Samstag, 25. März 2017

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Bahnlärm muss am ganzen Mittelrhein leiser werden

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Um die Ausweitung der Machbarkeitsstudie für mehr passiven Lärmschutz im Mitterheintal ging es bei einem ersten Treffen des heimischen CDU-Bundestagsabgeordneten Erwin Rüddel mit dem für Lärmschutz zuständigen neuen Leiter Umwelt der DB, Andreas Gehlhaar. Schallschutz dürfe, wie von der Machbarkeitsstudie bislang berücksichtigt, nicht nur für das Obere Mittelrheintal, zwischen Bingen und Koblenz, bzw. bis Weißenthurm/Leutesdorf gelten, sondern auch für das Untere Mittelrheintal bis zur Landesgrenze nach Nordrhein-Westfalen. „Das Mittelrheintal geht über Koblenz und Leutesdorf/Weißenthurm hinaus. Deshalb setze ich mich auch weiterhin vehement für eine Fortführung der Machbarkeitsstudie in Richtung Bonn ein“, konkretisierte der Abgeordnete und Initiator der fraktionsübergreifenden Gruppe Bahnlärm im Deutschen Bundestag, der sich mehr als 120 Abgeordnete angeschlossen haben. Selbst wenn bis 2020 eine Halbierung des Bahnlärms erreicht werde, müsse es danach auch im Landkreis Neuwied mit dem Lärmschutz weitergehen. Bei den Lärmschutzmaßnahmen geht es um den Einbau von Schienenstegabschirmungen, der Errichtung von Lärmschutzwänden, der Ausfachung von Geländern auf Eisenbahnbrücken und Stützbauwerken sowie um Schienenschmiereinrichtungen. „Dass Bahnlärm krank macht ist erwiesen. Gerade auch deshalb brauchen wir mehr Geld für neue Technologien, bessere Lärmschutzwände oder Schienenstegdämpfer. Lärmschutz ist eine dauerhafte Verpflichtung und verlangt nach Nachhaltigkeit“, bekräftigte Erwin Rüddel.

Oberwesel hat einen eigenen Schirm!

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Erste Präsentation auf dem Stammtisch ServiceQualität am 16.03.2017 im Weingut Lanius-Knab

„Definitiv ein Hingucker, Verwechslung mit anderen Schirmen ausgeschlossen“, so beschreibt Lena Höver, Stadtmanagerin und Leiterin der Tourist-Information den brandneuen Oberwesel-Schirm. Stadtbürgermeister Jürgen Port, Roland Schmelzeisen, 1. Vorsitzender des Oberwesel Gewerbevereins und Franziskus Weinert, 2. Vorsitzender des Gewerbevereins freuen sich mit ihr über eine weitere umgesetzte Maßnahme des Zusammenschlusses der SQ-Betriebe, der QualitätsStadt Oberwesel. „Die SQ-Betriebe werden diese Woche nach und nach mit den Schirmen, die als Leihschirme für Kunden und Gäste zu Verfügung stehen sollen, ausgestattet“, erklärt Juwelier Roland Schmelzeisen. „Wenn es regnet, kommen bspw. Gäste von der Tourist-Information mit dem Leihschirm trocken zu Schreib- und Spielwaren Hermann oder vom Weinhaus Weiler zu Elektro Jäckel“, so Stadtbürgermeister Jürgen Port. „Für alle, die den Schirm gerne privat oder als Mitbringsel hätten, gibt es den Schirm ab dieser Woche in der Tourist-Information Oberwesel und bei uns, Schreib-und Spielwaren Hermann für 19,95 € im Verkauf“, fügt Franziskus Weinert hinzu.

Informationen zu den weiteren Themen des Stammtisches, dem Mitarbeitervorteilsprogramm und den geplanten Wanderstöcken zum Verleih erhalten die SQ-Betriebe gesondert per Email.

Durch ihre Zertifizierung als Qualitätsbetriebe der ServiceQualität Deutschland haben sich die beteiligten Unternehmen dazu verpflichtet, ihre internen Abläufe zu verbessern und zu überprüfen, an welchen Stellen Optimierungen, z.B. des Angebotes vorgenommen werden können. Ziel dabei ist es, die Zufriedenheit der Kunden und Gäste zu verbessern. Durch den Zusammenschluss von aktuell 16 Oberweseler Qualitätsbetrieben zur QualitätsStadt wurden Maßnahmen entwickelt, die künftig nicht nur die einzelnen Betriebe betreffen, sondern die Gemeinschaft aller beteiligten Unternehmen, um bei Kunden und Gästen übergreifend ein positives Erlebnis in Oberwesel zu schaffen.

Mehr Informationen zum Thema ServiceQualität und QualitätsStadt erhalten Sie auf Anfrage beim Stadtmanagement: Stadtmanagerin Lena Höver, Rathausstr.3, 55430 Oberwesel, Tel.: 06744-710 626 oder Email: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Qualifizierung des Erziehungspersonals

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Von September 2016 bis Februar 2017 hat sich das gesamte pädagogische Team der Kindertagesstätte Abenteuerland in Buchholz in einer videogestützten Beratungsmethode, MARTE MEO genannt, weitergebildet.

Marte Meo bedeutet sinngemäß „aus eigener Kraft“ und will Entwicklungsprozesse von Kindern anstoßen und unterstützen.

Vor mehr als 30 Jahren entwickelte die Niederländerin Maria Aarts die videobasierte  Beratungsmethode. Die Basis für eine förderliche Entwicklung von Kindern ist die natürliche Interaktion von Eltern/Erziehern mit den Kindern. Mithilfe der Referentin Annette Schöneck vom Marte Meo Zentrum Darmstadt wurde das ganze Team ermutigt, seine eigenen Fähigkeiten bewusst zu sehen, zu nutzen und gezielt weiterzuentwickeln. Dank vieler Videosequenzen aus dem Alltag lernte das Team sehr schnell viele positive natürliche Spiel- und Lernsituationen von Kindern kennen und bekam Hinweise, wo Kinder weiter in ihrer Entwicklung positiv unterstützt werden können. Bei den pädagogischen Fachkräften geht es darum, die natürlichen entwicklungsunterstützenden Verhaltensweisen zu erkennen und zu fördern. Die Videoaufnahmen ermöglichen neue Sichtweise auf alltägliche Situationen.

Der Leiterin, Dorothee Junker-Onckels, war es wichtig, dass das ganze Team an dieser Fortbildung teilnahm, damit alle den gleichen Kenntnisstand haben und alle Kinder unterschiedlichen Alters von dieser Weiterbildung profitieren können.

Der Träger finanzierte diese Maßnahme großzügig und sorgt somit ebenfalls für ein qualifiziertes Fachpersonal.

Jusos erkunden Europa

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Straßburg. Vier Mitglieder der Jusos Rhein-Hunsrück nahmen in der letzten Woche gemeinsam mit der Reisegruppe des SPD-Europaabgeordneten Norbert Neuser MdEP an einer Fahrt nach Straßburg teil. Im EU-Parlament verfolgte man die Plenarsitzung und  diskutierte unter anderem über die aktuelle Lage der EU nach dem Brexit. Erleichtert zeigten sich die Genossen zum Ausgang der Wahl in den Niederlanden. Lukas Gorges, Sprecher der Jusos Rhein-Hunsrück, resümierte: "Die deutliche Mehrheit der Menschen bekennt sich zum Erfolgsprojekt „Europäische Union“. Wir kämpfen weiterhin für ein starkes Europa der Menschen!“

Die Teilnehmer konnten einen Einblick in die Arbeit des Parlaments erlangen und sehen, wie Politik auf europäischer Ebene gestaltet wird.

Auf der Rückfahrt am Folgetag wurde noch ein Zwischenstopp am Hambacher Schloss in der Pfalz eingelegt. Dort ließ sich bei einer Rundführung der historische Kampf für die Demokratie hautnah erleben. Ruth Greb, Landesgeschäftsführerin der Jusos Rheinland-Pfalz,  zeigte sich entschlossen: "So wie sich die Menschen vor über 180 Jahren für die Demokratie einsetzten, so sollten wir uns heute für ein geeintes Europa der Völker einsetzen!"

Karnevalssamstag, Markplatz in Boppard - Zeugen gesucht!

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Am Karnevalssamstag, den 25.02.2017, kam es gegen 16:45 Uhr auf dem Marktplatz in Boppard im Bereich der PKW-Parkplätze in Höhe der öffentlichen Toiletten zu einer Körperverletzung.

Ein junger Mann wurde von zwei Tätern an einem gelben Klein-PKW stehend mehrfach mit der Faust geschlagen. Die Begleiterin des Opfers, die in dem besagten PKW saß, rief mehrfach und laut um Hilfe.

Der Vorfall soll laut Angaben des Geschädigten durch mehrere Zeugen beobachtet worden sein.

Einer der beiden Täter soll mit einem Fahrrad auf den Marktplatz gefahren sein und dieses dann dort beiseite geworfen haben.

Während der Tatzeit fand in der Stadthalle die Kinderkarneval-Veranstaltung 2017 statt.

Passanten, die sich zur Tatzeit in unmittelbarer Umgebung des Marktplatzes befunden haben und Angaben zur geschilderten Tat machen können, werden gebeten, sich telefonisch unter der 06742/809-0 oder per E-Mail ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ) an die Polizeidienststelle in Boppard zu wenden.

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