Dienstag, 21. November 2017

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Bauarbeiten auf der B 9 Stadtdurchfahrt

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Am kommenden Freitag, 17. November 2017 beginnt um 18:00 Uhr die zweite Bauphase zur Erneuerung des Fahrbahnbelags auf der Bundesstraße 9 im Bereich des Brückenbauwerks Stadtdurchfahrt / Römerstraße.

In Fahrtrichtung Innenstadt / Bonn wird der rechte Fahrstreifen der B 9 ab der Abfahrt zur Karthäuserstraße gesperrt, um die Randstreifen zum Bord hin zu erneuern. Für den Fahrzeugverkehr bleibt der linke Fahrstreifen offen. Zusätzlich wird in der gleichen Fahrtrichtung die Auffahrt von der Karthäuserstraße auf die B 9 in Höhe der Kreuzung Simmerner Straße voll gesperrt. Der Verkehr wird hier über eine ausgeschilderte Umleitung über die Karthäuserstraße, den Friedrich-Ebert-Ring, die Hohenfelder Straße und den Wöllershof auf den Saarplatzkreisel geleitet. Die Bauarbeiten werden planmäßig spätestens am Montagmorgen um 5:00 Uhr beendet sein.

Das Tiefbauamt der Stadt Koblenz bittet alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die insbesondere am Samstag zu erwartenden Verkehrsbeeinträchtigungen und um erhöhte Vorsicht im Baustellenbereich.

Wie immer gibt es aktuelle Informationen unter www.koblenz-baut.de.

Hommage an den Mittelrhein

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(Koblenz, 15.11.2017) Die Volksbank Koblenz Mittelrhein eG ist seit mehr als 130 Jahren vor Ort aktiv, als Finanzdienstleister und darüber hinaus als Förderer von sozialen, sportlichen und kulturellen Projekten. Zu letzteren zählen auch immer wieder Vernissagen in der Vorweihnachtszeit mit Künstlern und Kreativen aus der Region.

In diesem Jahr stellen mit Andreas Bruchhäuser, Rolf Cofflet, Mircea Handabura, Markus Redert, Violetta Richard, Helke Stiebel und Nikolaus Werner gleich sieben Künstlerinnen und Künstler aus der Region ihre Werke aus. Fotokunst ist ebenso zu sehen, wie Pastelle, Collagen und Ölgemälde. Das einende Band ist der ganz persönliche Bezug jeden Künstlers zum Mittelrhein und dem gemeinsamen Mitwirken bei der AKM, der Arbeitsgemeinschaft Bildender Künstler am Mittelrhein.

Die AKM hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Arbeiten regionaler Künstler einem breiten kunstinteressierten Publikum zu präsentieren. 1949 schrieb die AKM in ihrem ersten Katalog: `Die Arbeitsgemeinschaft bildender Künstler am Mittelrhein ist der freie Zusammenschluss einiger zwanzig Maler und Bildhauer des Hunsrücks, der Eifel und des Westerwaldes, um gemeinsam auszustellen. Sie umschließt drei Generationen. Ihre Bindung beruht auf gegenseitiger Wertschätzung.´

„Diese Zeilen haben auch heute nichts von ihrer Aktualität verloren und zeigen eine Verwandtschaft zum genossenschaftliche Prinzip, von dem wir als Bank geleitet sind: Was einer alleine nicht schafft, das schaffen viele“, sagte Vorstand Walter Müller, „Dieser Anspruch war damals aus materieller Not heraus geboren, gilt aber heute noch genauso.“

Die Ausstellung ist noch zu sehen bis zum 15. Dezember im Foyer der Volksbank Koblenz Mittelrhein, Rizzastraße 34, 56068 Koblenz zu den üblichen Schalteröffnungszeiten:

Mo-Mi, 8:30-16:00 Uhr,

Do, 8:30-17:00 Uhr,

Fr, 8:30-15:00 Uhr.

Der Katalog der AKM kann zum Preis von 10 Euro ebenfalls dort erworben werden.

Baustelleneinrichtung belegt Platz neben Commerzbank

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Bedingt durch eine Baumaßnahme auf der Fläche neben der Commerzbank in der Clemensstraße Ecke Görgenstraße ist die Fläche bis zum 23.11.2017 abgesperrt, sodass Halten und Wenden in der Görgenstraße nicht möglich ist. Die Stadtverwaltung weist darauf hin, dass unter anderem das Abstellen von Fahrzeugen vor der Polleranlage in der Görgenstraße oder entlang der Fassade des Bekleidungshauses SinnLeffers widerrechtlich geschieht. Aufgrund der Aufbauarbeiten zum Weihnachtsmarkt sowie der Andienung der Baumaßnahme mit großen Containerfahrzeugen muss die Straße unbedingt befahrbar bleiben, auch um Rückstauungen zu vermeiden.

Kreisverwaltung am 22.11. nachmittags geschlossen

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Am Mittwoch, 22. November, findet nachmittags die jährliche Personalversammlung der Kreisverwaltung Neuwied statt. Deshalb ist dort ab 13 Uhr, auch telefonisch, niemand erreichbar. Ebenfalls nicht besetzt sind das Bürgerbüro sowie die Außenstellen Gesundheitsamt und Veterinäramt. Die Verwaltung bittet um Verständnis.

Kita-Finanzierung in Rheinland-Pfalz: mehr oder weniger Geld?

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Konsequenzen aus dem Kommunalbericht 2017 des Rechnungshofes

IBEB-Diskursforum zeigt die unterschiedlichen Perspektiven und die Komplexität des Systems Kindertagesbetreuung auf

KOBLENZ. Im Kommunalbericht 2017 des Rechnungshofes Rheinland-Pfalz werden unter anderem die Aufwendungen für den Betrieb der Kindertagetagestätten in Rheinland-Pfalz beschrieben und vor dem Hintergrund der gesetzlichen Grundlagen bewertet. Das an der Hochschule Koblenz angesiedelte Institut für Bildung, Erziehung und Betreuung in der Kindheit | Rheinland-Pfalz (IBEB) hat im Rahmen eines IBEB-Diskursforums zu einem differenzierten Austausch der verschiedenen Blickrichtungen auf den Bericht eingeladen. Vertreterinnen und Vertreter der kommunalen und freien Träger, des Landkreistages sowie des Gemeinde- und Städtebundes, der Wissenschaft, des Landesjugendamtes und des Ministeriums für Bildung trafen sich in Koblenz.

Zunächst gab der Präsident des Rechnungshofes, Jörg Berres, Einblicke in die Intentionen und die Entstehung des diesjährigen Kommunalberichtes, insbesondere des Prüfbereiches Kindertagesstätten. Berres betonte: „Eine gute Kinderbetreuung und damit die Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie sind wichtige Ziele. Wir müssen aber auch gleichzeitig an eine wirtschaftliche Umsetzung und Finanzierung durch die hochverschuldeten Kommunen denken. Es kann keine gerechte Lösung sein, dass Personal- und Sachkosten von vielen Kommunen über Kassenkredite und damit durch zukünftige Generationen finanziert werden.“

Nach seinem Vortrag mit dem Titel „Erkenntnisse und Folgerungen aus dem Kommunalbericht 2017 aus der Perspektive des Rechnungshofes“ brachte Dr. Christiane Meiner-Teubner (Forschungsverbund DJI/TU Dortmund, Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik) weitere Impulse aus ihrer fachlichen Expertise ein. In ihrer Kommentierung des Kommunalberichtes 2017 des Landesrechnungshofes RLP zeigte sie anhand einzelner Beispiele die Herausforderungen auf, die mit einer ökonomischen Sicht auf ein soziales Feld entstehen: „Mehr als die Hälfte der Eltern von 1-Jährigen, die einen Kita-Platz wünschen, konnten in Rheinland-Pfalz noch keinen gewünschten Platz finden. Außerdem finden viele Eltern nicht die Betreuungszeiten, die sie brauchen. Unter anderem deshalb irritiert die Forderung nach Einsparungen in diesem Bereich“.

Der sich anschließende Diskurs der Beteiligten beinhaltete weitere Aspekte, die sich vor dem Hintergrund des jeweiligen Arbeitsfeldes ergeben. Es wurde die Notwendigkeit formuliert, im System der Kindertagesbetreuung nicht nur die ökonomischen Bedingungen, sondern zugleich den Auftrag der Erziehung, Bildung und Betreuung unter Berücksichtigung von fachlichen Qualitätsaspekten einzubeziehen. Deutlich wurde, dass es weiterer gesellschaftlicher Diskussionen bedarf. Prof. Dr. Armin Schneider, Direktor des IBEB: „Nach unseren Erkenntnssen aus der Praxis sehen Kita-Leitungen in Rheinland-Pfalz sich derzeit vor allem zwei Herausforderungen gegenüber: die Personalnot, bedingt durch einen Fachkräftemangel und hohe Ausfallzeiten und dem ständig wachsenden Verwaltungsaufwand.“ Die komplexen Anforderungen, die sich damit für das System stellen, wurden beim Austausch der unterschiedlichen Perspektiven aller Beteiligten deutlich. Das IBEB wird diesen Diskurs auch in anderen Institutsformaten einbringen.

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