Donnerstag, 23. November 2017

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Gut informiert, bevor etwas passiert –

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Informationsveranstaltung der GemeindeschwesternPlus im Rahmen der Demografiewoche

Möglichst lange selbstständig im eigenen Zuhause leben, dies ist der Wunsch der meisten älteren Menschen. Dass der Alltag manchmal schwer fällt, ist mit zunehmendem Alter selbstverständlich. Die GemeindeschwesternPlus informieren Seniorinnen und Senioren, aber auch deren Angehörige, über Möglichkeiten, den Verbleib im eigenen Zuhause zu sichern.

Am 08. November findet von 14:00 bis circa 16:00 Uhr im Rahmen der Demografiewoche eine Informationsveranstaltung der GemeindeschwesternPlus statt. Hierbei wird den Interessierten beispielsweise vorgestellt, wie eine Krankenhaustasche optimal vorbereitet wird und welche Unterlagen im besten Falle bereits vor einem Krankenhausaufenthalt zurechtgelegt sind. Zudem wird ein Apotheker den richtigen Umgang mit Medikamenten erläutern. Er wird beispielsweise auf die Themen Medikationsplan, Wirkung von Medikamenten im Alter und Multimedikation eingehen. Im Anschluss werden gerne offene Fragen besprochen.

Alle Interessierten sind recht herzlich eingeladen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Veranstaltungsort ist das Café Auszeit in der Innenstadt Neuwied.  Der Zugang ist barrierefrei.

Vomweg bleibt Vorsitzender der Neuwieder Christdemokraten

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Zukünftiger Oberbürgermeister Jan Einig dankt für erfolgreichen engagierten Wahlkampf

Neuwied. Der CDU-Stadtverband Neuwied setzt auf Kontinuität und hat bei der zurückliegenden Mitgliederversammlung seinen Vorsitzenden Dr. Stefan Vomweg mit großer Zustimmung wiedergewählt.

Zuvor blickte der Stadtverbandsvorsitzende auf zwei bewegte Jahre in der Stadt Neuwied zurück. Die Landtagswahlen und die aufgrund des Todes von Nikolaus Roth notwendig gewordene Oberbürgermeisterwahl haben viel Engagement erfordert. Dabei stellte Vomweg fest, dass der Erfolg der jüngsten OB-Wahl auf die große Geschlossenheit der Christdemokraten in Neuwied zurückzuführen sei. „Ich danke der CDU Familie in der Stadt Neuwied für das große Engagement, welches in Kombination mit dem richtigen Kandidaten Jan Einig zum Erfolg geführt hat.“

Im Saal von Pino Italia in Neuwied schloss sich der künftige Oberbürgermeister Jan Einig den Dankesworten an die Partei an und er lobte die Mannschaftsleistung der vergangenen Wochen und Monate. „Wir gehen jetzt an die Arbeit und stellen die Weichen in unserer Stadt neu“, zeigte sich Einig entschlossen. Wofür er stehe und was auf der Agenda stehe, wäre im Wahlkampf deutlich geworden und „jetzt müssen wir unsere Themen auf die Schienen setzen.“

Den geschäftsführenden Vorstand des CDU-Stadtverbands Neuwied vervollständigen: Markus Blank (stellv. Vorsitzender), Martin Monzen (stellv. Vorsitzender), Pascal Badziong (Geschäftsführer) und Michael Krose (Schatzmeister). Unterstützt wird der Vorstand von zehn Beisitzern aus den verschiedenen Ortsteilen des Stadtgebiets: Marie Cinar, Bernd Giebel, Jürgen Groß, Dr. Walter Jamann, Romed Heinrich Kaufhold, Simone Klein, Martin Lenzen, Andreas Momm, Andrea Monzen und Gudrun Vielmuth.

Schmuckstücke auf dem Dachboden entdeckt?

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StadtGalerie: Experten bewerten interessante Funde

TV-Formate wie „Bares für Rares“ erfreuen sich großer Beliebtheit. Das Thema hat nun die Neuwieder StadtGalerie aufgegriffen.

Nach dem erfolgreichen Salonabend steht für Freitag, 3. November, 18 Uhr, die nächste Sonderveranstaltung in der StadtGalereie Neuwied in der ehemaligen Mennonitenkirche aus dem Jahr 1768 auf dem Programm.

Unter dem Motto „Neuwied Nippes!?“ geben Experten dann ihre Einschätzungen zu verschollen geglaubten Schätzen aus dem Keller und verstaubten Funden vom Dachboden. „Wir haben uns dabei an diversen bekannten Fernsehformaten orientiert“, erläutert  Galerieleiterin Dr. Christina Runkel-Horre. „Die Bewerbungsfrist ist ja mittlerweile verstrichen und uns haben verschiedene Gemälde und kunsthandwerkliche Gegenstände erreicht.“ Gemeinsam mit Thomas Hardy, dem Restaurator des Mittelrhein-Museums, hat Runkel-Horre nun eine Auswahl von Artefakten getroffen, die mit Expertisen bedacht werden.

Der „Neuwieder Nippes!?“ ist natürlich nicht nur für diejenigen interessant, die Gegenstände zur Bewertung abgegeben haben, auch für Gäste ist es sicherlich spannend, Details zu den unterschiedlichen Kunstobjekten zu erfahren. In einer Pause werden Wein aus der Region und andere erfrischende Getränke gereicht, zudem lohnt ein Blick auf die aktuelle Ausstellung „Kopf an Kopf“, die noch bis zum 12. November zu sehen ist. Der Eintritt kostet 5 Euro. Voranmeldungen sind per
E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. oder telefonisch unter 02631 20 687 möglich.

Die Einbürgerungsfeier des Landkreises garantiert strahlende Gesichter

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Für eine Einbürgerung ist es nie zu spät

Rechts 1. und 2. Reihe: Violeta Jasiqi, Melinda Walther vom Beirat, Simone Mohr von der Einbürgerungsbehörde und Prof. Dr. von Keitz vom Beirat, links vorne Klaus Flesch, hinten Landrat Rainer Kaul

Ob es am festlichen Rahmen liegt, an der musikalischen Unterhaltung oder an der Ansprache von Landrat Kaul:“ Jede unserer Einbürgerungsfeiern ist immer mit strahlenden Gesichtern der deutschen Staatsbürgerinnen und Staatsbürger verbunden“ berichtet Klaus Flesch von der Einbürgerungsbehörde des Landkreises Neuwied.  Stolz über das Erreichte, aber auch Erleichterung über das Ende eines Antrags, der sich manchmal nur über wenige Wochen hinzieht  oder in Einzelfällen auch länger dauern kann, wenn das Heimatland sich mit der Übermittlung benötigter Dokumente Zeit lässt. Die 3. Einbürgerungsfeier war die letzte für dieses Jahr und die letzte, die Landrat Kaul vornehmen durfte.  „Ich habe diese Zeremonie immer sehr gerne durchgeführt, denn die Menschen, die diesen Schritt gehen, haben einige Mühe auf sich genommen und sie haben sich bewusst für diesen Schritt entschieden. Mir war es daher ein persönliches Anliegen, sie mit Respekt und Anerkennung in unsere Gesellschaft aufzunehmen, so Landrat Rainer Kaul. Alle 39 Personen, die zur Einbürgerung anstanden, waren gekommen, um ihre Urkunden in der Feierstunde in Empfang zu nehmen. „Zumeist sind auch Familienangehörige und Freunde dabei, denn es ist ein besonderer Tag, der anschließend im privaten Bereich weiter gefeiert wird“, berichtet Violeta Jasiqi, Vorsitzende des Beirates für Migration und Integration des Landkreises Neuwied. Dieser unterstützt die Einbürgerungskampagne des  Landes Rheinland-Pfalz und ist immer mit einigen Mitgliedern bei den Einbürgerungsfeiern vertreten. Die Zahl der Staatsangehörigkeiten war diesmal besonders groß und sie reichte vom Fernen Osten über den Nahen Osten, Nordafrika, ehemaliges Jugoslawien bis hin zu unseren Nachbarländern Niederlande und Österreich. Der älteste Neubürger war diesmal 69 Jahre alt, das jüngste Kind war 8 Jahre alt. Julia Keuter, Dozentin bei der Musikschule der Stadt Neuwied war diesmal für die musikalische Begleitung der Einbürgerungsfeier verantwortlich.

Wer eine Einbürgerung in Erwägung zieht, sollte persönlich bei der Einbürgerungsstelle vorbeikommen, um die individuellen Voraussetzungen zu klären. Durch dieses Informationsgespräch können viele Fragen vorab geklärt werden, sodass bewusst auf ein Download-Formular im Internet verzichtet wurde. Die Einbürgerungsstelle steht allen Interessenten während der Öffnungszeiten der Kreisverwaltung Neuwied auch ohne Terminvereinbarung zur Verfügung.

Wehrleute stellen ihr Können unter Beweis

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Löschzüge der Feuerwehr Neuwied üben gemeinsam

Bei Einsätzen müssen Rettungskräfte Hand in Hand arbeiten. Das setzt Kooperationsbereitschaft und viele gemeinsame Übungsstunden voraus.

Als die Feuerwehrmänner und -frauen der Löschzüge Engers, Gladbach und Heimbach-Weis kürzlich zum Einsatz gerufen wurden, war alles etwas anders als gewöhnlich. Denn schon zuvor hatten sich die Wehrleute in ihren Gerätehäusern eingefunden und auf die Alarmierung zur diesjährigen Abschlussübung gewartet. Eine solche Übung findet jedes Jahr statt und soll die Zusammenarbeit auch über die Ortsgrenzen hinweg stärken. In diesem Jahr diente das Gelände der Kanal Wambach GmbH als fiktiver Einsatzort. Dort sollte sich eine Verpuffung nach Schweißarbeiten ereignet haben. Mit dieser Information rückten die drei Löschzüge sowie der DRK Ortsverein Engers und die IuK-Einheit (Einheit für Information und Kommunikation) der Feuerwehr Neuwied zur Einsatzstelle aus.

Nachdem die ersten Feuerwehrkräfte vor Ort eingetroffen waren, konnte eine starke Rauchentwicklung in einer Fahrzeughalle der Firma bestätigt werden. Was die Sache dramatisch machte: Es wurden noch einige Personen vermisst. Bei der Übung wurde das Gebäude mithilfe von Kunstnebel „verraucht“, sodass die Einsatzkräfte einer sehr realistischen Stresssituation ausgesetzt waren. Professionell arbeiteten die Kräfte von Feuerwehr und DRK die Lage ab und retteten letztlich alle vermissten Personen. Nach der Übung luden die Wehrleute aus Engers ihre Kameraden noch zu einer gemütlichen Runde im eigenen Feuerwehrhaus ein. Neben einer kleinen Stärkung nutzten die Ehrenamtlichen diese Runde auch für einen weiteren Erfahrungsaustausch.

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