Freitag, 26. Mai 2017

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JoHo-Schängel-Stifung fördert 14 Koblenzer Projekte mit 7.000 € im Jahr 2017

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Die offizielle Übergabe der Förderungen 2017 erfolgte am 27.04.2017 an die über 30 anwesenden Projekt-Empfänger-innen und -Empfänger in Gegenwart des gesamten Stiftungsvorstands in der Geschäftsstelle der JoHo-Schängel-Stiftung, Steuerberaterbüro Künster, Mainzer Straße 61.

Mit einer jeweiligen Projektvorstellung der Projektverant-wortlichen wurde erneut auf sehr beeindruckende Weise deutlich, wie vielfältig und tatkräftig das große ehrenamtliche Engagement vieler Koblenzer Bürgerinnen und Bürger ist. Der Stiftungsvorsitzende Hofmann-Göttig dankte herzlich den Engagierten in einer je individuellen kleinen Laudatio, begründete die Förderentscheidungen des Stiftungsvorstands und überreichte eine kleine, vom Steuerbüro Künster gestifteten „Sacher-Torte“ mit Emblem der JoHo-Schängel-Stiftung. Die Fördergelder werden in Kürze den Projektkonten gut geschrieben.

Der Vorstandsvorsitzende Hofmann-Göttig dankte zudem dem auf eigenen Wunsch hin aus dem Vorstand der JoHo-Schängel-Schängel-Stiftung ausscheidenden Schatzmeister,  Sparkassendirektor a.D. Manfred Graulich, für sein  großartiges langjähriges Engagement und verwies mit Freude und herzlichem Willkommen auf den auf diesen Posten nachfolgenden Sparkassendirektor Matthias Nester.

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Kanalerneuerung in der Grabenstraße

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(Koblenz: 02.05.17) Mit einem symbolischen ersten Spatensich haben Baudezernent Bert Flöck und Vertreter des Stadtrates, der Verwaltung und der ausführenden Baufirma die Bauarbeiten zur Kanalerneuerung in der Grabenstraße im Stadtteil Rübenach begonnen.

Die Arbeiten am Entwässerungssystem in der Grabenstraße beinhalten die Neuverlegung eines Schmutz- und Regenwasserkanales sowie die Sanierung und die Erneuerung der Bachverrohrung. Das Entwässerungssystem wird dabei von Misch- auf Trennsystem umgestellt. Somit kann das anfallende Oberflächenwasser unmittelbar dem Vorfluter zugeleitet werden. In den nicht mehr benötigten Teil der alten Bachverrohrung wird ein Kunststoffrohr DN 500 eingezogen, um diesen Teil weiterhin als Regenwasserkanal zu nutzen.

Zwischen der Florianstraße und der Gedächtnisstraße wird die vorhandene Bachverrohrung punktuell saniert.
Durch die Umstellung von Misch- auf Trennsystem kann der Regenüberlauf (RÜ) in der Mühlenstraße entfallen. Der RÜ wird entsprechend umgebaut. Neben den Arbeiten am Kanalsystem werden durch die Versorger in Teilbereichen die Versorgungsnetze für Gas, Wasser und Strom erneuert.
Zur Aufrechterhaltung der Erdgas- und Wasserversorgung wird in den jeweiligen Bauabschnitten eine Notversorgung aufgebaut.
Nach Abschluss der Arbeiten an den Ver- und Entsorgungsnetzen erfolgt durch das Tiefbauamt die Wiederherstellung der Straßen- und Gehwegflächen einschl. Erneuerung der Straßenbeleuchtung.
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Hochschule Koblenz

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Bauwirtschaftsingenieurin Sofia Lunnebach erreichte den 2. Platz beim diesjährigen Hochschulpreis der Bauwirtschaft Rheinland-Pfalz

KOBLENZ. So wie bereits Eva Weber aus der Fachrichtung Architektur (wir berichteten) wurde auch Sofia Lunnebach, Bauwirtschaftsingenieurin und Absolventin des Fachbereichs Bauwesen der Hochschule Koblenz, beim diesjährigen Hochschulpreis der Bauwirtschaft Rheinland-Pfalz mit dem zweiten Platz ausgezeichnet. Ihre Masterthesis mit dem Titel „Elektronische Aufmaße in der Bauabrechnung“, die im Sommersemester 2016 von Prof. Dr. Michael Engler betreut worden war, hatte die aus Vertretern der Bauindustrie und Professoren der Hochschulen bestehende Jury überzeugt. Die Preisverleihung fand im Rahmen des „Tages der Bauwirtschaft“ Ende April in Mainz statt.

Um konkurrenzfähig zu bleiben, müssen sich Firmen auf die Digitalisierung einstellen und sich weiterentwickeln. Genau dieses Thema behandelt Sofia Lunnebach in ihrer Arbeit. Sie zeigt Unternehmen Möglichkeiten auf, wie diese mit dem digitalen Wandel mithalten können. Im Kern ihrer Masterthesis geht es um verschiedene Optimierungsmöglichkeiten sowie um die Gegenüberstellung von unterschiedlichen Bausoftwareprogrammen. Diese sollen den derzeitigen Bauabrechnungsprozess der Firma Faber Bau GmbH (Alzey) sowie die Prozesse in weiteren Unternehmen beschleunigen und verbessern. Explizit im Prozess der Aufmaßerstellung soll eine Prozessveränderung bewirkt werden, so dass dieser in naher Zukunft digital abgewickelt werden kann.

In ihrer Arbeit arbeitete Sofia Frau Lunnebach durch Umfragen und Recherchen heraus, dass es im digitalen Abrechnungsprozess mit einem elektronischen Aufmaß keine geeignete Software gibt, die alle rechtlichen Anforderungen an eine elektronische Abrechnung berücksichtigt. Sie hatte daher die Idee, eine eigene – wenngleich fiktive – Aufmaß-App mit dem Namen BauSOLUtion zu kreieren. Diese soll alle vorgeschriebenen rechtlichen Anforderungen erfüllen. Durch die App wird der derzeitige Aufmaß- und Abrechnungsprozess um mindestens 30 Prozent beschleunigt. Zudem wird Papier zu 98 Prozent eingespart.

Sofia Lunnebachs Aufmaßapplikation überzeugte die Jury. Ihre fiktive App soll nun weiter verfeinert und programmiert werden, um auch im Arbeitsalltag zum Einsatz zu kommen.

Stadtverwaltung Koblenz präsentierte sich bei azubi- und studientagen

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Am Wochenende fanden in der CONLOG-Arena die diesjährigen "azubi- und studientage Koblenz" statt. Auch die Stadtverwaltung Koblenz war hier als Aussteller mit einem eigenen Stand vertreten. Gemeinsam mit vielen Auszubildenden präsentierte man dort an den beiden Tagen sein vielfältiges Tätigkeitsspektrum und machte Werbung für die Ausbildungsberufe mit Start Juli und August 2018. So konnten interessierte junge Menschen hierzu erfahren, dass die Bewerbungsfrist für das Duale Studium mit dem Abschluss "Bachelor of Arts" bereits zum 31.05.2017 endet, für alle anderen angebotenen Ausbildungsberufe am 15.10.2017. Auch die Beigeordnete der Stadt Koblenz, PD Dr. Margit Theis-Scholz, schaute während eines Messerundgangs vorbei und sprach mit Ausbildungsleiter Marco Karbach und dessen Team am Stand der Stadtverwaltung über Messeeindrücke und Gespräche mit möglichen Bewerbern um einen Ausbildungsplatz.

S. Hebeisen, DGB: "Fairplay auf Baustellen durch Europa" - Pulse of Europe Demo in Koblenz

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Über 250 Menschen trafen sich am vergangenen Sonntag auf dem Jesuitenplatz in Koblenz unter dem Motto “Restons Ensemble” (“Wir bleiben zusammen”). Die Absicht: für eine pro-europäische Entscheidung bei der zweiten Runde der Präsidentschaftswahl in Frankreich und der kommenden Bundestagswahl aufzurufen.

Hans-Peter Etzold, der Initiator von Pulse of Europe in Koblenz, sprach von einem knappen Sieg für Europa bei den Vorwahlen in Frankreich. "Europa ist mit einem blauen Auge davongekommen. Nur 4-5 Prozentpunkte haben den Unterschied gemacht. Die anti-europäischen Rechten und Linken sind knapp geschlagen worden. Vielleicht war Pulse of Europe mit über 100 Kundgebungen Woche für Woche in vielen europäischen Städten das Zünglein an der Waage."

Zeitgleich gingen wieder in 115 Städten in 15 EU-Staaten u.a. in Paris, Warschau, Berlin, Lissabon, Toulouse, Lyon, Bordeaux, Cluny... 35.000 Menschen unter der Flagge Europas auf die Straße. Aber auch im Kosovo, Albanien und der Ukraine brachte die europäische Idee Menschen auf die Marktplätze.

Sebastian Hebeisen vom DGB sprach davon, dass Europa auch Fairplay für rumänische und polnische Bauarbeiter in Deutschland bedeute: "Der DGB hilft die europäischen Sozialstandards auf deutschen Baustellen durchzusetzen, damit deutsche und polnische Bauarbeiter nicht gegeneinander ausgespielt werden."
Wenn ausländische Bauarbeiter nicht nach Mindestlohn oder überhaupt nicht bezahlt würden, dann mache der DGB Druck. In Internet-Communities würde der DGB Arbeiter in ihrer Sprache über ihre Rechte informieren und sei Anlaufstelle für Hilfe Bedürftige, erläutertete der Gewerkschafter.

In einem Statement erklärte der Koordinator von Pulse of Europe in Koblenz, Arne Houben, dass Pulse of Europe nicht parteipolitisch sei, sondern für Europa einstehe: “Wir fühlen uns wohl in Europa und wir wollen, dass das so bleibt. Daher sind wir auch eine Wohlfühlveranstaltung."

Ein Teilnehmer sprach davon, dass der Vater nichts von Krieg und Kriegsgefangenschaft erzählt habe. Es sei wichtig, heute Kindern und Jugendlichen persönliche Geschichten aus dem geteilten Europa zu erzählen, damit diese das freie und offene Europa schätzen könnten.

Bei der nächsten Kundgebung von Pulse of Europe auf dem Jesuitenplatz in Koblenz am Tag der endgültigen Präsidentschaftswahl, Sonntag, 7.5. um 14:00, werden persönliche europäische Erlebnisse  der Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Fokus stehen.

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