Donnerstag, 27. Juli 2017

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Kulturelle Teilhabe in Koblenz und Region

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In einer großen Fragebogenaktion sollen die kulturellen Interessen und Bedürfnisse der Bürger/innen und Bewohner/innen von Stadt und Region Koblenz  erfragt werden.
Der Kulturbegriff wird dazu weit ausgelegt. Egal ob Rock-Festival, Zeichenworkshop, Reisen oder Theaterbesuche, jegliche Form von kultureller Aktivität und Interessen steht im Mittelpunkt.
Ziel ist es, durch die Kenntnis der Interessen der Bevölkerung, das kulturelle Angebot in Stadt und Region Koblenz nutzerorientiert zu gestalten. Nach der Aachener Erklärung des Deutschen Städtetages zur Bildungspolitik ist kulturelle Bildung ein wichtiger Teil ganzheitlicher Bildung, welches nochmal die hohe Relevanz dieses Themas für das Kulturdezernat der Stadtverwaltung verdeutlicht.

Diese „Kulturnutzerstudie“ soll sowohl Erkenntnisse für das bestehende als auch für das künftige Kulturangebot liefern und insoweit für Kultur- und Programmmacher nützlich sein. Auch für die kulturpolitische Orientierung der Stadt und der Gemeinden der Koblenzer Region wird eine solche Studie hilfreiche Hinweise zur Einschätzung der Qualität der kulturellen Infrastruktur geben können.
Unter anderem wird folgenden Leitfragen nachgegangen:
Welche kulturspartenbezogenen Präferenzen haben bestimmte alters- und geschlechtsbezogene Zielgruppen?
Mit welchen Kulturangeboten erreichen wir welche Zielgruppen u.a. Zugewanderte mit Migrationshintergrund?
Wird in geeigneter Weise auf Kulturangebote informiert?
Mit welchen Formaten kann der Dialog und Diskurs von Kulturakteuren gestärkt werden?
Wie gelingt die kulturelle Nachwuchsförderung auf der Seite der Akteure als auch auf der Seite der Betreiber?
Welche Anregungen Vorschläge und Impulse kommen aus dem Bereich der Kulturschaffenden zur Weiterentwicklung des Kulturraums?

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Erste Koblenzer Nacht der Nachhaltigkeit: Produkte, die krank machen, haben keine Qualität

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Prof. Dr. Michael Braungart geht es nicht darum, dass sich die Menschen einschränken. Im Gegenteil: „Nachhaltigkeit ist langweilig. Sie begrenzt die Wirtschaft und macht den Kunden ein schlechtes Gewissen.“ Eine provokante These, wenn man sie etwa als Auftakt des zentralen Vortrages zur ersten „Nacht der Nachhaltigkeit“ in Koblenz äußert. Doch wer am Anfang nicht weiß, worauf der Referent hinauswill, der sieht am Ende zumindest klarer: Nachhaltigkeit bedeutet für den renommierten Umweltforscher nicht etwa, den Verbrauch einzuschränken oder aus Abfall andere Produkte zu produzieren – die dann aber irgendwann auch wieder zu Abfall werden. Braungart setzt sich vielmehr dafür ein, Produkte so herzustellen, dass sie auch als „Müll“ noch zu etwas nützlich sind, einen positiven Effekt auf die Umwelt erzielen: „Mir geht es ausschließlich um die Qualität. Ein Produkt, das die Menschen krank macht, hat keine Qualität.“
„Cradle to Cradle“ heißt das von Braungart entwickelte Prinzip, das zwei Kreisläufe unterscheidet. Im biologischen Kreislauf befinden sich Produkte, die verbraucht werden und anschließend als biologische Nährstoffe wieder in denselben Kreislauf zurückgeführt werden können. Im technischen Kreislauf bewegen sich Produkte, die dem Gebrauch dienen und die bei richtiger Herstellung im besten Fall unbegrenzt oft wiederverwendet werden können. Kurzweilig macht Braungart deutlich, dass er für einen Paradigmenwechsel steht: „Wir machen aktuell zu oft das Falsche perfekt“, sagt er. Nicht die Konsumbremse solle im Vordergrund stehen, sondern vielmehr sei ein positiver Ansatz gefragt. Die Frage müsse lauten, wie man Produkte so herstellen kann, dass sie für die Umwelt nützlich sind. Zum Beispiel, wenn es um die Klimaneutralität von Städten geht: „Koblenz will klimaneutral sein? Das geht nur, wenn Sie nicht existieren.“ Ein Beispiel sei der Feinstaub. 500.000 Menschen würden deshalb europaweit jährlich sterben, in Koblenz würde er das Leben der Menschen um fünf Jahre verkürzen. Wenn nun der Feinstaub nur reduziert werde, „was haben Sie damit gewonnen?“, fragt er. Es gebe dann immer noch genug Feinstaub, der krank mache. „Wir sollten lieber fragen, was wir herstellen können, damit die Luft wirklich gut wird.“ Es müssten Dinge hergestellt werden, die etwas Positives für die Umwelt leisten – zum Beispiel Häuserfassaden, die die Luft reinigen. Widersinnig findet er auch, dass so viel Land dafür genutzt wird, Bio-Treibstoff herzustellen. Bei bald zehn Milliarden Menschen auf der Erde werde das Ackerland sicher besser für die Herstellung von Nahrungsmitteln genutzt.
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Reinigungs- und Grünschnittarbeiten an der B 9

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(Koblenz: 03.07.17) Ab Montag, 10. Juli, werden dringend erforderliche Reinigungs- und Grünschnittarbeiten im Bereich der Mittelschutzplanken und teilweise auch an den Fahrbahnrändern der B9 durchgeführt. Betroffen ist die gesamte Stadtdurchfahrt in beiden Fahrtrichtungen.
Um den Verkehr weniger zu beeinträchtigen, ist die Wanderbaustelle nur in der Zeit zwischen 9:00 und 15:30 Uhr auf der B 9 unterwegs.
Die Arbeiten werden voraussichtlich am Freitag, 21.07.2017 fertig gestellt.

Der Koblenzer Servicebetrieb bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die dringend notwendigen Unterhaltungsarbeiten und um Beachtung der Beschilderung.

Betriebsjubilar der Volksbank Koblenz Mittelrhein eG, 1. Juli 2017

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Koblenz, 01.07.2017). Karl-Heinz Wagner feiert am 1. Juli sein 25-jähriges Betriebsjubiläum bei der Volksbank Koblenz Mittelrhein eG.

Er begann 1992 als Marktbereichsleiter bei der damaligen Koblenzer Volksbank und bildete sich neben seiner Tätigkeit weiter zum „Dipl. Bankbetriebswirt ADG".

Sein Spezialgebiet ist die Baufinanzierungsberatung, für die er als Leiter Baufinanzierung für alle 17 Geschäftsstellen der Volksbank Koblenz Mittelrhein verantwortlich ist.

Weiterer Baustein für neues Hallenbad

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(29.06.17) Oberbürgermeister Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig unterzeichnete heute den sogenannten Betrauungsakt der Koblenzer Bäder GmbH. Dieser Akt bestätigt und konkretisiert nunmehr die öffentlichen Aufgaben mit der die Bäder GmbH im Rahmen von Bau und Betrieb des neuen Hallenbades der Stadt betraut wurde.

Die Unterzeichnung des Betrauungsaktes war möglich geworden, nachdem die Finanzverwaltung die notwendige verbindliche Auskunft erteilt hat. Somit wurde eine weitere rechtliche Hürde zum Neubau des Hallenbades am Rauentaler Moselbogen genommen. Die beiden Geschäftsführer der Koblenzer Bäder GmbH Albert Diehl (links) und Carsten Gelhard (rechts) können nun notwendigen Vergabeverfahren zur Planung in die Wege leiten.

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