Montag, 25. September 2017

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Mittelrhein Gebietsweinkönigin 2017/2018 gesucht

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MITTELRHEIN. Im Herbst ist es wieder soweit! Dann wird im Weinanbaugebiet Mittelrhein eine neue Weinkönigin gewählt. Um diese spannende und vielseitige Aufgabe können sich nun alle jungen und interessierten Frauen von Bingen bis Bonn bewerben, die mit viel Spaß den Mittelrhein und seinen Wein bei vielen Gelegenheiten repräsentieren möchten. Nicht nur Winzertöchter können sich melden! Wenn die Kandidatin mindestens 18 Jahre alt und dem Wein zugetan ist, sind die notwendigen Voraussetzungen zur Teilnahme bereits erfüllt. Kontaktfreudigkeit, Witz, Charme und natürliche Schlagfertigkeit sind weitere weinkönigliche Tugenden.

Auf die Repräsentantin des Anbaugebietes Mittelrhein wartet ein vielfältiges und spannendes Jahr mit zahlreichen Veranstaltungen. Rund 100 Einsatztermine in „Sachen Wein“ führen die derzeit amtierende Gebietsweinkönigin Daniela Schwager aus Erpel und ihre Prinzessin Annika Kost aus Boppard kreuz und quer durch das Anbaugebiet. Sie repräsentieren die Winzer bei Weinprämierungen und Weinmessen, besuchen Weinfeste und kulinarische Events. Stets kann man auf seinen Reisen im Auftrag der Mittelrheinwinzer viele interessante Menschen kennen lernen und neue Erfahrungen machen.

Junge Frauen, die an der Wahl interessiert sind, können sich bis zum

15. Juli 2017 mit Foto und Lebenslauf bewerben. Bei einem gemeinsamen Treffen werden die Kandidatinnen anschließend auf die Wahlveranstaltung vorbereitet.

Weitere Informationen bei Hiltrud Specht:

Mittelrhein - Wein e.V.

Am Hafen 2, 56329 St. Goar

Tel.: 06741-7712     Fax:        06741-7723

Mo - Mi - Do 8.00-12.00 Uhr

Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

www.mittelrhein-wein.com

Ausnahmegenehmigung zur Futternutzung von ökologischen Vorrangflächen für 2017

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Landwirtschaftsminister Wissing hat Landwirten genehmigt, brachliegende Ackerflächen zur Beweidung zu nutzen oder zu Futterzwecken zu mähen. Damit reagiert der Minister auf die starke Beeinträchtigung von Dauergrünlandflächen durch die anhaltende Trockenheit im Frühjahr.

Landwirte, die im Rahmen der Beantragung von Direktzahlungen zur Bereitstellung von ökologischen Vorrangflächen im Rahmen des Greening verpflichtet sind, dürfen ab 1. Juli in Rheinland-Pfalz brachliegende Ackerflächen (Nutzcode 062) und Feldränder (Nutzcode 058) durch Beweidung mit Tieren oder durch Schnittnutzung zu Futterzwecken nutzen.

Minister Dr. Wissing sah sich zu diesem Schritt veranlasst, da die anhaltende Trockenheit in den letzten Monaten zu extremer Futterknappheit in den Betrieben geführt hat. Er hofft, dass mit dieser Maßnahme die aktuelle Notlage der tierhaltenden Betriebe etwas abgemildert werden kann. Ein Großteil der rd. 13.000 ha umfassenden Ackerbrachen sei aktiv begrünt und biete somit eine gute Möglichkeit, die bestehenden Futterengpässe zumindest teilweise auszugleichen.

Das Land hat sich auch an die Landwirtschaftliche Rentenbank gewandt und diese gebeten, die Zugangsvoraussetzungen für das Rentenbank-Programm zur Liquiditätssicherung entsprechend zu ergänzen. Damit könnten dann Betriebe, die aufgrund der Trockenheit starke Umsatzeinbußen oder zusätzliche Kosten für Futter zu verkraften haben, das zinsgünstige Darlehensangebot der Rentenbank nutzen. Im Programm zur Liquiditätssicherung werden Ratendarlehen mit einer Laufzeit von 4, 6 oder 10 Jahren angeboten, so der Minister.

Für weitere Auskünfte wenden Sie sich bitte an das Personal der Kreisverwaltung Rhein-Hunsrück-Kreis, Fachbereich Landwirtschaft, Rufnummern 06761 82-830 bis -836.

EULLa-Antragsverfahren – Frist endet am 30. Juni

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Zurzeit läuft das Antragsverfahren des EULLa-Programms. Die Kreisverwaltung weist darauf hin, dass Förderanträge für Agrarumwelt- und Klimaschutzmaßnahmen und für Maßnahmen zur Förderung des Ökologischen Landbaus nur noch bis zum 30. Juni 2017 gestellt werden können.

Antragsunterlagen und weitere Auskünfte erhalten Landwirte sowie Winzerinnen und Winzer beim Personal der Kreisverwaltung Rhein-Hunsrück-Kreis, Fachbereich Landwirtschaft, Rufnummern 06761 82-830 bis -836.

„Sicher zur Schule“

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Verkehrssicherheitsprojekt „Sicher zur Schule“ bereitet auf den Schulweg vor – rechtzeitiges Üben ist angesagt

Vorschulkinder der Kita St. Kastor in Miesenheim für künftigen Schulweg gut gerüstet

Andernach-Miesenheim Verkehrssicherheitstraining gehört in Kitas zum Alltag. Auch in der Kita St. Kastor im Andernacher Stadtteil Miesenheim. „Wir trainieren mit unseren Kindern das Einmaleins der Verkehrssicherheit in den Gruppen und wenn wir mit ihnen Ausflüge oder Exkursionen machen. Dabei tragen wir alle Warnwesten und sind dadurch als Gruppe gut sichtbar“, berichtete Kitaleiterin Sandra Baunach. Die Einrichtung nutzt zum Üben die Broschüre „Sicher zur Schule“ für Vorschulkinder. Herausgeberinnen der Hefte sind die Unfallkasse und die Landesverkehrswacht, die von der Polizei, den Kreisverkehrswachten und vom Forum Verkehrssicherheit Rheinland-Pfalz unterstützt werden.

Die Zahl der Wegeunfälle, an denen Kita- und Schulkinder beteiligt waren, lag im Jahr 2016 bei 5.267 Meldungen. „Genau hier möchten wir mit dem Schulungsprojekt gegensteuern und setzen uns gemeinsam mit unseren Partnern gezielt dafür ein, Wegeunfälle zu vermeiden oder zumindest die Zahl der Wegeunfälle drastisch zu reduzieren“, betonte Manfred Breitbach, Geschäftsführer der Unfallkasse Rheinland-Pfalz. „In das Projekt mit einbezogen sind bewusst auch die Eltern, denn ihnen obliegt die Vorarbeit bei der Verkehrserziehung ihrer Kinder“, informierte Lars Brummer von der Kreisverkehrswacht Mayen-Koblenz. Kein Erwachsener dürfte sein Vorbildverhalten unterschätzen, denn Kinder lernen durch Nachahmen. Das sollte jedem bewusst sein.

„Je früher die Kinder wissen, wie man sich richtig im Straßenverkehr verhält, desto besser. Ihre Kenntnisse kommen ihnen nicht nur auf dem künftigen Schulwege, sondern auch in ihrer Freizeit zugute“, ist Bernd Hoffend von der Kath. Kita gGmbH Koblenz überzeugt. Er freut sich über das Engagement der Beschäftigten in der Kita St. Kastor Miesenheim, die noch einige Plätze für weitere Kinder anzubieten hat.

 

Polizei hat guten Kontakt

Verkehrsberaterin Bianca Schmitz von der Polizeiinspektion Andernach hat einen guten Kontakt zu den Kindern aufgebaut. „Das sichere Verhalten im Straßenverkehr erfassen Kinder am besten, wenn sie es über einen längeren Zeitraum in der Praxis üben“, so die Verkehrsexpertin. So könnten sie wichtige Sicherheitsregeln gut verinnerlichen und seien bei der Einschulung nach den Sommerferien bestens gerüstet.

Lernmaterialien kostenfrei anfordern

Die Broschüren für die Kinder und die Eltern erhalten Kitas kostenfrei bei der Unfallkasse Rheinland-Pfalz: Tel.: 02632 960 1650, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. . Wer möchte, kann sich die Unterlagen unter www.ukrlp.de, Webcode b411, anschauen und herunterladen.

Mögliche Gesundheitsgefahren durch Eichenprozessionsspinner

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Das Forstamt Boppard beobachtet in diesem Jahr eine ungewöhnlich starke Ausbreitung des Eichenprozessionsspinners in den Wäldern des Oberen Mittelrheintals.

Neben den Fraßschäden an Bäumen liegt eine weitere Schadwirkung des Eichenprozessionsspinners in den gesundheitlichen Gefahren für den Menschen. Die Haare der Raupen (auch „Brennhaare“ genannt) können beim Menschen Allergien bis hin zu einem allergischen Schock auslösen.

Die allergische Reaktion des Immunsystems kann individuell sehr unterschiedlich ausfallen. Zu den Symptomen gehören Hautausschläge (Raupendermatitis) mit Rötungen, Schwellungen, starkem Juckreiz und Brennen. Häufig bilden sich Quaddeln am ganzen Körper. Einatmen der Haare kann Asthma-Symptome auslösen. Begleitend können Allgemeinsymptome wie Schwindel, Fieber, Müdigkeit und Bindehautentzündung auftreten. In Einzelfällen kann es zu allergischen Schockreaktionen kommen.

Bei Auftreten von allergischen Symptomen sollte ärztliche Behandlung aufgesucht werden. Die Patienten sollten dabei von sich aus auf den Kontakt mit den Raupenhaaren hinweisen.

Das Gesundheitsamt der Kreisverwaltung Rhein-Hunsrück-Kreis empfiehlt folgende Vorsichtsmaßnahmen:

  • Raupen und Gespinste nicht berühren
  • nach Kontakt mit Raupenhaaren: Duschbad mit Haarreinigung und Kleidungswechsel

Foto: Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF)

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