Dienstag, 25. April 2017

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Blutspende hilft Leukämiepatienten

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Stefan-Morsch-Stiftung und der DRK Blutspendedienst suchen im April gemeinsam Lebensretter in Neuwied

„Blutspender helfen Leukämiepatienten“ unter dieser Überschrift rufen der DRK-Blutspendedienst West sowie die Stefan-Morsch-Stiftung, Deutschlands älteste Stammzellspenderdatei, zur Blutspende und zur Typisierung auf. Am Donnerstag, 27. April, will man gemeinsam mit dem DRK Ortsverein darauf aufmerksam machen, wie durch Blutspenden und Stammzellspenden das Leben von Krebspatienten gerettet werden kann. Von 10.30 bis 13.30 Uhr heißt es deswegen im Finanzamt, Augustastr. 70, in Neuwied: „Lebensretter gesucht!“

Warum kooperiert die Stefan-Morsch-Stiftung mit dem DRK? Der überwiegende Teil der Empfänger von Bluttransfusionen sind heute Patienten mit bösartigen Erkrankungen: Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die beispielsweise an Blutkrebs (Leukämie) erkrankt sind. Dies hängt neben der eigentlichen Erkrankung insbesondere mit der modernen Chemotherapie zusammen. Diese Chemotherapie führt in vielen Fällen zu einer vorübergehenden kompletten Unterdrückung der körpereigenen Blutbildung im Knochenmark (Aplasie). Daher sind Patienten in diesen kritischen Behandlungsphasen auf lebenswichtige Blutübertragungen angewiesen. Viele moderne und heilende Behandlungsverfahren, gerade im Kampf gegen Krebs, können nur durchgeführt werden, wenn für diese Patienten genügend Blut zur Verfügung steht. So helfen Blutspenden auch über die Wartezeit hinweg, die es dauert, um beispielsweise einen passenden Stammzellspender zu finden, wenn eine Transplantation erforderlich ist.

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Erwin Rüddel zum Informationsaustausch bei pharmazeutischen Großhandel

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Bei Versorgung mit rezeptpflichtigen Medikamenten müssen auf dem Land Apotheken Zukunft haben

Kreisgebiet. Im Zusammenhang mit der Diskussion um ein Versandhandelsverbot für rezeptpflichtige Medikamente war der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel zu einem Informationsaustausch beim pharmazeutischen Großhandel C. Krieger & Co. Hier wird zusammen mit Apotheken vor Ort, wie im Landkreis Neuwied, eine schnelle und sichere Versorgung der Patienten mit Medikamenten organisiert. „Diese Versorgungsstrukturen müssen flächendeckend auch in Zukunft für die Patienten verfügbar sein“, fordert der Gesundheitspolitiker ein.

Dabei stellt Erwin Rüddel klar, dass das aktuell diskutierte Versandhandelsverbot ausschließlich verschreibungspflichtige Arzneimittel beträfe. Bei allen anderen Produkten könne der Patient weiterhin den von ihm bevorzugten Einkaufsweg nutzen. „Wir wollen verhindern, dass es zu strukturellen Veränderungen kommt, die noch mehr Apotheken auf dem Land verschwinden lassen“, erläutert der Gesundheitspolitiker, der sich Sorgen macht um die Notfallversorgung sowie die Versorgung in der Nacht oder an Wochenenden. „Denn dann steht der Versandhandel nicht zur Verfügung“, so Rüddel.

Bisher habe jedes verschreibungspflichtige Arzneimittel überall in Deutschland den gleichen Preis. Mit diesem System der festen Preise solle insbesondere eine schnelle und wohnortnahe Versorgung gewährleistet werden. Aufgrund eines Urteils des Europäischen Gerichtshofs gelte diese Regel nun nicht mehr für die Versandapotheken aus dem europäischen Ausland, sondern nur noch für inländische Apotheken.

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Bauspielplatz wieder eröffnet

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Kinder freuen sich über saniertes Spielgelände

Er ist der Dauerbrenner im Angebot des städtischen Kinder- und Jugendbüros: Der Bauspielplatz präsentiert sich nach anderthalbjähriger Sperrung von Grund auf saniert und erweitert.

Seit rund drei Jahrzehnten gehört der Bauspielplatz an der Bimsstraße zu den besonders beliebten Freizeitangeboten für Kinder und Jugendliche in Neuwied. Dort haben die Mädchen und Jungen auf einem sicheren Platz die Chance, sich im Planen, Bauen und Basteln zu beweisen. Aufgrund notwendig gewordener umfangreicher Sanierungsarbeiten musste das Gelände gegenüber dem Abenteuerspielplatz nach den Sommerferien im Jahr 2015 vorübergehend geschlossen werden. Feuerstelle, Betreuerhütte, Beschilderung, Versorgungsleitungen sowie die Zaunanlage waren in die Jahre gekommen. Sicherheitsexperten hatten Verbesserungen angemahnt. Auf dem Wunschzettel des KiJubs stand zudem eine größere Schutzhütte, in der auch mal bei Regen oder Kälte mit Kindern gespielt werden kann. 100.000 Euro hatte der Stadtrat für die Maßnahmen bewilligt.

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Städtische Dienststellen öffnen am 24. April erst ab 11 Uhr

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Aufgrund einer internen Versammlung öffnen am Montag, 24. April, die städtischen Dienststellen erst ab 11 Uhr für den Publikumsverkehr. Dies gilt auch für die StadtBibliothek. Ausgenommen von den geänderten Öffnungszeiten sind die Kindergärten und das Kinder- und Jugendbüro. Ab 11 Uhr steht dann der gewohnte Service wieder zur Verfügung. Die Stadtverwaltung Neuwied bittet um Verständnis.

„Die Krankenhauspolitik des Landes Rheinland-Pfalz ist ein Desaster!“

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Erwin Rüddel bekräftigt die Kritik der Krankenhäuser und Krankenkassen

Berlin / Wahlkreis. Der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel, der seine Fraktion im Gesundheitsausschuss des Berliner Parlaments vertritt, hat die Krankenhauspolitik der Mainzer Landesregierung scharf kritisiert: „Absolut unzureichend und ein Armutszeugnis für das Land“ – so bezeichnete Rüddel die jüngst von der zuständigen Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) angekündigten Investitionen für die heimischen Kliniken.

Die Erhöhung in diesem Jahr im Vergleich zu 2016 um 3 Millionen Euro auf 123 Millionen Euro nannte Rüddel „kaum ein Tropfen auf den heißen Stein“. Wie schon sein Landtagskollege Peter Enders, so erinnerte auch Rüddel daran, dass das Land 2001 immerhin 143,8 Millionen Euro in die Kliniken gesteckt habe – jetzt aber sollten nur noch 123 Millionen Euro als Erfolg verkauft werden.

Ungewöhnlich scharf ging derweil die Krankenhausgesellschaft im Land mit der Mainzer Regierung ins Gericht: den rheinland-pfälzischen Krankenhäusern fehlten bei den Investitionen fast eine halbe Milliarde Euro. Der tatsächliche Sanierungsstau belaufe sich bis 2022 auf rund 490 Millionen Euro. Deshalb benötigten die Krankenhäuser in Rheinland-Pfalz mindestens das Doppelte des angekündigten Finanzvolumens, um die notwendigen Investitionen für die Modernisierung der Kliniken refinanzieren zu können.

Das von Frau Bätzing-Lichtenthäler angekündigte Geld reiche gerade einmal aus, um die gestiegenen Baukosten der Kliniken aufzufangen. Letztlich liege das Fördervolumen sogar 5,5 Millionen Euro unter dem Wert von 2002. Seitdem seien die Baukosten aber um 35 Prozent gestiegen.

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