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Fachtag „Demenz – eine Krankheit?

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Auf den Blickwinkel kommt es an“ am 26. April in Engers

Die Zahl der Menschen mit Demenz steigt kontinuierlich, dies bestätigen uns die Zahlen der Deutschen Alzheimergesellschaft. Gegenwärtig leben schätzungsweise 1,5 Millionen Menschen mit Demenz in Deutschland. Diese Entwicklung ist eine große Herausforderung für unsere Gesellschaft. Dabei stellt sich die Frage, ob wir Demenz vorrangig aus medizinischer oder aus soziologischer Sicht betrachten. Mit dem Mediziner Prof. Dr. med. Andreas Fellgiebel und dem Soziologen Prof. Dr. Dr. Reimer Gronemeyer ist es uns gelungen, zwei hochkarätige Referenten für unseren Fachtag zu gewinnen. Beide werden aus ihrer jeweils fachlichen Sicht das Thema Demenz beleuchten. In der anschließenden Diskussion wollen wir gemeinsam mit Ihnen und den Experten der Frage nachgehen: „Demenz - eine Krankheit?“. Für das musikalische Rahmenprogramm konnten wir die Kantorin und Musikpädagogin Sabine Paganetti gewinnen.

Der Fachtag richtet sich an alle, die sich mit dem Thema Demenz beschäftigen, sei es als Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der verschiedenen Dienste und Einrichtungen, der kommunalen Verwaltung und Politik oder als Betroffene, Angehörige und Interessierte.

Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 26. April 2017 von 13.30 Uhr bis 18.00 Uhr in der Aula der Christiane-Herzog-Schule, Neuwied-Engers, Neuwieder Straße 21 B, 56566 Neuwied statt. Der Veranstaltungsort ist barrierefrei. Kostenfreie Parkplätze befinden sich unweit des Veranstaltungsortes an der Martinskirche.

Bitte richten Sie Ihre verbindliche Anmeldung zum Fachtag bis Donnerstag, 6. April 2017 an die Psychiatriekoordinationsstelle des Landkreises Neuwied, Telefon: 02631/803-732 oder -722, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. . Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, es gilt der Eingang der Anmeldung. Der Teilnahmebeitrag beträgt 10 Euro und ist Vorort zu entrichten. Sie erhalten eine Quittung. Die Akkreditierung der Veranstaltung bei der Bezirksärztekammer ist beantragt.

Der Fachtag „Demenz – eine Krankheit“ wird gemeinschaftlich von den Netzwerken Demenz Mayen-Koblenz, Neuwied und Koblenz organisiert. Unterstützt wird die Veranstaltung von den beteiligten Kommunen, der Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinlad-Pfalz e.V., den Barmherzigen Brüdern Saffig und der Heinrich-Haus gGmbH.

Text: Olaf Spohr

Änderung der Öffnung- und Schließzeiten der el. Poller

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Verkehrsberuhigung Altstadt: Änderung der Öffnung- und Schließzeiten der elektrischen Poller in der Altstadt

Die Verwaltung beabsichtigt die Schließzeiten der elektrischen Poller in den Fußgängerzonen der Altstadt einheitlich um 11:00h beginnen zu lassen.

Um die Verkehrsberuhigung (früher Nachtfahrverbot) in der Altstadt wirkungsvoll durchzusetzen, sind seit 2006 elektrisch versenkbare Poller eingerichtet worden. Abhängig der Straßennutzung (Fußgängerzone, Verkehrsberuhigter Bereich, Straße) haben die Poller verschiedene Öffnungs- und Schließzeiten.
Berechtigte Personen (Nutzer einer Garage/Stellplatz, Taxen/Funkmietwagen, Sozialdienste, Inhaber von Ausnahmegenehmigungen (z.B. Umzug)) erhalten eine Chipkarte und können so auch während der Schließzeiten an verschiedenen Pollern einfahren. Rettungskräfte und Polizei öffnen die Poller über eine Funkanforderung. Alle anderen Nutzer (z.B. Paketdienste) können außerhalb der Andienungszeit den Bereich nicht befahren.

Die Öffnungs- und Schließzeiten für die Bereiche der Fußgängerzonen werden den Andienungszeiten von 05:00h bis 11:00h angeglichen. Diese sind in der Örtlichkeit per Zusatzzeichen am Verkehrszeichen „Beginn eines Fußgängerbereichs“ ausgewiesen.

Alle unberechtigten Fahrzeuge müssen bis 11.00 Uhr die Fußgängerzone wieder verlassen haben. Eine Karenzzeit von einer Stunde und mehr zur Einfahrt widerspricht der Intention der Fußgängerzone. In dieser endet die Andienungszeit um 11:00h. Die Änderung der Regelung erleichtert auch die Überwachung des ruhenden und fließenden Verkehrs.

Die Änderung soll am 13. und 14.03.2017 eingerichtet werden.

Stadtteilmanagement Neuendorf komplett

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Das Stadtteilmanagement Neuendorf ist nun komplett. Baudezernent Bert Flöck begrüßte Iven Messer, der gemeinsam mit Joanna Stöcker, Ansprechpartner vor Ort für die Bewohner des Fördergebietes Soziale Stadt Neuendorf ist.
Mit dem Programm Soziale Stadt sollen unter anderem die soziale Infrastruktur, die Sanierung des Wohnungsbestandes sowie Bildung, Beschäftigung und Integration gefördert werden. Dabei wird der Bürgerbeteiligung ein großer Stellenwert beigemessen, denn die Menschen im Stadtteil wissen welche Stärken und Schwächen es gibt. Hier kommt das Stadtteilmanagement ins Spiel, denn Stöcker und Messer sind die Ansprechpartner, d
ie am Pfarrer-Friesenhahn-Platz 3-7 oder per E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. erreichbar sind. Im Erdgeschoß des Gebäudes werden als erste Maßnahme die bestehenden Einrichtungen zu einem Stadtteilzentrum ausgebaut.

Das Foto zeigt v.l. Thomas Rippel und Frank Hastenteufel vom Amt für Stadtentwicklung und Bauordnung, Joanna Stöcker und Iven Messer sowie Baudezernent Flöck.

Pulse of Europe - auch in Koblenz wächst die Zahl: von 50 auf 250

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Von 50 auf 250 - so steigerte sich die Teilnehmerzahl der Europafreunde, die am Sonntag um 14.00 Uhr auf dem Jesuitenplatz in Koblenz zum zweiten Treffen zusammengekommen waren. Koblenz ist die erste Stadt in Rheinland-Pfalz mit einer PoE-Demonstration, und so kamen die Teilnehmer nicht nur aus der Stadt selber, sondern aus der weiten Region, von Mosel, Eifel, Westerwald, vom Hunsrück, aus der Pfalz und aus dem Saarland.

Pulse of Europe will einen neuen Impuls für die Erhaltung und Weiterentwicklung der Europäischen Union geben. Die Bewegung ist eine echte »Bürgerinitiative«, gestartet von dem Frankfurter Rechtsanwaltsehepaar Sabine und Daniel Röder, die der Sprachlosigkeit der schweigenden Mehrheit der Europa-Befürworter eine Ende machen wollten.
In wenigen Monaten hat sich Pulse of Europe über Deutschland ausgebreitet und ist dabei, ganz Europa zu erfassen. Die Bewegung ist nicht parteipolitisch orientiert und steht allen Menschen offen, die sich für Europa engagieren wollen.

Am letzten Sonntag wurde in 39 Städten in Deutschland für Europa demonstriert, in 5 Städten in Frankreich und in jeweils einer Stadt in den Niederlanden, in Belgien, in Großbritannien, in Portugal und in Österreich.

In Koblenz nutzten viele Teilnehmer die Möglichkeit beim »offenen Mikrofon« zu schildern, warum sie für Europa demonstrieren wollen und welche persönlichen Erfahrungen sie dazu bewegt haben. Viele brachten zum Ausdruck, dass sie sich in erster Linie nicht mehr als Deutsche, Spanier, Franzosen oder Schweden, sondern vor allem als Europäer fühlen. Und wenn die Europäische Union auch noch deutlich verbesserungswürdig ist, so wollen doch alle dieses Europa mit seiner Freiheit und Offenheit, seiner Sicherheit und seinen Werten erhalten. Unter dem Motto »Blijf bij ons« (Bleibt bei uns) wurde speziell an die Niederländer appelliert, am 15.03. pro-europäisch zu wählen.

»Das Friedensprojekt Europa dürfen wir uns nicht durch eine lautstarke Minderheit nationalistischer Parteien zerstören lassen« und »Nationalismus ist kein Konzept für die globalisierte Welt« meinten die Teilnehmer.

So wollen sich die Aktivisten auch am nächsten Sonntag (19.03.2017) wieder um 14.00 Uhr auf dem Jesuitenplatz in Koblenz treffen und für Europa demonstrieren, mit möglichst großer Unterstützung aus Koblenz und Umgebung.

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