Freitag, 26. Mai 2017

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Treffen Angehöriger psychisch kranker Menschen

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Das nächste Treffen der Angehörigen psychisch kranker Menschen findet am Donnerstag, 4. Mai 2017, 19 Uhr, im Gesundheitsamt der Kreisverwaltung des Rhein-Hunsrück-Kreises in Simmern, Hüllstraße 13 statt. Weitere Informationen erhalten Sie bei Harald Wellems, Telefon 06761 82-723 und Ute Sommer, Telefon 06761 82-721.

 

Widerspruchsmöglichkeit gegen Auskunftserteilung aus dem Melderegister

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Die Meldebehörde weist darauf hin, dass nach dem Bundesmeldegesetz Anträge auf Einrichtung von Auskunfts- bzw. Übermittlungssperren in folgenden Fällen gestellt werden können:

- Weitergabe von Daten an Parteien, Wählergruppen und andere Träger von Wahlvorschlägen

- Datenübermittlung an öffentlich-rechtliche Religionsgesellschaften
Antragsberechtigt sind Familienmitglieder, die keiner oder nicht derselben öffentlich-rechtlichen Religionsgemeinschaft angehören wie der Meldepflichtige

- Bekanntmachung von Alters- oder Ehejubiläen
Es wird darauf hingewiesen, dass die Verwaltung von sich aus keine Alters- oder Ehejubiläen veröffentlicht.

- Weitergabe von Daten an Adressbuchverlage

- Weitergabe der Daten an das Bundesamt für Wehrverwaltung

Die o. g. Übermittlungssperren sind unbefristet gültig.

Zudem kann eine Auskunftssperre eingerichtet werden, wenn hierdurch dem Betroffenen oder einer anderen Person eine Gefahr für Leben, Gesundheit, persönliche Freiheit oder ähnliche schutz-würdige Interessen erwachsen kann. Dies ist zu begründen.

Die Sperre ist auf die Dauer von zwei Jahren befristet. Eine erneute Beantragung ist möglich.

Weitere Informationen erteilt das Einwohnermeldeamt der Stadtverwaltung Boppard (Tel. 06742/103-64).

Stadtverwaltung Boppard, 11.04.2017

Dr. Walter Bersch
Bürgermeister

Rhein-Hunsrücker in Straßburg

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Mitglieder des SPD-Kreisvorstandes und der SPD-Kreistagsfraktion besuchten gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern aus dem Rhein-Hunsrück-Kreis auf Einladung des Bopparder Europaabgeordneten Norbert Neuser das Europäische Parlament in Straßburg.
Zu Beginn des zweitägigen Besuchs stand ein Informationsgespräch und ein Film über die Geschichte des Europäischen Parlaments auf dem Programm, bevor Norbert Neuser seine Gäste im Parlament in Straßburg begrüßte. Der heimische Europaabgeordnete berichtete von seiner Arbeit im Europäischen Parlament und von seinen Tätigkeiten im Ausschuss für Entwicklung, einem einer der 20 ständigen Ausschüsse des Europäischen Parlaments. In dieser Funktion war er gerade von einer Afrika-Reise zurückgekehrt und konnte mit ganz aktuellen Eindrücken die Notwendigkeit europäischer Entwicklungspolitik und -arbeit unterstreichen.
Mit Blick auf rechte und rechtsextreme Tendenzen in vielen europäischen Ländern forderte MdEP Norbert Neuser einen gemeinsamen Widerstand aller demokratischen Kräfte. Europa lebe seit mehr als 70 Jahren in Frieden. Die Politik müsse den Menschen klar machen, dass alle demokratischen Kräfte in Europa gemeinsam gefordert seien, auch in der Zukunft für ein friedliches Zusammenleben einzutreten. Es liegt an uns allen, ein Auseinandertriften Europas und damit eine Destabilisierung zu verhindern“, sagte der Europa-Parlamentarier unter dem Beifall der Rhein-Hunsrücker Gäste.
Nach der politischen Diskussion und der Teilnahme an einer laufenden Plenardebatte von der Tribüne des Europäischen Parlaments aus, ging es bei herrlichem Sonnenwetter in die historische Innenstadt von Straßburg. Danach ging es weiter nach Sasbachwalden am Rand des Schwarzwaldes, wo die Gruppe Quartier bezog.
Am nächsten Vormittag stand ein Besuch des Hambacher Schlosses bei Neustadt an der Weinstraße auf dem Programm. In sachkundigen Führungen erfuhren die Gäste aus dem Rhein-Hunsrück-Kreis die wesentlichen Fakten über das Hambacher Schloss, das auch als die „Wiege der Deutschen Demokratie“ gilt, und über das Hambacher Fest vom 27. Mai bis 1. Juni 1832.
Nach dem gemeinsamen Mittagessen in Rhodt unter Rietburg trat die Gruppe frisch gestärkt und mit vielen neuen und alten aufgefrischten Eindrücken die Heimreise an.

Brandkrustenpilz macht alter Silberlinde ein Ende

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Baum an der St. Thomas Realschule plus muss gefällt werden

KREIS MYK. Tausende Schüler kennen ihn, jetzt muss er weg: Wegen eines aggressiven Baumpilzes muss eine alte Silberlinde in Andernach an der St. Thomas Realschule plus am Donnerstag, 14. April, gefällt werden. Der markante Baum an der Ecke Breites Straße/Salentinstraße ist vom Brandkrustenpilz befallen.

Die Kreisverwaltung lässt als Schulträger jedes Jahr die Bäume auf dem Gelände seiner Schulen kontrollieren. Bei der Prüfung der 26 Meter hohen Silberlinde wurde routinemäßig das am Stamm wuchernde Efeu entfernt und der Pilz entdeckt.

Der Brandkrustenpilz zählt zu den gefährlichen Schadpilzen an Bäumen, die Stand- und Bruchsicherheit erheblich herabsetzen können. Er tritt an vielen Laubbäumen auf, insbesondere auch an Linden. Seine unauffälligen Fruchtkörper erscheinen wie im vorliegenden Fall am Stammfuß zwischen den Wurzelanläufen. „Es ist natürlich sehr schade, wenn man so einen imposanten und das Gesamtbild prägenden Baum fällen muss“, erklärt Gaby Pauly, Leiterin der Schulabteilung im Kreishaus. „Es gibt aber keine Chance, den Baum durch intensive Pflegemaßnahmen zu retten, wie uns die Sachverständigen erklärt haben: Die sichtbare Fäule reicht tief in den Wurzelstock hinein.“

Wurzel- und Holzkörper verlieren durch die intensive Fäule sehr schnell an Festigkeit, die Bruch- und Standfestigkeit des Baumes ist dann in aller Regel nicht mehr gegeben. Da die Holzfäule meist zentral im Wurzelstock beginnt, kann die Wasser- und Nährstoffversorgung noch über lange Zeit durch die äußeren Bereiche gewährleistet werden, der befallene Baum zeigt oftmals noch keinen Vitalitätsverlust. Dies kann zum Umbrechen noch dicht belaubter Bäume führen. „Dieses Risiko können und wollen wir natürlich nicht eingehen. Die Linde steht an einer extrem frequentierten Stelle. Hier steht die Unfallverhütung, sprich die Sicherheit der Schüler, Lehrer und Passanten absolut im Vordergrund“, so Pauly. Das wurde auch mit der Naturschutzabteilung im Kreishaus abgestimmt. Eine Fachfirma wird den rund 75 Jahre alten Baum mit Spezialgerät am Donnerstag fällen. An gleicher Stelle soll später dann ein Ersatz gepflanzt werden.

Anleinpflicht für Hunde und Verunreinigungen durch Hundekot in der Stadt Boppard

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Vermehrt werden Beschwerden über freilaufende Hunde und Verunreinigungen durch Hundekot in der Stadt Boppard und in den Ortsbezirken an die Stadtverwaltung herangetragen.

Die Stadtverwaltung Boppard sieht sich daher erneut veranlasst, auf die Gefahrenabwehr-verordnung zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung auf öffentlichen Straßen und in öffentlichen Anlagen in der Stadt Boppard hinzuweisen.

Hiernach ist es auf öffentlichen Straßen und in öffentlichen Anlagen verboten, Hunde frei umherlaufen zu lassen oder anders als durch geeignete Führer angeleint auf den Wegen zu führen, sie auf Kinderspielplätzen oder Liegewiesen mitzunehmen oder in Brunnen, Weihern oder Wasserbecken baden zu lassen.

Außerdem müssen Halter und Führer von Hunden und anderen Tieren dafür sorgen, dass diese den öffentlichen Straßenraum und die öffentlichen Anlagen nicht verunreinigen. Zur umgehenden Beseitigung einer Verunreinigung sind die Halter und Führer nebeneinander in gleicher Weise verpflichtet. Wird dieser Pflicht nicht nachgekommen, kann die Verunrei-nigung auf Kosten des Pflichtigen durch Dritte beseitigt werden. Wer diese Vorschriften nicht beachtet, handelt ordnungswidrig und kann mit einer Geldbuße bis zu 5.000 € belangt werden.

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