Dienstag, 25. April 2017

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Sportmedaille: Inklusive Sportangebote im Fokus

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Preisgeld in Höhe von 2000 Euro für engagierte und geplante Vereinsarbeit

KREIS MYK. Die Sportmedaille ist eine Auszeichnung für Vereine, die sich für das Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderungen einsetzen. Unter dem Motto „Sport kennt keine Barrieren – Inklusion im Verein“ können sich die Sportvereine noch bis zum 30. April bewerben und die MYK-Sportmedaille der Sportstiftung Mayen-Koblenz gewinnen - mit einem Preisgeld von 2000 Euro.

Landrat Dr. Alexander Saftig erklärt dazu: „Wir haben eine lebendige und vielfältige Sportlandschaft, dabei ist es für viele Vereine selbstverständlich, dass alle Sportbegeisterten willkommen sind. Für diese Haltung möchten wir den Sportvereinen `Danke` sagen und gute Beispiele dafür zeigen, wie Barrieren aktiv beseitigt werden können, die zumeist in den Köpfen bestehen. Wir möchten die Vereine würdigen, die sich für den inklusiven Sport engagieren und Angebote geschaffen haben, die eine Teilhabe aller Menschen ermöglichen.“

Veranstaltungen wie die Paralympischen Spiele zeigen, dass auch Menschen mit körperlicher Beeinträchtigung sportliche Höchstleistungen erbringen können. Ähnlich wie bei den Special Olympics, eine Sportbewegung, wo Athleten mit einer Behinderung antreten. Die beweist, dass Sport für alle zugänglich ist.

„Wir wollen mit der MYK-Sport-Medaille zeigen, welche neuen Wege die Vereine gehen, um Hemmschwellen und Vorbehalte abzubauen; wie ein Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung geschaffen werden kann. Es muss im Sport – und nicht nur dort – selbstverständlich sein, dass körperliche Unterschiede keine Rolle spielen“, sagt Katrin Schüssler, Sportreferentin und Geschäftsführerin der Stiftung im Kreishaus. Für viele Vereine ist die Begeisterung für den Sport das verbindende Element, mit dem unterschiedliche Menschen zusammengebracht werden. Bisherige Preisträger bestätigen, dass die Sportmedaille nicht nur eine Bestätigung für die Vereinsarbeit ist, sondern auch einen hohen Werbewert hat: Man kann noch deutlicher zeigen, dass man sich um neue Konzepte im Verein kümmert – und damit erfolgreich ist.

Infos zum Bewerbungsverfahren bei Katrin Schüssler, Telefon 0261/108-393, Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Deutscher Bürgerpreis 2017 „Vorausschauend engagiert: real, digital, kommunal“

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4.000 Euro Preisgeld - Bewerbungsfrist endet am 30. Juni

KREIS MYK. Zum vierzehnten Mal wird der Bürgerpreis in Zusammenarbeit mit dem  Landkreis Mayen-Koblenz, der Stadt Koblenz, der Sparkasse Koblenz und der Kreissparkasse Mayen verliehen. Die lokalen Partner der Initiative für Bürger-Engagement würdigen mit dem Bürgerpreis den Einsatz und die Arbeit der Freiwilligen in der Region. Bewerbungen für den mit 4000 Euro Preisgeld dotierten Wettbewerb sind bis 30. Juni möglich.

Der Deutsche Bürgerpreis rückt in diesem Jahr Personen, Projekte und Unternehmer in den Fokus, die mit ihrem ehrenamtlichen Engagement schon heute die Zukunft vor Ort aktiv gestalten: real, digital und kommunal. Ehrenamtlich engagierte Menschen sind Macher. Sie regen an, sie packen an und sie bringen sich konstruktiv in kommunalpolitische Fragen ein. Sie wollen bei sich vor Ort etwas bewegen. Dazu gehören Fragen der Bildung und soziale Initiativen für das Miteinander ebenso wie die regionale Infrastruktur und politisches Engagement.

Neben Einzelpersonen können sich Vereine beziehungsweise Unternehmen bewerben, die im Landkreis Mayen-Koblenz oder in der Stadt Koblenz ansässig sind. Entscheidend für die Vergabe der Preise sind die Originalität, die Dauer, die Kontinuität und der Wirkungskreis des Engagements. Die Sieger werden zum Bundeswettbewerb gemeldet und haben die Chance auf eine weitere Auszeichnung.

Die Bewerbungsfrist für den lokalen Wettbewerb läuft noch bis 30. Juni.

Die Bewerbungsunterlagen können angefordert werden bei Nicole Erlemann von der Ehrenamtsstelle der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz, Bahnhofstraße 9, Koblenz, Telefon 0261 / 108 220 und bei der Stadtverwaltung Koblenz, Pressestelle, Gymnasialstraße 1-3, 56068 Koblenz, Telefon 0261 / 129 1315. Auch im Internet sind Informationen unter www.kvmyk.de, www.koblenz.de, www.kskmayen.de und www.sparkasse-koblenz.de zu finden.

Katwarn: Nach Probealarm über 19.000 Nutzer

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Bei Fehlern „Feedback-Funktion“ nutzen und so den Entwicklern melden

KREIS MYK. Neuer Höchststand: Das elektronische Warn- und Informationssystem Katwarn hat nach der Auslösung des Probealarms am 3. April inzwischen 19.149 Nutzer erreicht (davon 205 SMS-Nutzer). Zum Vergleich: Bei der Inbetriebnahme im September 2015 gab es insgesamt 5067 Empfänger, beim Test im August 2016 waren 15.121 Nutzer registriert. Das meldet die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz, die den jüngsten Test mit den Katwarn-Betreibern um 11 Uhr ausgelöst und eine Stunde geschaltet hatte.

„Wir sind insgesamt sehr zufrieden“, erklärt Kreisfeuerwehrinspekteur Rainer Nell, im Kreishaus auch für den Katastrophenschutz zuständig. „Es gab vereinzelt Rückfragen bei uns, dass der Alarm nicht ankam, aber das scheint die Ausnahme zu sein.“ Sein technischer Hinweis: Falls die Alarmierung nicht bei allen Nutzern angekommen sein sollte, bittet die Kreisverwaltung darum, die „Feedback-Funktion" der App zu betätigen. Hierbei sollte das Problem kurz erläutert werden, dass beispielsweise kein Alarm angekommen ist oder sich das Programm nicht starten ließ. Die Feedback-Funktion hilft dem Softwareentwickler, mögliche Fehler zu erkennen und das System kontinuierlich zu verbessern.

Bei Gefahrensituationen wie Großbränden, Hochwasser oder Industrieunfällen ist es mit dem System Katwarn zusätzlich zu den etablierten Warnungen durch Polizei, Feuerwehr, Fernsehen und Rundfunk möglich, den Bürgern Warnungen und Verhaltenshinweise per Smartphone-App und SMS zu geben. Außerdem übermittelt die Anwendung Warnungen zu „extremen Unwettern" ab der Stufe rot des Deutschen Wetterdienstes: „Wir haben zum Beispiel sehr gute Erfahrungen bei Rock am Ring mit dem System gemacht, als die Unwetter sogar zum Abbruch des Festivals geführt haben. Zahlreiche Besucher waren den Warnungen gefolgt und konnten so geordnet abreisen.“ Katwarn gibt es kostenlos zum Herunterladen in den App-Stores von Apple, Microsoft und Google. - Mehr Infos unter www.katwarn.de.

Koblenzer Sportstiftung vergibt 23.800 Euro

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Der Vorstand der Koblenzer Sportstiftung hat unter der Leitung von Herrn Rüdiger Sonntag getagt. Nach eingehender Beratung wird der Vorstand dem Kuratorium der Koblenzer Sportstiftung empfehlen, an verschiedene Koblenzer Sportvereine, die Eliteschule des Sports und das Sportinternat Koblenz in diesem Jahr Ausschüttungen von 23.800 Euro vorzunehmen.

Seit der Gründung im Jahr 1988 hat die Koblenzer Sportstiftung inzwischen – die Ausschüttung in diesem Jahr eingerechnet – somit über 550.000 Euro an Begünstigte ausgeschüttet.

Das Foto zeigt von links nach rechts: Matthias Wollny/Koblenzer Wohnbau (obere Reihe), Manfred Graulich, Detlef König, Bernd Wieczorek, Rolf Fiedler (Sport- und Bäderamt), Dr. Rolf-Eugen König, Rüdiger Sonntag, Fritz Ulrich/Leiter Sportinternat Koblenz.

Pulse of Europe Koblenz - "Europa rettet Menschenleben in der Eifel"

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300 Menschen trafen sich am vergangenen Sonntag auf dem Jesuitenplatz in Koblenz unter dem Motto “Restons Ensemble” (“Wir bleiben zusammen”). Die Absicht: für ein starkes solidarisches und liebenswertes Europa zu werben.

Pulse of Europe Koblenz hatte zu der Kundgebung aufgerufen. Zeitgleich gingen in allen großen Städten Deutschlands sowie u.a. in Paris, Lissabon, Toulouse, Lyon, Bordeaux, Cluny Tausende Menschen unter der Flagge Europas auf die Straße.


Alle Teilnehmenden in Koblenz, unter Ihnen auch der Staatssekretär David Langner versammelten sich friedlich und gut gelaunt.

In einer Schweigeminute gedachten die Teilnehmenden der Menschen, die bei den neuen Terroranschlägen ihr Leben verloren. Eine schwedische Teilnehmerin berichtete, wie die schwedische Kronprinzessin am Tatort in Stockholm zu Zusammenhalt aufrief: “tillsammens”. Dies müsse auch für Europa gelten. "Wir lassen uns nicht einschüchtern. Unsere Freiheit und Solidarität ist stärker als der Hass."


In einem Eingangsstatement erklärte der Initiator von Pulse of Europe in Koblenz Hape Etzold, dass die EU Frieden und der Nationalismus Krieg bringe. “Der Brexit hat gerade erst angefangen und schon droht Großbritannien Spanien mit Krieg über Gibraltar.”


Europa rettet Menschenleben in der Eifel”, so Staatssekretär Langner. Er beschrieb die grenzüberschreitenden Dimensionen im Gesundheitswesen der Landespolitik. Menschen aus der Eifel könnten in das am nächsten gelegene Krankenhaus nach St. Vith in Belgien und müssten nicht über 30-40 km in ein deutsches Krankenhaus gebracht werden. Auch der freie Grenzverkehr zwischen Frankreich und Deutschland sei ein wichtiger Wirtschaftsfaktor: “Die Pendler haben freie Fahrt.”


Frau Dr. Lange berichtete stellvertretend für die ältere Generation über die Entbehrungen der Nachkriegszeit und welch ein Segen das freie und geeinte Europa sei. Die Reisefreiheit sei ein hohes Gut. Pläne der US-Regierung, Handys vor der Einreise zu durchleuchten, seien abschreckend: “Ich bin in der Flüchtlingshilfe engagiert und kommuniziere mit den Flüchtlingen viel über Whatsapp. Was werden die US-Zollbeamten denken, wenn die mein Handy durchleuchten?”


Bei der nächsten Kundgebung von Pulse of Europe auf dem Jesuitenplatz am Ostersonntag, 14:00, sollen die wichtigsten Fakten zur EU sowie Vor- und Nachteile präsentiert werden.

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