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Hochschule Koblenz

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Aus Big Data lernen - Hochschule Koblenz erhält rund 300.000 Euro von der DFG für weitere Entwicklung einer neuen mathematischen Methode

REMAGEN/BONN. In nahezu allen Bereichen von Wissenschaft, Wirtschaft und Technik spielen mathematische Modelle und Computersimulationen eine immer wichtigere Rolle. In Zeiten von „Big Data“ sind Mathematikerinnen und Mathematiker gefragte Experten. Ein Forschungsteam rund um Professor Dr. Maik Kschischo vom RheinAhrCampus der Hochschule Koblenz hat in Kooperation mit der Universität Bonn eine neue mathematische Methode entwickelt, die es ermöglicht, mit mathematischen Unsicherheiten in komplexen Systemen umzugehen. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat die besondere Relevanz dieses Forschungsprojektes erkannt und fördert es nun in Höhe von 294.564 € über einen Zeitraum von drei Jahren.

"Professor Kschischo ist damit etwas gelungen, was an Hochschulen für Angewandte Wissenschaften leider noch immer eine Ausnahme ist“, hebt der Vizepräsident für Forschung an der Hochschule Koblenz, Prof. Dr. Dietrich Holz, die Bedeutung der DFG-Förderung für das Forschungsprojekt hervor. Die DFG ist der größte Forschungsförderer in Deutschland, doch der Geldtopf von rund drei Milliarden Euro ist bislang fest in Universitätshand. Transfer- und anwendungsorientierte Forschungsprojekte, wie sie an Hochschulen für angewandte Wissenschaften üblich sind, fallen häufig durch das DFG-Raster, das in erster Linie auf die universitäre Grundlagenforschung ausgerichtet ist.

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Stationäre Pflege dominiert

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Koblenz, 21. April 2017 - Die meisten Pflegebedürftigen in Koblenz werden stationär versorgt. Das zeigt der Pflegereport der BARMER, den die Universität Bremen erstellt hat. Demnach lassen sich 44,3 Prozent der Pflegebedürftigen stationär versorgen und 28,9 Prozent durch ihre Angehörigen. Nur 26,8 Prozent entfallen auf die ambulante Pflege. Das ist der niedrigste Wert unter allen Landkreisen und kreisfreien Städten in Rheinland-Pfalz.

Thomas Esch, Regionalgeschäftsführer der BARMER in Koblenz, sagt: „Bei den Menschen in hat die stationäre Pflege offensichtlich einen hohen Stellenwert.“ Beeinflusst werde die Form der Pflege zudem von der Einkommenshöhe der Pflegebedürftigen und davon, wie gut familiäre Netzwerke Pflege zuhause bewältigen können oder überhaupt wollen. Bei geringem Einkommen würden die privaten Zuzahlungen die Wahrscheinlichkeit mindern, dass ein Pflegebedürftiger im Heim gepflegt wird.

Anteil der Pflegebedürftigen an der Gesamtbevölkerung

Auffallend ist, dass der Anteil der Pflegebedürftigen an der Gesamtbevölkerung in Koblenz zwischen 2011 und 2015 abgenommen hat. Zählten die Statistiker 2011 noch 1,79 Prozent Pflegebedürftige an der gesamten Bevölkerung der Stadt, waren es nur vier Jahre später nur 1,71 Prozent.

„Die Pflegekassen sind vor allem als Impulsgeber für gute Ideen gefordert“, betont Esch. So biete die BARMER bislang als einzige Kasse individuelle Beratung durch Familiengesundheitspfleger. Kurse für pflegende Angehörige seien besonders sinnvoll, da dabei nicht nur wichtiges Wissen vermittelt, sondern auch ein Austausch der Betroffenen untereinander ermöglicht werde.

„Eine effiziente Pflegeunterstützung sollte aber nicht nur von der Mitgliedschaft in einer bestimmten Krankenkasse abhängig sein. Wir müssen dafür sorgen, dass alle Betroffenen in schwierigen Lebenssituationen uneingeschränkt die Unterstützung erhalten, die sie benötigen“, sagt Esch. Die BARMER berät pflegende Angehörige persönlich, aber auch online unter www.pflegen-und-leben.de.

 

Infoveranstaltung "Neue Regelungen zum Einsatz von Fremdpersonal – Was ist zu beachten?"

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27. April 2017
17:30 bis 19:30 Uhr
IHK Koblenz, Schlossstraße 2, Koblenz

Was ist beim Einsatz von Fremdpersonal zu beachten? Um Unternehmen darüber zu informieren, lädt die IHK Koblenz gemeinsam mit vem.die arbeitgeber e.V. am Donnerstag, 27 April, um 17:30 Uhr zu einer Abendveranstaltung in ihren Räumen ein. Der Hintergrund: Zum 1. April 2017 ist das Gesetz zur Änderung des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes (AÜG) in Kraft getreten, das die rechtlichen Voraussetzungen der Arbeitnehmerüberlassung (auch Zeitarbeit oder Leiharbeit genannt) regelt. Unternehmen sollten sich frühzeitig mit dem Gesetz beschäftigen, da es zahlreiche Neuerungen enthält - so beispielsweise bei der Höchstüberlassungsdauer sowie bei Werkverträgen. Beim Einsatz von Arbeitnehmern anderer Unternehmen im eigenen Betrieb im Rahmen von Werk- oder Dienstverträgen muss besonderes Augenmerk auf die Abgrenzung zu den eigenen Beschäftigten und zur Arbeitnehmerüberlassung gelegt werden. Bei einer falschen Einordnung drohen schnell erhebliche Nachforderungen von Sozialversicherungsbeiträgen oder arbeitsrechtliche Konsequenzen. Die Infoveranstaltung der IHK Koblenz gibt wertvolle Hinweise, wie Unternehmer den Fremdpersonaleinsatz vertraglich gestalten können. Um eine Anmeldung unter www.ihk-koblenz.de/recht wird gebeten.

Asphaltarbeiten in der Weinbergstraße

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In der Weinbergstraße wird der Kommunale Servicebetrieb nach Abschluss der Bauarbeiten an der Vorlandbrücke Lützel und der Kanalbaumaßnahme die Fahrbahn bis zur Regenbogenschule hergestellen und im weiteren Verlauf bis etwa Haus Nr. 40 wird eine Tragdeckschicht einbauen.
Deshalb werden ab Dienstag, 02.05.2017 die Fräs- und Rückbauarbeiten durchgeführt. Da sich durch die Vorarbeiten in der Straße Höhendifferenzen zu den Grundstücken von bis zu 30 cm ergeben, wird die Straße nur für „Anlieger frei bis Baustelle“ beschildert und Anwohner werden gebeten während der Bauzeit außerhalb der Straße zu Parken.

Die Eltern der Grundschüler werden gebeten, die Weinbergstraße während der gesamten Bauzeit nicht zu befahren, da Sie ansonsten die Kinder beim Ein- und Austeigen in der Baustelle gefährden und durch das Beparken der Straße zu Behinderungen im Bauablauf beitragen.

Am Mittwoch, 10.05. und Donnerstag, 11.05.2017 werden die Asphaltarbeiten unter Vollsperrung der gesamten Straße durchgeführt. Lediglich die Gehwege bleiben passierbar, allerdings ist eine Querung der Straße in dieser Phase nicht immer und überall möglich. Ab Samstag, 13.05.2016 ist die Straße dann wieder in vollem Umfang befahrbar.

Die Anwohner der Weinbergstraße erhalten von der bauausführenden Firma eine gesonderte Information. Der Kommunale Servicebetrieb Koblenz bittet alle Verkehrsteilnehmer um Rücksichtnahme und Verständnis, insbesondere sollte die erhöhte Aufmerksamkeit den Grundschülern gelten.

Führungswechsel beim Weissen Ring in MYK

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Eberhard Brennholt übernimmt Außenstelle des Opferhilfevereins

KREIS MYK. Bernd Junglas übergibt die Leitung der vor vier Jahren eröffneten Außenstelle Mayen-Koblenz des Weissen Rings an seinen bisherigen Stellvertreter Eberhard Brennholt und fungiert wiederum zukünftig als Stellvertreter seines Nachfolgers. Für Landrat Dr. Alexander Saftig steht fest: „Der Weisse Ring leistet eine unglaublich wertvolle Arbeit im breiten Feld der Opferhilfe. Schnell und unkompliziert sind die ehrenamtlichen Mitarbeiter da, wenn man sie braucht. Wir sind froh, dass wir eine Außenstelle im Kreisgebiet haben.“

Karl-Heinz Weber, Landesvorsitzender des Weissen Rings, erklärt: „Wir sind eine bundesweit tätige Opferhilfeorganisation, welche vor über 40 Jahren gegründet wurde, um für die Opfer von Kriminalität da zu sein, wenn sie Hilfe brauchen. An diesem Leitziel hat sich bis heute nichts geändert.“ Der Weisse Ring ist in Rheinland-Pfalz in 27 Außenstellen gegliedert. 300 ehrenamtliche Mitarbeiter betreuen die Opfer in ihren jeweiligen Zuständigkeitsgebieten. „Im vergangenen Jahr konnten wir landesweit rund 1.000 finanzielle Hilfen für Kriminalitätsopfer mit einem Volumen von fast 300.000 Euro gewähren. Das macht uns stolz“, so der Landesvorsitzende.

Bernd Junglas, der bislang die Mayen-Koblenzer Außenstelle leitete, erklärt die Arbeit des Weissen Rings: „Opfern von Straftaten stehen häufig besondere Ansprüche aus dem Opferentschädigungsgesetz zu, die jedoch oft aus Unkenntnis nicht beantragt werden oder deren Antragsfrist bereits abgelaufen ist. Das ist ärgerlich. Wir verstehen uns als Lotse in schwierigen Situationen und nehmen daher die Betroffenen an die Hand und helfen bei der Bearbeitung der komplizierten Formulare.“ Neben der fachlichen Betreuung, ist der menschliche Beistand mindestens ebenso wichtig. Dazu der neue Außenstellenleiter Eberhard Brennholt: „Das Wertvollste, was wir einem Menschen geben können, ist Zeit. Zeit zum Zuhören und für Gespräche. Die 15 Mitarbeiter der Außenstelle sind daher neben den rechtlichen Rahmenbedingungen auch in Techniken der Gesprächsführung und psychologischen Kenntnissen ausgebildet.“ Das sei wichtig, weil insbesondere bei traumatisierten Opfern sehr schnelle Hilfe erforderlich ist. Das funktioniere nur, wenn man sich mit dem Opfer intensiv beschäftigt und so überhaupt erst das Trauma erkennt.

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