Donnerstag, 27. Juli 2017

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Ausweitung des Unterhaltsvorschusses am 1. Juli

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KREIS MYK. Der Unterhaltsvorschuss ist eine besondere Hilfe für alleinerziehende Elternteile und ihre Kinder. Er hilft den Alleinerziehenden, wenn der andere Elternteil keinen Unterhalt zahlt. Der Unterhaltsvorschuss unterstützt sie bisher allerdings nur maximal 72 Monate lang und bis zum 12. Lebensjahr des Kindes. Dies wird sich nun ab dem 1. Juli 2017 zugunsten Alleinerziehender und ihrer Kinder ändern.

Kinder von 0-5 Jahren erhalten 150 Euro monatlich, Kinder von 6-11 Jahren erhalten 201 Euro monatlich. Die Unterhaltsvorschussleistungen werden auch ergänzend gewährt, wenn also beispielsweise der nicht im Haushalt lebende Elternteil Unterhalt unterhalb des Unterhaltsvorschussbetrages zahlt oder für das Kind eine Halbwaisenrente unterhalb des Unterhaltsvorschussbetrages gewährt wird.

Die Situation Alleinerziehender ist aber nicht nur in den Anfangsjahren oder bis zum 12. Geburtstag des Kindes besonders schwer. Vielmehr sind Alleinerziehende, die für ihre minderjährigen Kinder sowohl die Betreuungs-, Erziehungs- und Versorgungsverantwortung als auch wegen ausbleibenden Unterhalts die Kosten für das Kind tragen müssen, dauerhaft besonders belastet.

Um dieser Belastungssituation angemessen Rechnung zu tragen, hat der Gesetzgeber beschlossen, die Unterhaltsvorschussgewährung für Alleinerziehende auszuweiten und neu zu regeln, um sie und ihre Kinder besser zu unterstützen.

Die wesentlichen Neuregelungen sehen vor,

die Höchstaltersgrenze von derzeit 12 Jahren bis zum vollendeten 18. Lebensjahr heraufzusetzen, den Anspruch in Höhe von 268 Euro monatlich für Kinder von 12-18 Jahren zu gewähren, wenn das Kind nicht auf Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch II (SGB-II) angewiesen ist oder wenn der alleinerziehende Elternteil neben dem SGB II-Bezug ein eigenes Einkommen von mindestens 600 Euro brutto erzielt. Die bisher vorgegebene maximale Bezugsdauer von 72 Monaten entfällt. Es bleibt auch weiterhin bei der Regelung, dass ein verheirateter alleinerziehender Elternteil keinen Anspruch auf Unterhaltsvorschussleistungen für sein Kind hat.

Wer im Zuständigkeitsbereich des Kreisjugendamtes Mayen-Koblenz lebt und ab dem 1. Juli zum anspruchsberechtigten Personenkreis gehört, kann sich an die Mitarbeiter der Unterhaltsvorschussstelle über die auf der Homepage der Kreisverwaltung www.kvmyk.de angegebenen Kontaktadressen wenden. Die Ansprechpartner beraten gerne und senden Antragsunterlagen zeitnah zu.

Die Jugendämter der Städte Andernach und Mayen verfügen über eigene Unterhaltsvorschussstellen. Insoweit richten Einwohner der Städte Andernach und Mayen ihre Fragen zum Thema Unterhaltsvorschussreform unmittelbar an die dortigen Unterhaltsvorschussstellen.

Weitere Informationen zum Thema sind auch auf der Homepage des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend  unter https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/aktuelles/alle-meldungen/ausweitung-des-unterhaltsvorschusses-/113572 zu finden.

 

Betriebsausflug: vhs geschlossen

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Die Verwaltung der Volkshochschule Koblenz ist am Dienstag, 27. Juni, wegen der Durchführung eines Betriebsausflugs geschlossen.
Der Kursbetrieb läuft wie gewohnt weiter.

Hochschule Koblenz erreicht Spitzenplätze beim International Student Barometer

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KOBLENZ. Eine der größten und bedeutendsten Vergleichsstudien über die Lern- und Lebensbedingungen internationaler Studierender an Hochschulen weltweit ist das International Student Barometer (ISB). Im Wintersemester 2015/16 nahm die Hochschule Koblenz zum ersten Mal an der Studie teil und 111 internationale Studierende beantworteten den umfangreichen Fragenkatalog. Die Hochschule Koblenz konnte sehr gute Ergebnisse erzielen und wurde bei der Willkommenskultur sogar auf Platz eins von allen teilnehmenden Hochschulen gewählt.

Insgesamt haben knapp 160.000 internationale Studierende von 196 Hochschulen aus 17 Ländern am ISB teilgenommen. Die Ankunft der internationalen Studierenden und die Erfahrungen mit dem Studierendenservice, dem International Office über die Einschreibung bis zur Erstsemesterbegrüßung wurden durch die Studierenden an der Hochschule Koblenz äußerst positiv bewertet. 87 Prozent der Befragten sind auch mit der Lehrerfahrung sehr zufrieden oder zufrieden, damit liegt die Hochschule Koblenz über dem bundesdeutschen Durchschnitt. Hierbei stechen vor allem die Klassengröße, die Qualität des Lehrpersonals sowie deren englische Sprachkompetenz hervor. Die Vorteile einer Hochschule für Angewandte Wissenschaften machten sich auch beim Punkt der praxisnahen Ausbildung und der Arbeitserfahrung bemerkbar, die als sehr gut bewertet wurde. Geringe Lebenshaltungskosten und Wohnungsmieten, die Willkommenskultur sowie die Sicherheit und die Hochschulgebäude machen Koblenz, Remagen und Höhr-Grenzhausen zu sehr interessanten Studienorten für die internationalen Gäste.

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Hochschule Koblenz

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Jetzt Plätze sichern: Postdoktorandinnen-Programm der Hochschule Koblenz startet in die nächste Runde–Anmeldungen ab sofort möglich

KOBLENZ. Das beliebte Postdoktorandinnen-Programm der Hochschule Koblenz, startet am 6. Oktober 2017 bereits in die dritte Runde. Das Programm richtet sich an Frauen am Ende und/oder nach der Phase der Promotion und ist für alle Fachrichtungen geöffnet. Die Anmeldung ist ab sofort bis zum 1. September möglich, die Teilnahme ist kostenfrei.

Zu den Bausteinen des Programms gehören die Bera­tung bei der Karriereplanung und -umsetzung, Weiter­qualifizierungsangebote, die Vernetzung mit der Wissenschaftsgemeinschaft, der Ausbau von wissenschaftlicher Re­putation und des Expertinnenstatus sowie Mentoring bzw. Coaching durch erfahrene Persönlichkeiten.

Die Beratungsphasen und die Weiterbildung­sangebote orientieren sich insbesondere an den gesetzlichen Berufungsvoraussetzungen hinsicht­lich einer Professur an einer Hochschule für Ange­wandte Wissenschaften. Dabei werden die wissen­schaftliche Qualifikation, die Berufserfahrung und die pädagogische Eignung in den Fokus genommen.

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Wahlstand erzeugt Widerstand – Ordnungsamt muss schlichtend eingreifen

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Die Bundestagswahl steht vor der Tür und die teilnehmenden Parteien befinden sich mitten im Wahlkampf. Deswegen hatte eine Partei am Wochenende an der Herz-Jesu-Kirche in Koblenz ihr Lager mit einem angemeldeten Wahlstand aufgeschlagen.

Das jedoch rief Widerstand seitens einer anderen Partei hervor. Gemeinsam mit weiteren Gruppierungen wollten sie mit ca. zwanzig Personen gegen den Wahlstand vor der Herz-Jesu-Kirche spontan demonstrieren.

Rasch wurde die Lage etwas unübersichtlich und es kam zu erhitzten Wortgefechten, die glücklicherweise von den vor Ort anwesenden Mitarbeitern des Ordnungsamtes geschlichtet werden konnten. Eine Eskalation der Geschehnisse konnte somit vermieden werden.

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