Montag, 24. Juli 2017

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Neuwieder Malteser ganz nah an der Bundespolitik

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In Anerkennung und als Dank ihres ehrenamtlichen Engagements hatte der heimische CDU-Bundestagsabgeordneten Erwin Rüddel, stellvertretend drei Aktive des Malteser Hilfsdienstes Neuwied in die Hauptstadt Berlin eingeladen. „Dort waren wir ganz nah dran, an der Bundespolitik. Diese Reise wird uns noch lange in Erinnerung bleiben“, äußern Rettungssanitäterin und Ausbilderin Angelina Michel, Rettungssanitäter und Jugendgruppenleiter Marvin Hoffmann (li.) sowie Einsatzsanitäter Simon Fischer (2.v.re.). Sie berichten unisono von einer „prima Reise, mit einem zwar vollgepackten aber sehr interessanten Programm“. Angelina Michel, die Berlin von einer früheren Schulfahrt her kannte, sprudelt: „Man hatte genügend Feuer unter dem Hintern, dass man nicht ins Trudeln kam.“ Besonders beeindruckend waren für sie die Besichtigung mit Informationsgespräch im Bundesrat und der Besuch des Fernsehturms: „Von hier aus hat man eine super Sicht über Berlin.“ Die von persönlichen Gesprächen geprägten Begegnungen mit dem heimischen Abgeordneten haben bleibenden positiven Eindruck hinterlassen. „Es ist schön wenn man, wie in Erwin Rüddel, einen Politiker in der Nähe hat, der das Ehrenamt so schätzt und sich dafür einsetzt“, konstatiert stellvertretend Malteser-Rettungssanitäterin Angelina Michel.

Politischer Abend mit Staatssekretär Peter Bleser

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Kreisgebiet. „Die Land- und Forstwirtschaft ist und bleibt auch im Zeitalter der Globalisierung eine wichtige Säule unserer Wirtschaft“, erklären der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel und der CDU-Landratskandidat Achim Hallerbach im Vorfeld eines politischen Abends mit dem Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, dem CDU-MdB Peter Bleser.

„Die moderne Landwirtschaft sichert nicht nur unsere Versorgung mit den besten Nahrungsmitteln, sie erzeugt auch biologisch abbaubare Rohstoffe und klimafreundliche Energie. Zudem erhält sie unsere schöne Kulturlandschaft, achtet auf Tierschutz und schützt die Umwelt. In dieser Zukunftsbranche erwachsen auch Perspektiven für junge Menschen“, so die heimischen Politiker.

Für die Zukunft müsse die Forstwirtschaft geschützt werden. Besonders Besitzer kleiner Wälder brauchten für die Bewirtschaftung ebenso Rückhalt, wie auch die unternehmerische und die staatliche Waldwirtschaft. „Zwei Drittel aller Menschen in Deutschland leben auf dem Land. Hier wird ein Großteil unseres Wohlstands erarbeitet. Hier ist Deutschlands starkes Rückgrat. Auf dem Land findet man Heimat, Hightech und Wirtschaftskraft“, äußern Rüddel und Hallerbach.

Die gesamte Thematik soll mit dem Parlamentarischen Staatssekretär und CDU-Bundestagsabgeordneten Peter Bleser aufgegriffen und näher beleuchtet werden.

„Wir freuen uns mit Peter Bleser, der selbst Landwirtschaftsmeister ist, den kompetenten Referenten und Gesprächspartner begrüßen zu können und zwar am Donnerstag, 20. Juli 2017, um 20.00 Uhr, im Restaurant ‚Zur alten Post‘, Rheinstraße 5 in 53545 Linz am Rhein“, bekräftigt Erwin Rüddel.

Beste Bank in Neuwied

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Seniorenbeirat setzt Informationstour fort

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Gremium besuchte Altenzentrum der Marktkirchengemeinde

Austausch zum Wohl der älteren Mitbürger: Der Seniorenbeirat stellt seine Arbeit in Alteneinrichtungen vor und holt sich dort wertvolle Informationen.

Der Seniorenbeirat der Stadt Neuwied informiert sich reihum bei allen großen Senioreneinrichtungen in der Stadt. Nun stand eine Visite im Altenzentrum der evangelischen Marktkirchengemeinde der Stiftung Bethesda-St. Martin in der Kirchstraße auf dem Programm. Pflegedienstleiterin Britta Sesterhenn führte die Mitglieder des Gremiums durch das moderne Haus, das mehr als 90 Bewohnern in zwei Wohnbereichen Platz bietet.

Sesterhenn betonte, dass die vom Gesetzgeber vorgegebene Pflegepersonalstärke  in ihrem Hause „voll umfänglich vorgehalten“ werde. Auch gibt es laut Sesterhenn einen Stab von Ehrenamtlichen, die verschiedene Aktivitäten anbieten. Einige Angebote werden auch gemeinsam mit dem Heimbeirat geplant, organisiert und realisiert. Vorsitzende dieses Gremiums ist Beate Groh, die mit viel Herzblut und Sensibilität diese verantwortliche ehrenamtliche Aufgabe wahrnimmt. Zudem sind noch viele Bewohner so mobil, dass sie die Innenstadt sowie die Goethe-Anlagen zur Kurzweil sehr häufig nutzen. Der Seniorenbeirat wies in diesem Zusammenhang auf seine vielfältigen Freizeitangebote hin, so zum Beispiel auf das Generationenkino, die Informationstouren zu Einrichtungen wie der Feuerwehr oder die Einweisung in das Bedienen von Bus- und Bahn-Fahrkartenautomaten.

Hermann Mohr, Sprecher des Arbeitskreises Öffentlichkeitsarbeit im Seniorenbeirat, stellte die Aufgaben, Aktivitäten und personelle Besetzung des Gremiums vor. Seniorenbeiratsvorsitzender Robert Raab, Experte in Sachen Bauen und Verkehr, ergänzte dessen Angaben mit einem kritischen Hinweis auf die Situation an der „zum Teil als Rennstrecke befahrene“ Kirchstraße. Für die Seniorenheimbewohner entstehe so eine nicht zu unterschätzende Gefahr, besonders beim Überqueren der Kirchstraße. Beide Seiten begrüßten den Informationsaustausch und sprachen sich für weitere Kontakte aus.

Unvergessliche Abschlusswoche im Wald

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Kinder der Villa Regenbogen erlebten Abenteuer

Dem Wald als natürlicher Lebensraum kommt eine vielfältige Bedeutung zu. Davon überzeugte sich jetzt der Abschlussjahrgang aus der Kindertagesstätte Villa Regenbogen.

Der Wald liegt denjenigen Kindern der Kita Villa Regenbogen in Engers, die nach den Ferien eingeschult werden, besonders am Herzen. Bereits im Oktober 2016 verbrachten sie eine Woche ihres letzten Kindergartenjahres im Wald. Mit dem Fokus auf den Gruppenbildungsprozess erforschten sie die Natur, öffneten ihre Augen für Phänomene der Natur und stellten sich verschiedenen Aufgaben. So bauten sie in Kleingruppen Naturmurmelbahnen oder konstruierten kleine Wichtelhäuschen. Nach dieser intensiv genutzten Zeit gab es für die kommenden Schulkinder keinen größeren Wunsch, als zum Abschluss ihrer Kita-Zeit wieder eine Woche in den Wald zu ziehen. Die Unterstützung der Eltern machte es möglich, den Kindern diesen Wunsch zu erfüllen.

Erneut diente die Ochsenalm in Rodenbach als Domizil für die Waldwoche. Von dort starteten die Erzieherinnen mit den Kindern  zu täglichen Exkursionen in den Wald.  Ein besonderes Augenmerk richteten sie auf die kleinen Waldbewohner. Die Mädchen und Jungen entdeckten Waldameisen in ihren riesigen Hügeln, beobachteten blau leuchtende Mistkäfer auf den Wegen, lauschten in Stilleübungen den unterschiedlichen Gesängen der Vögel und fanden viele Weinbergschnecken, denen sie für einige Tage ein Zuhause bauten. Die Kinder entwickelten dabei viel Verständnis für das Ökosystem Wald und seinen Bewohnern. Mit viel Ausdauer bauten die Kinder unter anderem ein Wasserrad, das sie im naheliegenden Bach auf den Prüfstand stellten, fertigten Naturperlen, gestalteten Rasseln und schnitzen sich Pfeil und Bogen.

Abschließend begrüßten die Kinder Eltern, Geschwister, Omas, Opas und Tanten an  der Ochsenalm zu einem großen Fest. Sie erhielten ihre Bildungsbücher und ein individuell gestaltetes Abschluss-T-Shirt – und bedankten sich bei ihren Erzieherinnen Annette Trümper, Carina Groß und Martina Brenner mit weißen Rosen und einer Collage.

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