Donnerstag, 23. November 2017

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Stadtverwaltung schließt an Karneval

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Wenn der Karneval auf den Sessionshöhepunkt zusteuert kann sich die Stadtverwaltung nicht entziehen. Deswegen schließt die Verwaltung am Schwerdonnerstag, 23. Februar, um 13.00 Uhr für den Publikumsverkehr. Und am Rosenmontag, 27. Februar, bleibt die Verwaltung gleich ganz geschlossen.

20 Paletten für das Prinzenpaar:

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Griesson - de Beukelaer spendiert erneut Wurfgebäck für den Rosenmontagsumzug -  Das Familienunternehmen ist seit vielen Jahren einer der Hauptsponsoren des Koblenzer Karnevals

Polch/Koblenz, 13. Februar 2017. – Da staunten Prinz Christian und seine Lieblichkeit Confluentia Kathi nicht schlecht: Griesson - de Beukelaer (GdB) stellte dem Koblenzer Tollitätenpaar auch in diesem Jahr wieder 20 Paletten Wurfgebäck für den Rosenmontagsumzug zur Verfügung. Am heutigen Montag, 13. Februar, hieß Pressesprecher Peter Gries das Paar der Kowelenzer Schängelcher und sein Gefolge mit einem Sektempfang im GdB-Logistikzentrum willkommen. Anschließend fand die feierliche Übergabe des närrischen Süßgebäcks statt – dessen Menge beinahe einen ganzen LKW füllte.

In Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft Koblenzer Karneval (AKK) fördert GdB als einer der Hauptsponsoren seit vielen Jahren den Koblenzer Karneval. „Die Prinzen Rolle und viele andere Produkte aus unserem Hause dürfen bei dem närrischen Treiben natürlich nicht fehlen“, so Peter Gries. „Als Familienunternehmen aus der Region freut es uns ganz besonders, auf diese Weise für noch mehr Freude beim Rosenmontagsumzug zu sorgen.“ Kommenden Montag werden sich über 100.000 Koblenzer Jecken an den süßen Schätzen erfreuen.

Ich kann kochen! bildet Pädagogen zu Genussbotschaftern aus

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Ernährungsbildungsinitiative von Sarah Wiener Stiftung und BARMER zu Gast in Koblenz

Koblenz, 13. Februar 2017. Lehrer sowie angehende Erzieher aus Koblenz und Neuwied haben sich bei einem eintägigen Workshop an der Julius-Wegeler-Schule, berufsbildende Schule in Koblenz, von der Initiative Ich kann kochen! zu Genussbotschaftern ausbilden lassen. „Ich kann kochen! ist Deutschlands größte Ernährungsbildungsinitiative für Kita- und Grundschulkinder. Mit ihr entdecken Kinder, dass gesunde Ernährung Spaß macht und schmeckt. Initiatoren sind die Sarah Wiener Stiftung und die BARMER“, sagte Thomas Esch, Regionalgeschäftsführer der BARMER in Koblenz.

Er ergänzte: „Die BARMER engagiert sich in Rheinland-Pfalz seit vielen Jahren für die Gesundheitsförderung in Kitas und Schulen. Ich kann kochen! hat das Ziel, das Ernährungsbewusstsein und die Ernährungsbildung von Kindern zu fördern.“ Die Initiative zeige Mädchen und Jungen in Kitas, Schulen und außerschulischen Lernorten, wie Kohlrabi aussieht, welche verschiedenen Farben Tomaten haben können und was sich aus frischen Lebensmitteln alles zubereiten lässt. Esch sagte: „Indem sie Heranwachsenden Lust aufs Kochen macht und ihnen Ernährungswissen sowie Kochkompetenz vermittelt, verankert die Initiative gesunde Ernährung als alltäglichen Bestandteil im Leben.“

Kern der Initiative sind kostenfreie Fortbildungen für pädagogische Fach- und Lehrkräfte zu Genuss-botschaftern. Diese werden dafür qualifiziert, in ihren Einrichtungen praktische Koch- und Ernährungskurse für Kinder anzubieten. Eine solche Qualifizierung fand in der Julius-Wegeler-Schule statt. Die Lehrer erhielten wertvolle Informationen zur Ernährungssituation und zum Ernährungsverhalten von Kindern sowie nützlich Hinweise für das Kochen mit Kindern.

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Jobcenter Mayen-Koblenz:

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Integrationsbeauftragter des Landes Rheinland-Pfalz besucht Andernacher Flüchtlingsprojekt

Der Beauftragte der Landesregierung für Migration und Integration, Miguel Vicente, informierte sich bei seinem Besuch über die Flüchtlings- und Integrationsarbeit im Landkreis Mayen-Koblenz.  Um ihm den ganzheitlichen Ansatz der Integrationsarbeit zu verdeutlichen, stellte der Erste Kreisbeigeordnete, Burkhardt Nauroth, Vicente das zentrale Flüchtlingsprojekt des Jobcenters „Leben, Qualifizieren, Arbeiten“ in Andernach vor.

Miguel Vicente informierte sich im Gespräch mit dem Ersten Kreisbeigeordneten, dem Geschäftsführer des Jobcenters, Rolf Koch, Projektmitarbeitern, Teilnehmern und Netzwerkpartnern über die herausragende Integrationsarbeit im Landkreis.

Nauroth ist überzeugt: „Dem Landkreis Mayen-Koblenz gelingt es durch vernetztes Arbeiten die Herausforderungen des hohen Flüchtlingsansturmes zu meistern.“

Mit dem Projekt „Leben-Qualifizieren-Arbeiten“ (LQA) bietet das Jobcenter Landkreis Mayen-Koblenz allen anerkannten Flüchtlingen im Kreis eine individuelle Hilfestellung an. Im Fokus stehen hierbei das Erlernen und Anwenden der deutschen Sprache und die Integration in Arbeit und Gesellschaft. Durch eine wachsende Zahl von regionalen Netzwerkpartnern wird das Angebot ständig erweitert. So wird zum Beispiel das Modul „Mobilitätstraining“ von der Polizei und dem ADAC mitgestaltet.

Das Ziel von LQA ist - so Jobcenter-Geschäftsführer Rolf Koch - sinnvolle Angebote vor und nach den durch das Bundesamt für Migration geförderten Sprachkursen zu unterbreiten, um keine Leerlaufzeiten entstehen zu lassen.

In der Diskussion wurden Herausforderungen in der alltäglichen Arbeit angesprochen, beispielsweise  gibt es nach wie vor Probleme bei der Zuweisung und Umsetzung der Integrationskurse. Vicente sagte für diesen Bereich seine Unterstützung zu.

Interessante Aspekte zum Thema „Flucht und Trauma“ brachte Diplom-Psychologe und Traumatherapeut Markus Schmitt in die Diskussion ein.

Sein Vortrag fokussierte einerseits die geflüchteten Menschen, aber auch die vielen haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter, die sich mit den Zugewanderten beschäftigen. „Die Traumata durch Kriegs- und Fluchterlebnisse zeigen sich oft erst verspätet“, erklärte Schmitt. Traumata zeigen sich zum Beispiel durch Lernhemmnisse im Spracherwerb. Sie haben somit direkte Auswirkungen auf den Grad der Integration der Menschen.

Auch Helfer und ehrenamtliche Mitarbeiter müssen auf den Umgang mit Traumata vorbereitet werden.

Kreisbeigeordneten Nauroth bestätigte Schmitts These: „Die Integration der Migranten kann nur gelingen, wenn gleichzeitig die Aufnahmegesellschaft unterstützt wird.“

Vicente zeigte sich äußerst erfreut über die vielseitige und erfolgreiche Arbeit im Kreis. Er bedankte sich bei allen Teilnehmern und versprach seinerseits jede mögliche Unterstützung: „Am Beispiel des Landkreises Mayen-Koblenz kann man in beeindruckender Weise sehen, wie eine Kommune  geflüchteten Menschen ein breites Angebot macht, damit Integration in die Gesellschaft und Einstieg ins Berufsleben gelingen“, so Vicente zum Abschluss seines Besuches.

Derzeit betreut das Jobcenter des Landkreises 1.987 anerkannte Flüchtlinge.

Hochschule Koblenz

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Chinesische Delegation zu Kooperationsgesprächen für Fortbildungen im Bereich der Frühen Kindheit an der Hochschule Koblenz

KOBLENZ/BIRKENFELD. Eine Delegation von Fachkräften aus Kindertagesstätten der Provinz Shanxi aus der Volksrepublik China besuchte in Begleitung von Hans Günter Heß (Fachbereichsleiter Bürgerdienste in Birkenfeld) den RheinMoselCampus der Hochschule Koblenz. Im Fachbereich Sozialwissenschaften informierten sich die Gäste über Studien- sowie Fort- und Weiterbildungsangebote aus dem Bereich der Frühen Kindheit.

Prof. Dr. Armin Schneider, Direktor des Institutes für Bildung, Erziehung und Betreuung in der Kindheit | Rheinland-Pfalz (IBEB), die Geschäftsführerin des IBEB, Ulrike Pohlmann, und der wissenschaftliche Referent des Institutes für Forschung und Weiterbildung (IFW) Sebastian Mooz stellten die vielfältigen Möglichkeiten einer Kooperation der chinesischen Fachkräfte und des Fachbereichs Sozialwissenschaften sowie der beiden Institute vor. Großes Interesse zeigte die chinesische Delegation an einer Summer-School, die ab 2018 in einer vierwöchigen wissenschaftlichen Weiterbildung Grundzüge der Frühen Bildung und Erziehung vermittelt. Als besonders bedeutsam erachteten die chinesischen Gäste einen Einblick in unterschiedliche pädagogische Konzepte, in Formen der Beobachtung und Dokumentation sowie in das Thema Management von Kindertageseinrichtungen.

Hintergrund des Besuches in Koblenz ist die Ansiedlung eines chinesischen Handelsplatzes in der Verbandsgemeinde Birkenfeld, wo sich mittlerweile 160 chinesische Firmen niedergelassen haben. Die Kinder der chinesischen Familien besuchen Kindertageseinrichtungen und Schulen in der Umgebung. Die Verbandsgemeinde Birkenfeld bemüht sich daher um eine Unterstützung und zugleich um einen Austausch frühpädagogischer Fachkräfte. Die Hochschule Koblenz mit ihren vier Bachelor- und einem Masterstudiengang im Bereich der Kindheitswissenschaften sowie der Erfahrung der beiden Institute ist hier ein geschätzter Partner zur Intensivierung des interkulturellen Austausches.

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