Freitag, 26. Mai 2017

Letztes Update:12:05:39 PM GMT

region-rhein.de

RSS

Internationale Begegnung - Spanisches Orchester besuchte die Musikschule

Drucken
Kürzlich erhielt die Musikschule der Stadt Koblenz musikalischen Besuch aus Spanien. Das katalanische Orquestra Simfònica del Conservatori de Sabadell verbachte gemeinsam mit dem Sinfonieorchester der Musikschule ein intensives Probenwochenende.

Schon vom ersten Augenblick an sprang der Funke über, die menschliche und musikalische Verständigung funktionierte sofort auf allen Ebenen. Die Streicher, Bläser und Perkussionisten beider Orchester fanden in den Proben schnell zueinander und auch die sprachliche Kommunikation, überwiegend in Englisch, meisterten die jungen Musiker schon ab dem ersten gemütlichen Zusammensein am Eröffnungsabend mit Bravour.
Vorab hatten die Katalanen bereits per Handy mit den zukünftigen Gasteltern Kontakt aufgenommen und erlebten jetzt durch die Unterkunft in den Koblenzer Familien eine beispielhaft freundliche Aufnahme. Einige externe Gasteltern lernten durch ihre spontane Zusage die städtische Musikschule erstmalig aus nächster Nähe kennen.

Die 50 Musiker aus der Nähe von Barcelona wurden durch Kulturdezernentin Dr. Margit Theis-Scholz im Namen der Stadt empfangen und lernten mit einem touristischen Programm die Altstadt und Festung von Koblenz kennen. Die Begeisterung für die schöne Stadt an Rhein und Mosel mündete in einen spontanen katalanischen Rundtanz am Deutschen Eck vor der Kulisse des Kaiser Wilhelm Denkmals.
Weiterlesen...

Neues Geschwindigkeitsmessgerät in Ehrenbreitstein präsentiert - Gerät arbeitet mit Lasertechnik

Drucken
Dem Oberbürgermeister der Stadt Koblenz Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig sowie den Ratsmitgliedern Anne Schummann-Dreyer, Peter Balmes (beide CDU), Marion Lipinski-Naumann (SPD) und Torsten Schupp (FDP) wurde am Kapuzinerplatz in Ehrenbreistein das neue Geschwindigkeitsmessgerät der Firma Jenoptik vorgestellt. Durch die Investition von 63.000 Euro wird die Verkehrssicherheit deutlich erhöht, denn zu schnelles Fahren ist immer noch Unfallursache Nummer eins.
Thomas Welling von der Firma Jenoptik und das Ordnungsamt präsentierten die Vorzüge des neuen Messgerätes. Neu ist, dass die Geschwindigkeitsmessungen nicht mehr über Radarwellen erfolgen sondern Lasertechnik eingesetzt wird. Dies erleichtert Messungen enorm: Musste bisher beispielsweise eine gerade Messtrecke von 30
Metern vorhanden sein, kommt das neue Gerät gerade einmal mit 10 Metern aus. Auch die exakt parallele Ausrichtung zur Fahrbahn entfällt mit der neuen Technik. Das Gerät ist somit in der Lage, nahezu in allen Straßen Geschwindigkeiten zu messen und kann sogar einen PKW vom LKW direkt beim Messvorgang unterscheiden, außerdem ist es mobil sowie stationär einsetzbar.
Der Oberbürgermeister lobte abschließend das Ordnungsamt: „Auch wenn das Ordnungsamt häufig in der Kritik steht, so möchte ich doch allen Mitarbeitern dort ausrichten, dass sie einen guten Job machen.“

Auf dem Gruppenbild zu sehen sind (v. li.) Thomas Welling (Jenoptik), Oberbürgermeister Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig, Anne Schumann-Dreyer (CDU), Marion Lipinski-Naumann (SPD) und Torsten Schupp (FDP)

Ortsgemeinde Thür ist Gesamtsieger im Kreiswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“

Drucken

17 Gemeinden stellten sich dem Votum der Kommission – Zukunftsfähigkeit wird ausgezeichnet

ermittelt: Die Ortsgemeinde Thür aus der Verbandsgemeinde Mendig konnte den Gesamtsieg auf Kreisebene erreichen. Die Kommission zeigte sich beeindruckt von der Zukunftsfähigkeit der Gemeinde und dem hohen Maß an ehrenamtlichem Engagement in der Bürgerschaft.

Hieß es früher noch „Spieglein, Spieglein, an der Wand, wer ist die Schönste im ganzen Land?“, so zeichnet der Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ heute die zukunftsfähigsten Dörfer einer Region aus. In diesem Jahr stellten sich 17 Gemeinden dem Votum der Kommission. Sie traten in zwei Klassen an. So sind in der Sonderklasse alle Gemeinden vertreten, die bereits einmal erfolgreich am Wettbewerb teilgenommen haben. Alle anderen Gemeinden präsentieren sich in der Hauptklasse. Hinzukommt die Unterscheidung nach A und B, sprich bis 900 Einwohner und ab 901 Einwohner.

„Toll ist, dass die Teilnehmerzahl am diesjährigen Wettbewerb gegenüber 2015 mehr als verdoppelt werden konnte“, erklärt Alois Astor, zuständig für Kreisentwicklung bei der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz und Mitglied der Kommission. „In unseren Dörfern ist Vieles in Bewegung. Nicht nur die Verantwortlichen, sondern die Bürger selbst wollen dazu beitragen, dass ihr Heimatort attraktiv und lebenswert bleibt.“

Die Kommission bereiste an sechs Tagen alle teilnehmenden Gemeinden, die aus allen Teilen des Landkreises antraten. Zehn Dörfer stellten sich in der Hauptklasse der Bewertung, sieben in der Sonderklasse.

Am meisten konnte Thür beeindrucken. „Die Gemeinde präsentierte sich nicht nur mit einer guten Infrastruktur, tollen Biotopzonen, wie z.B. den Thürer Wiesen, oder einer Vielzahl vorbildlich renovierter alter Gebäude. Thür hat uns auch mit seinen kreativen Ideen für die Zukunft, den zahlreichen Hofläden und dem hohen Maß an ehrenamtlichem Engagement begeistert.“ Alois Astor nennt als Beispiele die Seniorenwerkstatt der Gemeinde oder die Neuanpflanzung einer Obstwiese mit alten Obstsorten.

Während Thür in der Sonderklasse B angetreten ist, gewann Löf aus der Verbandsgemeinde Rhein-Mosel den ersten Platz in der Sonderklasse A. In der Hauptklasse Gruppe A heißt der Sieger Gappenach aus der Verbandsgemeinde Maifeld und in der Hauptklasse Gruppe B konnte Rüber, ebenfalls aus dem Maifeld, überzeugen. „In Rüber sind uns beispielsweise die vielen grünen Oasen aufgefallen, in die ein Spielplatz sowie die Kindertagesstätte eingebunden sind“, zeigt sich Astor begeistert. In Gappenach überzeugte das starke Vereinsleben und in Löf ist es beispielsweise der neu geschaffene Mehrgenerationenplatz, der mit den Bürgern geplant und umgesetzt wurde, der zu einer hohen Bewertung im Wettbewerb führte.

Koblenz ist zukunftsfähig

Drucken

Dass Koblenz attraktiv und vor allem in fast allen Wirtschaftsbereichen das Potenzial zur Zukunftsfähigkeit in sich birgt, ist hinreichend bekannt. Eine fachkundige Einschätzung zu Chancen und Hürden rund um den Wirtschaftsstandort Koblenz gab kürzlich im Rahmen des Veranstaltungsreigen ‚SPD Altstadt-Mitte ganz Ohr‘ der Leiter des Amtes für Wirtschaftsförderung, Herr Thomas Hammann. Die Serie dieser Art der Expertengespräche auf Stadtteilebene gipfelte mithin in seinem zehnten Termin. Für kontinuierliche und bürgernahe Vor-Ort-Politik ist es den Alt- und Innenstadt-Genossinnen und –Genossen wichtig, dicht am amtlichen sowie gesellschaftlichen Geschehen zu sein. „Hierfür bilden Expertisen seitens der Stadt Koblenz immer auch die Basis“, erklären Ortsvereinsvorsitzender Fritz Naumann und sein Stellvertreter Denny Blank.

Nach dem Thomas Hammann sich selbst, seinen bisherigen persönlichen und beruflichen Werdegang vorstellte, gab er Einblicke in Zahlen, Daten und Fakten rund um Koblenz sowie in die Möglichkeiten und Hindernisse, die Koblenz umtreibt. So zum Beispiel hat sich Koblenz durchaus zum IT-Standort gemausert. „Wir sind Platz 2, bundesweit, als Standortfavorit für IT-Firmen“, betont Hammann untermauernd. Ein Wirtschaftsraum ist auch immer stark von der Einnahmeseite zu betrachten. Bei den Gewerbesteuereinnahmen braucht sich Koblenz im Rheinland-Pfälzischen Vergleich nicht verstecken.

Auch im Hinblick auf die arbeitsmarktbezogenen Daten ist Koblenz bundesweit vorne mit dabei. Hammann führt stolz an: „Bei der Arbeitsplatzdichte sind wir republikweit auf Platz 5 der vergleichbaren Städte“. Der Ortsverein hatte nach den spannenden Einblicken in die vielfältigen Aufgaben der Wirtschaftsförderung, auch die Möglichkeit mit eigenen Fragen zu Themen wie Baulücken, digitaler Einzelhandel oder Leestände Antworten zu bekommen.

Im Namen der Wirtschaftsförderung der Stadt Koblenz bedankte sich Hammann für den impulsreichen und lockeren Austausch mit den interessierten Stadtteilpolitikern.

Paul (AfD): Messerstechereien nehmen in Koblenz zu

Drucken

Stadt droht zum Brennpunkt der Gewalt zu werden

Laut Antwort auf eine Anfrage der AfD kam es im Jahr 2016 zu einem enormen Anstieg von Gewaltdelikten im Bereich des Polizeipräsidiums Koblenz. Besonders besorgniserregend ist dabei, dass sich die Straftaten gegen das Leben zwischen 2013 und 2016 nahezu verdreifacht haben. Im Jahr 2013 wurden insgesamt 11 versuchte Tötungsdelikte registriert, während diese Zahl im Jahr 2016 auf 29 anstieg.

Die Anzahl der Straftaten gegen das Leben, die mit einer Stichwaffe begangen wurden, stieg dabei von zwei Straftaten im Jahr 2011 auf 16 im Jahr 2016 an. Die Zahl der Körperverletzungen mit Stichwaffen stieg von 43 im Jahr 2011 auf 77 im Jahr 2016 an.

Einer der Opfer war Polizeibeamter.

Dazu Joachim Paul Stellvertretender Vorsitzender der AfD-Ratsfraktion (AfD): „Die jüngsten Entwicklungen von Gewalttaten in Koblenz sind besorgniserregend. Offenkundig sind Messerstechereien längst keine Ausnahmen mehr. Koblenz droht in naher Zukunft zu einem Brennpunkt der Gewalt zu werden. Die Hintergründe dieser Entwicklung müssen genau untersucht werden. Unsere Landtagsfraktion beklagt seit Langem, dass die Landesregierung ihre Politik nicht den neuen Herausforderungen anpasst und unsere Polizei nicht entsprechend ausstattet.“

AfD-Ratsfraktion

JPAGE_CURRENT_OF_TOTAL