-Urkunden. Durch den Verkauf der Luftballons kam ein Gesamterlös von 107,60 Euro zusammen, über den sich nun der Förderverein der Grundschule Rübenach freuen kann.

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