Samstag, 16. Dezember 2017

Letztes Update:08:02:57 PM GMT

region-rhein.de

Rhein-Hunsrücker in Straßburg

Drucken
Mitglieder des SPD-Kreisvorstandes und der SPD-Kreistagsfraktion besuchten gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern aus dem Rhein-Hunsrück-Kreis auf Einladung des Bopparder Europaabgeordneten Norbert Neuser das Europäische Parlament in Straßburg.
Zu Beginn des zweitägigen Besuchs stand ein Informationsgespräch und ein Film über die Geschichte des Europäischen Parlaments auf dem Programm, bevor Norbert Neuser seine Gäste im Parlament in Straßburg begrüßte. Der heimische Europaabgeordnete berichtete von seiner Arbeit im Europäischen Parlament und von seinen Tätigkeiten im Ausschuss für Entwicklung, einem einer der 20 ständigen Ausschüsse des Europäischen Parlaments. In dieser Funktion war er gerade von einer Afrika-Reise zurückgekehrt und konnte mit ganz aktuellen Eindrücken die Notwendigkeit europäischer Entwicklungspolitik und -arbeit unterstreichen.
Mit Blick auf rechte und rechtsextreme Tendenzen in vielen europäischen Ländern forderte MdEP Norbert Neuser einen gemeinsamen Widerstand aller demokratischen Kräfte. Europa lebe seit mehr als 70 Jahren in Frieden. Die Politik müsse den Menschen klar machen, dass alle demokratischen Kräfte in Europa gemeinsam gefordert seien, auch in der Zukunft für ein friedliches Zusammenleben einzutreten. Es liegt an uns allen, ein Auseinandertriften Europas und damit eine Destabilisierung zu verhindern“, sagte der Europa-Parlamentarier unter dem Beifall der Rhein-Hunsrücker Gäste.
Nach der politischen Diskussion und der Teilnahme an einer laufenden Plenardebatte von der Tribüne des Europäischen Parlaments aus, ging es bei herrlichem Sonnenwetter in die historische Innenstadt von Straßburg. Danach ging es weiter nach Sasbachwalden am Rand des Schwarzwaldes, wo die Gruppe Quartier bezog.
Am nächsten Vormittag stand ein Besuch des Hambacher Schlosses bei Neustadt an der Weinstraße auf dem Programm. In sachkundigen Führungen erfuhren die Gäste aus dem Rhein-Hunsrück-Kreis die wesentlichen Fakten über das Hambacher Schloss, das auch als die „Wiege der Deutschen Demokratie“ gilt, und über das Hambacher Fest vom 27. Mai bis 1. Juni 1832.
Nach dem gemeinsamen Mittagessen in Rhodt unter Rietburg trat die Gruppe frisch gestärkt und mit vielen neuen und alten aufgefrischten Eindrücken die Heimreise an.