Montag, 25. September 2017

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Umut Kurt zum neuen Landesvorsitzenden der Jusos gewählt

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Mainz. Am vergangenen Wochenende besuchten die Jusos Rhein-Hunsrück mit einer Delegation von sechs Mitgliedern die Landeskonferenz der Jusos Rheinland-Pfalz. Dabei setzten sie sich unter anderem für ein Verbot von Mikroplastik in Hygieneartikel sowie für weltweite atomare Abrüstung ein. Bei der spannenden Antragsberatung wurden auch aktuelle Themen zur anstehenden Bundestagwahl  diskutiert.

Bei den anstehenden Wahlen wurde Umut Kurt aus Boppard zum neuen Landesvorsitzenden der Jusos Rheinland-Pfalz gewählt. Zusätzlich komplementiert nun Marcia Keim aus Spay den Landesvorstand als stellvertretende Landesvorsitzende.

Besonders erfreut zeigten sich die Genossen zur „Ehe für alle“. Umut Kurt kommentierte: „Der Beschluss des Bundestags ist ein historischer gesellschaftlicher Aufbruch hin zu einer modernen und toleranten Gesellschaft. Es war höchste Zeit, dass wir die eheliche Gleichsetzung homosexueller Paare durchgesetzt haben!“

Zu Gast war neben dem SPD-Generalsekretär Daniel Stich, dem Mainzer Oberbürgermeister Michael Ebling auch die Bundesvorsitzende der Jusos, Johanna Uekermann,  welche von der Landes- bzw. Bundesebene berichteten und offen mit den rund 120 anwesenden Jungsozialistinnen und Jungsozialisten diskutierten. Die Jusos Rhein-Hunsrück blicken sehr zufrieden auf eine erfolgreiche Landeskonferenz zurück.

Bund fördert Breitbandausbau im Rhein-Hunsrück-Kreis

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Landrat Dr. Marlon Bröhr ist erfreut, dass endlich der lang ersehnte Förderbescheid zur Breitbandförderung im Rhein-Hunsrück-Kreis eingetroffen ist. Der Bund sagt dem Rhein-Hunsrück-Kreis damit insgesamt 5,6 Millionen Euro für den Ausbau des schnellen Internets zu. Das Projekt wird von Bund, Land und Kommunen mit insgesamt rund 11,2 Millionen Euro bezuschusst. Investitionen von über 15 Millionen Euro werden in den Landkreis fließen. Es werden z.B. ca. 576 km Glasfaser verbaut.

„Der Breitbandausbau ist eines der wichtigsten Infrastrukturprojekte in unserem Landkreis“, erläutert Landrat Dr. Bröhr „Schnelles Internet ist in der heutigen Zeit ein absolutes Muss. Mit der nun zugesagten Förderung können die letzten „weißen Flecken“ in der Region verschwinden. Dies ist ein wichtiger Meilenstein für die Zukunftssicherung unseres Landkreises. Damit können die Gemeinden jetzt flächendeckend in die digitale Zukunft starten.“

Um bei der Breitbanderschließung zügig voranzukommen, hatte der Landkreis die Aufgabe als Koordinierungsstelle übernommen und den Förderantrag auf den Weg gebracht.

Die Verfügbarkeit entsprechender Anschlussmöglichkeiten ist heute einer der wichtigsten Standortfaktoren überhaupt. Breitband-Internet erschließt neue Märkte und Angebote. Es sorgt für wirtschaftliches Wachstum sowie neue Arbeitsplätze. Dies ist gerade im ländlichen Raum von ganz besonderer Wichtigkeit.

Der Rhein-Hunsrück-Kreis als ländlich geprägter Flächenkreis ist bereits in vielen Ortsgemeinden aufgrund vieler Einzelprojekte gut versorgt. Mit dieser Kreisinitiative sollen nun die letzten weißen Flecken geschlossen werden. Dies ist die nächste Stufe in der Breitbandversorgung. Aber auch dies ist nicht der letzte Schritt. Die Entwicklung wird weiter gehen. So beteiligt sich der Rhein-Hunsrück-Kreis aktiv an der Diskussion zur Gestaltung künftiger Landesförderprogramme.

Kostenlos mit dem Schiff ins Freibad

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Auch in diesem Jahr bietet die Hebel-Schifffahrtslinie in den Sommerferien an fünf Tagen in der Woche einen kostenlosen Shuttle-Verkehr mit dem Motorschiff Rheinkrone für Kinder und Jugendliche zum Freibad in Kamp-Bornhofen und zurück an, Erwachsene 5 €.

Das Angebot gilt täglich außer Mittwoch und Freitag.

Abfahrtszeit in der Rheinallee ist um 10:30 Uhr bzw. um 14:00 Uhr.

Bürgermeister Dr. Walter Bersch bedankte sich für dieses wunderbare Angebot beim Schifffahrtsbetreiber Joachim Noll sehr herzlich.

Einwohnermeldeamt und Standesamt Boppard wegen Wartungsarbeiten geschlossen

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Am Mittwoch, 12.07.2017 sind das Einwohnermeldeamt und das Standesamt Boppard ab 15.00 Uhr wegen Wartungsarbeiten der KDZ Mainz geschlossen.

Während dieser Wartungszeit stehen die Systeme nicht zur Verfügung.

68 Personen aus 22 Nationen wurden deutsche Staatsbürger

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An 68 Personen aus den Herkunftsländern Algerien, Brasilien, Großbritannien, Frankreich, Griechenland, Italien, Kasachstan, Kroatien, Litauen, Niederlande, Nigeria, Philippinen, Polen, Rumänien, Schweden, Schweiz, Serbien, Syrien, Tschechische Republik, Türkei und Ukraine überreichte Landrat Dr. Bröhr die Einbürgerungsurkunden. „Mit der Entscheidung für die deutsche Staatsangehörigkeit sind Freizügigkeit in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union, Schutz vor Auslieferung und Ausweisung, freie Berufswahl und das Wahlrecht für Sie jetzt Bürgerrechte“, so Bröhr bei der Feierstunde im Kreishaus. Für den Landrat ist es immer wieder etwas Besonderes, wenn er mit seiner Unterschrift eine Einbürgerung bewirkt. Gleichzeitig ermunterte er die Eingebürgerten, sich in Vereinen, Ehrenämtern und in der Politik zu engagieren.

Für die Einbürgerung müssen einige Voraussetzungen erfüllt sein. Dazu gehören in der Regel ein rechtmäßiger Aufenthalt im Bundesgebiet von mindestens acht Jahren, das Bekenntnis zur freiheitlich demokratischen Grundordnung der Bundesrepublik sowie der Nachweis ausreichender Kenntnisse der deutschen Sprache und staatsbürgerliche Kenntnisse. Bereits seit dem Jahr 2000 erwirbt ein in Deutschland geborenes Kind ausländischer Eltern automatisch die deutsche Staatsangehörigkeit, wenn ein Elternteil bei der Geburt seit acht Jahren rechtmäßig seinen gewöhnlichen Aufenthalt im Inland hat und ein unbefristetes Aufenthaltsrecht besitzt.

Grundsätzlich muss die bisherige Staatsbürgerschaft aufgegeben werden. Staatsangehörige eines anderen Mitgliedstaates der EU oder der Schweiz dürfen jedoch zum Beispiel ihre bisherige Staatsangehörigkeit behalten.

Informationen zum Einbürgerungsrecht erhalten Sie bei Julia Dietrich, Kreisverwaltung Rhein-Hunsrück-Kreis, Telefon 06761 82-317.

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