Dienstag, 25. April 2017

Letztes Update:10:25:21 AM GMT

region-rhein.de

RSS

Tafel im Asbacher Land versorgt rund 150 Familien

Drucken

Kreis Neuwied/Asbach – Begeistert von der Arbeit und der ganzen Organisation mit den vielen helfenden Händen, zeigte sich der 1.Kreisbeigeordnete Achim Hallerbach bei einem Besuch der Tafel in Asbach. „Ich habe hohen Respekt vor der engagierten Arbeit des Asbacher Tafel-Teams. Besonders überrascht bin ich neben dem Engagement der insgesamt 95 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von der Begeisterung jedes einzelnen“, erklärte Achim Hallerbach.

Im April 2014 wurde die Tafel im Asbacher Land gegründet. Rund 150 Familien mit 700 Familienmitgliedern aus der Verbandsgemeinde Asbach werden vom Tafel-Standort in der Asbacher Bahnhofstraße mit Lebensmitteln versorgt. „Die Waren stammen von 27 Geschäften, die jeden Donnerstag angefahren werden. Dann gilt es die Waren in Körbe für die Kunden der Tafel zu packen,“ erklärte der stellvertretende Vorsitzende Bernd Grendel. Je nach Familiengröße und sonstigen Vorgaben werden die Körbe zusammengestellt. Ab 13 Uhr kommen die Empfänger in die Cafeteria, die gleichzeitig ein Kommunikationszentrum ist. Mittels Wertmarken startet dann um 14 Uhr die Warenausgabe. Für manche Ehrenamtler ist es schon ein Fulltime-Job geworden, aber alle sind mit Spaß bei der Sache dabei.

„Ziel unserer Tafel ist, qualitativ einwandfreie Lebensmittel, die im Wirtschaftsprozess nicht mehr verwendet werden, an Menschen in Not zu verteilen. Wir geben nur das ab, was wir auch selber essen würden“, betonte Tafel-Vorsitzende Ursula Prusseit.

Einen Euro müssen die Bezieher der Waren an jedem Ausgabetag bezahlen. Dieser Betrag reicht natürlich nicht aus, um die Kosten der Tafel zu finanzieren. Für die laufenden Kosten, die sich in 2015 auf rund 45.000 Euro beliefen, ist die Tafel auf Spenden angewiesen. Die Miete für die Räumlichkeiten wird von vier Gemeinden getragen. Auch wenn alle Ehrenamtlich arbeiten, so fallen doch die Kosten für die Fahrzeuge, Strom, Wasser, Versicherungen etc. an.

Neben dem Verteilen der Lebensmittel werden bei der Tafel in Asbach noch derzeit zehn Sprachkurse für rund 90 Flüchtlinge angeboten. Ein besonderer Service ist hier die Kinderbetreuung und ein Fahrservice für Schüler, die sonst nicht zum Unterricht kommen könnten. „Ein großes ehrenamtliches Engagement für viele Menschen aus der Region. Tolle Leistung die besonderen Respekt verdient,“ zeigte sich Achim Hallerbach von der Arbeit der Asbacher Tafel.

 

Tafel im Asbacher Land versorgt rund 150 Familien

Drucken

Kreis Neuwied/Asbach – Begeistert von der Arbeit und der ganzen Organisation mit den vielen helfenden Händen, zeigte sich der 1.Kreisbeigeordnete Achim Hallerbach bei einem Besuch der Tafel in Asbach. „Ich habe hohen Respekt vor der engagierten Arbeit des Asbacher Tafel-Teams. Besonders überrascht bin ich neben dem Engagement der insgesamt 95 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von der Begeisterung jedes einzelnen“, erklärte Achim Hallerbach.

Im April 2014 wurde die Tafel im Asbacher Land gegründet. Rund 150 Familien mit 700 Familienmitgliedern aus der Verbandsgemeinde Asbach werden vom Tafel-Standort in der Asbacher Bahnhofstraße mit Lebensmitteln versorgt. „Die Waren stammen von 27 Geschäften, die jeden Donnerstag angefahren werden. Dann gilt es die Waren in Körbe für die Kunden der Tafel zu packen,“ erklärte der stellvertretende Vorsitzende Bernd Grendel. Je nach Familiengröße und sonstigen Vorgaben werden die Körbe zusammengestellt. Ab 13 Uhr kommen die Empfänger in die Cafeteria, die gleichzeitig ein Kommunikationszentrum ist. Mittels Wertmarken startet dann um 14 Uhr die Warenausgabe. Für manche Ehrenamtler ist es schon ein Fulltime-Job geworden, aber alle sind mit Spaß bei der Sache dabei.

„Ziel unserer Tafel ist, qualitativ einwandfreie Lebensmittel, die im Wirtschaftsprozess nicht mehr verwendet werden, an Menschen in Not zu verteilen. Wir geben nur das ab, was wir auch selber essen würden“, betonte Tafel-Vorsitzende Ursula Prusseit.

Einen Euro müssen die Bezieher der Waren an jedem Ausgabetag bezahlen. Dieser Betrag reicht natürlich nicht aus, um die Kosten der Tafel zu finanzieren. Für die laufenden Kosten, die sich in 2015 auf rund 45.000 Euro beliefen, ist die Tafel auf Spenden angewiesen. Die Miete für die Räumlichkeiten wird von vier Gemeinden getragen. Auch wenn alle Ehrenamtlich arbeiten, so fallen doch die Kosten für die Fahrzeuge, Strom, Wasser, Versicherungen etc. an.

Neben dem Verteilen der Lebensmittel werden bei der Tafel in Asbach noch derzeit zehn Sprachkurse für rund 90 Flüchtlinge angeboten. Ein besonderer Service ist hier die Kinderbetreuung und ein Fahrservice für Schüler, die sonst nicht zum Unterricht kommen könnten. „Ein großes ehrenamtliches Engagement für viele Menschen aus der Region. Tolle Leistung die besonderen Respekt verdient,“ zeigte sich Achim Hallerbach von der Arbeit der Asbacher Tafel.

 

Neuwied zeigt sich geschlossen gegen Rassismus

Drucken

Verschiedene Religionen beteten gemeinsam für Frieden

An der internationalen Woche gegen Rassismus beteiligten sich in Neuwied viele Ehrenamtliche, Organisationen und Institutionen. Daraus entstanden sind eine Vielzahl von Veranstaltungen, die bunt und informationsreich über das Thema aufklärten und ein Zeichen für Solidarität und Gerechtigkeit setzten.

Etwas Besonderes war sicherlich das gemeinsame Freitagsgebet in der Omar Al-Farouk Moschee, zu dem der Vorsitzende des Islamischen Vereins, Mohamed Akchich, und Neuwieds Oberbürgermeister Nikolaus Roth gemeinsam eingeladen hatten. Beide betonten in der Einführung zum Gebet, wie wichtig die Toleranz im gemeinsamen Leben gegenüber anderen sei und diese Willkommenskultur nicht von populistischer und rassistischer Hetze überschattet werden dürfte. Der Islamische Verein für Dialog und Völkerverständigung geht hier selbst mit gutem Beispiel voran, denn seine Mitglieder stammen aus 16 Nationen. Diese sowie die Gäste der Moschee nutzten dann auch die Zeit, um Fragen zu stellen und sich gegenseitig besser kennenzulernen. Im Anschluss folgte das Gebet, das wie immer ins Deutsche übersetzt wurde.

Von solchen besonderen Momenten lebte die Woche gegen Rassismus. Denn viele Veranstaltungen, die unterschiedlicher nicht sein konnten, näherten sich dem Thema von verschiedenen Seiten. Ob die Lesung von Delio Morandi, der lange „Gastarbeiter“ und Asylbewerber unterstützte, dem Kinofilm „Monsieur Chocolat“, der vom ersten schwarzen Künstler auf französischen Bühnen erzählte, einem Argumentationstraining gegen Stammtischparolen oder dem Aktionstag „Gemeinsam für ein buntes Neuwied“. Beeindruckt von so vielen mit Herzblut gestalteten Veranstaltungen zeigte sich Michael Mang, als Beigeordneter der Stadt Neuwied für den Bereich Integration verantwortlich: „Es ist wichtig, ein Zeichen zu setzen. Aber in Neuwied ist das Herausragende, dass so viele eben dieses Zeichen setzen wollen. Daher mein Dank an alle, die diese Woche mitgestaltet haben.“

Sprechstunde: Sicherheitsberater für Senioren informieren

Drucken

An jedem ersten Freitag im Monat bieten die Senioren-Sicherheitsberater der Stadt Neuwied in den Räumen des Stadtteilbüros, Rheintalweg 14, 1. Obergeschoss, eine Sprechstunde an. So können am 7. April von 10 bis 12 Uhr Senioren im Stadtteilbüro ihre Fragen zum Thema Sicherheit im Alltag an die ausgebildeten Ehrenamtlichen stellen. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Die von der Polizei ausgebildeten Senioren-Sicherheitsberater der Stadt Neuwied informieren über Verbraucherschutz, Haustürgeschäfte, Kaffeefahrten, Gewinnmitteilungen, die Kostenfalle Handy, über Sicherheit an der Haustür und erklären, wie man Falschgeld erkennt. Sie möchten auf diese Weise ihre Erfahrung und ihr Wissen an die Bürgerinnen und Bürger weitergeben. Dank der regelmäßigen Fortbildungsveranstaltungen sind sie immer gut informiert und können ihr Ehrenamt fachkundig ausüben. Informationen der Neuwieder Senioren-Sicherheitsberater gibt es auch im Internet: www.neuwied.de/sfs.html

„Die Güterzüge auf den Schienen werden leiser!“

Drucken

Erwin Rüddel begrüßt das Verbot des Bundestages zu lauten Güterwagen

Kreisgebiet. „Das ist eine gute Nachricht für die von Schienenlärm geplagte Bevölkerung, ganz gleich ob entlang der Rhein- oder auch der Siegstrecke: Der Bundestag hat dem Verbot lauter Güterwaggons ab 2020 auf dem deutschen Schienennetz zugestimmt und damit einen großen Schritt in die richtige Richtung getan. Dieser Beschluss ist Grundvoraussetzung für mehr Akzeptanz in der Bevölkerung und damit auch für mehr Verkehr auf der Schiene“, konstatiert aktuell der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel.

Der am Donnerstag gefasste Beschluss des Deutschen Bundestages führe zu einer spürbaren Lärmminderung ist sich Rüddel auch als Vorsitzender der parteiübergreifen Parlamentsgruppe Bahnlärm im Bundesparlament sicher. Insbesondere hat der Abgeordnete dabei über das deutsche Schienennetz verkehrende ausländische Wagenhalter im Blick.

„Denn während deutsche Waggonhalter bereits in leise Züge investieren, warten ausländische Wagenhalter immer noch ab. Damit torpedieren sei die Anstrengungen der Vorreiter für einen leiseren Schienenverkehr und belasten insbesondere die von Schienenlärm besonders betroffenen Anlieger“, kritisiert Rüddel. Er weist darauf hin, dass die Europäische Union wesentlich mehr in die Umrüstung lauter Güterwagen investieren muss, um europaweit laute Waggons abzuschaffen.

Das Programm des Bundes zur Umrüstung älterer Güterwaggons sei ein wichtiger Schritt gewesen, um den bestehenden Wagenpark leiser zu machen. Mit dem gesetzlichen Verbot lauter Güterwagen folge nun der logische zweite Schritt. Allerdings seien im Schienenlärmschutzgesetz einige Ausnahmen vorgesehen. Hier hat sich Rüddel dafür ausgesprochen diese Ausnahmen zu streichen: „Das ist für die Gesamtkapazität des Netzes nicht tragbar. Zudem führen die Ausnahmegenehmigungen zu einen administrativen Mehraufwand.“

Durch die Ausnahmen würde auch die Leistungsfähigkeit des Schienenverkehrs ausgebremst. Stattdessen ist für den heimischen Bundestagsabgeordneten wichtig, dass die Trassenpreise für laute Güterzüge so erhöht werden, dass es für Züge aus dem Ausland unwirtschaftlich wird, mit lauten Waggons durch Deutschland zu fahren. „Eine stärkere Trassenspreizung würde auch den ökonomischen Anreiz zur Umrüstung ankurbeln“, bekräftigt Erwin Rüddel.

 

JPAGE_CURRENT_OF_TOTAL