Donnerstag, 25. Mai 2017

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Bei einem Schlaganfall zählt jede Minute

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Erwin Rüddels Forum widmete sich überlebenswichtigem Thema

Kreisgebiet. „Time is brain – Zeit ist Hirn“, lautet die Devise bei einem Schlaganfall. Das wurde beim 17. „Forum ländlicher Raum“ des heimischen CDU-Bundestagsabgeordneten Erwin Rüddel einmal mehr verdeutlicht. Im Mittelpunkt des Forums stand „Schlaganfalldialog“. Dazu konnte Rüddel, der dem Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages angehört und der pflegepolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion ist, den zahlreich Interessierten aus den Landkreisen Altenkirchen und Neuwied, eine Reihe von Experten präsentieren.

Die von Rüddel präsentierten Podiumsteilnehmer waren Dr. Michael Brinkmeier (Vorstandsvorsitzender der Schlaganfall-Hilfe als Vertreter der „Initiative Schlaganfallvorsorge“), Dr. Barbara Keck (Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.V./ Geschäftsführerin der BAGSO Service Gesellschaft mbH), Dr. med. Dieter Pöhlau (Chefarzt der Neurologie der Kamillus-Klinik), Dr. Anja Meurer (Obfrau der Kreisärzteschaft Neuwied), Hannelore Anhalt (Sozialdienst der DRK Kamillus-Klinik), Fabrizio Wirtz (Lehrkraft an der Marienhaus-Schule, der Reha Rhein-Wied, für Physiotherapie) und Dennis Schneider (Medizinstudent sowie Gesundheits- und Pflegebeauftragter des CDU-Kreisverbandes Neuwied, der die Veranstaltung maßgeblich mitgeplant und –organisiert hat).

Die Brisanz und Wichtigkeit der Thematik des Forums zeigt sich daran, dass sich rund 270.000 Schlaganfälle jährlich in Deutschland ereignen, die den bisherigen Lebensablauf von Betroffenen und deren nahestehenden Personen gehörig aus dem Trott bringen. Denn fast eine Million Bundesbürger leiden an den Folgen dieser Erkrankung, die jeden treffen kann. Alarmierende Zahlen, denn das macht den Schlaganfall, der durch einen Gefäßverschluss im Gehirn verursacht wird, nach Krebs- und Herzerkrankungen zur dritthäufigsten Todesursache. Dazu zeigen Studien, dass der „moderne Lebensstil“ diese Art der Erkrankung begünstigt.

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Wie wollen wir den Marktplatz künftig nutzen?

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Stadt Neuwied plant Neugestaltung im Dialog mit den Bürgern

Der Marktplatz in Neuwied, vielen nur als Parkplatz bekannt, soll neugestaltet werden. Dazu startet die Stadt eine umfangreiche Bürgerbeteiligung. Gefragt sind Ideen und Vorschläge, wie der Marktplatz künftig genutzt werden soll.

Der Platz, der ja auch Vorplatz der Marktkirche ist, soll nach den Worten von Bürgermeister Jan Einig entsprechend seiner historischen Bedeutung aufgewertet werden. „Wir haben die Neugestaltung des Marktplatzes im Rahmen der Städtebauförderung als Projekt angemeldet. Bevor wir jedoch mit der Planung beginnen, wollen wir die Bürgerinnen und Bürger fragen, wie Sie sich diesen Platz in Zukunft wünschen“, erklärt Einig.

Vorgaben für die Platzgestaltung gibt es bisher keine. Vielmehr möchte die Stadtverwaltung Ideen und Vorschläge der Bevölkerung sammeln, die dann die Grundlage für die Beauftragung eines Entwurfes für den Platz sein sollen. Das Stadtbauamt startet dazu am Montag, 29. Mai, eine Online-Umfrage, die bis einschließlich Sonntag, 18. Juni, läuft. Zu finden ist der Fragebogen unter www.neuwied.de/umfrage-marktplatz.html . Die zentralen Fragen dabei lauten: Welche Nutzungen wünschen Sie sich zukünftig für den Marktplatz? Was sollte auf dem Marktplatz zukünftig auf keinen Fall stattfinden?

Jörg Steuler, der Leiter des Stadtbauamtes, lädt alle Anwohnerinnen und Anwohner,  die weitere Nachbarschaft, Besucher der Marktkirche und Ihrer Einrichtungen, die ansässigen Gewerbetreibenden, Vertreter der Gastronomie und die Besucher der Innenstadt ein, sich an der Befragung zu beteiligen. „Wir wünschen uns möglichst viele Antworten als Grundlage für die gemeinsame Diskussion, in die wir anschließend eintreten wollen“ sagt er.

Am Montag, 3. Juli, wird es dann um 19 Uhr im Café Auszeit an der Marktkirche einen extern moderierten Workshop zum Thema Neugestaltung des Markplatzes geben. Wer an der Befragung teilnehmen möchten, aber über keinen Online-Anschluss verfügt, kann  seine Ideen auch per Post einreichen an Stadtbauamt Neuwied, Stichwort „Marktplatz“, Engerser Landstraße 17, 56562 Neuwied.

Für Fragen oder Anregungen zu dem Projekt gibt es auch eine eigene E-Mail-Adresse: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Staatssekretär Norbert Barthle in Hammerstein

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Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, Norbert Barthle (M.), traf sich jüngst im Landkreis Neuwied mit dem heimischen CDU-Bundestagsabgeordneten Erwin Rüddel (r.) und mit dem Stellvertretenden Landrat Achim Hallerbach (l.). Eine Station war die B 42 in Hammerstein. Dank seiner guten Vernetzungen hat Rüddel in Berlin erreicht, dass aus seinem Wahlkreis viele wichtige Projekte im neuen Bundesverkehrswegeplan berücksichtigt worden sind. Darunter auch die Ortsumgehungen Leutesdorf und Straßenhaus. Insgesamt belaufen sich die im Haushalt abgesicherten Verkehrsprojekte im Wahlkreis auf über 160 Millionen Euro. Mehr als 40 Millionen Euro hat der Bund bereitgestellt, die in die B 42 zwischen der Landesgrenze NRW/RLP und Neuwied investiert wurden. „Darunter fällt auch der Ausbau der Ortsdurchfahrt Hammerstein, mit einem alleinigen Kostenfaktor in Höhe von 13.733.000 Euro“, sagte Rüddel. Die heimischen Vertreter Erwin Rüddel und Achim Hallerbach sind erfreut, dass im Zuge der B 42, die Ortsdurchfahrt Leutesdorf im BVWP aufgewertet wurde und in den Weiteren Bedarf mit Planungsrecht aufgerückt ist. „Für die Realisierung der Ortsumgehung Leutesdorf stehen seitens des Bundes 18,3 Millionen Euro im Bundesverkehrswegeplan zur Verfügung und warten auf Abruf“, so die Politiker. „Am Beispiel Hammerstein zeigt sich, dass zielorientierte und beharrliche Politik auch ein wesentlicher Baustein zu einer guten Infrastruktur ist“, betonte Parlamentarischer Staatssekretär Norbert Barthle. Erörtert wurde auch die Situation um den Bahnlärm im Unteren Mittelrheintal, der sich bis 2020 um die Hälfte halbieren und somit die bahnlärmgeplagten Anwohner entlasten wird.

Lions-Club unterstützt Lernpatenprojekt

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Lions-Club unterstützt Lernpatenprojekt im Landkreis Neuwied und Jugendarbeit in der Marktkirchengemeinde Neuwied

Mit dem Erlös eines Benefizkonzerts des Lions Clubs Neuwied–Andernach unter Mitwirkung von Luisa und Ludger Lohmann, einem der führenden Organisten in Deutschland und dem Jugendkammerchor Koblenz unterstützt der Lions-Club das Lernpatenprojekt im Landkreis Neuwied sowie die Jugendarbeit in der Marktkirchengemeinde Neuwied.

Lions-Präsident Prof. Dr. Richard Berger überreichte je einen Scheck an den 1. Kreisbeigeordneten und Jugendamtsdezernenten Achim Hallerbach (7500 Euro für das Lernpatenprojekt) sowie an Pfarrer Werner Zupp von der Marktkirche Neuwied (1000 Euro für die Jugendarbeit der Gemeinde).

Dr. Berger skizzierte die drei Säulen der Unterstützung durch den Lions Club. Im Rahmen der jugendunterstützenden Maßnahmen sei diesmal das Lernpatenprojekt und die Jugendarbeit in der Marktkirche gefördert worden. Des Weiteren unterstütze man regelmäßig Projekte mit Migranten. Maßnahmen gegen die Vereinsamung von Senioren runden die Zielgruppen ab.

Pfarrer Zupp bedankte sich und betonte, dass man das Geld sehr gut für das Jugendarbeitsprojekt gebrauchen könne. Dabei werde stets versucht, möglichst viele Jugendliche in der Innenstadt zur Mitarbeit zu motivieren.

„In Zeiten von immer knapper werdenden öffentlichen Ressourcen ist neben dem ehrenamtlichen Einsatz der Lernpaten und Lernpatinnen eine solche großzügige Spende eine große und wertvolle Unterstützung für die teilnehmenden Grundschulkinder im Lernpatenprojekt“, bedankte sich Hallerbach bei Dr. Berger.

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Volksbank Koblenz Mittelrhein eG ist jetzt auch „Beste Bank“ beim City Contest in Neuwied

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Die Gesellschaft für Qualitätsprüfung mbH (GfQ) – eine unabhängige Gesellschaft zur Qualitätsmessung in Banken – testete nach DIN-Verfahren

(Neuwied/Koblenz, 23.05.2017). Die Volksbank Koblenz Mittelrhein eG geht beim Bankentest „City Contest 2017“ als Sieger und „Beste Bank“ in der Stadt Neuwied hervor. Der „City Contest“ soll interessierten Verbrauchern ein valides Ergebnis über die Beratungsqualität im Privatkundensegment bieten. Professionelle Testkäufer der GfQ führten bundesweit inkognito Gespräche in Banken durch, prüften deren Beratungsleistung anhand von standardisierten Vorgaben und kürten am Ende den Sieger, der vor Ort die beste Leistung erbracht hat.

Bereits 2016 schnitt die Volksbank Koblenz Mittelrhein eG als „Beste Bank“ in Koblenz ab.

Grundlage für den Bankentest ist die DIN-Norm SPEC 77222 „Standardisierte Finanzanalyse für Privathaushalte“, die für mehr Qualität und Sicherheit in der Bankberatung sorgen soll. Damit ist der Test, der an rund 400 Standorten durchgeführt wird, einzigartig in Deutschland und soll einen Beitrag zum aktiven Verbraucherschutz liefern.

Der „City Contest“ in Neuwied fand im ersten und zweiten Quartal in sieben Kreditinstituten statt: Neben der Volksbank Koblenz Mittelrhein eG waren das die Commerzbank AG, die Deutsche Bank AG, die Deutsche Postbank AG, die Sparkasse Neuwied, die TARGOBANK AG & Co. KGaA und die Volks- und Raiffeisenbank Neuwied-Linz eG.

Die Volksbank Koblenz Mittelrhein eG stellte sich mit einer Gesamtnote von 1,9 eindeutig an die Spitze.
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