Dienstag, 25. April 2017

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5 Jahre Projektgruppen in der Sozialen Stadt

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Mit einem kleinen Empfang, in dessen Rahmen Sozialdezernent Michael Mang Dank-Urkunden überreichte, überraschten die Quartiermanagerinnen Alexandra Heinz und Michaela Wolff ihre Projektgruppenteilnehmer. Diese dachten zu einem zwar, Arbeitstreffen zusammenzukommen. Doch 5 Jahre Projektgruppenarbeit in der Sozialen Stadt ist ein Anlass für eine kleine Feierstunde und die Möglichkeit, einmal Danke zu sagen für das ehrenamtliche Engagement eines jeden Einzelnen.

Denn die beiden Gruppen verschönern und beleben den Stadtteil mit ihren Ideen und Initiativen. Die Mitmach-Gruppe kümmert sich um das soziale Miteinander im Quartier mit Projekten, Aktionen und Veranstaltungen wie den Stadtteilgesprächen, dem jährlichen Begegnungsfest oder dem Stadtteilkaffee. Für das Ansehen in der südöstlichen Innenstadt ist die Projektgruppe Stadtteilverschönerung zuständig. Die Gruppe führt viele Gespräche mit Vertretern von Verwaltung, Politik und GSG und weist auf Missstände im Stadtteil hin. Zudem haben sie sich erfolgreich für die Rattenbekämpfung eingesetzt. Aber auch die Müllproblematik wurde aufgegriffen, entstanden ist hier unter anderem eine Müllbroschüre mit dem Stadtteil-Maskottchen – der Ameise „Frieda“.

Wer jetzt Lust bekommen hat, selbst in der südöstlichen Innenstadt aktiv zu werden, ist herzlich willkommen. Informationen gibt es im Stadtteilbüro, Rheintalweg 14, 02631 863070 oder Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Aktives Rahmenprogramm zur Ausstellung „Bewegung“

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Noch bis zum 14. Mai wird in der StadtGalerie Neuwied die Jahresausstellung der Gruppe 93 zum Thema „Bewegung“ zu sehen sein. 17 Künstler und ein Gast zeigen ihre Blickwinkel und Gedanken gemalt, gedruckt oder fotografisch zu Papier gebracht, aus Keramik, Stein und Metall geformt.

So vielfältig die Ausstellung selbst ist, so bunt ist auch ihr Begleitprogramm:

Am 12. April können Kinder von 14.30 bis 16.30 Uhr mit den Künstlerinnen Marianne Dick, Uta Weiler und Marie Schäfer malen. Unter Anleitung der drei werden die eigenen Ideen zur Bewegung mit Acryl auf Papier gebracht. Eine Tanzperformance mit Mareike Zupp und einem Umtrunk und einer Besichtigung der Ausstellung gibt es am 30. April ab 11.30 Uhr. Und am 14. Mai können die Ausstellungsbesucher den Künstlern Sigrid Langert, Lilo Jaschik, Ulrich Christian, Johanna Moor und Marianne Dick von 11 bis 17 Uhr bei der Arbeit zuschauen. Dabei werden verschiedenste Techniken gezeigt.

Geöffnet ist die StadtGalerie in der ehemaligen Mennonitenkirche aus dem Jahre 1768 mittwochs 12 bis 17 Uhr, donnerstags bis samstags 14 bis 17 Uhr, sonntags/feiertags 11 bis 17 Uhr, Gruppen nach Vereinbarung. Weitere Informationen: Schlossstraße 2, 56564 Neuwied (für Navis: Deichstraße 1), 02631 20687 oder Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

 

Jugendleiter bilden sich weiter

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Arbeit mit Jugendlichen auf professionelle Stufe stellen

Mit Aufbauseminaren und Workshops will ein Trägerverbund Jugendleiter fit für die Arbeit mit Heranwachsenden machen.

Jugenddezernent Michael Mang möchte die engagierten ehrenamtlichen Jugendleiter bestmöglich unterstützten. „Eine gute Jugendarbeit braucht qualifizierte Jugendleiter- Ihnen möchten wir durch unser Lehrgangsangebot das notwendige Rüstzeug mitgeben, damit Sie mit Freude, aber auch mit  Handlungssicherheit engagieren können“, betont der Beigeordnete. So hat das Kinder- und Jugendbüro der Stadt Neuwied starke Kooperationspartner, wenn es darum geht, die Arbeit mit Heranwachsenden professionell zu organisieren. Wenn es beispielsweise um die Ausbildung für die begehrte Jugendleitercard (Juleica) geht, sitzen Experten der Arbeiterwohlfahrt, der katholischen Familienbildungsstätte, des Jugendpastorals Koblenz und des Dekanats Rhein-Wied mit im Boot. Dieser Trägerverbund bietet bis zum Juni noch vier Workshops an, in denen Juleica-Besitzer ihre bisherigen Kenntnisse vertiefen und mehr über die Themenkomplexe Gewaltprävention, Erlebnispädagogik, Kindesgefährdung und Spieldidaktik und –methodik  erfahren können. Eine Teilnahme bedeutet auch: Die drei Jahre gültige Juleica wird verlängert.

Die Reihe beginnt am Samstag, 29. April. In der Familienbildungsstätte gibt Anti-Gewalt-Trainer Thorsten Rheinschmitt von 9.30 bis 13.30 Uhr Tipps für eine praxisnahe Umsetzung von gewaltpräventiven Bewegungsspielen. Auf Grundlage der konfrontativen Pädagogik thematisiert er Ursachen für gewalttätiges Handeln. Oliver Lumma stellt am Samstag, 6. Mai, von 9.30 bis 13.30 Uhr die Grundbegriffe des erlebnispädagogischen Arbeitens vor und zeigt praktische Möglichkeiten auf. Gleich mehrere Referenten widmen sich am Montag, 22. Mai, 16.30 bis 20.30 Uhr, im neuen Jugendzentrum an der Museumsstraße dem Thema Kindeswohlgefährdung. Präventives Handeln und das Kennenlernen der verschiedenen Formen der Gefährdung stehen dabei im Mittelpunkt.  Diana Alvarado Salaverry befasst sich am Samstag, 24, Juni, von 9.30 bis 13.30 im Jugendzentrum mit „Lehren und Lernen des Spiels.“

Die Kosten pro Workshop belaufen sich auf 10 Euro. Weitere Infos und Anmeldungen beim Kinder- und Jugendbüro entgegen; Telefon 02631/802 170,
E-Mail-Adresse Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Neues Verpackungsgesetz bietet keine Anreize zur Abfallvermeidung

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Bürgerfreundliche Wertstofferfassung aus einer Hand – Abfallberatung bleibt kommunale Aufgabe

Kreis Neuwied – Für den Neuwieder Ersten Kreisbeigeordneten und Abfallwirtschaftsdezernenten Achim Hallerbach ist das verabschiedete Verpackungsgesetz, das die bisherige Verpackungsverordnung ablösen soll, keine Weiterentwicklung und kein Grund zur Freude. Hallerbach bedauert, dass es bis heute nicht gelungen ist, die Entsorgung von Verpackungsabfällen erfolgreich auf die Ziele Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz hin auszurichten: „Auch nach mehr als 25 Jahren Verpackungsverordnung produziert kein Land in Europa pro Kopf mehr Verpackungsabfälle, die Mehrwegquote ist eingebrochen, die Recyclingquote stagniert und die tatsächliche Wiedereinsatzquote von Kunststoffabfällen liegt nur bei etwa 20 Prozent."

Erfreulich ist aus der Sicht des 1.Kreisbeigeordneten, dass die Abfallberatung auch künftig in kommunaler Verantwortung bleiben soll. Hallerbach fordert aber nach wie vor eine Neuausrichtung im Interesse von Bürgern und Umwelt und bezweifelt, dass das Verpackungsgesetz in der beschlossenen Form eine Trendwende bringen wird. „Wenn mit der Marktüberwachung die Vertreter der Verpackungsindustrie selbst betraut werden sollen ist eher zu befürchten, dass hier der Bock zum Gärtner gemacht wird", kritisiert Hallerbach die Regelung im neuen Verpackungsgesetz, nach der die zu Überwachenden sich selbst überwachen sollen. "Es ist nur schwer vorstellbar, dass die von der Verpackungsindustrie besetzte sogenannte Zentrale Stelle ökologische Ziele bei der Verpackungsentsorgung über die ökonomischen Interessen der Verpackungsindustrie stellen wird."

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„Die Landesregierung lässt die Städte und Gemeinden im Stich.“

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Kreisbereisung: Julia Klöckner im Gespräch mit Christdemokraten aus Altenkirchen und Neuwied

Im Rahmen ihrer Kreisbereisung durch Rheinland-Pfalz besuchte die CDU-Landesvorsitzende und stellvertretende CDU-Bundesvorsitzende, Julia Klöckner MdL, jetzt die Kreise Altenkirchen und Neuwied. In einer offenen Runde mit Mandats- und Funktionsträgern der beiden Landkreise nahm die Landeschefin Stellung zur aktuellen politischen Situation im Land Rheinland-Pfalz. Der offene und direkte Austausch galt aber auch der Findung von neuen Anregungen und Wünschen der engagierten Kommunalpolitiker vor Ort. Neuwieds Kreisvorsitzender Erwin Rüddel, MdB zeigte sich über das große Interesse besonders erfreut und appellierte an die CDU-Familie: „Bis zur Bundestagswahl ist wieder unsere ganze Kraft gefordert, denn wir haben gleich mehrere Wahlen zu gewinnen.“ Neben der Bundestagswahl, zu der Bundestagsabgeordneter Erwin Rüddel wieder als Direktkandidat antreten wird, stehen Bürgermeister- und Landratswahlen im Wahlkalender 2017. Michael Christ, Bürgermeisterkandidat für die VG Asbach, Christian Robenek, Bürgermeisterkandidat für die neue VG Rengsdorf-Waldbreitbach und Achim Hallerbach, Landratskandidat für den Kreis Neuwied, waren an diesem Abend ebenfalls vor Ort und zeigten sich hoch motiviert für die anstehenden Wahlkämpfe.

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