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„120-jähriges“ Dienstjubiläum bei der Stadtverwaltung

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Verwaltung hat sich in den letzten Jahrzehnten stark gewandelt

Vierzig Jahre beim gleichen Arbeitgeber – das ist in der heutigen Zeit selten. Viele wechseln im Laufe ihres Berufslebens mindestens einmal die Firma und suchen neue Herausforderungen. Das haben die drei Jubilare, die jetzt ihr 40-Jähriges bei der Stadt Neuwied feiern konnten, auch getan. Allerdings ist es bei den vielfältigen Aufgaben, die eine Stadtverwaltung bietet, nicht nötig, dafür den Arbeitgeber zu wechseln.

Astrid Hadzelek zum Beispiel arbeitete im Laufe ihres Berufslebens beim Standesamt, in der StadtBibliothek und im Bürgerbüro. Sie liebt den ständigen Kontakt zum Bürger und die Vielfalt der Aufgabenstellungen. Genauso ergeht es Dagmar Böhm, die ebenfalls am 1. August 1976 ihren ersten Arbeitstag hatte. Dagmar Böhm war zunächst im Tiefbauamt tätig, danach beim Regiebetrieb (heute Servicebetriebe). Auch sie ist heute eine der kompetenten Mitarbeiterinnen im Bürgerbüro.

Der Dritte im Bunde der Jubilare, die auf 40 Jahre bei der Stadtverwaltung Neuwied zurückblicken, ist Stefan Brink. Er begann seine berufliche Laufbahn beim Sozialamt, war danach beim Bauamt/Bauordnung, dann freigestelltes Mitglied des Personalrates. Über eine Zwischenstation bei der Planungsabteilung ist Stefan Brink seit einigen Jahren nun wieder in der Abteilung für Bauordnung tätig.

Alle drei berichteten in einer kleinen Feierstunde von den Anfängen ihres Berufslebens. Ohne Computer, sogar ohne Kopierer oder Fax, mit Karteikarten, normalen Schreibmaschinen, Matrizen-Vervielfältigungen und „getippten“ Briefen, die bei jedem Fehler komplett neu geschrieben werden mussten. Sie erzählten aber auch von einer Verwaltung, die auf viele verschiedene Außenstellen verteilt war. Alleine das heutige Dezernat von Bürgermeister Jan Einig (Bauamt und Immobilienmanagement) war zur Anfangszeit der drei Jubilare auf fünf verschiedene Standorte verteilt, und auch die anderen Ämter und Abteilungen hatten Büros im gesamten Stadtgebiet.

Querfeldein auf den Spuren der Römer unterwegs

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Zumindest einen Teil der 550 Kilometer, die der Obergermanisch-Raetische Limes lang ist, können die Teilnehmer bei einer Limes-Führung per Fahrrad kennenlernen. Ein Limes Cicerone wird die Teilnehmer bei dieser anspruchsvolleren Tour zu vielen bekannten und unbekannten Spuren der damaligen römischen Grenzlinie führen. Dabei erfahren sie Wissenswertes über die Römerzeit in unserer Heimat und die Entstehung des Obergermanisch-Raetischen Limes. Die Tourist-Information Neuwied bietet diese Führung am Sonntag, 28. August, um 11 Uhr an.

Die geführte Radtour, die an der StadtGalerie Neuwied startet, dauert vier bis fünf Stunden und führt von Neuwied zum Kastell Niederbieber, von dort zum Kastell Anhausen und dann zum Burgus in Engers. Die Radfahrer sollten ausreichend trainiert sein und die Fahrräder den teilweise nicht asphaltierten Strecken entsprechen. Ein Fahrradhelm ist Pflicht. Die Tour ist für Kinder unter 14 Jahren nicht geeignet. Es empfiehlt sich, genügend Verpflegung mitzubringen. Teilnahmegebühr: sechs Euro pro Person. Weitere Infos und Anmeldung bei der Tourist-Information Neuwied, 02631 8025555 (Mindestteilnehmerzahl: 10 Personen, Anmeldeschluss 19. August).

Kreiswasserwerk verlegt 950 Meter lange neue Leitung

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Wasserleitung ist in die Jahre gekommen

Operation an der Hauptschlagader des Kreiswasserwerkes Neuwied

Sie hat ein Alter von ungefähr 45 Jahren und ist damit ein Senior unter den Wassertransportleitungen des Kreiswasserwerkes Neuwied. Die Hauptschlagader des Wasserwerkes zur Versorgung eines Großteils seines Versorgungsgebietes ist in die Jahre gekommen. Nachdem bereits in 2014 im Ortsbereich von Oberbieber umfangreiche Arbeiten an der Wassertransportleitung durchgeführt wurden, wird nun zwischen Torney und Oberbieber eine neue DN 400 (Leitungsdurchmesser 400 Millimeter) Leitung verlegt.

Über diese Wassertransportleitung wird das Trinkwasser aus dem Engerser Feld in Richtung Melsbach gefördert. In Melsbach erfolgt die weitere Verteilung in Richtung der Verbandsgemeinden Bad Hönningen und Waldbreitbach sowie in Richtung des Hochbehälters Willroth, von wo aus die Verbandsgemeinden Dierdorf, Waldbreitbach, Asbach und Linz mit Wasser versorgt werden.

Bei einem Ortstermin machten sich (v.l.n.r.) Werner Meurer (Kreiswasserwerk), Udo Engel (Prokurist bei den Stadtwerken Neuwied), Landrat Rainer Kaul, Ralf Distelkamp (SWN-Projektleiter) und Reinhard Becker (SWN, zuständig für die Ausführung und Zusammenarbeit mit den Firmen vor Ort) ein Bild von der Maßnahme.

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Beim Innenstadtrundgang neue Seiten Neuwieds entdecken

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Die Geschichte Neuwieds entdecken und erfahren, wem das historische Rathaus im 19. Jahrhundert gehörte und wo die Ofenfabrik in Neuwied war, das können die Teilnehmer des Innenstadtrundgangs, den die Tourist-Information Neuwied am Sonntag, 14. August, um 15 Uhr anbietet. Wer weiß schon, dass es in Neuwied nicht nur ein Brauhaus, sondern auch eine Brennerei gab? Und dass das Alte Zollhaus auch heute noch steht? Warum heißen die Neuwieder „Schärjer“? Und warum findet man auf dem Marktplatz das Denkmal einer Marktfrau? Diese und viele weitere Fragen werden beim Innenstadtrundgang beantwortet.

Dass es auch für vermeintliche Kenner der Stadt noch viel Neues zu entdecken gibt, beweist dieser Innenstadtrundgang. Treffpunkt für die Führung ist am Sonntag, 14. August, 15 Uhr, vor dem Schloss Neuwied. Kosten: 4 Euro für Erwachsene, 2 Euro für Kinder ab sechs bis 14 Jahre. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen bei der Tourist-Information Neuwied, Telefon 02631 8025555.

Selbstverletzendes Verhalten bei Kindern und Jugendlichen

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Ritzen, Schneiden  - Was sind die Ursachen für selbstverletzendes Verhalten?

Warum verletzen sich Kinder und Jugendliche selbst und wie sollen die Pädagogen sie darin unterstützen, dieses zwanghafte Verhalten einzustellen? Mit diesen Fragen beschäftigten sich 35 pädagogische Mitarbeiter der Jugend- und Schulsozialarbeit in der Kreisverwaltung Neuwied.

Selbstschädigung/-verletzung bei Kindern und Jugendlichen wird in aktuellen Untersuchungen mit 7-12% häufig berichtet. Verhaltensweisen wie Schneiden, Brennen und Hochrisikoaktivitäten stellen dabei besonders Helfer/innen wie Fachkräfte der Pädagogik vor große Herausforderungen. Von außen scheint derartiges Verhalten oft wenig nachvollziehbar - gleichzeitig ist es umso wichtiger Funktionen, von Selbstverletzung (wie Verringerung emotionaler Anspannung) zu verstehen. Im Alltag ist es sehr schwierig selbstverletzendes Verhalten zu erkennen, da die Betroffenen ihre Handlungen sehr gut verstecken und vertuschen können. Es gilt daher bei einem entsprechenden Verdacht sehr wachsam zu sein und den Betroffenen ein Signal der Hilfe und Unterstützung zu vermitteln.

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