Samstag, 19. August 2017

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Information zur Neuregelung beim Unterhaltsvorschuss

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Kinder, die bei einem alleinerziehenden Elternteil leben und vom anderen Elternteil keinen bzw. geringen Unterhalt erhalten, haben die Möglichkeit, einen staatlichen Unterhaltsvorschuss zu erhalten. Bisher konnte die Leistung allerdings nur bis zur Vollendung des zwölften Lebensjahres des Kindes sowie höchstens für insgesamt 72 Monate gewährt werden.

Diese beiden Grenzen wurden durch eine Änderung des Unterhaltsvorschussgesetzes (UVG) rückwirkend zum 01.07.2017 aufgehoben. Daher ist nun grundsätzlich eine Antragstellung für Kinder bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres möglich, auch wenn in der Vergangenheit bereits 72 Monate lang Unterhaltsvorschuss gezahlt worden ist. Mit der Gesetzesänderung möchte die Bundespolitik alleinerziehende Elternteile entlasten, die auch und gerade bei der Versorgung von Kindern ab dem 13. Lebensjahr häufig mit großen finanziellen Herausforderungen konfrontiert sind, wenn der andere Elternteil keinen oder zu wenig Kindesunterhalt zahlt.

Die monatlichen Unterhaltsvorschussleistungen betragen zurzeit für Kinder bis fünf Jahre 150,- € und von sechs bis elf Jahre 201,- €. Neu hinzu kommt eine dritte Altersstufe für Kinder von zwölf bis 17 Jahre, die grundsätzlich monatlich 268,- € erhalten. Die Leistungen können auch aufstockend beantragt werden, wenn der vom anderen Elternteil gezahlte Kindesunterhalt unterhalb der jeweiligen Unterhaltsvorschussbeträge liegt oder der andere Elternteil verstorben ist und die dem Kind zustehende Halbwaisenrente den monatlichen Unterhaltsvorschuss unterschreitet. Unverändert kann kein Unterhaltsvorschuss gewährt werden, wenn der Elternteil, bei dem das Kind lebt, verheiratet und nicht vom Ehepartner dauernd getrennt lebend ist, unabhängig davon, ob es sich beim Ehepartner um den anderen Elternteil des Kindes handelt.

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OB-Kandidat Jan Einig lädt zum Grillfest

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„EINIGkeit macht’s“ am 25. August in Gladbach

Neuwied-Gladbach. Ein zünftiges Grillfest für Mitglieder, Freunde und Unterstützer von Oberbürgermeisterkandidat Jan Einig gibt den Startschuss für die heiße Phase des Wahlkampfs. Am Freitag, 25. August 2017, ab 18:30 Uhr lädt der CDU Stadtverband zusammen mit OB-Kandidat Jan Einig unter dem Motto „EINIGkeit macht’s“ nach Gladbach in den Biergarten der Gaststätte „Zum Holzkopp“ (An der Marienkirche 6) ein.

In geselliger Runde bei Gerichten vom Grill und einem kühlen Getränk steht der Kandidat für Fragen und Anregungen zur Verfügung. Zur Teilnahme am Grillfest sind alle Interessierten herzlich eingeladen.

Joachim Datzert: 40 Jahre im Dienst für die Allgemeinheit

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Joachim Datzert (Mitte) erhielt nun aus den Händen von Michael Mang (2. von rechts) die von Ministerpräsidentin Malu Dreyer unterzeichnete Urkunde zum 40. Dienstjubiläum. Datzert wird damit auch für seine treuen Dienste für die Allgemeinheit ausgezeichnet. Der 58-Jährige begann seine berufliche Karriere im August 1981 bei der Neuwieder Stadtverwaltung, nachdem er zuvor vier Jahre als Zeitsoldat gedient hatte. In seiner Laufbahn hat der Verwaltungsfachwirt einige Ämter und Abteilungen kennengelernt. Als interessant und abwechslungsreich schildert Datzert, der mittlerweile stellvertretender Leiter des Amtes für Schule und Sport ist, seine Tätigkeiten. „Das war nie der klassische Bürojob“, sagt der Mann, der sich auch ehrenamtlich stark engagiert, sei es als Mitglied des Löschzugs Niederbieber-Segendorf oder als Vorsitzender des MGV Segendorf. Besonders gern erinnert sich Datzert an seine Zeit in der damals neu geschaffenen Jobbörse, einer innovativen Kooperation zwischen Sozialamt und Arbeitsagentur, sowie an die kurzfristig von der Stadt Neuwied übernommenen Ausrichtung der Deutschen Meisterschaften des Bundes der Deutschen Radfahrer im Jahr 2010. Mang überreichte Datzert im Namen der Stadt ein Wein- und Blumenpräsent, und auch von der stellvertretenden Personalratsvorsitzenden Stefanie Stavenhagen (2. von links) gab es eine kleine Anerkennung. Zu den Gratulanten gehörten Verwaltungsdirektor Ralf Pastoors (links) und Amtsleiter Hans-Peter Schmitz (rechts).

Kirmes in Rodenbach: Ortsdurchfahrt gesperrt

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Vom 25. bis 29. August steht der Neuwieder Stadtteil Rodenbach wieder ganz im Zeichen der Kirmes. Damit in der Ortsmitte unbeschwert gefeiert werden kann, wird die Durchfahrt von Rodenbach während dieser Zeit gesperrt. Und zwar von Freitag, 25. August, 8 Uhr, bis Mittwoch, 30. August, bis maximal 14 Uhr. Zuvor wird  wegen der Aufbauarbeiten am Mittwoch, 23., und Donnerstag, 24. August, für Fußgänger ein Notweg, der teilweise über die Fahrbahn verläuft, angelegt.

Die Umleitung für die Anwohner erfolgt innerörtlich. Der Durchgangsverkehr wird an diesem Wochenende durch entsprechende Beschilderung weiträumig umgeleitet.

 

Sportevent macht Sperrungen erforderlich

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Raiffeisentriathlon: Behinderungen auf einigen Straßen

Wenn Sportler freie Bahn brauchen, müssen Autofahrer Verständnis aufbringen:  Anlässlich des ersten Raiffeisentriathlons am Sonntag, 20. August, wird im Neuwieder Stadtgebiet die Rheinstraße ab Höhe Friedrichstraße bis Sandkauler Weg, Höhe Feuerwehr, für den Individualverkehr in der Zeit von 10 bis etwa 15 Uhr voll gesperrt. Für Motorisierte und Radfahrer gesperrt sind zudem die Einmündungen folgender Straßen in die Rheinstraße: Friedrichstraße, Wilhelmstraße, Dammstraße, Kappelstraße, Rudolf-Troost-Straße, Balduinstraße und Germaniastraße. In der Zeit von 10 bis etwa 15 Uhr wird zudem die Bundesstraße 256 zwischen der  Raiffeisenbrücke in Neuwied und der Abfahrt Rengsdorf West/Melsbach voll gesperrt. Umleitungsstrecken werden eingerichtet und entsprechend beschildert. Detailinformationen zum Raiffeisentriathlon und zu den Straßensperrungen gibt es im Internet unter www.raiffeisentriathlon.de

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