Donnerstag, 22. Juni 2017

Letztes Update:03:32:22 PM GMT

region-rhein.de

RSS

Zertifikatsprüfung geschafft

Drucken

5 Teilnehmer sind jetzt Experte für Vegetarische-Vegane-Küche (IHK)

Was ist vegetarisch – was ist vegan? Diese Frage hören Mitarbeiter aus Hotellerie und Gastronomie immer häufiger. Der Kunde erwartet kulinarische Leckerbissen, stellt dabei aber auch besondere Ansprüche an Lebensmittelauswahl und Zubereitung. Am 24.05. stellten sich die ersten Absolventen der Zertifikatsprüfung und bestanden diese mit Bravour. Das Gastronomische Bildungszentrum der Industrie- und Handelskammer Koblenz bietet die berufsbegleitende Weiterbildung regelmäßig für Fachkräfte an. „Vegetarische Ernährung heißt Abwechslung erleben, das wurde in dieser Fortbildung deutlich. Sympathische Dozenten, aktives Arbeitsklima und ausführliche, interessante Gespräche brachten mir das Thema näher. Ideen wurden gesammelt, so dass sie für jeden Teilnehmer auch zukünftig umsetzbar sind. Daumen hoch dafür“, berichtet Angela Franzen, stellvertretende Küchenleiterin, Caritas Werkstatt St. Raphael, Mayen.

Essen und Trinken hat inzwischen auch mit Lifestyle zu tun und der verantwortungsvolle Gast interessiert sich zunehmend für Erzeugung und Vertriebswege. Gastronomen können zusätzlich punkten, wenn sie über entsprechendes Fachwissen verfügen. Der Zertifikatslehrgang zum Experten für Vegetarische-Vegane-Küche (IHK) greift viele Themen der modernen Lebensführung auf. Inhalte wie innovative Zubereitungsarten, geeignete Gartechniken für die vegetarische Küche und Lebensmittelkunde bieten dem engagierten Koch ein breites Spektrum, um zukünftig durch seine Speisekarte neue Zielgruppen zu erreichen. Auch für Mitarbeiter aus der Gemeinschaftsverpflegung bietet das Seminar umfangreiches Wissen. So können Catering-Angebote lecker, gesund und kreativ gestaltet werden. „Es geht nicht darum einen Trend zu bedienen. Unsere Gäste beschäftigen sich inzwischen immer intensiver mit ihrer Ernährung. Dadurch werden die Erwartungen an unsere Angebote und unsere Köche immer höher. Dank des vermittelten Wissens, kann ich diese Anforderungen zukünftig in unserem Kantinenbetrieb besser erfüllen und hab zusätzliche Tipps für die Verpflegung von Migranten bekommen“, so Markus Schleicher, Teilnehmer des Zertifikatslehrgangs.

Der nächste berufsbegleitende Lehrgang startet am: 06.08.2016. Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.gbz-koblenz.de oder telefonisch: 0261/30489-43.

 

Netzwerktreffen für Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit war ein Erfolg

Drucken
(Koblenz, 21.06.16) Ganz nach dem Motto Henry Fords „Zusammenkommen ist ein Beginn, Zusammenbleiben ein Fortschritt, Zusammenarbeiten ein Erfolg“, hatte das Sachgebiet Integration des Ordnungsamtes Koblenz am vergangenen Freitag alle Aktiven in der „Flüchtlingsarbeit“ in den historischen Rathaussaal, zu einem Netzwerktreffen eingeladen.

Oberbürgermeister Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig eröffnete die Veranstaltung mit Dankesworten an das Flüchtlingsnetzwerk und an das großartige ehrenamtliche Engagement in Koblenz. Er stellte als kleines Dankeschön für alle Aktiven, Eintrittskarten des Stadttheaters Koblenz  zur Verfügung.

Auch Bürgermeisterin Marie-Theres Hammes-Rosenstein nahm als zuständige Dezernentin sehr interessiert an der Veranstaltung teil.

Über 90 Personen sprachen in sieben Austauschgruppen ergebnisorientiert über ihre Erfahrungen und Fragen in der Flüchtlingsarbeit. Die Gruppen beschäftigten sich beispielsweise mit den Themen Wohnen, Patenschaften, Arbeit und Ausbildung, Unterricht/Bildung und Sprache.

Die Gruppen wurden von verschiedenen Netzwerkinstitutionen, wie der Ausländerbehörde, dem Amt für Jugend, Familie, Senioren und Soziales, der Agentur für Arbeit,  dem Job-Center, dem Caritasverband e.V., dem Diakonischen Werk des Evangelischen Kirchenkreises, der Kath. Familienbildungsstätte, sowie der Integrationsbeauftragten der Stadt Koblenz, begleitet und auch fachlich unterstützt.

Nach dem regen Austausch in den jeweiligen Gruppen, konnten sich Ehren- und Hauptamtler bei einem gemütlichen Ausklang weiter vernetzen.

Älteren Menschen Spaß an der Bewegung geben

Drucken

Demografie: Projekt startet in zehn Gemeinden, Angebote sollen auch Vereinsamung verhindern

KREIS MYK. „Bewegung in die Dörfer“ ist der Titel des Gesundheitsprojektes im Landkreis Mayen-Koblenz. Der Spaß an der Bewegung und der Spaß, gemeinsam mit anderen Menschen zusammen etwas zu unternehmen, stehen bei diesem Projekt im Vordergrund. Engagierte Ehrenamtler, Bürgermeister, Vereine, Initiativen und Institutionen wollen abwechslungsreiche Bewegungsangebote für ältere Menschen schaffen. Zehn Gemeinden sind in der ersten Runde dabei.

Der Landkreis, die Alzheimer Gesellschaft nördliches Rheinland-Pfalz, der Sportbund Rheinland und die Landeszentrale für Gesundheitsförderung (LZG) unterstützen die Teilnehmer. „Im Juli kommen wir zunächst vor Ort, um örtliche Runde Tische zu begleiten, an denen Vereine und sonstige örtliche Initiativen teilnehmen können. Es soll ja nicht jeder das Rad neu erfinden. Neben der Frage, was es schon gibt, wollen wir klären: Wo können wir ansetzen, um die älteren Menschen zu motivieren, die bisher keine Bewegungsangebote in Anspruch genommen haben? Was kann ihnen Spaß machen? Wir wollen keine Angebote überstülpen: Diese müssen individuell auf den Ort und die Wünsche der Teilnehmer zugeschnitten sein“, erklärt Lea Bales, die gemeinsam mit Waltraud Klein und Katrin Schüssler das Projekt leitet.

Für den Landrat geht der Inhalt des Projekts deutlich über den Namen hinaus: „Bewegung bedeutet, Gesundheit zu erhalten, wir tragen zum geselligen Miteinander bei und beugen damit auch der Vereinsamung älterer Menschen vor.“ Zielgruppe sind laut Dr. Alexander Saftig alle älteren Menschen ab 70 Jahren und insbesondere jene, die bislang eher nicht sportlich aktiv sind und vielleicht auch nicht sein wollen, aber einfache Bewegungsangebote durchaus annehmen würden: „Es geht bei den Bewegungsangeboten nicht darum, sich auf einen Marathon vorzubereiten oder in irgendeiner Form Ausdauersport zu betreiben. Es geht darum, in der Gruppe mit einfach auszuübenden Bewegungen und mit viel Spaß an diesen Bewegungen fit und gesund zu bleiben.“ Das können nach den Worten des Landrats Aktivitäten mit Bällen, Stretchbändern oder Spiele sein. „Das können bei tollem Wetter auch Spaziergänge oder vielleicht auch Tanzangebote sein, eben ganz nach dem Wunsch der Gruppe in der jeweiligen Ortsgemeinde. Entscheidend ist, dass man sich überhaupt bewegt und dass man Freude an der Bewegung hat. Wenn man mit Spaß etwas macht, ist dies der beste Motivator, es wieder zu tun.

Weiterlesen...

„Starkes Beispiel für multiple Häuser, die wir im Kreis etablieren wollen“

Drucken

Demografie Bürgerzentrum in Wolken präsentiert sich als multifunktionales Gebäude

KREIS MYK. Das neue Bürgerzentrum in Wolken ist nicht nur „schön“ geworden. Die Gemeinde wollte bei den Planungen sämtliche Möglichkeiten des Gebäudes ausschöpfen. Laut Landrat Dr. Alexander Saftig ist der Bau „ein ganz starkes Beispiel für multiple Häuser, die wir im Landkreis etablieren wollen“.

Der Reihe nach. Die Gemeindeverwaltung in der alten Schule war beengt, das Gebäude energetisch veraltet, es bestand Sanierungsbedarf. Die Lösung war das ehemalige Gebäude der Raiffeisenbank. Es ist ideal gelegen, da vor dem Haus Platz für eine neue Ortsmitte wäre.

Die Multifunktionalität erläuterte Bürgermeister Walter Hain: „Der ehemalige Schalterraum ist jetzt unser Sitzungssaal, der auch für weitere Veranstaltungen genutzt werden kann. Wir haben eine Akustikdecke eingebaut, neueste LED-Technik und zwei getrennte EDV-Netze.“ So lässt sich WLAN ohne Sicherheitslücke bereitstellen.

Neben einem Büro für den Bürgermeister und die Gemeindesekretärin (mit Tresen, damit der Datenschutz bei offenliegenden Dokumenten gewahrt bleibt), findet im ehemaligen Tresorraum jetzt eine Küche Platz. Wichtig waren Hain die separaten Zugänge für alle Bereiche des Gebäudes. Etwa zu den Toiletten, die auch bei Festen auf dem Platz genutzt werden können. Oder der Platz der Sparkasse, um kleinere Bankgeschäfte zu erledigen.

Es war viel Eigenleistung dabei, wie Hain betont. Dabei spart er nicht mit Lob für die Jugendlichen aus Wolken: „Da wird nicht lange diskutiert. Die packen an, wenn´s nötig ist“, sagt er stolz. Das multifunktionale Konzept durchzieht auch das Obergeschoss. Wiederum: eigene Zugänge, wie zum zweiten Saal, den Vereine oder Pfarrgemeinderat nutzen können.  Wände wurden versetzt, um weitere Räume zu schaffen, eine kleine Küche, ein Bad, das auch für Rollifahrer zugänglich ist. Und ein Praxisraum: Zweimal pro Woche wird eine Ärztin Sprechstunden anbieten. Eine Ergotherapeutin hat bereits angefragt, die den Raum ebenfalls nutzen möchte.

Weiterlesen...

Schiffstour für Seniorinnen und Senioren: Wenige Restkarten erhältlich

Drucken
(Koblenz, 21.06.16) Am Donnerstag, den 30. Juni 2016, heißt es wieder "Leinen los" auf dem komfortablen Motorschiff "Rheingold" für die vom Amt für Jugend, Familie, Senioren und Soziales organisierte Ausflugs-Schiffstour. Die Ganztagesschiffstour wird die Koblenzer Seniorinnen und Senioren in diesem Jahr nach Bad Hönningen führen. Während der Schiffstour wird den Mitreisenden ein Mittagessen serviert. Bei einem Landgang besteht dann die Möglichkeit, Bad Hönningen zu erkunden.

Der Kostenbeitrag pro Person beträgt  10,00 €.  Die MS "Rheingold" startet um 10.00 Uhr von der Schiffsanlegestelle 6 am Konrad-Adenauer-Ufer und kehrt gegen 17.30 Uhr wieder zurück.

Karten für diese Fahrt werden beim Bürgeramt der Stadt Koblenz, Gymnasialstraße, abgegeben. Im Fahrpreis ist ein Mittagessen enthalten. Eine Rücknahme von Karten ist leider nicht möglich.

JPAGE_CURRENT_OF_TOTAL