Sonntag, 26. März 2017

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Elterngeldanträge auf Rekordniveau

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Kreis bewilligt 2016 mehr als 6,5 Millionen

Kreis Neuwied – In 2016 verzeichnete die Elterngeldstelle des Kreises einen nochmaligen deutlichen Anstieg der Antragszahlen beim Elterngeld. Insgesamt 1.238 Anträge wurden von den Mitarbeiterinnen der Elterngeldstelle bearbeitet – mehr als in allen Vorjahren seit der Einführung des Elterngeldes im Jahr 2007. Entsprechend hoch ist auch das Volumen der Elterngeldzahlungen. Allein im Jahr 2016 wurden hier Leistungen in Höhe von mehr als 6,5 Millionen Euro an Mütter und Väter bewilligt.

„Vor vier Jahren lag das Antragsvolumen insgesamt bei 980 Anträgen – und damit um rund ein Viertel niedriger als heute. Diese Entwicklungen verlaufen nahezu parallel zu den steigenden Nachfragen nach Kita-Plätzen und insoweit sind die hohen Antragszahlen beim Elterngeld auch ein erster Gradmesser dafür, ob zusätzliche Kita-Plätze oder Tagespflege notwendig werden wird,“ beschreibt der 1.Kreisbeigeordnete und zuständiger Dezernent Achim Hallerbach die Zusammenhänge.

„Wir stellen fest, dass die Regelungen zum Elterngeld und zur Elternzeit inzwischen einen hohen Beratungsbedarf für Eltern mit sich bringen. Hier stehen unsere Mitarbeiterinnen unserer Elterngeldstelle gerne zur Verfügung“, beschreibt Hallerbach um die vielen Anfragen bei seinen Mitarbeiterinnen.

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Lesen auf höchstem Niveau:

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Die Teilnehmer des 58. Vorlesewettbewerbs stellten ihre Lesefertigkeiten unter Beweis und gaben ihr Bestes

Nora Knecktys vom Rhein-Wied-Gymnasium Neuwied ist Kreissiegerin

Kreis Neuwied – Große Spannung und eine hohe Qualität der insgesamt 14 Teilnehmerinnen und Teilnehmer  prägten den diesjährigen Kreisentscheid des 58. Vorlesewettbewerbes, der vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels ausgeschrieben wurde. „Die Leistungen der Teilnehmer lagen auch in diesem Jahr alle sehr dicht beieinander, so dass es am Ende Nuancen waren, die den Unterschied ausgemacht haben“, so der 1.Kreisbeigeordnete Achim Hallerbach, bei der Ehrung der Kreissiegerin 2017, Nora Knecktys vom Rhein-Wied-Gymnasium Neuwied.

Nora Knecktys überzeugte nicht nur durch flüssiges Lesen, sondern gestaltete durch ihre Betonung die Texte interessant und lebendig. Auch den für die Teilnehmer unbekannten Text meisterte sie bravourös, so dass kein Unterschied zwischen eingeübtem und nicht eingeübtem Text für die Jury auszumachen war. „Nora Knecktys war routiniert und sattelfest“, betonte Hallerbach. Damit gewann sie das Ticket für den Wettbewerb auf der Bezirksebene in Koblenz.

Der große Saal im zweiten Stock in den historischen Räumen des Röntgenmuseums Neuwied war voll besetzt, so dass die Rahmenbedingungen optimal für einen spannenden Wettbewerb waren. Für die  musikalische Einstimmung sorgte Julian Sicken am Flügel von der Musikschule Neuwied. Der junge Künstler war Sieger beim Regionalwettbewerb von „Jugend musiziert“.

Nach der Begrüßung und Einstimmung auf den Lesewettbewerb durch den 1.Kreisbeigeordneten Achim Hallerbach wurde es ganz still, als die ersten Schüler ihren großen Auftritt hatten. In dem Lesestuhl des Röntgenmuseums hatten die Teilnehmer insgesamt drei Minuten Zeit, die siebenköpfige Jury für sich zu gewinnen. Nach der inhaltlichen Vorstellung ihrer mitgebrachten Lektüre, konnten die Teilnehmer die Jury von ihren Fähigkeiten überzeugen.

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Zukunft gestalten und Traditionen pflegen

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Mitglieder von Gemeinschaftlich Wohnen Neuwied e.V. aktiv

Neuwied. Zum wiederholten Male trafen sich gewoNR-Mitglieder zum Aschermittwochbrauch und  erneut begegnete man sich im Mehrgenerationenhaus. Dieses Mal hatte der Vorstand zum Heringsessen eingeladen. Facettenreich finden solche UNTER-UNS-Termine statt. Aber dieses Treffen war ein Besonderes. Erstmals präsentierte man den neu angeschafften Bowflag mit dem Slogan „ein Mehr an Miteinander“.

Damit dies konkreter werden kann, wurde der Termin durch den Besuch von Editha  Brand bereichert. Ein erstes Kennenlernen diente dem Weg zur Bildung der zukünftigen Bewohnergemeinschaft des gewoNR-Mieterwohnprojektes für gemeinschaftliches Wohnen. Diese Aufgabe steht in absehbarer Zeit  - nämlich nach der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages zwischen gewoNR e.V. und GSG mbH  - an. Durch den Austausch mit anderen Wohnprojektinitiativen war bald nach der Vereinsgründung klar, dass dies der Zeitpunkt sein würde, wo die für Neues Wohnen Engagierten professionelle Hilfe in Anspruch nehmen werden.
Nun mit der Chance auf finanzielle Unterstützung aus Rheinland-Pfalz. Das jahrelange Engagement des Neuwied
er Vereins hat mit dazu beigetragen Landesförderung in Aussicht zu haben. Durch zahlreiche Kontakte auf Landesebene wurde der Weg mitgestaltet welcher, seit Anfang 2017, die mögliche Anschubförderung für innovative Wohnprojekte ermöglicht.

Und innovativ ist gewoNR e.V. - von der Idee, über das Konzept, bis zum Projekt! Seit 2012 engagiert man sich für ein Mieterwohnprojekt für Alle die so leben möchten. Deswegen mit 1/3 sozialem Wohnungsbau - Premiere in Rheinland-Pfalz! Auch das Ziel von mindestens 18 Wohneinheiten für Menschen ab 50+ ist nicht mehr utopisch. Gemeinschaftlich Wohnen als Lebensform  - wegen dem „Mehr an Miteinander“  - bedeutet auch, der Einzug findet vor Unterstützungsbedarf statt. Auch wenn ein Leben bis zuletzt dort möglich werden soll! Weitere Infos: www.gewoNR.de oder Tel. 02631 9449971.

Fotos: wlutti

 

Fit im Kopf im Alter mit Gedächtnistraining

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Wie ganzheitliches Gedächtnistraining spielerisch und ohne Stress die Gehirnleistung steigern kann, ist am Donnerstag, 9. März, von 15 bis 16 Uhr Thema einer Veranstaltung des Seniorenbeirats der Stadt Neuwied. Positiv wirkt sich das Training auch auf Körper, Geist und Seele aus. In den Räumen der VHS werden nicht nur die Grundzüge erklärt, sondern auch verschiedene Übungen zur Wortfindung, Merkfähigkeit, Konzentration und Wahrnehmung gezeigt. Die Veranstaltung ist kostenfrei.

 

Keine Papierberge mehr bei Ausschreibungen

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Stadtverwaltung Neuwied startet E-Vergabe

Die Zeiten, als Ausschreibungsunterlagen dick wie ein Buch waren, gehören bei der Stadtverwaltung Neuwied der Vergangenheit an. Denn sie schreibt künftig alle Auftragsvergaben nur noch in Form des digitalen Vergabeverfahrens (e-Vergabe) aus.

Zwar haben die öffentlichen Auftraggeber noch bis 18. Oktober 2018 Zeit, bis das EU-Recht ein vollständiges elektronisches Vergabeverfahren verlangt. Die Stadtverwaltung stellt aber bereits jetzt darauf um, damit der Datenaustausch schneller und effizienter erfolgen kann.
Somit fällt das Vervielfältigen und Versenden von Leitungsverzeichnissen, die zum Teil mehr als 100 Seiten stark sind, weg.

Vorausgegangen waren Testläufe mit der Vergabeplattform „subreportELVIS“, die auch von den Stadtwerken Neuwied für Ausschreibungsverfahren genutzt wird.

Was die Umstellung für den potenziellen Bieter bedeutet, ist unter www.neuwied.de/ausschreibungen.html auf der Homepage der Stadtverwaltung nachzulesen.

In der Übergangszeit bis zum 18. Oktober 2018 besteht allerdings noch die Möglichkeit, Angebote auch in Papierform einzureichen. Sie werden dann nach dem Eröffnungstermin in das elektronische Verfahren übernommen. Doch spätestens zu den genannten Stichtag müssen alle öffentliche Auftraggeber vollständig auf das elektronische Vergabeverfahren (e-Vergabe) umgestellt haben. Dies bedeutet, dass alle Verfahrensschritte der Vergabe, also auch die Angebotsabgabe auf elektronischem Weg erfolgen müssen.

 

 

 

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