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Paul (AfD): Abreißen von AfD-Plakaten zeigt fragwürdiges Demokratieverständnis

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Toleranz ist keine Einbahnstraße

In den letzten Tagen wurden Dutzende AfD-Plakate abgerissen oder beschädigt. Ein wohl typischer Fall ereignete sich am vergangenen Sonntag auf dem Plan. Gegen 10.30 Uhr riss ein Mann AfD-Plakate auf dem Plan ab und ging danach in eine nahegelegene Spielhalle. Einer unserer Plakatierer erstatte Strafanzeige, die herbeigerufene Polizei nahm in der Spielhalle Zeugenaussagen auf.

Joachim Paul, stellvertretender Kreisvorsitzender des AfD Koblenz: „Wie bereits zu Landtagswahl wird der Wahlkampf einer demokratischen Partei, die ihre Wähler im Landtag vertritt, massiv durch Vandalismus gestört. In einer Demokratie müssen alle Parteien die gleichen Chancen haben, ihre Botschaften den Bürgern zu präsentieren. Das ist leider an vielen Orten nicht mehr der Fall – insbesondere hier bei uns in Koblenz. Ganz offenkundig ist manchen Bürgern in Schule und Ausbildung nicht hinreichend vermittelt worden, dass Demokratie öffentlicher Wettstreit der Meinungen bedeutet und Toleranz keine Einbahnstraße ist.“

Die AfD wird jede Zerstörung von Plakaten zur Anzeige bringen.

Der AfD-Kreisverband Koblenz

Berufsbildungsexperten planen Ausweitung der dualen Ausbildung in Mexiko

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Mexikanische Regierungsdelegation informiert sich über Ausbildungsniveau bei HwK Koblenz

KOBLENZ/MEXIKO. „Unsere bisherigen Erfahrungen mit der dualen Ausbildung sind ausgezeichnet und wir möchten dies auf weitere Berufsfelder erweitern“, beschreibt Staatssekretär Dr. Rodolfo Tuirán aus dem mexikanischen Bildungsministerium Hintergründe der jüngsten Deutschland-Visite. Zusammen mit mehreren Parlamentariern besuchte die mexikanische Regierungsdelegation in Begleitung deutscher Kooperationspartner die Handwerkskammer (HwK) Koblenz, um sich in der Praxis über die duale Ausbildung zu informieren.

Im Zentrum für Ernährung und Gesundheit tauschten sich die mexikanischen Berufsbildungsexperten mit Hauptgeschäftsführer Alexander Baden und Präsident Kurt Krautscheid wie auch mit Lehrlingen, Ausbildungsmeistern und Ausbildungsberatern aus. Im Mittelpunkt standen Fragen zu den Vergleichbarkeiten deutsch-mexikanischer Ausbildungsinhalte und Zugangsvoraussetzungen für eine duale Ausbildung. „Auch wenn die Berufsfelder unterschiedlich sind und deren Zahl in Deutschland wesentlich höher ist, gibt es viele Parallelen“, machte auch Hortensia Aragón Castillo, Kongressabgeordnete und Präsidentin der Bildungskommission deutlich und sprach die positiven Erfahrungen des Zweiklangs aus betrieblicher und schulischer Ausbildung an.

„Unser Besuch in den Koblenzer Ausbildungswerkstätten der Bäcker, Konditoren und Friseure war sehr beeindruckend. Die Ausstattung und Ausbildungsinhalte sind hervorragend“, lobte Staatssekretär Tuirán, der sich im Gespräch mit Jugendlichen auch über ihre Motive und Pläne austauschte. Auf Initiative der Zentralstelle für internationale Berufsbildungskooperation im Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) und der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit wurden die HwK-Berufsbildungsstätten ganz bewusst ausgesucht, um den Berufsbildungsexperten aus Südamerika Einblicke in die deutsche Ausbildungspraxis des Handwerks zu vermitteln.

„Mit den Möglichkeiten, nach der Ausbildung als angestellter Geselle zu arbeiten, oder mit bestandener Meisterprüfung einen Betrieb zu führen oder zu studieren, bietet das Handwerk Jugendlichen interessante Perspektiven. Die duale Ausbildung legt den Grundstein und auf sie baut alles auf“, weist HwK-Hauptgeschäftsführer Baden hin. Kurt Krautscheid ging seinerseits auf die Erfahrungen im Betrieb ein. Der selbstständige Dachdeckermeister und Ausbilder weiß um den hohen Stellenwert des dualen Systems, „dass sich tagtäglich in der Praxis bewährt. Es stellt einen gut ausgebildeten beruflichen Nachwuchs sicher, die Jugendlichen ihrerseits wissen, dass sie nach erfolgreicher Ausbildung hoch geschätzte und gesuchte Fachleute sind.“

„Unseren mexikanischen Gästen sprechen wir ein großes Kompliment aus“, unterstreicht die HwK-Spitze. „Denn während andere Staaten das deutsche Ausbildungssystem loben, einige sicher auch neidisch darauf schauen, hat Mexiko losgelegt und dieses System mit entsprechenden örtlichen Anpassungen eingeführt. Dass wir nun gemeinsam an der Verbesserung und dem Ausbau arbeiten, erfüllt uns als Handwerkskammer Koblenz mit Stolz und wir bringen uns gerne ein!“.

Weitere Informationen zur dualen Ausbildung bei der HwK Koblenz

Tel.: 0261/ 398-339, Fax-990, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

„Handwerk attraktiv Rheinland-Pfalz“

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ISB-Unternehmerinnenfrühstück in Koblenz

Mainz, 25. August 2017. Das Handwerk steht vor großen Herausforderungen: Das gilt vor allem für die Frage, wie im Hinblick auf die Themen Fachkräftemangel,  Mitarbeiterbindung und Unternehmensnachfolge mehr Frauen für Handwerksberufe begeistert werden können. Um Unternehmerinnen aus dem Handwerk zu unterstützen, laden die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB), das rheinland-pfälzische Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau sowie die Arbeitsgemeinschaft der Handwerkskammern Rheinland-Pfalz zum Unternehmerinnenfrühstück am 30. August 2017 um 08:30 Uhr im Zentrum für Ernährung und Gesundheit (ZEG), in der St.-Elisabeth-Straße 2, 65073 Koblenz ein.

Nach der Begrüßung durch Kurt Krautscheid, Präsident der Handwerkskammer Koblenz, und ISB-Vorstandssprecher Ulrich Dexheimer spricht Wirtschaftsstaatssekretärin Daniela Schmitt einleitend über die Bedeutung des Handwerks für Rheinland-Pfalz. Im „World Café“ erarbeiten die Teilnehmerinnen Lösungsansätze, die in die Praxis umgesetzt werden können.

Die Teilnahme am ISB-Unternehmerinnenfrühstück ist kostenlos, die Anzahl der Plätze ist begrenzt. Um Anmeldung unter www.isb.rlp.de wird gebeten.

Straßenbauarbeiten in der Bardelebenstraße

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In der Zeit vom 31.08.2017 bis 05.09.2017 wird im Auftrag des Kommunalen Servicebetriebes Koblenz der Fahrbahnbelag in der Bardelebenstraße zwischen Moselring und David-Röntgen-Straße erneuert.

Am 31.08.2017 wird die vorhandene Asphaltschicht abgefräst. In der Zeit vom 01.09.2017 bis 04.09.2017 werden die Vorarbeiten an Schiebern und Schächten durchgeführt. Im Anschluss daran erfolgt am 05.09.2017 der Einbau der Asphaltdeckschicht. Die Arbeiten finden unter Vollsperrung der Straße statt.

Während der gesamten Bauzeit muss mit Verkehrsbehinderungen gerechnet werden. Der Servicebetrieb bittet um Verständnis und erhöhte Aufmerksamkeit.

Bürgerpreis 2017

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Bürgerpreis 2017 geht an Fernsehmagazin „Wir in Rhens“ und Projekt3 mit „Villa Ausonius“ in Oberfell

Motto: „Vorausschauend engagiert: Real, digital, kommunal“

KREIS MYK. Zum 14. Mal lobten der Landkreis Mayen-Koblenz, die Sparkasse Koblenz und die Kreissparkasse Mayen die lokale Ausgabe des Deutschen Bürgerpreises aus, der ehrenamtliches Engagement fördert. Mit dem Schwerpunktthema „Vorausschauend engagiert: Real, digital, kommunal“ widmete sich der Preis in diesem Jahr Personen, Projekten und Unternehmen, die sich ehrenamtlich engagieren, ihre Region fit für morgen machen und die Zukunft vor Ort aktiv gestalten: real, digital und kommunal. Preisträger für Mayen-Koblenz sind das Fernsehmagazin „Wir in Rhens“ und die Projekt3 gGmbH mit ihrem Wohngruppenprojekt „Villa Ausonius“ in Oberfell. Beide erhielten eine Urkunde. Das Fernsehmagazin „Wir in Rhens“ erhielt zudem ein Preisgeld in Höhe von 2000 Euro.

„Ehrenamtler vernetzen Menschen und unterstützen den Zusammenhalt“, so Christoph Weitzel, Vorstandsmitglied der Kreissparkasse Mayen. Er lobte beide Preisträger, die den Bürgerpreis 2017 erhielten: „Die Sparkassen sind seit jeher Förderer des bürgerschaftlichen Engagements. Wir unterstützen sehr gerne und sagen damit Danke für den gesellschaftlichen Einsatz.“ Weitzel rief dazu auf, die ehrenamtliche Arbeit weiter auszubauen und fortzuführen.

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