Donnerstag, 27. Juli 2017

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RWG und Verwaltung Kooperation schon eine gute Tradition

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Bereits zum fünften Mal besuchten Schüler des Rhein-Wied-Gymnasiums (RWG) in ihrer Projektwoche kurz vor den Sommerferien die Stadtverwaltung Neuwied. Für drei Tage konnten die Elftklässler aus dem Leistungs- und Grundkurs Informatik in den Beruf des Fachinformatikers hineinschnuppern. Behandelt wurden Grundlagen zum Aufbau eines PC und der Netzwerktechnik, die Betriebssysteme Windows und Linux und die Virtualisierung. Die Themen wechseln in jedem Jahr genauso wie die „Dozenten“, denn organisiert werden die IT-Projekttage von Auszubildenden der Verwaltung. Und Björn Böckling, Dustin Ramseger und Christian Mattes hatten sich dieses Mal wieder einiges für die zehn Teilnehmer und ihre beiden Lehrer Laura Kunz und Michael Schönberg einfallen lassen. Unterstützt wurden sie dabei im Übrigen von dem neuen Azubi Jan Waldorf, der selbst ehemaliger Schüler des RWG ist. Und für all diejenigen, die während der Projekttage merkten, Informatik ist vielleicht doch nicht so mein Ding, hatte Bürgermeister Jan Einig bei der Begrüßung den Tipp, doch mal in andere Bereiche der Verwaltung einen Blick zu werfen. Denn die Stadt Neuwied bietet viele interessante Ausbildungsmöglichkeiten mit der Aussicht auf Übernahme. Einen Überblick gibt es unter www.neuwied.de/jobs

„Neue Rheinquerung muss in den nächsten Bundesverkehrswegeplan!“

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Erwin Rüddel und die Kreis-CDU wollen eine zusätzliche Rheinbrücke

Kreisgebiet. Für den Bau einer zusätzlichen festen Rheinquerung als Bundesstraßenprojekt zwischen den Brücken im Neuwieder Becken und im Raum Bonn spricht sich der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel aus, der damit auch die Meinung seiner Parteifreunde aus der Region unterstützt. „Insbesondere geht es um die Infrastruktur des Landkreises Neuwied, seine verkehrstechnische Einbindung im Norden unseres Landes sowie um die Anbindungen an unsere Nachbarn in Nordrhein-Westfalen. Es sollte alles dafür getan werden, dass sich dieses Projekt im nächsten Bundesverkehrswegeplan wiederfindet. Diesbezüglich habe ich mich aktuell an Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt gewandt“, erklärt Rüddel.

Unterstützung findet der heimische Abgeordnete und CDU-Kreisvorsitzende dabei nicht nur in der eigenen Partei. Vielmehr wird auch auf der gegenüberliegenden Rheinseite die Gruppe der Befürworter nach einer Rheinbrücke in der Region Linz/Unkel immer größer. Schließlich hat man zwischen Neuwied und Bonn auf 43 Stromkilometer keine feste Rheinquerung. „Einige Fährverbindungen, davon aber nur vier für Fahrzeuge und eine Passagierfähre finden sich bis zur Landesgrenze, fünf weitere im Raum Bonn. Doch die können nicht das leisten, was eine Straßenverbindung leisten kann“, äußert Erwin Rüddel.

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Wachwechsel in der Chirurgie am DRK Krankenhaus Neuwied

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Auf dem Foto: Prof. Standop (dritter von links), Prof. Riemenschneider (Bildmitte) und Geschäftsführer DRK Trägergesellschaft Bernd Decker (rechts)

Prof. Dr. med. Thomas Riemenschneider wurde am 24. Juni 2017 im Schlosstheater in Neuwied im Rahmen einer Feierstunde in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Viele Mitarbeiter, ärztliche Kollegen und Vertreter aus Politik und öffentlichem Leben waren der Einladung des Krankenhausträgers gefolgt, um Adieu zu sagen, aber auch gleichzeitig den Nachfolger im Amt, Prof. Dr. Jens Standop willkommen zu heißen.

Rainer Kaul, Aufsichtsratsvorsitzender der DRK Trägergesellschaft Mainz, würdigte Prof. Dr. Riemenschneider für 23 Jahre im Dienste des DRK Krankenhauses Neuwied und bescheinigte ihm, die chirurgische Abteilung im Laufe seines Wirkens entscheidend vorangebracht zu haben. Am 1.1.1994 hatte Prof. Dr. Riemenschneider seine verantwortungsvolle Tätigkeit als Chefarzt angetreten und sich im Laufe der Jahre mit seinem hohen Anspruch den großen Respekt seines beruflichen Umfeldes, aber auch den Respekt und das Vertrauen vor allem seiner Patienten erworben. Diese fanden in ihm nicht nur einen engagierten, fachlich versierten Chirurgen, sondern auch einen Menschen, der für ihre Probleme immer ein offenes Ohr hatte. Prof. Dr. Riemenschneider war 1994 zum außerplanmäßigen Professor ernannt worden. Prof. Dr. Riemenschneider wird sich nicht gänzlich in den Ruhestand zurückziehen, sondern künftig im Medizinischen Versorgungszentrum in Wissen tätig sein.

Nikolaus Roth, Oberbürgermeister der Stadt Neuwied und Vorsitzender des Kuratoriums des Krankenhauses, ließ es sich nicht nehmen, zu diesem bedeutenden Anlass ein Grußwort an die zahlreichen Gäste zu richten. Durch die Veranstaltung führte Priv. Doz. Dr. Armin Rieger, Chefarzt der Abteilung Anästhesie, auf unterhaltsame Weise. Die Gemeinsamkeiten bzw. Unterschiede zwischen Internisten und Chirurgen beleuchtete der Ärztliche Direktor, Dr. Gerhard Lauck.

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Beste Bank in Neuwied

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Aus einer Vision wird Realität

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GSG mbh und gewoNR e.V. gestalten Zukunft

Was vor knapp 10 Jahren als Impuls seinen Weg nach Neuwied fand wird Früchte tragen! Beim Seminar „Wohnkonzepte der Zukunft“ entstanden durch Berit Herger, von der Landesberatungsstelle Neues Wohnen aus Mainz, bei Hildegard Luttenberger - seit 2011 gewoNR-Vorsitzende - Antworten auf die Frage „Wie kann ich wohnen wie ich leben will?“.

Durch die Unterzeichnung eines Kooperationsvertrages zwischen der Gemeindlichen Siedlungs-Gesellschaft Neuwied mbH und Gemeinschaftlich Wohnen Neuwied e.V. steht seit dem 26. Juni 2017 fest, dass Mitglieder von gewoNR e.V. ihre Vorstellungen von einem „Mehr an Miteinander“ leben werden können. „Als gefühlte Mieterinnen und Mieter“ bezeichnete Carsten Boberg, als GSG-Geschäftsführer, die anwesenden gewoNR-Mitglieder und sprach von der gemeinsamen Gewissheit, dass die Stadtgesellschaft von dieser Wohnform profitieren wird.

In Neuwied Heddesdorf realisiert die GSG sieben Stadtvillen mit insgesamt 105 barrierefreien Wohnungen. Seit 2015 gab es Gespräche die den Weg zu einem gewoNR-Wohnprojekt für gemeinschaftliches Wohnen ebneten. Der nun unterzeichnete Kooperationsvertag versichert: aus der Vision wird Realität! Durch Kombination von öffentlichen Fördermitteln und freier Finanzierung wird die GSG - als kommunales Wohnungsunternehmen - Vorreiter für diese Wohnform, die nach dem Konzept von gewoNR e.V. auch Haushalten mit kleinem Einkommen ein selbstbestimmtes gemeinschaftliches Leben zur Miete ermöglicht.

Im Haus 2 der Neubaumaßnahme Zeppelinallee gelingt es erstmals in Rheinland-Pfalz durch einen Mieterverein – also in Bottom-Up – „Neues Wohnen“ in sozialer Durchmischung zu erreichen. Das attraktive Gebäude im Stil einer Stadtvilla bietet neben 14 barrierefreien Wohnungen auch einen Gemeinschaftsraum, den der Verein für unterschiedliche gemeinsame Aktivitäten anmietet. Auf „ihr großes Wohnzimmer“ - in das man einladen wird –freuen sich die gewoNR´ler. Sie sind gewiss, so zu einer guten Nachbarschaft im Quartier beitragen zu können. Weitere Infos www.gewoNR.de oder persönlich am 19. Juli ab 19Uhr beim regelmäßigen „Runder-Tisch-Termin“  im Gasthaus Vering.

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