Donnerstag, 27. Juli 2017

Letztes Update:04:49:42 PM GMT

region-rhein.de

RSS

Philippinische Delegation zu Besuch im Gastronomischen Bildungszentrum

Drucken

Ausbau des internationalen Bildungsnetzwerks

12 Vertreter der Leyte Normal Universität, einer staatlichen Hochschule in Tacloban City, Philippinen, besuchten am 20.06. das Gastronomische Bildungszentrum der Industrie- und Handelskammer Koblenz (GBZ).

Ziel war es Bildungskooperationen für die Zukunft auszuloten. Die Leyte Normal Universität mit rund 4000 Studenten bietet unter anderem Bachelor und Masterstudiengänge in Culinary Art und Hotelmanagement an. Hier zeigen sich interessante Schnittmengen zu den Angeboten des Gastronomischen Bildungszentrums in Koblenz, das seit fast 30 Jahren eine Vielzahl von Weiterbildungen für die angehenden Fachkräfte in Küche, Hotellerie und dem Tourismus anbietet. Das GBZ verfügt bereits über eine Reihe internationaler Kooperation, so z.B. mit der Johnson & Wales Universität in den USA und dem Hospitality Industry Training and Development Centre Hong Kong. „Wir wurden aufgrund unseres Branchen-Know-Hows und unserer Erfahrung angesprochen und sehen eine Reihe von Anknüpfungspunkten mit den Kollegen von der Leyte Normal Universität“, so Dr. Sabine Dyas, Geschäftsführerin des GBZ.

Durch eine Absichtserklärung (Memorandum of Understanding), unterzeichnet von Dr. Jude A. Duarte, Präsident der Leyte Normal Universität und Dr. Sabine Dyas wurde die Bereitschaft zur Zusammenarbeit bekundet. Weitere Gespräche folgen. Angedacht ist es, bewährte GBZ-Seminare im Bereich Kochen (Europäische Küche) und Wein und Weinservice (Assitant Sommelier) auf den Bedarf der Leyte Normal Univerität anzupassen und dann in englischer Sprache für philippinische Studentengruppen in Koblenz oder auch vor Ort in Tacloban nach deutschem Qualitätsstandard anzubieten.

 

Joachim Paul (AfD): Erneut Gewalttaten mit Stichwaffen in Koblenz

Drucken

Im Jahr 2016 kam es in der Stadt Koblenz zu einem enormen Anstieg der Gewaltdelikte. Besorgniserregend ist dabei insbesondere der Anstieg der Straftaten, die unter dem Einsatz von Stichwaffen begangen wurden.

Die Zahl der Körperverletzungen mit Stichwaffen stieg von 43 im Jahr 2011 auf 77 im Jahr 2016 an.

Als aktueller Höhepunkt kann die gewalttätige Auseinandersetzung zwischen zwei Personengruppen im Asterstein betrachtet werden. Bei ihnen handelt es sich mutmaßlich um rivalisierende Banden. Bilanz der Gewaltnacht: ein Schwerverletzter und der Einsatz mehrerer Mannschaftswagen und einer Hubschrauberstaffel.

Dazu Joachim Paul, stellvertretender Vorsitzender der AfD-Ratsfraktion in Koblenz:

„Die jüngste Gewaltnacht ist lediglich ein weiterer Mosaikstein in Bezug auf die Entwicklung der Gewaltdelikte in der Stadt Koblenz. Der immer häufiger stattfindende Einsatz von Stichwaffen zeugt dabei von einer neuen Qualität der Gewalt und dem immer rücksichtsloseren Vorgehen der Täter. Diese Entwicklungen dürfen nicht länger ignoriert werden. Falls es sich bei den Tätern nicht um deutsche Staatsbürger handelt, sollte die Möglichkeit aufenthaltsbeendender Maßnahmen intensiv geprüft werden.“

Pulse of Europe Demo

Drucken
Pulse of Europe Koblenz will weiter für ein starkes Europa demonstrieren, denn nur im Team kann Europa die Zukunft gewinnen. Deshalb wird zur fröhlichen Europa-Demonstration mit der ganzen Familie aufgerufen am kommenden Sonntag, 2. Juli, 14-15:00 am Deutschen Eck hinter dem Kaiser.

Hans-Peter Etzold, Initiator von Pulse of Europe in Koblenz, will mit der Kundgebung ein klares Statement abgeben: "Wenn die Europäer wie in einem FC Europa zusammenspielen, dann sind wir unschlagbar und die Putins und Trumps könnten uns nicht aufhalten."

Europa ist deshalb eine Insel der Stabilität, sozialer Sicherheit, des Fortschritts und der Freiheit, weil seit 70 Jahren Menschen, Talent und Reichtum nicht mehr für Kriege verheizt werden. Betrachtet man die letzten 1000 Jahre Europas so sind diese 70 Jahre Frieden völlig abnorm. Deshalb gilt es weiterzumachen auf diesem Weg und den destruktiven Kräften entgegenzuwirken. Koblenz ist hoffentlich dabei!

Also drei Dinge merken:

- Sonntag, 2. Juli, 14:00, Deutsches Eck hinter dem Kaiser
- Europa-Fahnen und Europa-Symbole mitbringen,
- für gutes Wetter beten.

Wissensvermittlung einmal anders

Drucken

Erster SchülerScienceSlam der Hochschule Koblenz bot kurzweilige Beiträge rund um Naturwissenschaft und Technik

REMAGEN/REGION AHRWEILER/BONN. Paula Strömer von der Liebfrauenschule Bonn ist die Gewinnerin des ersten SchülerScienceSlam der Hochschule Koblenz, der im Rahmen eines Sommerfestes am RheinAhrCampus in Remagen stattgefunden hat. Damit setzte sie sich gegen fünf weitere Schülerinnen und Schüler durch, die alleine oder im Duo vor herrlicher Kulisse ein selbst ausgewähltes Thema aus Naturwissenschaft und Technik präsentierten. Bei der Abstimmung des begeisterten Publikums landete Sarina Siebenberg vom Rhein-Gymnasium Sinzig mit einem hauchdünnen Abstand auf Platz zwei. Anne Simeit und Sebastian Koch vom AreGymnasium Bad Neuenahr-Ahrweiler errangen den dritten, Tim Jaschik und Paula Charlotte Büchsel von der CJD Christophorusschule Königswinter den vierten Platz.

Professor Dr. Johannes Stolz vom Fachbereich Ingenieurwesen der Hochschule Koblenz sorgte bereits im Vorprogramm für gute Stimmung, indem er gemeinsam mit Studentin Sandra Lunnebach vom Ada-Lovelace-Projekt über die Entwicklung eines Fassbrausemotors slammte. Und obwohl die Sonne den Elftklässlern „aufs Hirn brutzelte“, wie einer der Teilnehmer mit Augenzwinkern bekannte, bewiesen auch diese einen kühlen Kopf, sogar bei technischen Pannen, und stellten dem Publikum ihr jeweiliges Thema in einem kurzweiligen, spannenden Vortrag vor. Dabei waren jegliche Hilfsmittel erlaubt. Und so rollten überdimensionale Würfel über die Bühne, wurde an Gummibändern gezogen und wurden selbstgemalte Bilder entrollt, während auf der großen LED-Wand neben klassischen PowerPoint-Präsentationen auch selbstgemachte Filme und Fotos zu sehen waren.

Weiterlesen...

Junge Musiker im Rampenlicht

Drucken

Landkreis Mayen-Koblenz ehrt Preisträger des Wettbewerbs „Jugend musiziert“

KREIS MYK. Zum neunten Mal lud Landrat Dr. Alexander Saftig erfolgreiche Teilnehmer des Wettbewerbs „Jugend musiziert“ ein, um ihnen im Kreishaus persönlich für ihre guten Platzierungen zu gratulieren und zu danken.

Alle Nachwuchsmusiker hatten sich beim Regionalwettbewerb mit ihren musikalischen Leistungen nach oben gespielt und erste bis dritte Preise errungen. Einige hatten sich gar beim Landes- oder gar Bundeswettbewerb vordere Plätze sichern können. In diesem Jahr waren es vor allem das Klavier und Flöteninstrumente, mit denen die Kinder aus dem MYK-Kreis punkteten. Unter Gästen rund 100 Gästen waren 22 Preisträger. Neun der jungen Nachwuchsmusiker zeigten solistisch oder im Trio ihr Können beim Konzert.

„Ihr habt Euer Talent unter Beweis gestellt. Ihr habt erwiesen, dass wir musikalisches Potenzial in unserer Region haben. Ihr habt uns gezeigt, dass wir uns um unsere musikalische Zukunft keine Gedanken machen müssen.“, begrüßte Landrat Dr. Alexander Saftig die Preisträger. Bevor der Kreischef jedem Kind eine Urkunde und ein kleines Präsent überreichte, wies er darauf hin, wie wichtig es sei, dass alle bei der Förderung des musikalischen Nachwuchses an einem Strang ziehen: „Hier spielen Kinder und Jugendliche verschiedener Musikschulen und Musiklehrer aus dem Landkreisgebiet zusammen. Dieser Zusammenhalt freut mich, denn wir alle müssen immer wieder die musikalische Bildung unseres Nachwuchses in das Bewusstsein von Gesellschaft und Politik rücken.“

Gemeinsam mit Dr. Monika Burzik, Leiterin der Kreismusikschule, wurde auch den Eltern ein besonderer Dank für die stete Motivation und Unterstützung der Kinder ausgesprochen. Fördern und Fordern – aber ohne zu Überfordern. Doch letztendlich seien es die Kinder, so Saftig, die für ihren Erfolg verantwortlich sind. Durch ihre Überzeugung, ihren  Willen und Ehrgeiz, durch Leidenschaft zur Musik. Eltern, Lehrer und die Musikschule seien „nur treue Wegbereiter und -begleiter“: „Laufen müsst Ihr selbständig!“

Ob am Klavier, mit Trompete oder Flöte: Das Niveau ist außerordentlich. Das zeigten die Kinder und Jugendlichen dann im Anschluss mit Kostproben ihres Könnens.

 

JPAGE_CURRENT_OF_TOTAL