Sonntag, 26. März 2017

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Starker Rückenwind für Achim Hallerbach

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CDU-Mitglieder nominieren 1. Kreisbeigeordneten mit 98,9 Prozent zum Landratskandidaten – Landeschefin Julia Klöckner lobt Fleiß und Bürgernähe

Kreis Neuwied. Achim Hallerbach wurde von der CDU im Kreis Neuwied mit einem starken Ergebnis zum Kandidaten um das Landratsamt am 24. September 2017 gewählt. Der 1. Kreisbeigeordnete des Landkreises kann dank des Mitgliedervotums von 98,9 Prozent mit einem deutlichen Zeichen der Geschlossenheit in den bevorstehenden Landratswahlkampf starten. Hallerbach lebt mit seiner Ehefrau und zwei Kindern in Asbach.

Die CDU-Mitglieder des Kreisverbandes Neuwied kamen im Amalie-Raiffeisen-Saal der VHS Neuwied, der bis auf den letzten Platz gefüllt war, zur Mitgliederversammlung zusammen. Für die musikalische Umrahmung des Parteitages sorgte das Blasorchester Maischend-Stebach. Zur Nominierungsveranstaltung nach Neuwied war auch die CDU-Landesvorsitzende und stellvertretende Bundesvorsitzende Julia Klöckner, MdL gekommen, um die Herausforderungen und Chancen im Jahr 2017 zu skizzieren und für Achim Hallerbach als neuen Landrat zu werben.

CDU-Kreisvorsitzender und Bundestagsabgeordneter Erwin Rüddel zeigte sich vom großen Zuspruch in Neuwied begeistert und betonte zur Begrüßung: „Wir wählen einen Bürgerlandrat und keinen, der am Gängelband des Amtsinhabers liegt.“ Erwin Rüddel freute sich über das eindeutige Votum der Mitgliederversammlung: „Dies bestätigt vor allem auch die sehr gute und erfolgreiche Arbeit von Achim Hallerbach in seinen zurückliegenden acht Jahren als erster Stellvertreter des Landrats. Er kennt die Kreisverwaltung, er kennt den Kreis und er kennt die Menschen im Westerwald, im Wiedtal und am Rhein.“ CDU-Landeschefin Julia Klöckner lobte die Arbeit des 1. Kreisbeigeordneten: „Achim Hallerbach steht seit Jahren für verlässliche und erfolgreiche Politik im Landkreis Neuwied.“ „Wir schicken mit Achim Hallerbach nicht nur einen erfahrenen Kommunalpolitiker und Kenner des Landkreises ins Rennen um das wichtige Amt des Landrates, sondern auch einen Menschen, der die Probleme der Menschen in unserem Kreis erkennt und diese entschlossen anpackt“, so Erwin Rüddel.

Hallerbachs Verantwortungsbereiche in der Kreisverwaltung umfassen neben der Abfallwirtschaft, das Kreisjugendamt (Kinder, Jugend, Familien, Kindertagesstätten), die Bereiche Bauen, Energie und Umwelt, sowie das Gesundheits- und Veterinäramt mit den Sektoren Verbraucherschutz, Landwirtschaft und gemeindenahe Psychiatrie/Psychiatriekoordination.

Gleichzeitig ist Achim Hallerbach Geschäftsführer und Sprecher der Geschäftsführung des kommunalen Abfallzweckverbandes der Rheinischen Entsorgungs-Kooperation (REK) in Bonn und damit zuständig für die Landkreise Neuwied, Rhein-Lahn, Rhein-Sieg und der Bundesstadt Bonn. Das Entsorgungsgebiet umfasst über 1,2 Million Bürger/innen.

In seiner Vorstellungsrede legte Landratskandidat Achim Hallerbach bereits klare Schwerpunkte für die Zukunft des Landkreises Neuwied: „Ich möchte eine Vision entwickeln, um Menschen, Wirtschaft und Industrie eine Zukunft zu geben.“ Der Landkreis befinde sich auf einem guten Weg, aber „er braucht wieder Klarheit und Führungsstärke“, so Hallerbach weiter.

Seit 28 Jahren ist Hallerbach ehrenamtlich kommunalpolitisch in der Gemeinde, Verbandsgemeinde und im Kreis in entsprechenden verantwortlichen Gremien und Funktionen tätig gewesen. Vor seiner ersten Amtszeit als hauptamtlicher 1. Kreisbeigeordneter, war Achim Hallerbach in der Bauwirtschaft tätig, dann in der Politik in Wiesbaden, Mainz und Bonn, in der Bundesverbandsarbeit und in der freien Wirtschaft als Unternehmer.

Das Ehrenamt stellt für den Christdemokraten Hallerbach eine wesentliche Säule des gesellschaftlichen Miteinanders dar. Der 51 Jahre alte Politiker ist bis heute stets ehrenamtlich aktiv gewesen und steht u.a. dem Kreismusikverband Neuwied als Vorsitzender vor.  Seit einem Jahr ist er Beauftragter und Präsidiumsmitglied des Landesmusikverbandes Rheinland-Pfalz, der als Spitzenverband in Rheinland-Pfalz die Interessen der Musikvereine, das Kulturgut Musik und die Brauchtumspflege vertritt. Ebenfalls ist er stellvertretender Vorsitzender des Fördervereins der DRK Kamillus-Klinik in Asbach. „Die medizinische Versorgung im ländlichen Raum liegt mir sehr am Herzen“, erklärt Achim Hallerbach sein ehrenamtliches Engagement.

„Unsere Heimat ist unsere Zukunft, also müssen wir diese mit Kompetenz, Fleiß, Leistung und Freiheit sowie Stolz gestalten“, rief Achim Hallerbach den CDU-Mitgliedern zu und auch die Landesvorsitzende Julia Klöckner attestierte dem Landratskandidaten diese Kernkompetenzen. Klöckner warb für einen politischen Diskurs in der politischen Mitte unseres Landes und legte in Neuwied auch gezielt den Finger in die Wunden der Landesregierung von Rheinland-Pfalz. „Wir müssen die Eigenständigkeit unseres Landkreises erhalten, aber das ist nur mit einer soliden Finanzausstattung des Landes möglich“, so Hallerbach mit Blick nach Mainz.

„Zuhören. Anpacken. Mehr bewegen!“ Der Wahlkampfslogan beschreibt die zurückliegende Arbeit von Achim Hallerbach und wird Maßstab für die Zukunft des Landkreises Neuwied sein. Investitionen in moderne Strukturen: „Ich will die Finanzspielräume nutzen für zielgerichtete Investitionen. Wir werden ein modernes Projekt- und Baumanagement flächendeckend einführen und mit den neuen digitalen Möglichkeiten die Verwaltung auf kommunaler Ebene effizienter und noch bürgernäher gestalten. So machen wir den Landkreis fit für die Zukunft“, erklärt Achim Hallerbach. Zur Vision des zukünftigen Landkreises zählt zudem Sicherheit: „Nur ein starker Staat sorgt für Sicherheit, Recht und Ordnung. Wir brauchen eine personell verstärkte Polizei und eine moderne Ausstattung. Ich stehe hinter unserer Polizei.“

„Ich fahre mit einem super Gefühl nach Hause und bin tief beeindruckt von der aufrichtigen Unterstützung unseres Kandidaten Achim Hallerbach“, so Julia Klöckner bei der Verabschiedung in Neuwied.

Auf der Suche nach der Wahrheit

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CDU-Kreisverband Neuwied kritisiert Einladung von Journalistin Khola Maryam Hübsch zur Veranstaltung „Über Presse- und Meinungsfreiheit“ anlässlich des Internationalen Frauentages in Neuwied
Neuwied. Zum Internationalen Frauentag fand in Neuwied am 8. März eine Veranstaltung im Mehrgenerationenhaus Neuwied statt. Als Referentin sollte Khola Maryam Hübsch „die Anwesenden auf eine Reise in verschiedene Länder und zu deren Verständnis von Presse- und Meinungsfreiheit führen“, wie die Rhein-Zeitung am 10. März 2017 berichtet. Doch damit nicht genug, auch Zusammenhänge von Religion und Politik, Terror und Friede, religiöser Willkür und Glauben sollten an diesem Abend besprochen und diskutiert werden. „Dass man es bei einem so umfangreichen inhaltlichen Programm in der kurzen Zeit mit der Wahrheit nicht so genau nehmen würde, war zu erwarten“, kritisiert Prof. Dr. Wolfgang von Keitz, Integrationsbeauftragter des CDU-Kreisverbandes Neuwied.
„Wir sind sehr froh, dass in diesem Jahr wieder viele Frauen den Weg zu uns gefunden haben“.  Die Begrüßung durch die Gleichstellungsbeauftragte des Kreises Neuwied, Doris Eyl-Müller war allerdings nur die halbe Wahrheit, denn viele Frauen waren dieses Mal der Veranstaltung ferngeblieben. Im Vorfeld hatte es erhebliche Auseinandersetzungen um die Referentin Khola Maryam Hübsch gegeben. Frau Hübsch ist die Tochter des deutschen Schriftstellers Hadayatullah Hübsch und in der deutschen Ahmadiyya-Gemeinschaft für den interreligiösen Dialog zuständig.
Nach den Anschlägen auf Charlie Hebdo am 7. Januar 2015 trat sie in der ARD-Sendung „Hart aber Fair“ mit den Worten „wenn Muslime die Karikaturen aushalten müssen, so müsste dies in einer pluralistischen Gesellschaft doch auch für die Burka gelten“ nicht für die Pressefreiheit, sondern für die Vollverschleierung ein. Nach den sexuellen Übergriffen auf Frauen in der Silvesternacht 2015/2016 vor dem Kölner Hauptbahnhof verbreitete Frau Hübsch im evangelikalen Pressedienst „idea“ am 15. Januar 2016: „Die neuen alten Ressentiments gegen den muslimischen Mann sind auch Ausdruck eines Kulturchauvinismus, der den Feminismus vereinnahmt, um vom eigenen Sexismus und Rassismus abzulenken.“
„Frau Hübsch vertritt in Talkshows offensiv populistisch moslemische Themen“, meint die Vorsitzenden der Frauen Union des Landkreises Neuwied, Monika Krautscheid-Bosse und sagte ihre Teilnahme an der Veranstaltung in Neuwied ab. Ähnlich sahen es die Diözesanteams der Katholischen Frauengemeinschaft der Gemeinden Neuwied, Linz und Waldbreitbach, die nachdem man Frau Hübsch nicht durch eine andere Referentin ersetzen wollte, ihre Teilnahme ebenfalls absagten.
„Es gehört schon ein gewisses Maß an Zynismus dazu, die Begrüßung mit den Worten «Als wir uns zur Vorbereitung des diesjährigen Frauentages trafen, wirkte der Anschlag auf die Redaktion von ‚Charlie Hebdo‘ noch nach» fortzusetzen“, so Wolfgang von Keitz und CDU-Kreisvorsitzender sowie Bundestagsabgeordneter Erwin Rüddel ergänzt: „Wer die Sendung ‚Hart aber Fair‘ mit Frau Hübsch als Diskutantin gesehen hat, kann ihre Einladung als Referentin zum Internationalen Frauentag zum Thema ‚Presse- und Meinungsfreiheit‘ nur als nachträgliche Verhöhnung der Opfer dieses schrecklichen Attentats empfinden. Unser Land ist durch den islamistischen Terror Teil eines weltweiten Gefahrenraums geworden. Islamische Regime in Syrien, Libyen und dem Iran setzen hunderte deutsche Journalisten auf Fahndungslisten. Ihr einziges ‚Verbrechen‘ besteht darin, von Tod, Zerstörung und dem alltäglichen Leid aus diesen Ländern zu berichten.“
Wenn Frau Hübsch Terroristen als Irregeleitete verharmlost, „die Interpretation religiöser Schriften mit Willkür“ betreiben, dann hilft nicht „mehr Spiritualität, Toleranz und Solidarität“ sondern nur die entschiedene Wehrhaftigkeit unseres Staates. Deshalb fordert Erwin Rüddel zu Recht, die Sicherheitsbehörden weiter zu stärken: durch mehr Personal, bessere Ausstattung und ausreichend Befugnisse.
Das Thema für diesen Internationalen Frauentag in Neuwied „Presse- und Meinungsfreiheit“ war gut gewählt. Doch um bei der Wahrheit zu bleiben, die Referentin, Frau Khola Maryam Hübsch, war eine schlechte Wahl.
CDU-Kreisverband Neuwied kritisiert Einladung von Journalistin Khola Maryam Hübsch zur Veranstaltung „Über Presse- und Meinungsfreiheit“ anlässlich des Internationalen Frauentages in Neuwied
Neuwied. Zum Internationalen Frauentag fand in Neuwied am 8. März eine Veranstaltung im Mehrgenerationenhaus Neuwied statt. Als Referentin sollte Khola Maryam Hübsch „die Anwesenden auf eine Reise in verschiedene Länder und zu deren Verständnis von Presse- und Meinungsfreiheit führen“, wie die Rhein-Zeitung am 10. März 2017 berichtet. Doch damit nicht genug, auch Zusammenhänge von Religion und Politik, Terror und Friede, religiöser Willkür und Glauben sollten an diesem Abend besprochen und diskutiert werden. „Dass man es bei einem so umfangreichen inhaltlichen Programm in der kurzen Zeit mit der Wahrheit nicht so genau nehmen würde, war zu erwarten“, kritisiert Prof. Dr. Wolfgang von Keitz, Integrationsbeauftragter des CDU-Kreisverbandes Neuwied.
„Wir sind sehr froh, dass in diesem Jahr wieder viele Frauen den Weg zu uns gefunden haben“.  Die Begrüßung durch die Gleichstellungsbeauftragte des Kreises Neuwied, Doris Eyl-Müller war allerdings nur die halbe Wahrheit, denn viele Frauen waren dieses Mal der Veranstaltung ferngeblieben. Im Vorfeld hatte es erhebliche Auseinandersetzungen um die Referentin Khola Maryam Hübsch gegeben. Frau Hübsch ist die Tochter des deutschen Schriftstellers Hadayatullah Hübsch und in der deutschen Ahmadiyya-Gemeinschaft für den interreligiösen Dialog zuständig.
Nach den Anschlägen auf Charlie Hebdo am 7. Januar 2015 trat sie in der ARD-Sendung „Hart aber Fair“ mit den Worten „wenn Muslime die Karikaturen aushalten müssen, so müsste dies in einer pluralistischen Gesellschaft doch auch für die Burka gelten“ nicht für die Pressefreiheit, sondern für die Vollverschleierung ein. Nach den sexuellen Übergriffen auf Frauen in der Silvesternacht 2015/2016 vor dem Kölner Hauptbahnhof verbreitete Frau Hübsch im evangelikalen Pressedienst „idea“ am 15. Januar 2016: „Die neuen alten Ressentiments gegen den muslimischen Mann sind auch Ausdruck eines Kulturchauvinismus, der den Feminismus vereinnahmt, um vom eigenen Sexismus und Rassismus abzulenken.“
„Frau Hübsch vertritt in Talkshows offensiv populistisch moslemische Themen“, meint die Vorsitzenden der Frauen Union des Landkreises Neuwied, Monika Krautscheid-Bosse und sagte ihre Teilnahme an der Veranstaltung in Neuwied ab. Ähnlich sahen es die Diözesanteams der Katholischen Frauengemeinschaft der Gemeinden Neuwied, Linz und Waldbreitbach, die nachdem man Frau Hübsch nicht durch eine andere Referentin ersetzen wollte, ihre Teilnahme ebenfalls absagten.
„Es gehört schon ein gewisses Maß an Zynismus dazu, die Begrüßung mit den Worten «Als wir uns zur Vorbereitung des diesjährigen Frauentages trafen, wirkte der Anschlag auf die Redaktion von ‚Charlie Hebdo‘ noch nach» fortzusetzen“, so Wolfgang von Keitz und CDU-Kreisvorsitzender sowie Bundestagsabgeordneter Erwin Rüddel ergänzt: „Wer die Sendung ‚Hart aber Fair‘ mit Frau Hübsch als Diskutantin gesehen hat, kann ihre Einladung als Referentin zum Internationalen Frauentag zum Thema ‚Presse- und Meinungsfreiheit‘ nur als nachträgliche Verhöhnung der Opfer dieses schrecklichen Attentats empfinden. Unser Land ist durch den islamistischen Terror Teil eines weltweiten Gefahrenraums geworden. Islamische Regime in Syrien, Libyen und dem Iran setzen hunderte deutsche Journalisten auf Fahndungslisten. Ihr einziges ‚Verbrechen‘ besteht darin, von Tod, Zerstörung und dem alltäglichen Leid aus diesen Ländern zu berichten.“
Wenn Frau Hübsch Terroristen als Irregeleitete verharmlost, „die Interpretation religiöser Schriften mit Willkür“ betreiben, dann hilft nicht „mehr Spiritualität, Toleranz und Solidarität“ sondern nur die entschiedene Wehrhaftigkeit unseres Staates. Deshalb fordert Erwin Rüddel zu Recht, die Sicherheitsbehörden weiter zu stärken: durch mehr Personal, bessere Ausstattung und ausreichend Befugnisse.
Das Thema für diesen Internationalen Frauentag in Neuwied „Presse- und Meinungsfreiheit“ war gut gewählt. Doch um bei der Wahrheit zu bleiben, die Referentin, Frau Khola Maryam Hübsch, war eine schlechte Wahl.

Mit Kranzniederlegung Friedrich Wilhelm Raiffeisen gedacht

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Zum Gedenken an den großen Sozialreformer Friedrich Wilhelm Raiffeisen legten Neuwieds Oberbürgermeister Nikolaus Roth (Mitte), der stellvertretende Vorsitzende der Deutschen Raiffeisen-Gesellschaft, Josef Zolk (rechts), und Franz-Jürgen Lacher (links), Vorstandssprecher der VR-Bank (Volks- und Raiffeisenbank Neuwied-Linz eG), am Grab Raiffeisens in Heddesdorf einen Kranz nieder. Anlass war der Todestag Raiffeisens, der am 11. März 1888 in Heddesdorf starb. In dem heutigen Neuwieder Stadtteil war er  zwischen 1852 und 1865 als Bürgermeister tätig. Die von ihm und Hermann Schulze-Delitzsch entwickelte Genossenschaftsidee ging um die Welt, Ende vergangenen Jahres wurde sie von der UNESCO in die Liste der Immateriellen Kulturerbe der Menschheit aufgenommen. Und im kommenden Jahr steht mit dem 200. Geburtstag Raiffeisens am 30. März ein ganz besonderes Jubiläum an.

"10 Jahre Equal Pay Day – endlich partnerschaftlich durchstarten"

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Der durchschnittliche Bruttostundenverdienst von Frauen liegt in Deutschland aktuell um 21 Prozent niedriger als der von Männern (www.destatis.de). Das heißt, Frauen müssen statistisch gesehen über den Jahreswechsel hinaus arbeiten, um das gleiche Jahresgehalt wie Männer "in der Tasche" zu haben.

Es sind 78 Kalendertage mehr bis zum Equal Pay Day am 18. März 2017, dem internationalen Aktionstag für Entgeltgleichheit zwischen Männern und Frauen.

Die kfd unterstützt die Ziele des Equal Pay Day und macht jedes Jahr zu diesem Termin auf die erheblichen Verdienstunterschiede von Männern und Frauen aufmerksam.

Ein großer Fortschritt ist, dass das Bundeskabinett Anfang Januar 2017 einen Gesetzentwurf für mehr Entgelttransparenz verabschiedet hat. Dafür hat sich die kfd stark gemacht. Sie sieht in dem Entwurf einen Meilenstein in Richtung Gleichstellung von Frauen und Männern im Erwerbsleben.

Das kfd Dekanat Neuwied lädt alle Interessierten zu einer stillen Kundgebung durch die Innenstadt ein. Treffpunkt ist am Freitag, 17. März um 11.55 Uhr an der Matthiaskirche in Neuwied. Sie können sich mit "reinhängen", um endlich gleiche Löhne für gleiche Arbeit zu erreichen.

Jugendpolitische Bildungsfahrt nach Polen - Krakau und Breslau in 72 Stunden….-

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Am 29.09.2017 ist es wieder soweit! Erneut bietet die Kreisjugendpflege Neuwied in Kooperation mit den Jugendpflegen der  Verbandsgemeinden Dierdorf und Waldbreitbach  sowie der Kreisjugendpflege Altenkirchen eine jugendpolitische Bildungsfahrt für Jugendliche ab 14 Jahren in den Herbstferien an. Vom 29.09.2017 bis zum 04.10.2017 geht die Reise in diesem Jahr nach Polen. Das Land Polen hat viele Gesichter und steckt voller Möglichkeiten und bietet kulturellen aber vor allem geschichtlich hoch interessanten Begegnungsmöglichkeiten.

Unter den Polen gilt Kraków als wichtigstes kulturelles Zentrum des Landes, obwohl es seit 1596 nicht mehr Hauptstadt ist. Die Teilnehmer erwartet eine Kulturmetropole mit zahlreichen mittelalterlichen Bauten, Museen und eine Altstadt, die unter dem UNESO-Weltkulturerbe steht. In Krakaus Gesicht spiegeln sich die Jahrhunderte. Aber von steifer Museumsatmosphäre keine Spur: Die Metropole an der Weichsel steckt voller Energie und fast südländischer Lebhaftigkeit. Neben einer Stadtführung ist ein Ausflug zu dem Salzbergwerk Wieliczka  geplant.

Neben der Stadt Krakau ist ein Aufenthalt in Breslau geplant.  Die ehemalige Hauptstadt Schlesiens gilt als eine der schönsten Städte Polens. Sie wurde nach der fast vollständigen Zerstörung im Zweiten Weltkrieg mustergültig wieder aufgebaut. In Breslau erwartet uns eine architektonisch schöne Stadt mit vielen Highlights und Sehenswürdigkeiten. Neben einem spannenden Rahmenprogramm (Jahrhunderthalle, Sky Tower etc.) bleibt genug Freizeit für alle, die Stadt auf eigene Faust zu erkunden.

Die Teilnehmer erwarten eine Fülle von Freizeitangeboten und Sehenswürdigkeiten und ein breites kulturelles Angebot.

Die Kosten betragen 239,- € pro Teilnehmer und beinhalten Hin- und Rückfahrt mit dem Bus, Übernachtung mit Frühstück, ein Menü im Hard Rock Cafe Krakau, Programm inkl. Eintrittsgeldern und Betreuung.

Wer diese tolle Gelegenheit nutzen möchte, sollte sich schnell anmelden, da die Anzahl der Plätze begrenzt ist! Anmeldeschluss ist der 31. Mai 2017.

Weitere Informationen zur Jugendbildungsfahrt und die Möglichkeit zur Anmeldung erhalten Sie bei der Kreisjugendpflege Neuwied, Franlin Toma und Simone Höhner, Tel. 02631/803-621, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. sowie bei der Abteilung Jugendarbeit und Jugendschutz der Kreisverwaltung Altenkirchen, Anna Beck, Tel. 02681/812513, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

 

 

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