Samstag, 25. November 2017

Letztes Update:09:42:23 PM GMT

region-rhein.de

RSS

FairTrade Kampagne – Kreis Neuwied will Teil der Bewegung werden

Drucken

Kreistag beschloss mit großer Mehrheit Bewerbung als FairTrade Kommune

Kreis Neuwied – Mit großer Mehrheit beschloss der Kreistag die Einleitung des Bewerbungsverfahrens zum FairTrade-Landkreis. Auf Antrag von Bündnis90/Die Grünen wurde der Sachstand zum Entwicklungsprozess zum FairTrade-Landkreis beleuchtet. Die Verwaltung hatte den Prüfauftrag zu untersuchen, inwieweit im Landkreis eine realistische Basis für ein Bewerbungsverfahren vorhanden ist. Der Status wird verliehen, wenn fünf weltweit einheitliche Kriterien erfüllt sind. „Die Kriterien des Bewerbungsverfahrens sind nach heutiger Sicht gut erreichbar. Die Kampagne ist mit breiter Unterstützung aus der Zivilgesellschaft leistbar,“ zog der 1.Kreisbeigeordnete Achim Hallerbach das Fazit für den Kreistag.

Ein Drittel der Deutschen sympathisiert mit der FairTrade‐Idee. Die Verbraucherinnen und  Verbraucher unterstützten diese Form des Handels mit zweitstelligen Zuwachsraten. Ziel von FairTrade ist es, die wirtschaftliche und soziale Situation von Bauern und Arbeitern im Süden nachhaltig zu verbessern.

Weiterlesen...

Politischer Besuch bei der Ahmadyya-Gemeinde

Drucken

Der Vorsitzende der Ahmadyya-Gemeinde Neuwied, Alam Sohal, und der Landesbeauftragte der Ahmadyya-Gemeinden In Rheinland-Pfalz, Navid Haider Ahmed,  hatten den heimischen CDU-Bundestagsabgeordneten Erwin Rüddel, den 1. Kreisbeigeordneten und CDU-Landratskandidaten Achim Hallerbach sowie den Migrationsbeauftragten des CDU-Kreisverbandes Neuwied Prof. Dr. Wolfgang von Keitz zu einem Kennenlerngespräch und Meinungsaustausch in die Neuwieder Moschee der Ahmadyya-Gemeinde eingeladen. Das Gespräch fand in einer offenen und freundschaftlichen Atmosphäre statt. Erörtert wurden aktuelle Fragen der Migration und Integration in der Stadt und im Landkreis Neuwied sowie Fragen des Gemeindelebens. Dabei waren sich alle Beteiligten darin einig, dass der Dialog in naher Zukunft fortgesetzt und intensiveiert werden soll. „Maßgeblich für das Gelingen von Integration ist die verständnisbereite und gemeinsame Gestaltung des Zusammenlebens“, bekräftigte Erwin Rüddel. Das Foto zeigt (v.li.) Navid Haider Ahmed, Erwin Rüddel, Alam Sohal und Achim Hallerbach.

Selbsthilfe steht im Mittelpunkt

Drucken

Neuwieder Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe (Nekis) unterstützt Selbsthilfegruppen

Kreis Neuwied – Über drei Millionen Bürgerinnen und Bürger in Deutschland engagieren sich in über 100.000 Selbsthilfegruppen. Auch im Landkreis Neuwied sind 100 Selbsthilfegruppen aktiv, davon rund 50 in der Stadt und weitere 50 im Kreisgebiet Neuwied. Seit vielen Jahren unterstützt die Neuwieder Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe (Nekis) unter Leitung von Jens Arbeiter die Arbeit dieser Selbsthilfegruppen und Initiativen. Die Arbeit der Nekis in Trägerschaft des Caritasverbandes Rhein-Sieg-Wied wird von der Kreisverwaltung Neuwied, dem Marienhaus-Klinikum St. Antonius Waldbreitbach sowie dem Selbsthilfenetzwerk gemeindenahe Psychiatrie e.V. unterstützt.

Im Jahresbericht werden die vielfältigen Aktivitäten der Nekis deutlich: hierzu zählen bspw. die Unterstützung bei der Gründung neuer Gruppen, der Beratung in der laufenden Arbeit sowie die Vermittlung von Räumlichkeiten. Regelmäßig werden Treffen mit allen Selbsthilfegruppen vereinbart, um den Informationsaustausch untereinander zu fördern und vielfältige praktische Fragen zu klären. Einmal im Jahr wird auf dem Neuwieder Luisenplatz der Selbsthilfegruppentag veranstaltet. Für den Caritas-Direktor Eberhard Köhler trägt die Arbeit der Nekis entscheidend dazu bei, dass die Selbsthilfegruppen im Landkreis Neuwied allgemein anerkannt sind. Selbsthilfegruppen ergänzen die Arbeit professioneller Dienste in einer Qualität, die nur von Betroffenen für Betroffene geleistet werden kann. Damit tragen sie entscheidend dazu bei, dass die Arbeit unserer gesundheitlichen und sozialen Dienste und Einrichtungen verbessert und menschlich gehalten werden kann.

Weiterlesen...

Stellungnahme zum Internationalen Frauentag: Kritik der CDU Neuwied

Drucken

Stellungnahme der Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises und in dieser Funktion Mitglied des Arbeitskreises Internationaler Frauentag Neuwied zur Pressemitteilung der CDU Neuwied

Die Kritik der Herren Rüddel und von Keitz an der Veranstaltung des Internationalen Frauentages 2017 in Neuwied und der dort aufgetretenen Referentin Khola Maryam Hübsch ist befremdlich. Frau Hübsch ist Mitglied der Ahmadiyya-Gemeinde. Diese gilt als liberal und demokratisch und sollte somit in der aktuellen Situation ein Gesprächspartner sein, mit dem wir den Dialog über den Islam führen können.

Offensichtlich sehen beide Herren dies eigentlich ebenso, da sie kürzlich lt. Presseberichten einer Einladung der Ahmadiyya-Gemeinde gefolgt sind und den Dialog in naher Zukunft fortsetzen und intensivieren wollen.  Ich zitiere Herrn Rüddel im NR-Kurier vom 14. März: „Maßgeblich für das Gelingen von Integration ist die verständnisbereite und gemeinsame Gestaltung des Zusammenlebens“.

Wir als Arbeitskreis verstehen uns als eine Plattform für das Sichtbarmachen von unterschiedlichen Lebenswirklichkeiten von Frauen in der deutschen Gesellschaft. Dabei ist es uns wichtig, Gesprächspartnerin für alle zu sein, die sich selbst als Demokratinnen verstehen und sich zu unserem Grundgesetz bekennen. Der Internationale Frauentag ist traditionell eine Veranstaltung, die auch aktuelle Themen aufgreift, informiert und zur Diskussion einlädt.

Wir sind stolz darauf, dass der Arbeitskreis seit mehr als 10 Jahren besteht und wächst, er bildet damit die Vielfalt von Frauen in der Stadt und dem Landkreis Neuwied ab. Als Gleichstellungsbeauftragte ist es genau meine Aufgabe, solche Bündnisse zu unterstützen.

Unser Bündnis wird federführend vom DGB Koblenz begleitet.

Hier nochmal die Liste der diesjährigen Mitglieder:

Gleichstellungsstelle des Kreis Neuwied, Stadtverwaltung Neuwied, Amnesty International, Caritasverband, Diakonisches Werk, Trotzdem-Lichtblick (Verein gegen sexuellen Missbrauch- Frauenotruf), Ahmadiyya-Jamaat-Gemeinde Neuwied, Frauenwürde, Evangelische Frauenhilfe, Utamara- Frauenbegegnungsstätte, Bündnis 90/die Grünen, Mehrgenerationenhaus, Arbeitskreis Sozialdemokratischer Frauen, Arbeitsagentur Neuwied, Volkshochschule der Stadt Neuwied, Katholische Arbeitnehmerbewegung KAB und der DGB

Fachtag „Demenz – eine Krankheit?

Drucken

Auf den Blickwinkel kommt es an“ am 26. April in Engers

Die Zahl der Menschen mit Demenz steigt kontinuierlich, dies bestätigen uns die Zahlen der Deutschen Alzheimergesellschaft. Gegenwärtig leben schätzungsweise 1,5 Millionen Menschen mit Demenz in Deutschland. Diese Entwicklung ist eine große Herausforderung für unsere Gesellschaft. Dabei stellt sich die Frage, ob wir Demenz vorrangig aus medizinischer oder aus soziologischer Sicht betrachten. Mit dem Mediziner Prof. Dr. med. Andreas Fellgiebel und dem Soziologen Prof. Dr. Dr. Reimer Gronemeyer ist es uns gelungen, zwei hochkarätige Referenten für unseren Fachtag zu gewinnen. Beide werden aus ihrer jeweils fachlichen Sicht das Thema Demenz beleuchten. In der anschließenden Diskussion wollen wir gemeinsam mit Ihnen und den Experten der Frage nachgehen: „Demenz - eine Krankheit?“. Für das musikalische Rahmenprogramm konnten wir die Kantorin und Musikpädagogin Sabine Paganetti gewinnen.

Der Fachtag richtet sich an alle, die sich mit dem Thema Demenz beschäftigen, sei es als Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der verschiedenen Dienste und Einrichtungen, der kommunalen Verwaltung und Politik oder als Betroffene, Angehörige und Interessierte.

Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 26. April 2017 von 13.30 Uhr bis 18.00 Uhr in der Aula der Christiane-Herzog-Schule, Neuwied-Engers, Neuwieder Straße 21 B, 56566 Neuwied statt. Der Veranstaltungsort ist barrierefrei. Kostenfreie Parkplätze befinden sich unweit des Veranstaltungsortes an der Martinskirche.

Bitte richten Sie Ihre verbindliche Anmeldung zum Fachtag bis Donnerstag, 6. April 2017 an die Psychiatriekoordinationsstelle des Landkreises Neuwied, Telefon: 02631/803-732 oder -722, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. . Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, es gilt der Eingang der Anmeldung. Der Teilnahmebeitrag beträgt 10 Euro und ist Vorort zu entrichten. Sie erhalten eine Quittung. Die Akkreditierung der Veranstaltung bei der Bezirksärztekammer ist beantragt.

Der Fachtag „Demenz – eine Krankheit“ wird gemeinschaftlich von den Netzwerken Demenz Mayen-Koblenz, Neuwied und Koblenz organisiert. Unterstützt wird die Veranstaltung von den beteiligten Kommunen, der Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinlad-Pfalz e.V., den Barmherzigen Brüdern Saffig und der Heinrich-Haus gGmbH.

Text: Olaf Spohr

JPAGE_CURRENT_OF_TOTAL