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Marion Davies – Absence and Loss

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Eindrucksvolle Ausstellung der britischen Fotografin im Museum Boppard, Kurfürstliche Burg.

Ausstellungseröffnung So., 7. Mai 2017, 11:30 Uhr

„Absence and Loss“
ist eine bewegende und eindrucksvolle Ausstellung der britischen Fotografin Marion Davies. Sie richtet ihren Blick auf Berliner Holocaust-Gedenkstätten, Denkmäler, Kunst-Installationen, Ungewöhnliches und Ungewohntes im öffentlichen Raum. Detaillierte Bildunterschriften regen den Besucher an, über Diskriminierung, Vorverurteilung, Rassismus und Extremismus nachzudenken – Themen, die bis heute große Relevanz haben.

Marion Davies: „Als Tochter jüdischer Flüchtlinge, die in den 1930er Jahren aus Nazi-Deutschland fliehen konnten, war es mir ein Anliegen herauszufinden, wo meine Vorfahren über Jahrhunderte gelebt haben. Während eines Besuches in Berlin versuchte ich einen Einblick in das Leben der Generation meiner Eltern zu bekommen und ihren Irrglauben zu verstehen, Juden hätten sich vor der Machtübergabe an Hitler erfolgreich in die deutsche Gesellschaft integriert.

Ich fotografierte Holocaust-Gedenkstätten, die ich an Straßenecken, auf einem Marktplatz oder auf einer Brücke über Eisenbahngleise fand. Dabei faszinierte mich die Anziehungskraft, die diese Plätze auf Passanten ausübten und fragte mich, wie sie es schafften, eine derart kraftvolle Nachricht auszusenden.

Die Ausstellung entstand nachträglich und geht den Fragen nach, wie Deutsche sich mit den Konsequenzen ihrer Vergangenheit auseinandersetzen und wie sie die Leere begreifen, die durch die weitgehende Vernichtung der Juden entstand.“

Gunter Pakendorf, Holocaust-Zentrum, Kapstadt: „Diese Bilder sind zutiefst bewegend, gerade wegen ihrer Zurückhaltung, dem Fehlen von Farbe und dem Fokus auf ein Objekt“.

Neben vielen Institutionen in Großbritannien und den Niederlanden zeigten das Goethe Institut Johannesburg und das Holocaust Zentrum in Kapstadt Marion Davies Ausstellung. Zudem dient sie als Anschauungsmaterial in vielen Schulen.

Im Rahmen dieser Ausstellung werden auch Fundstücke aus der ehemaligen Synagoge, Binger Gasse 35, Boppard gezeigt.

„Absence and Loss“ wird bis Ende August 2017 im Museum Boppard zu sehen sein.

Hinweis: Parallel findet in der Kurfürstlichen Burg Boppard am Fr., 12. Mai 2017, 19:00 Uhr zum Projekt „Boppard setzt Stolpersteine“ eine Abendveranstaltung mit Gunter Demnig, dem Gründer des Kunstprojektes Stolpersteine, statt.
Musikalische Begleitung: Nicole Mercier

Im Anschluss besteht die Möglichkeit die Ausstellung „Absence and Loss“ zu besichtigen.

Stammtisch InGe Individuell wohnen - Gemeinsam leben in Kastellaun

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Das Wohnprojektes InGe "Individuell wohnen - Gemeinsam leben" lädt jeden ersten Freitag im Monat zum Stammtisch im Kunst- und Kulturcafé im Haus Maull in Kastellaun ein. Wir planen ein Mehrgenerationenprojekt im Baugebiet Burgblick Mitte und suchen weitere Mitmachende, die sich ein Wohnen in einer lebendigen Nachbarschaft wünschen. Ein großes Grundstück im Baugebiet Burgblick Mitte wartet auf uns. Große und kleine Wohnungen, Garten, Platz für Kinder, Natur vor der Tür, fußläufig zur Innenstadt, Gemeinschaftsräume.

Mehr Infos unter www.inge-wohnprojekt.de oder bei Familie Albrecht 02605 677 90 57
. Der nächste Stammtisch findet am 5. Mai 2017 ab 18.00 Uhr im Café Maull, Kastellaun, Marktstrasse 4 statt.

Treffen Angehöriger psychisch kranker Menschen

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Das nächste Treffen der Angehörigen psychisch kranker Menschen findet am Donnerstag, 4. Mai 2017, 19 Uhr, im Gesundheitsamt der Kreisverwaltung des Rhein-Hunsrück-Kreises in Simmern, Hüllstraße 13 statt. Weitere Informationen erhalten Sie bei Harald Wellems, Telefon 06761 82-723 und Ute Sommer, Telefon 06761 82-721.

 

Widerspruchsmöglichkeit gegen Auskunftserteilung aus dem Melderegister

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Die Meldebehörde weist darauf hin, dass nach dem Bundesmeldegesetz Anträge auf Einrichtung von Auskunfts- bzw. Übermittlungssperren in folgenden Fällen gestellt werden können:

- Weitergabe von Daten an Parteien, Wählergruppen und andere Träger von Wahlvorschlägen

- Datenübermittlung an öffentlich-rechtliche Religionsgesellschaften
Antragsberechtigt sind Familienmitglieder, die keiner oder nicht derselben öffentlich-rechtlichen Religionsgemeinschaft angehören wie der Meldepflichtige

- Bekanntmachung von Alters- oder Ehejubiläen
Es wird darauf hingewiesen, dass die Verwaltung von sich aus keine Alters- oder Ehejubiläen veröffentlicht.

- Weitergabe von Daten an Adressbuchverlage

- Weitergabe der Daten an das Bundesamt für Wehrverwaltung

Die o. g. Übermittlungssperren sind unbefristet gültig.

Zudem kann eine Auskunftssperre eingerichtet werden, wenn hierdurch dem Betroffenen oder einer anderen Person eine Gefahr für Leben, Gesundheit, persönliche Freiheit oder ähnliche schutz-würdige Interessen erwachsen kann. Dies ist zu begründen.

Die Sperre ist auf die Dauer von zwei Jahren befristet. Eine erneute Beantragung ist möglich.

Weitere Informationen erteilt das Einwohnermeldeamt der Stadtverwaltung Boppard (Tel. 06742/103-64).

Stadtverwaltung Boppard, 11.04.2017

Dr. Walter Bersch
Bürgermeister

Rhein-Hunsrücker in Straßburg

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Mitglieder des SPD-Kreisvorstandes und der SPD-Kreistagsfraktion besuchten gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern aus dem Rhein-Hunsrück-Kreis auf Einladung des Bopparder Europaabgeordneten Norbert Neuser das Europäische Parlament in Straßburg.
Zu Beginn des zweitägigen Besuchs stand ein Informationsgespräch und ein Film über die Geschichte des Europäischen Parlaments auf dem Programm, bevor Norbert Neuser seine Gäste im Parlament in Straßburg begrüßte. Der heimische Europaabgeordnete berichtete von seiner Arbeit im Europäischen Parlament und von seinen Tätigkeiten im Ausschuss für Entwicklung, einem einer der 20 ständigen Ausschüsse des Europäischen Parlaments. In dieser Funktion war er gerade von einer Afrika-Reise zurückgekehrt und konnte mit ganz aktuellen Eindrücken die Notwendigkeit europäischer Entwicklungspolitik und -arbeit unterstreichen.
Mit Blick auf rechte und rechtsextreme Tendenzen in vielen europäischen Ländern forderte MdEP Norbert Neuser einen gemeinsamen Widerstand aller demokratischen Kräfte. Europa lebe seit mehr als 70 Jahren in Frieden. Die Politik müsse den Menschen klar machen, dass alle demokratischen Kräfte in Europa gemeinsam gefordert seien, auch in der Zukunft für ein friedliches Zusammenleben einzutreten. Es liegt an uns allen, ein Auseinandertriften Europas und damit eine Destabilisierung zu verhindern“, sagte der Europa-Parlamentarier unter dem Beifall der Rhein-Hunsrücker Gäste.
Nach der politischen Diskussion und der Teilnahme an einer laufenden Plenardebatte von der Tribüne des Europäischen Parlaments aus, ging es bei herrlichem Sonnenwetter in die historische Innenstadt von Straßburg. Danach ging es weiter nach Sasbachwalden am Rand des Schwarzwaldes, wo die Gruppe Quartier bezog.
Am nächsten Vormittag stand ein Besuch des Hambacher Schlosses bei Neustadt an der Weinstraße auf dem Programm. In sachkundigen Führungen erfuhren die Gäste aus dem Rhein-Hunsrück-Kreis die wesentlichen Fakten über das Hambacher Schloss, das auch als die „Wiege der Deutschen Demokratie“ gilt, und über das Hambacher Fest vom 27. Mai bis 1. Juni 1832.
Nach dem gemeinsamen Mittagessen in Rhodt unter Rietburg trat die Gruppe frisch gestärkt und mit vielen neuen und alten aufgefrischten Eindrücken die Heimreise an.

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