Dienstag, 25. April 2017

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Altbau der Kunostein-Grundschule wird abgerissen

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Inzwischen haben sich die Schüler der Kunostein-Grundschule im Neuwieder Stadtteil Engers gut eingelebt in ihrem neuen Schulgebäude. Seit Februar werden sie hier unterrichtet. Nun wird es Zeit, den Altbau der Schule abzutragen. Dies soll in den Sommerferien geschehen. Der Abbruch des Altbaus wird etwa sechs Wochen in Anspruch nehmen.

Zusätzlicher „Kraftstoff“ für das Ehrenamt

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Für seine Autogramm- und Plakatsammlung aus der Motorsportszene der 1950er- und 1960er-Jahre hat der Irlicher Karl-Josef Heinrichs in der ZDF-Sendung „Bares für Rares“ 1200 Euro ersteigert. Das Geld spendet er dem Mehrgenerationenhaus (MGH) in Neuwied, dessen Träger, die Familienbildungsstätte, er viele Jahre leitete. Warum ausgerechnet dem MGH? „Mein Herz hängt immer noch an meinem letztgeborenen Kind“, antwortete Heinrichs. Weil die Sendung „Bares für Rares“ heißt, brachte Heinrichs zur Übergabe im MGH die 1200 Euro auch in bar mit. Beatrix Röder-Simon (links), Koordinatorin im MGH, und Nina Maurer, geschäftsführende Leiterin der Familienbildungsstätte, freuen sich über den zusätzlichen „Kraftstoff“ für die ehrenamtlichen Projekte. (Foto) MGH

KiJub bietet Ferienaktionen für „Nicht-Urlauber“

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Tolle Stadtteil-Angebote für Kinder in den Sommerferien

Das Kinder- und Jugendbüro der Stadt Neuwied bietet in den Sommerferien wieder verschiedene Ferienaktionen in den Neuwieder Stadtteilen an, die mit vorheriger bzw. ohne Anmeldung besucht werden können.

SommerKünstlerWerkstatt

Der Spieletreff Feldkirchen und sein Rasengelände verwandeln sich vom 25. bis 27. Juli jeweils von 10 bis 16 Uhr in ein Atelier im Freien für junge Künstler und Künstlerinnen. Kinder und Jugendliche von acht bis 13 Jahren haben dort die Möglichkeit, vielfältige kreative künstlerische Bereiche zu erproben und berühmte Maler und ihre Werke nicht nur kennenzulernen, sondern sich deren Techniken anzueignen und mit unterschiedlichsten Materialien und Farben in eigene Projekte umzusetzen. Mittags wird gemeinsam gegrillt. Mitbringen: alte Kleidung, Grillgut, Getränke. Kosten: 20 Euro incl. Material.

Villa Kunterbunt

Dieses Jahr findet die Villa Kunterbunt im Bürgerhaus Torney statt, und zwar vom 2. bis 4. August jeweils von 10 bis 16 Uhr. Eine Frühbetreuung ist ab 9 Uhr möglich. Es wird gemalt, gebastelt und gespielt. Das Mittagessen wird gemeinsam zubereitet. Das Angebot richtet sich an Kinder von sieben bis zwölf Jahren. Kosten: 20 Euro incl. Verpflegung und Getränke.

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Eröffnung des Gotthard-Basistunnel: Mehr Züge im Rheintal

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CDU Kreisverband Neuwied fordert schnelle Lösungen und Machbarkeitsstudie zum Tunnelbau

Kreis Neuwied. Der Vorstand des CDU Kreisverbandes Neuwied freut sich über die erfolgreiche Fertigstellung des Gotthard-Basistunnels in der Schweiz. „Mit der Eröffnung des Tunnels ist ein Infrastrukturprojekt erfolgreich zum Abschluss gebracht worden, das in die Geschichte unseres Jahrhunderts eingehen wird“, freut sich Kreisvorsitzender und Bundestagsabgeordneter Erwin Rüddel.

Die Kehrseite der Medaille wird nach Einschätzungen des Neuwieder Kreisverbandes besonders das Rheintal zu spüren bekommen. „Es wird mehr und längere Züge geben, aber unser Ziel bleibt es, den Schienenlärm bis 2020 zu halbieren“, sind sich die Vorstandsmitglieder einig. Deshalb soll noch in diesem Jahr die Hälfte aller Güterzüge auf leisere Bremsen umgerüstet sein. „Wir erinnern an die Festlegung im Koalitionsvertrag, Geschwindigkeitsbeschränkungen und Nachtfahrverbote anordnen zu können, wenn bis 2016 nicht die Hälfte der Güterwagen auf leisere Sohlen umgerüstet sind“, betont Rüddel. Dazu bedarf es eines Gesetzentwurfs, der die entsprechende Ermächtigungsgrundlage für den Bund schafft. Dieser ist von entscheidender Bedeutung, um das Ziel der Halbierung des Bahnlärms bis 2020 fristgerecht zu erreichen.

„Hinsichtlich des Güterverkehrs entlang des Mittelrheins setzen wir uns dafür ein, zügig eine Machbarkeitsuntersuchung für eine Neubautrasse Troisdorf – Mainz-Bischofsheim auf den Weg zu bringen“, so der Vorstand.

Der neue Bundesverkehrswegeplan sieht ein zweistufiges Konzept zur Entlastung des Mittelrheintals vor. In der ersten Phase soll ein Teil des Güterverkehrs auf die Entlastungsstrecke Köln/Hagen – Siegen – Hanau verlagert werden. Der Ausbau dieser Maßnahme wurde in die höchste Dringlichkeitskategorie des Bundesverkehrswegeplans, den ‚Vordringlichen Bedarf‘ aufgenommen und soll das Rheintal um 85 Züge pro Tag entlasten.
In der zweiten Phase ist die Neubaustrecke Troisdorf – Mainz-Bischofsheim geplant. Die Neubaustrecke kann bei einem positivem Bewertungsergebnis in den ‚Vordringlichen Bedarf‘ aufsteigen.

„Es ist notwendig, dass möglichst bald belastbare Aussagen betreffend Kosten, Bewertung und Optimierung getroffen werden können“, erklärt Kreisvorsitzender Erwin Rüddel und fordert daher eine Machbarkeitsstudie zur Realisierung einer Tunnellösung, die den Bewohnern des Rheintals eine Zukunftsperspektive bietet.

 

Mitglieder von Gemeinschaftlich Wohnen NR e.V. „UNTER EINEM DACH“

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„Best Ager“ gestalteten ihr gemeinsames Wochenende.
Jugendherberge bot das gemeinsame Dach für „Barockteenager“

Neuwied Seit 2013 begegnen sich Mitglieder von Gemeinschaftlich Wohnen Neuwied e.V. einmal jährlich zu „UNTER EINEM DACH“. Nach Bad Ems und Bad Kreuznach in diesem Jahr in Altenahr. Dazwischen lagen 2 Jahren im Selbstversorgerhaus der VillA GarniX in Espenschied. Nun gehörte die Vollpension wieder zum Angebot für das gemeinsame Wochenende.

So gab es mehr Zeit zur freien Verfügung. Diese wurde bei Spaziergängen und Wanderungen, entspanntem Zusammensitzen sowie Zeit für gemeinsames Spielen und Singen genutzt.

Aber auch: gute Erinnerungen an das Essenzubereiten in den zurückliegenden Jahren. Gespräche über die Vor- und Nachteile der Angebote wurde so Teil des Austausches. Dieser trug zu weiterem Kennenlernen einer zukünftigen Bewohnergemeinschaft bei..

„Erfahrene - einige Langlebige“ und „ältere Menschen - manche als Silberperlen“, welche gemeinsam im Mieterwohnprojekt in Neuwied leben möchten, sind Mitglieder von gewoNR e.V.. Sie engagieren sich, seit der Vereinsgründung im Herbst 2011, für Neues Wohnen in ihrer Stadt. Sie wollen „Gemeinschaftlich Wohnen“ im Wohnprojekt. Es umfasst voll ausgestattete Wohnungen und Gemeinschaftsbereiche. Man ist dann immer „unter einem Dach“ und in guter Nachbarschaft. Diese ermöglicht ein Mehr an Miteinander und wird ins umgebende Quartier ausstrahlen.

Da, durch die Absichtserklärung mit der GSG mbH, die Realisierung Ihrer Vision wahrscheinlicher wird, war das Wochenende geprägt vom Austausch über das GSG Bauvorhaben am Raiffeisenhof. Die, nach der Beteiligung der Öffentlichkeit, vorliegenden Pläne wurden vermittelt. Erstmals konnte man ohne Zeitdruck gemeinsam konkreter das Wohnen dort mit vorstellbarem Leben zu verbinden: das erhoffte Reperaturcafe, die vorstellbaren Spielenachmittage und Vorträge, vor Allem aber auch gemeinsame Feste werden möglich werden und ein selbstbestimmtes Leben bis zuletzt wahrscheinlicher.

Der Wunsch, dass Letzteres möglich wird, war für einige Mitglieder der Hauptgrund zur Vereinsgründung oder der Kontaktaufnahme danach. Gemeinsam mit Denjenigen die sich diese Wohnform als Lebensform wünschen hat man jetzt die Hoffnung, dass es in und für Neuwied werden wird. Gewissheit allerdings gibt es schon jetzt über die Bereicherung durch die Begegnungen miteinander - wie auch bei „UNTER UNS“-Treffen oder privaten Verabredungen.

Weitere Informationen unter www.gewoNR.de oder am Telefon 02631 9449971. Allerdings werden Interessenten dabei zügig auf Begegnungsmöglichkeiten mit gewoNR´lern verwiesen. Denn für Interessierte findet monatlich ein Runder Tisch oder ein gemeinsames Frühstück statt.

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