Sonntag, 26. März 2017

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Bopparder Projektinitiative in der Staatskanzlei Mainz

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Ministerpräsidentin Malu Dreyer hat 2013 die Initiative „Ich bin dabei!“ ins Leben gerufen, der sich mittlerweile 17 Kommunen angeschlossen haben, in denen sich insgesamt 158 Projektgruppen zu den verschiedensten Themen gebildet haben. Boppard war auf Initiative von Bürgermeister Dr. Walter Bersch als Pilotkommune für Rheinland-Pfalz bereits in der ersten Staffel 2014 dabei.

Die verschiedenen Projektgruppen werden von der Stabsstelle Ehrenamtliches Engagement der Staatskanzlei durchgehend betreut. Hierzu gehört auch der regelmäßige Erfahrungsaustausch, an dem jetzt die beiden Bopparder Projektgruppen „Landschaftspflege“ und „Reisegruppe“ eingeladen waren.

Gegenseitiges Kennenlernen, Austausch von Erfahrungen, landesweite Vernetzung und Entwicklung gemeinsamer Visionen standen im Mittelpunkt des Arbeitstreffens.

Werner Karbach stellte die Traumschleife Rheingold vor, um die er sich mit  dem VVV Holzfeld, Helmut Lambert und weiteren Helfern aus Hirzenach verantwortlich kümmert. 2016 belegte die Traumschleife „Rheingold“ den 3. Platz im Wettbewerb des Wandermagazins „Deutschlands schönster Wanderweg“

Dr. Heinz Bengart erläuterte die Arbeit der Reisegruppe, die 2016 ihr erfolgreichstes Jahr mit 600 Buchungen feiern konnte. Was denn noch der Unterschied zu einem Reisebüro sei, fragte eine Teilnehmerin des Treffens. „Wir planen seniorengerecht - von Älteren für Ältere. Wir achten auf kurze Fußwege, geführte Besichtigungen, gemeinsames Mittagessen. Alle Reisenden kommen aus Boppard und Umgebung, kennen sich meist schon, es gibt keine Kontaktprobleme. Gewinn machen wollen wir auch nicht, der Überschuss 2016 von einem Euro pro Buchung wurde an die drei Bopparder Seniorenheime gespendet.“

3. März 2017 Kastellaun: Stammtisch InGe Individuell wohnen - Gemeinsam leben

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Das Wohnprojekt InGe "Individuell wohnen - Gemeinsam leben" lädt jeden ersten Freitag im Monat zum Stammtisch im Kunst- und Kulturcafé im Haus Maull, Marktstraße 4 in Kastellaun ein. Wir planen Gemeinsames Wohnen für Jung und Alt im Baugebiet Burgblick Mitte und suchen weitere Mitmachende, die sich ein Wohnen in einer lebendigen Nachbarschaft wünschen. Ein großes Grundstück wartet auf uns. Große und kleine Wohnungen, Garten, Platz für Kinder, Natur vor der Tür, fußläufig zur Innenstadt, Gemeinschaftsräume. Der nächste Termin ist am 3. März 2017 ab 18.00 Uhr.

Kontakt: www.inge-wohnprojekt.de, Familie Albrecht, Tel. 02605 6779057.

Zweites Kammerkonzert in der Kurfürstlichen Burg Boppard

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Boppard. Am Samstag, 04. März 2017, 19.00 Uhr, findet zum zweiten Mal in den Räumen des Museums in der Kurfürstlichen Burg ein Kammerkonzert mit dem bekannten Acanthis Quartett statt. Das Ensemble mit Ernst Triner (Violine), Mariko Nishizaka (Violine), Irene Baiter (Viola) und Wolfram Geiss (Violoncello) spielt Astor Piazzolla, Wolfgang Amadeus Mozart und Johannes Brahms.

In der Pause sind die Besucher zu einem Glas Wein und im Anschluss an das Konzert zu einem Rundgang durch die Burg und das Museum mit der zurzeit laufenden Ausstellung „Michael Apitz – Vom Rhein“ eingeladen.
Karten sind begrenzt und ab sofort im Museum Boppard, Kurfürstliche Burg, Tel. 06742/8015984, erhältlich.

Freifunk Oberwesel feiert Geburtstag

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Ein freies WLAN-Netz für Oberwesel

Als am 3. Februar 2016 der erste Freifunk-Router in Oberwesel online ging, konnte man noch nicht absehen, welche positive Entwicklung die Oberweseler Freifunk-Initiative nehmen wird.

Jetzt ein Jahr nach dem Start kann man als Resümee sagen: Durch Freifunk erhielt Oberwesel eine Vorreiterstellung in Sachen Digitalisierung der Städte und Gemeinden in der Region.

Das Projekt, welches durch das Stadtmanagement Oberwesel unter Lena Höver und den Oberweseler Gewerbeverein initiiert und schließlich im Rahmen der Auszeichnung zur QualitätsStadt Oberwesel umgesetzt wurde, ist weit über die Stadtmauergrenzen bekannt geworden. Dafür sorgte auch der Burgenblogger Moritz Meyer, welcher das Projekt medial begleitete und sogar ins Fernsehen brachte.

Gemeinsam bauen die Oberweseler ein freies, selbstverwaltetes und dezentrales Funknetz (WLAN) ohne komplizierte Anmeldung, ohne umständliche Registrierung und ohne Zeitbeschränkung. Alle teilen ihre bestehende Internetverbindung. Unterdessen stehen in Oberwesel rund 80 Freifunk-Hotspots zur Einwahl bereit. Dafür nutzen wir die Technik der Freifunk-Community Mayen-Koblenz. Gerne unterstützten wir auch unsere Nachbarstadt St. Goar beim Aufbau der ersten Router und brachten freies WLAN ins Besucherzentrum auf die Loreley.

Die vielen positiven Rückmeldungen der Einheimischen und besonders der Touristen bestärken uns in dem eingeschlagenen Weg. Freies WLAN ist ein wichtiger Baustein, der die Attraktivität und Qualität von Oberwesel nachhaltig verbessert.

Die ersten Freifunk-Router sind unterdessen auch in den Ortsteilen Dellhofen und Engehöll zu finden. Flächendeckend ist mittlerweile bereits der Bereich zwischen dem Rathaus und Kulturhaus in der Innenstadt mit freiem WLAN versorgt. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön allen Oberweseler Freifunkern, die ihre Internetanbindung mit der Bevölkerung teilen. Tagtäglich wird das Netz hundertfach genutzt. Im Jahr 2017 soll die Oberweseler Freifunk-Initiative noch weiter wachsen. Dazu ist die Installation weiterer, leistungsfähigerer Router geplant. Auch der Bereich rund um den Oberweseler Bahnhof inkl. der Bahnsteige soll mit freiem WLAN versorgt werden.

Jeder interessierte Bürger und jedes Unternehmen kann an der Freifunk-Initiative teilnehmen und so das Oberweseler Freifunk-Netz vergrößern. Weitere Informationen finden Sie im Internet auf www.freifunk-oberwesel.de oder www.facebook.com/FreifunkOberwesel. Sie möchten Freifunker werden oder haben weitere Fragen? Bitte wenden Sie sich an die Tourist-Information Oberwesel oder direkt an Franziskus Weinert (E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ).

Was sagt die Junge Alternative (JA)

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Die Stühle reichten nicht. Eine gut besuchte Informations-Veranstaltung des AfD-Kreisverbandes Rhein-Hunsrück am vergangenen Mittwoch im Vorderhunsrück war von Beiträgen dreier Nachwuchspolitiker der Jungen Alternative (JA) und lebhafter Diskussion bestimmt.

Nach einer kämpferischen , vielseitigen Rede des Geschäftsführers der AfD-Landtagsfraktion Sebastian Münzenmaier (26) zum Thema: "Das Schicksalsjahr 2017" stellte sich der Cochemer AfD-Kreisvorsitzende Martin Fischer (25, Elektriker und Student)  als im Wahlkreis Mosel-Rhein-Hunsrück (Wahlkreis 200) jüngst gewählter Direktkandidat zur Bundestagswahl vor. Dabei nahm er u.a. zur neuen CDU-Spendenaffaire kritisch Stellung, beklagte die seit dem seinerzeitigen Schwenk Angela Merkels falsche Energiepolitik, die letztlich nur weitere Natur zerstöre und den Bürger kostenintensiv belaste, und geißelte die für den ständigen Niveauverlust  der Schulen und Universitäten verantwortlichen Bildungspolitiker.

Das Hauptreferat hielt der in mehreren Funktionen der Jungen Alternative (JA) und der AfD aktive Student und Lehramtsanwärter Andreas Bleck (28) zum Thema: "Der Islam", mit dem er sich seit zehn Jahren beschäftige. In freier Rede erläuterte er die Ursprünge,  Entwicklungen und verschiedenen Ausprägungen (Sunniten, Schiiten u.a.) der zunehmend politisierten Religion, die er letztlich als gefährliche Ideologie bezeichnete. Das belegte er mit diversen Beispielen aus dem Koran und der Realität, wie sich der Islam heute präsentiere. Dabei legte er  - gleichsam als Diskussionshilfe für Debatten mit Muslimen - sein Hauptaugenmerk auf die Tatsache, daß der Koran thematisch und nicht chronologisch aufgebaut sei und die alten zur Friedlichkeit auffordernden Suren zwar noch im Koran stünden, aber faktisch durch die heute geltenden radikaleren Suren (z.B. Gewalt gegen oder gar Tötung von "Ungläubigen") ersetzt worden seien.  Und genau dort liege neben der schleichenden Umgestaltung unserer Kultur die Gefahr für Christen und Andersdenkende.  Ihr müsse mit energischem Widerstand begegnet werden,  wobei Europa dafür nicht mehr viel Zeit habe.

Starker Beifall und viele Fragen und Diskussionsbeiträge belohnten den Referenten." Eine rundum niveauvolle und nachhaltige Info-Veranstaltung"  faßte zum Schluß ein Nicht-AfD-Mitglied den Abend zusammen.

 

 

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