Freitag, 26. Mai 2017

Letztes Update:07:22:16 AM GMT

region-rhein.de

RSS

Flohmarkt zieht sich durch die Innenstadt

Drucken

Auf Luisenplatz und in Schlossstraße buntes Treiben

Wegen der Arbeiten am Deichvorgelände findet der Neuwieder Frühlings-Flohmarkt am Samstag, 20. Mai, ein weiteres Mal in der Innenstadt statt. Und zwar im Bereich der Fußgängerzone Langendorfer Straße (Luisenplatz zwischen Marktstraße und Luisenstraße/Parkhaus) und in der Schlossstraße. Teilnehmen kann jeder. Die Gebühren betragen für nichtgewerbliche Flohmarktstände für die ersten drei laufenden Meter 2,50 Euro pro Meter, ab dem vierten Meter erhöht sich die Gebühr auf 5 Euro je Meter. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Der Aufbau der Stände beginnt morgens um 6 Uhr. Geöffnet ist der Markt von 7 bis 16 Uhr. Die Zufahrt zum Marktgelände erfolgt ausschließlich über die Langendorfer Straße aus Richtung Irlich. Bitte in der linken Fahrspur in die Warteschlange einreihen bis die Einfahrt geöffnet wird. Da immer nur ein Teil der Fahrzeuge den Bereich befahren kann, müssen diese Autos nach dem Ausladen das Gelände wieder verlassen. Ansonsten ist der reibungslose Ablauf, besonders für die Wartenden, nicht gegeben. Die Zufahrt auf das Gelände zum Abbau der Stände ist nicht vor 16 Uhr möglich. Das Amt für Stadtmarketing empfiehlt Ausstellern und Besuchern, die gebührenfreien Parkplätze unter der Rheinbrücke zu nutzen.

Ein Merkblatt mit allen Informationen für Händler steht zum Download bereit unter www.neuwied.de/flohmarkt.html.

Erste Ehrenamtskarten ausgehändigt

Drucken

Acht Neuwieder sind im Besitz des begehrten Ausweises

Die Ehrenamtskarte im Scheckkartenformat ist ein Dank für Menschen wie Sie, die sich in überdurchschnittlichem Maße freiwillig für die Gesellschaft engagieren. Sie verbindet Anerkennung und Wertschätzung mit geldwerten Vergünstigungen.

Aus den Händen von Oberbürgermeister Nikolaus Roth haben nun die ersten Neuwieder Bürgerinnen und Bürger ihre Ehrenamtskarte entgegengenommen. Sie engagieren sich seit vielen Jahren ehrenamtlich stark und erfüllen so die Voraussetzung, um in den Genuss der Karte zu kommen, mit der man zahlreiche Vergünstigungen erhält. Wie Roth ausführte, müssen diejenigen, die sich um die Ehrenamtskarte bemühen, nachweisen, dass sie mindestens 250 Stunden im Jahr im Dienst für den Mitbürger stehen, ohne Aufwandsentschädigungen dafür zu erhalten. Der OB wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die Bereitschaft zum Engagement in der Deichstadt besonders stark ausgeprägt sei. Einen Grund dafür sieht er in der starken Rolle, die die einzelnen Stadtteile noch spielen. Deren eigenständiger Charakter vermittele den Bürgern ein Heimatgefühl. „Für seine Heimat engagiert man sich gern, doch nicht für etwas Abstraktes“, sagte Roth. Er sieht im Ehrenamt zudem einen attraktiven Bereich, in dem man sich nach dem Ausscheiden aus dem Beruf mit all seiner Erfahrung zum Wohl anderer betätigen kann.

Als Inhaber der Ehrenamtskarte – sie wird mittlerweile in 108 rheinland-pfälzischen Kommunen ausgegeben – erfreut man sich zahlreicher Vergünstigungen im ganzen Land. In Neuwied sind es neben öffentlichen Einrichtungen auch zahlreiche private Partner, die das ehrenamtliche Engagement mit Ermäßigungen belohnen. Oberbürgermeister Roth forderte die Karteninhaber auf: „Seien Sie nicht schüchtern, setzen Sie die Karte ein.“

Die ersten Neuwieder, die die Ehrenamtskarte im Empfang nahmen, sind Konrad Graßmann (aktiv im Evangelischen Verein Heddesdorf), Judith Höfer (aktiv im „Schöppche“ des Caritasverbandes), Klaus Hörter (aktiv ebenfalls im „Schöppche“), Gisela Hürter (aktiv im für die AWO im Haus der Generationen), Mathias Isaak (aktiv für die Freie Christliche Schule Neuwied),  Sabine Krämer (aktiv in der Erwachsenenbetreuung  für die Heinrich-Haus gGmbH),  Wolfgang Kühn (aktiv im Heimat- und Verschönerungsverein Oberbieber) und Mechthild Zilles (aktiv als Vorsitzende des Trägervereins der Katholischen Familienbildungsstätte).

Allgemeine Informationen über die Ehrenamtskarte und ihre Beantragung erhalten Interessierte im Internet unter www.wir-tun-was.rlp.de.

Wie wollen wir mit dem Thema Demenz umgehen?

Drucken

Fachtag Demenz beleuchtete medizinische und sozialwissenschaftliche Perspektive

Kreis Neuwied – Gemeinsam hatten die Netzwerke Demenz Koblenz, Mayen-Koblenz und Neuwied zu einem Fachtag mit dem Titel „Demenz – eine Krankheit? Auf den Blickwinkel kommt es an“ in die Aula der Christiane-Herzog Schule in Neuwied-Engers eingeladen. Die Veranstaltung richtete sich an alle, die sich mit dem Thema Demenz beschäftigen, sei es als Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der verschiedenen Dienste und Einrichtungen, der kommunalen Verwaltung und Politik oder als Betroffene, Angehörige und Interessierte. Über 150 Interessierte waren der Einladung der Veranstalter gefolgt.

Als renommierte Referenten konnten der Soziologe und Theologe Prof. Dr. Dr. Reimer Gronemeyer aus Gießen sowie der Mediziner Prof. Dr. Andreas Fellgiebel aus Mainz/Alzey gewonnen werden. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen eine Vielzahl von Fragen: Wie ist der aktuelle Stand der Demenzforschung? Wird das Thema Demenz medizinisch-pharmazeutisch dominiert? Wie geht unsere Gesellschaft mit den Themen Alter und Demenz um?

Als Vertreter der Veranstalter begrüßte Psychiatriekoordinator Dr. Ulrich Kettler die Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Er führte aus, wie es zu der engen Zusammenarbeit der drei regionalen Netzwerke kam und welche gemeinsamen Ziele die Kooperationspartner verfolgen. „In den Landkreisen Mayen-Koblenz und Neuwied sowie der Stadt Koblenz leben über eine halbe Million Menschen. Legt man die Zahlen der deutschen Alzheimer-Gesellschaft zugrunde, sind davon rund 10.000 Personen von Demenz betroffen“, führte Kettler aus. Die gute und enge Zusammenarbeit auf regionaler Ebene ermöglicht es, die Angebote und Hilfen ständig weiter zu entwickeln.

Auch der 1. Kreisbeigeordnete Achim Hallerbach, der als Vertreter der beteiligten Kommunen die Anwesenden begrüßte, führte die Bedeutung des Themas Demenz sowie die Anforderungen an die Kommunen aus. „Die Kommunen arbeiten daran, Versorgungsangebote zu verbessern und Versorgungslücken zu schließen“, so Achim Hallerbach. „Erfreulicherweise wurden durch die Pflegestärkungsgesetzte die Leistungen für erforderliche Hilfen, insbesondere für Menschen mit kognitiven Einschränkungen, verbessert“. Weiterhin begrüßten Patrick Landua von der Landeszentrale für Gesundheitsförderung in RLP e.V. und Mechtilde Neuendorff vom Seniorenzentrum des Heinrich-Hauses die Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Weiterlesen...

Notinseln bieten Kindern Schutz

Drucken

Aktionstag mit Informationen über das Projekt am 19. Mai

Vor fünf Jahren hat der Neuwieder Jugendbeirat das von der Stiftung Hänsel + Gretel initiierte Projekt „Notinseln“ erfolgreich in der Deichstadt umgesetzt. Der „Notinsel-Tag“ am Freitag, 19. Mai, soll nun das Engagement der beteiligten Partner würdigen, gleichzeitig aber auch Interesse wecken bei denen, die noch nicht dabei sind.

Notinseln können alle Geschäfte und Dienstleister werden, die Kinder unterstützen wollen, wenn diese Hilfe benötigen. Das kann auf vielfältige Weise geschehen, mal ist es das Reichen eines Pflasters bei kleinen Verletzungen, mal ist es die Auskunft nach dem richtigen Weg. Aber auch wenn Kinder sich bedroht oder verfolgt fühlen, können sie die Notinsel-Partnergeschäft aufsuchen, um dort Schutz und Zuspruch zu erhalten. Ein entsprechender Aufkleber ist gut sichtbar für Mädchen und Jungen im Schaufenster oder an der Eingangstür angebracht. Ein im Geschäft ausgehängter Leitfaden weist regionale Notrufnummern aus, die Ladenmitarbeiter wissen, was im Notfall zu tun ist. Die teilnehmenden Geschäfte schmücken am Notinsel-Tag ihre Fassaden mit Luftballons und Plakaten und machen so deutlich „Wo wir sind, bist du sicher!“

In den Geschäften und am Notinsel-Stand auf dem Luisenplatz gibt es am 19. Mai ausführliche Informationen über die Notinseln, auch in russischer und türkischer Sprache. In diesem Jahr kommt ein Preisausschreiben mit interaktiven Fragen hinzu. Die Kinder gehen auf Entdeckungstour in der Innenstadt und erfahren etwas über die Notinseln. Wenn sie alle Fragen richtig beantworten und die Ergebnisse ihrer Rallye an das Kinder- und Jugendbüro Neuwied schicken, können sie  attraktive Preise gewinnen. Der 1. Preis ist ein 50-Euro-Gutschein für die Deichwelle, der 2. Preis eine Familienkarte für den Geysir in Andernach, der 3. Preis eine Familienkarte für den Neuwieder Zoo, der 4. Preis sind zwei Karten für das Metropol-Kino. Teilnahmebögen werden in den Schulen ausgeteilt oder können per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. bestellt werden.

Folgende Partner unterstützten den Jugendbeirat beim Projekt Notinsel: Aktionsforum Neuwied, Druckerei Johann, Kinder- und Jugendbüro der Stadt Neuwied, Amt für Jugend und Soziales, Sparda-Bank Südwest, Sparkasse Neuwied, SWN, Thielker+Team und der Lionsclub Neuwied-Andernach.

Notinseln in Neuwied sind: Avie Apotheke, Bosporus Pizza-Grill, Buchhandlung Wangler, Bürgerbüro der Stadtverwaltung Neuwied, Bäckerei Preißing (Engerser Landstraße, Dierdorfer Straße und Langendorfer Straße), Druckerei Johann, Eiscafe Brustolon, Fleischerei Friedrich, Floristik Höger, Intersport Krumholz, Jobcenter,  Amt für Jugend und Soziales, Katholische Familienbildungsstätte, Kreishandwerkerschaft Rhein-Westerwald, Matratzen Böhm, Media Markt, Parfümerie Rüdell, Photo Porst, Rewe Jörg Müller, Schuhhaus Lahr, Sparkasse, Stadtbibliothek, Tanzschule am Schloss, Tourist-Information sowie Volks- und Raiffeisenbank Neuwied-Linz eG.

Gastfamilien für Stipendiaten aus den USA gesucht

Drucken

Erwin Rüddel engagiert sich für das Austauschprogramm des Bundestages

Kreisgebiet. „Das Parlamentarische Patenschafts-Programm (PPP) hat es seit 1983 alljährlich bereits zahlreichen jungen Deutschen ermöglicht mit einem Vollstipendium ein Schuljahr in den USA zu erleben. Zeitgleich sind junge US-Amerikaner für die Dauer eines Austauschjahres zu Gast in Deutschland. Durch den interkulturellen Austausch praktizieren die jungen Leute, auch hier im Landkreis Neuwied, als Junior-Botschafter nicht nur die gelebte Begegnung sondern auch das gelebte Miteinander“, erklärt der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel.

Das PPP ist ein gemeinsames Programm des Deutschen Bundestages und des US-Kongresses, das die deutsch-amerikanische Freundschaft stärken möchte und jungen Menschen aus beiden Ländern die Gelegenheit bietet, sich auszutauschen und ein Netzwerk persönlicher Kontakte zu knüpfen. Durch die Unterbringung in einer Gastfamilie sind sie von Beginn an in die Kultur des Gastlandes eingebunden.

Erwin Rüddel engagiert sich gerne für diesen interkulturellen Austausch und unterstützt die Austauschorganisation Experiment e.V. dabei, neugierige weltoffene Familien zu finden, die ab September eine PPP-Stipendiatin oder einen PPP-Stipendiaten als „Familienmitglied auf Zeit“ bei sich aufnehmen möchten. „Denn gerade dieser Austausch eröffnet den jungen Menschen immer wieder Chancen und Möglichkeiten entscheidenden Einfluss auf ihr Leben zu nehmen bzw. dies nachhaltig zu prägen“, äußert der heimische Abgeordnete.

Deshalb möchte er Familien im Landkreis Neuwied dazu ermutigen, eine Stipendiatin oder einen Stipendiaten aufzunehmen. „Denn diese Austauscherfahrung ist für beide Seiten ein unvergessliches positives Erlebnis“, berichtet Erwin Rüddel im Hinblick auf bisherige PPP-Austausche in seinem Wahlkreis.

Gastfamilie kann übrigens jeder werden – egal ob alleine oder als Großfamilie, egal ob in der Stadt oder auf dem Land. Wichtig sind Humor, Neugier und Toleranz sowie die Bereitschaft sich auf eine Person aus dem anderen Kontinent einzulassen. – Wer Interesse hat, Gastfamilie zu werden, kann sich direkt an die Geschäftsstelle von Experiment e.V. in Bonn wenden. Ansprechpartnerin ist Eva Hofmann (Tel.: 0228/95722-44, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ).

JPAGE_CURRENT_OF_TOTAL