Montag, 25. September 2017

Letztes Update:02:28:54 PM GMT

region-rhein.de

RSS

Anschaffung von Löschgruppenfahrzeugen gefördert

Drucken
Einen Tag nach Vorstellung der Pläne zur strukturellen Neuausrichtung der Feuerwehr Koblenz konnten Oberbürgermeister Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig und Meik Maxeiner, Leiter des Amtes für Brand- und Katastrophenschutz, von Staatssekretär David Langner, im Namen des Landes Rheinland-Pfalz, einen Bewilligungsbescheid über einen Zuschuss aus der Feuerschutzsteuer entgegennehmen. Auf einen Festbetrag von 119.000 Euro beläuft sich die Zuwendung, welche zur Abdeckung der bereits erfolgten Ersatzbeschaffung eines Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeuges der Feuerwehr Koblenz gezahlt wird.
Ein Bewilligungsbescheid in gleicher Höhe erging an die Landesfeuerwehr- und Katastrophenschutzschule, ebenfalls zur Anschaffung eines Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeuges.
Die Feuerschutzsteuer wird vom Land erhoben und kommt zweckgebunden dem Brandschutz zugute.

Koblenzer Innenstadt von Evakuierung nicht betroffen

Drucken
Wenn am kommenden Samstag, 02. September, bedingt durch die Entschärfung der im Stadtteil Karthause gefundenen Fliegerbombe, die notwendige Evakuierungsmaßnahme erfolgt,  bleiben die Geschäfte in der Koblenzer Innenstadt natürlich zu ihren gewohnten Zeiten geöffnet. Der Innenstadtbereich zählt nicht zur Evakuierungszone und bietet am Samstag, wie immer, ausgezeichnete und vielfältige Einkaufsmöglichkeiten, Zeit für ein spätes Frühstück und zum Kaffeetrinken oder vielleicht auch für den Besuch eines Museums. Zu letzterem besteht zusätzlich auch von 19:00 bis 01:00 Uhr Gelegenheit, wenn die Museumsnacht Koblenz startet.

Die Innenstadt wird am Samstag von allen Seiten erreichbar bleiben, wenn auch vielleicht nicht immer auf dem direkten Wege.

Stadtrat im August 2017

Drucken
Musikschule ändert Gebührensatzung – Struktur der Koblenz-Touristik wird geändert - Flächen zur BUGA 2031 gemeldet

(Koblenz: 31.08.17) Oberbürgermeister Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig begrüßte die Ratsmitglieder zur ersten Sitzung nach der Sommerpause.

Vor Eintritt in die eigentliche Tagesordnung informierte der OB zunächst über den gestrigen „Diesel-Gipfel“ bei Ministerpräsidentin Dreyer. Er teilte mit, dass es zwischen Land und den Kommunen Übereinstimmung gab, dass Maßnahmen zur Luftverbesserung ergriffen werden müssen. „Übereinstimmend wollen wir aber alles tun, um Diesel-Fahrverbote zu vermeiden“, so der Oberbürgermeister. Für erste Maßnahmen würden zunächst drei Millionen Euro auf die Städte Mainz, Ludwigshafen und Koblenz verteilt. Unter den drei OBs herrsche Konsens, dass jede Stadt eine Million erhalte.

Sodann gab der Oberbürgermeister aktuelle Informationen zur am Samstag anstehenden Bombenentschärfung und Evakuierung von 21.000 Menschen. Er begründete, warum der Samstag als Tag der Evakuierung gewählt wurde. „Tausende Arbeitsstunden Ehrenamtlicher, 2.200 angemeldete Sportler und einige 10.000 Zuschauer stehen als Zahlen hinter der Großveranstaltung Marathon Koblenz“, bekräftigte der OB die Abwägungsentscheidung der Stadt und wies darauf hin, dass Einzelhandel und Gastronomie in der Innenstadt am Samstag in gewohnter Weise geöffnet hätten. Zudem appellierte der OB nochmals an die von der Evakuierung betroffene Bevölkerung, unbedingt die behördlichen Anordnungen zu befolgen. Alles andere führe zu unnötigen Gefährdungen und Verzögerungen für alle Beteiligten.
Weiterlesen...

Manfred Gniffke und Oberbürgermeister Joachim Hofmann-Göttig führen durch die Stadt

Drucken
Wieder einmal bieten Manfred Gniffke und Oberbürgermeister Joachim Hofmann-Göttig eine ihrer beliebten gemeinsamen Stadtführungen an. Am Freitag, 08. September 2017, geht es ab 18:00 Uhr, durch die Südliche Vorstadt und das Musikerviertel. Treffpunkt ist die St.-Josefs-Kirche.

Zunächst werden die beiden Stadtführer mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, sowie mit Unterstützung von Pastor Stephan Wolff, die St.-Josefs-Kirche besichtigen. Anschließend bieten die Häuser rund um die Kirche, welche aus der Gründerzeit stammen, einigen Gesprächsstoff. Über die Mainzer Straße geht es dann durch die Kaiserin-Augusta-Anlagen zum Oberwerth und dem dortigen Musikerviertel. Nach vielen interessanten Informationen wird hier auch die rund zweistündige Stadtführung ihren Abschluss finden.

Die Aufgabenteilung der beiden Stadtführer ist wie immer klar umrissen: Der OB ist für die aktuellen politischen Informationen zuständig, Manfred Gniffke erzählt dazu aus der jüngeren und älteren Stadtgeschichte. Dabei werden sich die Zwei, wie immer bei ihren Führungen, herrlich uneinig sein, was dem Unterhaltungswert der Veranstaltung nicht abträglich sein wird, sondern einige Lacher garantiert.

Die Teilnahme ist kostenlos und einer vorherigen Anmeldung bedarf es nicht.

Es handelt sich im Übrigen um die vorletzte Führung dieser Art. Die letzte gemeinsame Führung von Manfred Gniffke und OB Joachim Hofmann-Göttig steht am 28. April 2018 an. Dann geht es durch die Altstadt mit einem Abschluss im großen Rathaussaal.

Stadt informiert über Ganztagsschulen

Drucken
Im Rahmen der Elternbefragung zum Bedarf für weitere Ganztagsschulen hat die Stadt Koblenz am 22. August eine Informationsveranstaltung für interessierte Eltern angeboten.

Die Veranstaltung wurde organisiert vom neu gegründeten Bildungsbüro Koblenz. Mit der Unterstützung durch das Förderprogramm „Bildung integriert“ vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und des Europäischen Sozialfonds möchte die Stadt Koblenz als  Schulträger verstärkt Verantwortung für den Bildungsstandort  Koblenz als Oberzentrum übernehmen, um diesen orientiert an bildungspolitischen Herausforderungen zukunftsfähig und nachhaltig bedarfsgerecht weiterzuentwickeln und zu gestalten. Das Bildungsbüro übernimmt hierbei vor allem eine Vermittlungs- und Koordinierungsfunktion um  Akteure und Aktivitäten im Bildungsbereich zu vernetzen und soll somit zu einer transparenten und koordinierten Bildungsarbeit in Koblenz beitragen. Die Kultur- und Schuldezernentin Dr. Margit Theis-Scholz als Leitung des Bildungsbüros, unterstrich einleitend bei der Veranstaltung, dass ein wesentliches Ziel dabei ist, das Selbstverständnis  der  Schulträgerschaft der Stadt Koblenz von einer r!
einen Sachaufwandsträgerschaft zu einer sogenannten erweiterten Schulträgerschaft zu entwickeln. Dies beinhaltet, grundlegende Themenfelder wie beispielsweise den Ganztagsschulausbau, die Umsetzung der Inklusion, Lernen in digitaler Umgebung in den Aufgabenkatalog der Mitverantwortlichkeit des Schulträgers zu verankern. Dies wird durch zusätzliche Unterstützungsangebote zur Vernetzung, Qualifizierung und Information in Form von Thementagungen, Austauschforen  und Informationsveranstaltungen realisiert.  
Bei der „Informationsveranstaltung Ganztagsschule“ wurden zunächst gemeinsam von der Dezernentin und dem zuständigen Referent der Schulaufsicht die derzeit bestehenden Ausgangs- sowie Rahmenbedingungen für neue Ganztagsschulen in Rheinland-Pfalz erläutert, die u.a. eine Mindestteilnahme von Schülerinnen und Schülern voraussetzt. Unter anderem wird daher derzeit die Elternbefragung durchgeführt.

Darüber hinaus berichteten Frau Friedrich (Schulleiterin der Grundschule Schenkendorf) und Herr Marenbach (Schulleiter der Goethe- Realschule plus) anschaulich und praxisbezogen vom Schulalltag an ihren Ganztagsschulen. Beide stellten die aus ihrer Sicht pädagogischen Vorteile einer Ganztagsschule überzeugend dar und machten u.a. deutlich, dass durch den Nachmittag mehr Zeit zur individuellen Förderung der Schüler/innen zur Verfügung steht, soziale Kompetenzen besser gefördert werden können, der Unterricht durch eine Rhythmisierung des Unterrichts ausgerichtet  an den Bedürfnissen der Schüler/innen optimiert, die Hausaufgaben unter Aufsicht erledigt und Hilfestellungen gegeben werden können, aber auch ein abwechslungsreiches Angebot aus verschiedenen Bildungsbereichen (Kunst, Musik, Sport, etc.) in Form von Arbeitsgemeinschaften oder Projekten als Bestandteil des Ganztagsangebotes den Fächerkanon attraktiv erweitern.
Die Bedenken einiger Eltern richteten sich auf den längeren Schultag der Kinder bei Ganztagsbesuch. Auf diese und weitere Fragen wurde individuell in der Veranstaltung eingegangen. So wurde erläutert, dass Ganztagsschule keineswegs Frontalunterricht von 8 Uhr bis 16 Uhr bedeutet, sondern im Stundenplan von Ganztagsschülern sowohl sinnvolle Angebote zur Freizeitgestaltung als auch Entspannungsphasen enthalten sind. Für die  Schulen wurde seitens des Landes durch Rahmenvertragsvereinbarungen mit diversen Trägereinrichtungen  die Möglichkeit der Kooperation geschaffen, dies bezieht sich auch auf die Erweiterung schulischer Lernangebote durch die Zusammenarbeit mit  ortsansässigen Vereinen. Des Weiteren gibt es die Möglichkeit, Kinder in Ausnahmefällen vom Ganztagsunterricht zu beurlauben, u.a. bei Arzt- oder Therapiebesuch, Konfirmations- oder Kommunionunterricht. Die Anmeldung zur Ganztagsschule ist zudem immer nur für ein Schuljahr verpflichtend. So haben Eltern und Schüler j!
edes Schuljahr die Flexibilität, erneut zu entscheiden, ob sie das Ganztagsschulangebot in Anspruch nehmen möchten.

Da die Elternbefragung noch läuft, bittet die Stadt Koblenz die Eltern um Teilnahme an der Befragung, damit ggf. weitere Ganztagsschulen in Koblenz eingerichtet werden können. Die Befragung sowie weitergehende Informationen (auch die Präsentationen der Informationsveranstaltung) finden Sie unter www.ganztagsschule.koblenz.de.
Für weitergehende Informationen oder Fragen wenden Sie sich gerne an das Bildungsbüro:

Telefon: 0261/ 129 1246 oder 1913
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

JPAGE_CURRENT_OF_TOTAL