Montag, 24. Juli 2017

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Erste Preisträgerin der Johanna-Loewenherz-Stiftung, Simone Veil verstarb in ihrem Haus

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Die ehemalige EU-Parlamentspräsidentin, Holocaust-Überlebende und Ehrenpreisträgerin der Johanna-Loewenherz-Stiftung Simone Veil ist im Alter von 89 Jahren gestorben. Einen Namen machte sich die Französin als Politikerin und Verfechterin von Frauenrechten und wurde vor 30 Jahren am 17. Juli 1987 die erste Ehrenpreisträgerin der einzigen kommunalen Frauenstiftung in Rheinland-Pfalz, der Johanna-Loewenherz-Stiftung des Landkreises Neuwied.

Simone Veil wurde 1927 in Nizza geboren und überlebte als Jugendliche die Konzentrationslager in Auschwitz und Bergen-Belsen. Nach dem Jura-Studium setzte sie sich u.a. für das Recht auf Abtreibung ein und wurde schließlich Gesundheitsministerin in Frankreich.

1979 wurde sie die erste Präsidentin des Europaparlamentes, dem sie bis 1982 vorstand. Neben dem Ehrenpreis der Johanna-Loewenherz-Stiftung, den sie für ihr Engagement für die Gleichstellung der Geschlechter erhielt, wurde ihr auch der Karlspreis für ihren Beitrag zum europäischen Einigungsprozess verliehen.

Landrat Rainer Kaul würdigte die erste Ehrenpreisträgerin der Johanna-Loewenherz-Stiftung als eine große Frauenrechtlerin, die ebenso wie die Stiftungsgeberin keine Konflikte und Auseinandersetzungen mit der Politik scheute, um für die Rechte von Frauen einzutreten. Die Stiftung wird Simone Veil als die erste Ehrenpreisträgerin in Erinnerung bleiben.

Sprache ist der Schlüssel zur Integration

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MdB Erwin Rüddel tauscht sich in Neuwied mit jungen Asylbewerbern aus

Neuwied. Am 07. Juli besuchte Erwin Rüddel eine Niederlassung der Fortbildungsakademie der Wirtschaft (FAW) in Neuwied, um mit Teilnehmern an einem Integrationskurs ins Gespräch zu kommen. An dem Kurs, der Sprachförderung, Integration und Vorbereitung auf den deutschen Arbeitsmarkt verbindet,  nehmen 23 junge Frauen und Männer aus Syrien, dem Iran und Eritrea teil, die gespannt waren einen Bundestagsabgeordneten kennenzulernen und ihm ihre Fragen stellen zu können. Über praktische Fragen zur Einbürgerung bis zu privatem Interesse über das Leben eines Abgeordneten entwickelte sich ein spannendes Gespräch, das nach dem offiziellen Termin bei strahlendem Wetter draußen fortgesetzt wurde. In Einzelgesprächen fielen insbesondere die guten Deutschkenntnisse sowie der Integrationswille der Teilnehmer auf, die sich bereits in Sportvereinen engagieren und in Praktika ihre ersten Erfahrungen in deutschen Unternehmen sammeln.

Marktplatz: Neuwieder betätigen sich als Stadtplaner

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Hohe Beteiligung am Bürger-Workshop im Gemeindehaus

Im Lauf der Jahrhunderte wandelte sich der Neuwieder Marktplatz von einer relativ öden Fläche zu einem baumgesäumten Areal, das seit Jahrzehnten jedoch vor allem als Fußgängerzone naher Parkplatz dient. Über die künftige Nutzung des markanten Platzes im Schatten der Marktkirche machen sich viele Bürger Gedanken.

Soll er weiterhin ein schöner schattiger Parkplatz bleiben oder sich zu einem vielfältig zu nutzenden Areal wandeln? Dass der Marktplatz für die Neuwieder von allgemein großer Bedeutung ist, hat eine Online-Befragung über dessen Zukunft bewiesen, an der knapp 120 Bürger teilnahmen. Und fast ebenso viele Interessierte  beteiligten sich am Bürger-Workshop im Gemeindehaus der Marktkirche. Dort konnten sie sich in einer von Gabriele Kotzke und Roland Becker von „gk mediation moderation beratung“ moderierten Veranstaltung als Stadtplaner einbringen. In Gruppen an zwölf mit Plänen und Ansichten des Marktplatzes bestückten Tischen brachten die Bürger ihre Ideen und Konzepte ein. Pro Tisch gab es einen Berichterstatter, der abschließend die Bürgerpläne vorstellte. Aus den gesammelten Vorschlägen erstellt das Bauamt eine erste Planung, die wiederum Vorlage für einen auszuschreibenden Wettbewerb ist. Eine fachkundige Jury wird aus den eingereichten Vorschlägen Empfehlungen für die Gremien geben, die letztlich die Entscheidung über das künftige Gesicht des Marktplatzes fällen.

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Freiwillige Feuerwehr Melsbach feierte ihren 110. Geburtstag

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Florian Polifka Wehrführer - Feuerwehr-Ehrenzeichen verliehen

Mit einem zweitägigen Fest feierte die Freiwillige Feuerwehr Melsbach ihren 110. Geburtstag. Sonntags gab es Ehrungen und die Verpflichtung des neuen Wehrführers. Außerdem wurde ein neues Fahrzeug, das TLF 2000 offiziell in den Dienst gestellt. Verbandsgemeindebürgermeister Hans-Werner Breithausen vollzog die Fahrzeugübergabe, flankiert vom neuen Wehrführer Florian Polifka und dem ausgeschiedenen Wehrführer Bodo Polifka.

Wehrleiter Peter Schäfer und der 1. Kreisbeigeordnete Achim Hallerbach übernahmen die Aufgabe, verdiente Feuerwehrkameraden auszuzeichnen. Maik Geißler, Uwe Kleinmann, Holger Kurz und Michael Runkel erhielten das Silberne Feuerwehr-Ehrenzeichen für 25 aktive Jahre.

Das Goldene Feuerwehr-Ehrenzeichen für 35 Jahre wurde Michael Blüm und Harald Wittlich durch den Achim Hallerbach überreicht. 40 Jahre im Dienst der Feuerwehr stehen Rüdiger Curdes und Alfred Schott.

Nach der Entpflichtung seines Vaters Bodo als Wehrführer wurde Sohn Florian Polifka das Amt eingeführt. Florian ist von klein auf in die Feuerwehr hineingewachsen. Als seine Hauptaufgaben sieht er, „die Wehr breit aufzustellen, Technik und Gerät auf dem neuestens Stand zu halten und neue Kameraden zu gewinnen.“

Ein weiterer Höhepunkt des Festes war die offizielle Übergabe des neuen Fahrzeuges TLF 2000. Durch die große Bodenfreiheit ist es geländegängig. Das Gesamtgewicht des Fahrzeugs beträgt zehn Tonnen. Es hat zweitausend Liter Wasser an Bord. Die Kosten beliefen sich auf 231.105,78 Euro, das Land zahlt einen Zuschuss über 72.000 Euro.

Beste Bank in Neuwied

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