Montag, 25. September 2017

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Wahlkampf-Behinderung der AfD im Kreis Neuwied

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Neuwied. Im gesamten Kreisgebiet beklagt die Bürgerpartei Alternative für Deutschland (AfD) massive Behinderung im Wahlkampf. Seit Beginn der Plakatierung für die Bundestagswahl wird die AfD mit Plakatzerstörung konfrontiert. Dabei werden sogar, wie am vergangen Donnerstag in Neuwied geschehen, Wahlplakate der AfD in Brand gesetzt und die Gefährdung von Menschenleben billigend in Kauf genommen.

Dazu der Neuwieder Landtagsabgeordnete und Kreisvorsitzende Dr. Jan Bollinger: „Wir werden mit entsprechenden Strafanzeigen reagieren. Diese kriminellen undemokratische Umtriebe werden den sicheren Einzug der AfD in den Bundestag nicht verhindern können. Wir bitten darum, dass die Bürger Augen und Ohren offen halten und sachdienliche Hinweise an die Polizei Neuwied (Tel. 02631 / 8780) weitergeben.“ Für sachdienliche Hinweise, die zur Ergreifung und Verurteilung der Brandstifter führen, setzt die AfD Neuwied eine Belohnung in Höhe von 1.000 € aus.

AfD Kreisverband Neuwied

Vielfalt verbindet

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Interkulturelle Wochen starten in Neuwied am 15. September

„Vielfalt verbindet“: Dies ist das diesjährige Motto der Interkulturellen Wochen, die am 15. September starten. Deutschlandweit werden die Interkulturellen Wochen veranstaltet, unterstützt und mitgetragen von vielen Organisationen und Institutionen. Sie wollen rassistischer Gewalt, Rechtsradikalismus und anderen fremdenfeindlichen Erscheinungen entgegentreten und zugleich informieren, Toleranz fördern und die Menschen, die sich für eine solidarische Gesellschaft einsetzen, in den Mittelpunkt rücken.

Der Startschuss in Neuwied fällt am Freitag, 15. September, um 11 Uhr mit der Ausstellungseröffnung „Gott mag die Ausländer“ im Diakonischen Werk in der Rheinstraße 59. Biblische Herausforderungen zum Umgang mit Flüchtlingen und Ausländern stehen im Mittelpunkt von zwölf farbigen Ausstellungstafeln.

Unter dem Titel „Jede Frau hat ihre Geschichte“ lädt die Frauenbegegnungsstätte UTAMARA mit der Gleichstellungsbeauftragten des Landkreises Neuwied ins Mehrgenerationenhaus zum Brunch mit musikalisch begleiteter Lesung. In der Schreibwerkstatt der Frauenbegegnungsstätte UTAMARA entstand bereits das dritte Mal ein Buch von Frauen über Frauen mit Kurzgeschichten und Gedichten, die die Vielfalt von Frauenleben in der Gesellschaft zeigen. Termin ist Sonntag, 17. September, von 11 bis 14 Uhr in der Wilhelm-Leuschner-Straße 5.

Kulinarisch wird es auch am Montag, 18. September, ab 17 Uhr in der Lehrküche der vhs in der Heddesdorfer Str. 33. Dann kocht der Beirat für Migration und Integration und nimmt Interessierte mit auf eine internationale Reise. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung unter 02631 802 284 aber zwecks Planung notwendig.

Wie kann man die kulturelle Vielfalt vor Ort besser kennenlernen und sich näher kommen als bei einem gemeinsamen Essen, internationaler Musik und zwanglosen Gesprächen? Diesem Gedanken folgend, veranstaltet das Café Asyl der Heilig Kreuz Gemeinde in der Reckstraße 43 am Mittwoch, 20. September, ab 16 Uhr ein Begegnungsfest.

Alle Veranstaltungen der Interkulturellen Wochen, die bis zum 5. Oktober gehen, gibt es unter www.neuwied.de/ikw2017.html.

Diebstahl zum Nachteil einer 86-jährigen Seniorin

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Am Samstag, den 09.09.2017, kam es gegen 10.50 Uhr auf dem Friedhof am Sohler Weg in Neuwied zu einem Diebstahl aus einem Rollator (mobile Gehhilfe) zum Nachteil einer 86-jährigen Neuwiederin. Ein männlicher Täter mit grauem Pullover, dessen Kapuze er tief ins Gesicht gezogen hatte, soll der Seniorin im Vorbeigehen in die vorne am Rollator angebrachte Tasche gegriffen und hieraus eine graue Leinentasche mitsamt der roten Ledergeldbörse der Dame entwendet haben. Der Täter flüchtete anschließend fußläufig, mit der Leinentasche, in Richtung Dierdorfer Straße. Der Mann sei um die 20 Jahre alt, etwa 1,80m groß und hatte eine schlanke, sportliche Figur.

Die Polizei Neuwied sucht nun Zeugen, die die Tat selbst, den flüchtenden Täter oder eine verdächtige Person in der Nähe des Friedhofes beobachtet haben oder sonstige Hinweise zu der Tat geben können. Hinweise bitte an die Polizeiinspektion Neuwied. Tel.: 02631-878-0.

Kein Platz für populistisches Gedankengut!

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„Unsere Wahlplakate bieten keinen Platz und damit kein Forum für populistisches Gedankengut oder blinde Zerstörungswut. Wer die Plakate anderer Parteien verdreckt, der beschmiert damit die eigene Glaubwürdigkeit“, erklärt der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete und um die Erststimme zum Wiedereinzug in das Bundesparlament antretende Erwin Rüddel. Dessen Wahlplakate, auch die gemeinsamen mit CDU-Landratskandidat Achim Hallerbach, wurden mancherorts beschmiert. Dabei handelt es sich um ein strafbares Vorgehen. „Mit demokratischen Gedankengut hat das absolut nichts zu tun. Es wäre erfreulich, wenn die Bürgerinnen und Bürger dies  bei ihrer Wahlentscheidung mit berücksichtigen“, bekräftigte Erwin Rüddel, der sich selbst in die Reinigung der Wahlplakate mit einbringt.

Feuerwehrübung auf Deponie Linkenbach

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Kreisfeuerwehrinspekteur Werner Böcking: Übungsziel erreicht

Linkenbach. Auf der Abfalldeponie Linkenbach und der dort befindlichen Mechanisch-Biologischen Abfallbehandlungsanlage (MBA) stand eine Großübung der Feuerwehren aus dem Umkreis an. Die Abfallwirtschaft des Kreises Neuwied hat in den letzten Jahren dort rund 13 Millionen Euro investiert. Dadurch hatte sich vor allem baulich einiges verändert. So war für den 1. Kreisbeigeordneten und Abfallwirtschaftsdezernenten Achim Hallerbach und die betroffenen Feuerwehren klar, dass zur Verbesserung der Ortskenntnis dort wieder einmal ein Einsatzszenario geübt werden musste.

Hallerbach erklärte: „Im Ernstfall ist es wichtig, dass die Örtlichkeiten möglichst vielen Wehrleuten aus eigener Anschauung bekannt sind.“ So hatte sich die Wehrleitung in Zusammenarbeit mit der Deponie folgendes Szenario ausgedacht: In der Anlieferungshalle war es zu einer Explosion gekommen, ein Brand entstand. Der Fahrer des Radladers in der Halle und ein weiterer Mitarbeiter werden vermisst. Auf dem Hallendach war zum Zeitpunkt der Explosion ein Dachdecker bei der Arbeit. Er liegt regungslos am Rande des Daches.

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