Freitag, 22. September 2017

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Pflege und Demenz: Landkreis und Landfrauen meinsam aktiv mit gemeinsam aktiv

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Nächste Veranstaltungen in Weitersburg und Kirchwald

KREIS MYK. Gesundes Älterwerden, solange wie möglich zu Hause bleiben und am gesellschaftlichen Leben teilhaben, wünschen sich die meisten Menschen. Wie kann man Betroffene und deren Familien dabei bestmöglich unterstützen? Antworten auf diese Frage möchte der Landkreis Mayen-Koblenz gemeinsam mit dem Landfrauenkreisverband in einer Veranstaltungsreihe geben. Die nächsten Termine sind am 10. Oktober in Weitersburg und am 12. Oktober in Kirchwald.

Im Pfarrheim St. Marien in Weitersburg informieren am 10. Oktober, um 18 Uhr Beraterinnen des örtlichen Pflegestützpunktes über Unterstützungsangebote, Voraussetzungen und Leistungen der Pflegeversicherung.

Waltraud Klein, Geschäftsführerin der Alz-heimer Gesellschaft nördliches Rheinland-Pfalz informiert am 12. Oktober, um 18:30 Uhr im Gemeindehaus in Kirchwald über das Thema Demenz. Unter dem Motto „Ich bin dement und nicht verrückt“ geht sie auf den Blickwinkel der von Demenz betroffenen Menschen ein.

Anmeldungen und mehr Informationen zu den Veranstaltungen bei Lea Bales, Gleich-stellungsbeauftragte des Landkreises Mayen-Koblenz, telefonisch 0261/108-275 oder per E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Infos im Internet unter www.mayen-koblenz.de (Stichwort Senioren).

Ergebnispräsentation der Wahlen

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Am kommenden Sonntag, 24. September, findet die Bundestagswahl und in der Stadt Koblenz zusätzlich auch die Wahl des neuen Oberbürgermeisters statt. Ab 18:00 Uhr wird daher im Historischen Rathaussaal, Rathaus-Gebäude I, Willi-Hörter-Platz 1, eine öffentliche Ergebnispräsentation stattfinden. Interessierte sind eingeladen diesen Service der Stadt Koblenz zu nutzen. Der Zugang zum Historischen Rathaussaal erfolgt über den Eingang Jesuitenplatz, ist aber auch barrierefrei über den  Aufzug im Innenhof des Rathaus-Gebäudes I möglich.

Die laufend aktualisierten Wahlergebnisse können zudem über die Smartphone-App „Wahlportal“ abgerufen werden oder über die Internetseite www.wahlergebnisse.koblenz.de, auf welcher nach Vorliegen des vorläufigen amtlichen Endergebnisses, auch ein Schnellbericht der städtischen Statistikstelle abrufbar sein wird.

Bibliotheksfachleute aus ganz Deutschland zu Besuch in der Koblenzer Stadtbibliothek

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Die Teilnehmer der Fachkonferenz der Bibliotheksfachstellen in Deutschland nahmen an einer Führung durch die 2013 neu eröffnete Koblenzer Stadtbibliothek im Forum Confluentes teil.

Das architektonische Ambiente in dem vom Architekturbüro Benthem Crouwel, Aachen, entworfenen Kulturgebäude und die moderne Ausstattung der Bibliothek stießen dabei auf großes Interesse.

Die Führung passte zum inhaltlichen Schwerpunkt der zweitägigen Fachkonferenz. Die sehr gut besuchte Veranstaltung wurde vom Landesbibliothekszentrum Rheinland-Pfalz unter dem Motto "Begegnen - Lernen - Entdecken: Bibliothekskonzepte für heute und morgen" organisiert. Nach Auffassung von Aat Vos, der als Buchautor und Architekt ausgezeichneter
Bibliotheken den Eröffnungsvortrag in der Universität hielt, sollten Bibliotheken eine breitere gesellschaftlichere Rolle annehmen und sich als bedeutende Dritte Orte in der Öffentlichkeit positionieren. Dabei spielt unter anderem die Architektur eine tragende Rolle.

Der Vorsitzende der Fachkonferenz Alexander Budjan und der Stellvertretende Leiter des Landesbibliothekszentrums Günter Pflaum bedankten sich bei Bibliotheksdirektorin Susanne Ott und ihren Kollegen für den interessanten Rundgang.

Neuendorf-Chronik freigeschaltet

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Vor interessiertem Publikum schaltete Michael Koelges, Leiter des Stadtarchivs Koblenz, die Neuendorfer Online-Chronik frei, die in enger Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv im Verlauf mehrerer Jahre entstanden ist. Zuvor hatten die beiden Autoren Willi Gabrich und Anke Sürtenich mit der Entstehungsgeschichte, dem Aufbau und dem Inhalt der umfangreichenDatensammlung über Neuendorf vertraut gemacht. Die Neuendorfer Chronik enthält Zahlen, Daten und Fakten über Ereignisse in und um den Koblenzer Stadtteil von der Frühzeit des Ortes bis unmittelbar in die Gegenwart. Sie hat einen Umfang von derzeit 133 Seiten, inklusive Quellen- und Literaturverzeichnis und einem Fotoanhang von zwölf Seiten. Die Chronik wird laufend ergänzt. Das Werk ist von jedem Interessierten auf der Homepage des Stadtarchivs Koblenz einsehbar (www.stadtarchiv.koblenz.de ,dort unter der Rubrik „Stadtgeschichte online“).

Hochschule Koblenz

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Sommeruni für weibliche Flüchtlinge an der Hochschule Koblenz begeisterte mit vielen Workshops und Laborführungen

KOBLENZ. Mit der Übergabe der Teilnahmezertifikate und einem äußerst positiven Fazit ist die Kursphase der ersten MINT-Sommeruni für weibliche Geflüchtete an der Hochschule Koblenz zu Ende gegangen. In den vergangenen drei Wochen konnten die 15 Teilnehmerinnen im Alter zwischen 19 und 35 Jahren in zahlreichen Workshops, Laborbesuchen und Führungen sowie im Rahmen von Beratungsgesprächen die Möglichkeiten eines ingenieurwissenschaftlichen Studiums ausloten. Das durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung unter dem Förderkennzeichen 01FP1622 geförderte Vorhaben „Frauen in MINT – Neue Chancen für weibliche Flüchtlinge. Sommeruniversitäten im Ingenieurwesen an der Hochschule Koblenz“ wird von dem Gleichstellungsbüro der Hochschule Koblenz organisiert.

Zentrales Ziel des Vorhabens ist es, weibliche Fachkräfte für die akademischen Berufsfelder im MINT-Bereich zu gewinnen, also in den Branchen rund um Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften oder Technik. Im Rahmen der Kursphase der Sommeruni an der Hochschule Koblenz lernten die Frauen vor allem den RheinMoselCampus in Koblenz sowie den WesterWaldCampus in Höhr-Grenzhausen kennen.

 

Begonnen hatte die MINT-Sommeruni mit einem ganztägigen Seminar über deutsche Kultur und Sprache sowie mit einer Einführungsveranstaltung, bei der die jungen Frauen sich über den großen Bedarf des Arbeitsmarktes an Fachkräften im MINT-Bereich und über die damit auch für weibliche Beschäftigte verbundenen Chancen und Perspektiven informieren konnten. Am WesterWaldCampus in Höhr-Grenzhausen hatten die Frauen anschließend zwei Tage lang Zeit, die Fachrichtung „Werkstofftechnik, Glas und Keramik“ zu erkunden.

Am RheinMoselCampus lag der Schwerpunkt der Kursphase auf verschiedenen MINT-Kursen und -Übungen, die geflüchteten Frauen den Einstieg in ein MINT-Studium oder einen MINT-Beruf erleichtern. Ergänzend hierzu erhielten die Teilnehmerinnen eine Haus- und Bibliotheksführung sowie Erklärungen zum digitalen Hochschul- und Bibliothekssystem. Zudem konnten sie hier die Labore des Maschinenbaus, des Bauingenieurwesens sowie der Elektro- und Informationstechnik erkunden. Zum Programmpunkt gehörte auch das Basteln eines Diodenmännchens, das die Frauen unter Anleitung von Prof. Dr. Johannes Stolz mit einem USB-Anschluss versahen und so zum Leuchten bringen konnten. Unterstützt wurden sie dabei auch von den beiden Tutorinnen Amira Zaidan und Atiye Yildirim sowie von Tutor Lucas Barz. Nach Abschluss der dreiwöchigen Kursphase der Sommeruni beginnen die Frauen nun Praktika in verschiedenen MINT-Unternehmen.

Amira Zaidan, arabisch sprechende Studentin der Sozialen Arbeit, half während der Sommeruni vor allem bei Verständigungsproblemen. „Die Frauen konnten sich schon sehr gut verständigen, nur bei der Fachsprache fehlte manchmal der richtige Begriff.“ Zwei der Frauen stammten aus dem Iran, die übrigen waren aus Syrien geflüchtet. Die meisten hatten dort bereits einen technischen Studiengang belegt oder sogar schon abgeschlossen. So gehörten beispielsweise eine Biologin, eine Informatikerin und eine Masterabsolventin der Verfahrenstechnik zu der Gruppe. Hinzu kamen einige junge Frauen, die unmittelbar nach dem Schulabschluss geflüchtet waren. Diese Teilnehmerinnen erhofften sich durch die Teilnahme an der MINT-Sommeruni einen Zugang zu einem technischen Studium.

Darüber hinaus sahen die Frauen mit beruflicher Vorerfahrung laut Amira Zaidan in dieser MINT-Sommeruni eine große Chance, sich hier beruflich neu zu orientieren, über das Praktikum Kontakte zu Unternehmen zu knüpfen und eine Ausbildungs- oder Arbeitsstelle zu finden. Zudem hätten sie – die meisten haben Kinder – gerne die Gelegenheit genutzt, sich im Rahmen der MINT-Sommeruni über die Möglichkeiten der Vereinbarkeit von ingenieurwissenschaftlichen Berufen und Familie sowie über finanzielle Unterstützungsangebote zu informieren.

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