Freitag, 26. Mai 2017

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Ministerium und Hochschule Koblenz präsentieren Modellprojekt-Ergebnisse zur Wohnungslosenhilfe

KOBLENZ/MAINZ. Von Wohnungslosigkeit sind seit Jahren immer mehr jüngere Bevölkerungsgruppen betroffen. Das Durchschnittsalter liegt bei 35 Jahren, der Anteil der Frauen beträgt über 25 Prozent. Mit dem Blick auf die spezifischen Lebenslagen und Bedarfe dieser Menschen hat das Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie (MSAGD) gemeinsam mit dem Institut für Forschung und Weiterbildung der Hochschule Koblenz (IFW) ein zweijähriges Modellprojekt zum Schnittstellenmanagement in der Wohnungslosenhilfe in der Region Koblenz durchgeführt. Die Ergebnisse dieser Modellarbeit werden jetzt im Rahmen der Fachtagung "Perspektiven für junge Wohnungslose" am Donnerstag, 8. Juni 2017, von 10:00 bis 15.30 Uhr im MSAGD in der Bauhofstraße 9 in Mainz präsentiert. Fachlich Interessierte können sich noch bis 30. Mai 2017 dazu anmelden. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Ziel der Modellarbeit war eine intensive fachliche Zusammenarbeit an den Schnittstellen der verschiedenen Hilfesysteme, da die vielfältigen regionalen Angebote für wohnungslose Menschen oft nicht im erforderlichen Maße miteinander vernetzt werden. Die Komplexität der Problemlagen erfordert ein strukturiertes und abgestimmtes Vorgehen. Das Modellprojekt zeigt, wie das kooperative Schnittstellenmanagement zwischen Einrichtungen, Diensten und Behörden funktioniert und dass es eine gut geeignete Basis für wirksame fachliche Hilfen bieten kann. Auf der Basis von verbindlichen Kooperationsvereinbarungen wurden spezifische Instrumente zusammen mit den Fachkräften der Wohnungslosenhilfe erarbeitet und erprobt. Darüber hinaus wurde ein praxisorientiertes softwaregestütztes Dokumentationssystem entwickelt, in das die neuen Instrumentarien integriert sind.

Die Fachtagung dient der Präsentation und Bewertung der Modellergebnisse sowie der Diskussion über die Nutzung der gewonnenen Erkenntnisse und Instrumentarien in weiteren Regionen von Rheinland-Pfalz. Sie findet von 10:00 bis 15.30 Uhr in Raum 224 im Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie statt. Nach der Begrüßung durch David Langner, Staatssekretär für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie in Rheinland-Pfalz wird in verschiedenen Vorträgen auf Rahmenbedingungen und Untersuchungsergebnisse in der Wohnungslosenhilfe eingegangen. Aktuelle Erhebungen zu Straßenjugendlichen werden von einer Referentin des Deutschen Jugendinstituts vorgestellt. Prof. Dr. Robert Frietsch und Dirk Holbach vom IFW präsentieren um 11:30 Uhr die fachlichen Konsequenzen des Modellprojektes, bevor dann am Nachmittag die Diskussionsrunden und ein Podiumsgespräch stattfinden.

Der Veranstaltungsflyer mit weiteren Informationen zum Programm ist unter www.hs-koblenz.de/ifw abrufbar. Anmeldungen nimmt das IFW per Fax oder E-Mail bis zum 30. Mai 2017 entgegen unter 0261-9528 261 oder Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

 

Kanalerneuerung Mainzer Straße

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Die Koblenzer Stadtentwässerung erneuert derzeit den Mischwasserkanal inklusive der Hausanschlüsse in der Mainzer Straße zwischen Markenbildchenweg und Mainzer Tor.

Die Arbeiten im ersten Bauabschnitt sind soweit fertiggestellt, so dass am Dienstag, 31. Mai, eine neue Asphaltbefestigung eingebaut werden kann. Daher wird der Abschnitt der Mainzer Straße zwischen Markenbildchenweg und Roonstraße an diesem Tag komplett gesperrt.

Der Verkehr kann ab dem 31.05.2017 diesen Bereich wieder uneingeschränkt bis zur Roonstraße befahren, die Sperrung der Kreuzung Roonstraße/ Mainzer Straße ist ebenfalls zu diesem Zeitpunkt wieder aufgehoben.

Die Arbeiten des 2. Bauabschnitts schließen sich direkt an. Wegen der Lage und der Tiefe des Kanals ist ein Aufrechterhalten des Durchgangsverkehrs im Bereich zwischen Roonstraße und Mainzer Tor nicht mehr möglich. Daher muss die Mainzer Straße in diesem Bereich ab Mittwoch, 31. Mai voll gesperrt werden. Für den fließenden Verkehr ist eine Umleitung ausgeschildert. Die Gehwege bleiben weiterhin nutzbar. Anwohner können bis zur Baustelle fahren.

Die Fachleute der Stadtentwässerung wollen diesen Bauabschnitt bis in der ersten Augustwoche fertigstellen.

Die Verkehrsteilnehmer werden um Verständnis und erhöhte Aufmerksamkeit gebeten.

Flugroute von Rübenach nach Neumünster:

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Sieger-Luftballon von Rübenacher Grundschülerin schaffte 509 km Flugweite

(Koblenz, 24.05.2017) Die Kinder der Grundschule Rübenach fieberten in den letzten Wochen eifrig mit: Sie hatten beim Frühlingsfest der Grundschule viele bunte Luftballons in den blauen Himmel steigen lassen.

Die Luftballons waren mit einer Karte und ihrem Namen versehen. Ziel war es, dass sie möglichst weit übers Land fliegen sollten und die Karten von den Findern auch an die Geschäftsstelle der Volksbank in Rübenach zurückgesandt würden. Den drei Kindern, deren Ballons am weitesten fortkamen, winkten attraktive Geldgewinne.

Das Ergebnis kann sich nun wirklich sehen lassen: Sage und schreibe 509 km schaffte der Ballon von Isabelle Conrad, der in Neumünster gefunden wurde. Auf Platz 2 kam Timo Geige – sein Ballon wurde im 478 km entfernten Bargfeld-Stegen gefunden. Den dritten Platz belegte Carla Bens mit immer noch beachtlichen 399 km, gefunden in Lauenbrück.

Melanie Schneider und Shanice Schneider, Privatkundenbetreuerinnen bei der Volksbank Koblenz Mittelrein, besuchten die Grundschule Rübenach und übergaben den Kindern ihre Preis-Urkunden. Durch den Verkauf der Luftballons kam ein Gesamterlös von 107,60 Euro zusammen, über den sich nun der Förderverein der Grundschule Rübenach freuen kann.

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VDE-Vortrag „Untersuchungen und Verbesserungen zur Netzqualität in Niederspannungsnetzen durch messtech-nische Analyse von Oberschwingungen“ am 8. Juni 2017

KOBLENZ. Der VDE-Stützpunkt Koblenz lädt am Donnerstag, 8. Juni 2017, um 17:15 Uhr alle Interessierten zu einem Vortrag mit dem Titel „Untersuchungen und Verbesserungen zur Netzqualität in Niederspannungsnetzen durch messtechnische Analyse von Oberschwingungen“ ein. Für diese Veranstaltung, die am RheinMoselCampus der Hochschule Koblenz in der Konrad-Zuse-Straße 1 in Hörsaal B008 stattfindet, konnte der VDE Thomas Viering B.Eng. gewinnen. Der Absolvent der Hochschule Koblenz, der seine Bachelorarbeit über das genannte Thema verfasst hat, ist bei der Koblenzer Steuerungs- und Verteilungsbau GmbH tätig. Der Eintritt ist frei, eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

Einen wesentlichen Beitrag zu den Störungen und den negativen Einflüssen auf die Qualität der Netzspannung stellen Netzrückwirkungen dar. Die Netzqualität der Niederspannungsnetze leidet vermehrt unter dem Einfluss von Oberschwingungsströmen, welche immer dominanter werden. Die Betriebsmittel in der heutigen hochtechnisierten Welt sorgen für eine unsichere und schlecht kalkulierbare Netzqualität, da sich die verzerrten Ströme von beispielsweise Frequenzumrichtern, USV-Anlagen oder Beleuchtungsanlagen an den Anschlusspunkten überlagern. Da diese Überlagerung im Allgemeinen auch abhängig vom Netzanschlusspunkt und den weiteren Netzbetriebsmitteln ist, sind Pauschalaussagen schwierig zu treffen und oft ungenau.

Im Rahmen seiner Bachelorarbeit untersuchte Viering firmeneigene Niederspannungsnetze messtechnisch auf signifikante Oberschwingungsprobleme. Um Zusammenhänge zu anderen Netzrückwirkungen aufzudecken, beschrieb er den Ablauf einer kompletten messtechnischen Netzanalyse. Bei verschiedenen Projekten führte die Beurteilung der Netzqualität zu Lösungswegen und Gegenmaßnahmen zum Erhalt der Netzqualität. Diese Lösungswege wurden realisiert und auch hinsichtlich ihres praktischen Nutzens bewertet.

Kulturehrennadel 2017

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Mit der Ehrennadel für kulturelles Engagement im Ehrenamt, so lautet der offizielle Titel, werden in diesem Jahr Ruth Duchstein, Dr. Uwe Baur und Dietmar Weidenfeller ausgezeichnet, teilt Kulturdezernentin Dr. Margit Theis-Scholz mit.

Mit Ruth Duchstein wird eine „Botschafterin für die Welt des Lesens und der Bücher“ ausgezeichnet, wie es in dem Vorschlag an die Dezernentin heißt. Sie hat sich unter anderem mit dem Literaturfestival „Koblenz ganz Ohr“ und den damit verbundenen vielen Lesungen namhafter Autoren um Koblenz und die Kultur verdient gemacht.

Dr. Uwe Baur hat sich neben seinem Beruf als Musiklehrer und später stellvertretendem Leiter der Koblenzer Musikschule ehrenamtlich um das Koblenzer Musikleben verdient gemacht. Zuvorderst ist hier seine mehr als 30 Jahre währende Tätigkeit als Vorstandsmitglied des Koblenzer Musik-Instituts zu nennen. Seit 1969 verfasst er die Werk-Kommentare in den Programmheften der Konzerte des Musik-Instituts. Ferner ist sein umfangreiches schriftstellerisches Werk zu nennen.

Dietmar Weidenfeller erhält die Ehrennadel, weil er den Männergesangverein „Frohsinn“ in Pfaffendorf mit großem Erfolg führt. Mittlerweile hat der Verein noch einen Frauen- und einen Projektchor. Ferner übernahm Weidenfeller 2009 die Leitung des Kreis-Chorverbandes Koblenz, und konnte auch hier Erfolge verbuchen.

Die Kulturehrennadel wird seit 2007 jährlich an höchstens drei Personen verliehen. Die Preisträger werden durch Kulturdezernentin Theis-Scholz und die kulturpolitischen Sprecher der Fraktionen im Rat ausgewählt. Die diesjährige Preisverleihung findet am 20. August statt.

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