Freitag, 26. Mai 2017

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AfD-Kreistreffen: Einig und gestärkt in den Bundestagswahlkampf

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Neuwied. Der Kreisverband der Alternative für Deutschland (AfD) hat kürzlich zum offenen Kreistreffen geladen. Der Kreisvorsitzende Dr. Jan Bollinger (MdL) freute sich, dass der Einladung rund 30 Mitglieder und Gäste folgten. Der jüngst abgehaltene Bundesparteitag der AfD war das bestimmende Thema des Abends. „Unter massivem Polizeischutz haben wir in Köln unseren Bundesparteitag abgehalten. Während vor dem Maritim Hotel chaotische Verhältnisse herrschten, verlief unser Parteitag diszipliniert. Wir haben ein ausgezeichnetes Wahlprogramm beschlossen, welches alle wichtigen politischen Themenfelder besetzt. Mit Dr. Alice Weidel und Dr. Alexander Gauland wurde ein starkes Spitzenduo aufgestellt und wir werden nun geschlossen in den Wahlkampf ziehen.“ so Bollinger. Ein weiteres Thema war der Skandal rund um den Verkauf des Flughafens Hahn. Ein vernichtender Bericht des Landesrechnungshofes, über die gescheiterte Veräußerung des Flughafens, offenbart das Totalversagen von Innenminister Roger Lewentz (SPD). Dem Bericht zufolge soll er, auf geradezu dilettantische Art und Weise, die Prüfung der Businesspläne durchgeführt haben. Er vertraute dabei der fragwürdigen Dokumentation einer Bankgarantie von utopischen 200 Milliarden US-Dollar durch eine Privatperson – dieser Betrag hätte die betreffende Person auf einen Schlag zum mit Abstand reichsten Menschen der Welt vor Bill Gates gemacht, der in der Liste der Milliardäre des Wirtschaftsmagazins Forbes mit einem Vermögen von 86 Milliarden US-Dollar geführt wird. Diese Garantie ließ man sich über den beliebten Instant-Messaging-Dienst WhatsApp zukommen. Ministerpräsidentin Dreyer (SPD) nimmt Lewentz in Schutz und schloss Konsequenzen für ihn aus. Die Alternative für Deutschland fordert in ihrem Wahlprogramm die Einführung eines Straftatbestands der Haushaltsuntreue, da die dem Gemeinwohl schädigende Steuerverschwendung bisweilen straffrei ist. Nach dem offiziellen Teil wurde, so wie es bei den Kreistreffen der AfD üblich ist, über verschiedene aktuelle Themen diskutiert.

Pressemitteilung des AfD-Kreisverbandes Neuwied

Bund fördert weiterhin wichtige Projekte im Kreis

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Kreisgebiet. „Es ist sehr wichtig und ich freue mich, dass der Bund weiterhin zwei wichtige Projekte im Landkreis Neuwied fördert. Dabei handelt es sich um die JG Gruppe der Heinrich Haus gGmbH und um das Jobcenter des Kreises. Dafür stehen seitens des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales insgesamt Fördermittel in Höhe von 1.178.438,35 Euro bereit“, teilt aktuell der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel mit.

So erhält das Jobcenter bis 31. Mai 2020 insgesamt 845.627,50 Euro aus dem ESF-Bundesprogramm zum Abbau von Langzeitarbeitslosigkeit. „Menschen, die ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt verbessern möchten, können über einzelne Förderprogramme des Europäischen Sozialfonds für Deutschland gefördert werden. Der ESF ist jedoch keine Arbeitsvermittlung. Vielmehr fördert er Beschäftigungsprojekte auf lokaler, regionaler und bundesweiter Ebene“, so der Bundestagsabgeordnete.

Dabei erfolgt die Förderung einzelner Personen nur über die unterschiedlichen ESF-Förderprogramme, die von Projekten und verantwortlichen Institutionen, wie den Jobcentern durchgeführt werden. „Ich hoffe und wünsche, dass durch die bereitgestellte Fördersumme ein wirksamer Beitrag zum Abbau von Langzeitarbeitslosigkeit im Landkreis Neuwied geleistet wird“, äußert Rüddel.

Für die Josef Gruppe des Heinrich Hauses, die sich Menschen mit Behinderung und Einschränkungen annimmt, gibt es durch ein bis zum 31. Dezember 2023 laufendes Förderproramm 332.810,85 Euro. Dabei handelt es sich um einen Zinszuschuss zur Aufnahme eines Darlehens zwecks Modernisierung des Ausbildungsbereichs dieses Berufsbildungswerks in Neuwied. „Auch hier freue ich freue mich über die bereitgestellten Bundesgelder, die nicht bloß nutz- und sachbringend, sondern auch an der richtigen Stelle ankommen und eingesetzt werden“, bekräftigt Erwin Rüddel.

Kurt-Schumacher-Straße wird saniert

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Arbeiten an der Strecke machen Sperrungen erforderlich

Die Kurt-Schumacher-Straße im Neuwieder Stadtteil Niederbieber wird saniert. Das bedeutet, dass im Zuge dieser Arbeiten die Straße vom Neuen Weg bis zur Einmündung der Von-Stauffenberg-Straße ab Dienstag, 2. Mai, bis voraussichtlich Ende Juli voll gesperrt werden muss. Die Stadtwerke Neuwied erneuern die Gas- und Wasserleitungen, die Servicebetriebe zudem Teile des Kanalnetzes. Anschließend erneuert die Stadt die Fahrbahn. Wegen des Umfangs der Sanierungsarbeiten ist ab 2. Mai zudem eine Sperrung des Neuen Wegs an der Einmündung der Kurt-Schumacher-Straße erforderlich – und zwar für etwa drei Wochen. Eine Umleitung aus und in Richtung Oberbieber ist über die Wiedbachstraße oder die Hans-Böckler-Straße und weiter über die  Aubachstraße möglich.

Jugendliche haben Film gedreht

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Workshop des KiJub schulte in Regie und Kameraführung

Das Filmgeschäft gilt vielen als Sprungbrett in eine erfolgreiche Karriere. Neuwieder Kinder machten sich nun mit seinen grundlegenden Arbeiten vertraut.

Text Kamera, Ton und Schnitt: Bei einem Filmworkshop des städtischen Kinder- und Jugendbüros in Zusammenarbeit mit dem Institut medien.rlp aus Mainz und der städtischen Schulsozialarbeit an der Robert-Krups-Schule in Irlich lernten Mädchen und Jungen das Medium Film kennen.

Zunächst erfuhren die Kinder Wissenswertes über die vielen unterschiedlichen Filmgenres. Die Fachleute erläuterten auch, was alles benötigt wird, um einen Film zu drehen. Gemeinsam entwickelte die Gruppe anschließend ein Drehbuch und erstellte ein sogenanntes Storyboard. Die Workshop-Teilnehmer trugen passende Requisiten zusammen und verteilten dann die verschiedenen Rollen und Charaktere. Auch die Einführung in die technische Ausrüstung, die zum Filmen gebraucht wird, nahmen die jungen Filmfans interessiert auf und setzten das Gelernte gleich in die Praxis um. Jedes einzelne Kind durchlief die einzelnen Arbeitsschritte, agierte als Regisseur und Schauspieler, achtete auf den richtigen Ton und übernahm die Kameraführung. Die Experten verdeutlichten den Kindern die unterschiedlichen Wirkungsweisen von Musikeinsatz, Licht- und Kameraeinstellung sowie Perspektivwahl. So wurden die Jugendlichen von passiven Filmkonsumenten zu aktiven Filmschaffenden.

Der Film, der während des Workshops entstand, trägt den Titel „Die Neue und die Gang“ und ist demnächst im Offenen Kanal zu sehen. Das rheinland-pfälzische Ministerium für Integration, Familie, Kinder, Jugend und Frauen hat das Projekt unterstützt.

Wohlfühloase für die Jüngsten eingerichtet

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Erzieherinnen in Kita Rheintalweg gestalten Essecke um

Gerade für kleine Kinder ist das richtige Umfeld von großer Bedeutung. Wo sie sich wohlfühlen, da entwickeln sie sich besser. In der städtischen Kindertagesstätte Rheintalweg haben Erzieherinnen einen weiteren Schritt für das kindliche Wohlbefinden getan.

Auf die Erkenntnis, dass sich etwas ändern muss, folgt normalerweise eine Planungsphase und im Idealfall die Realisierung eines Projekts. An diese Vorgehensweise hat sich auch Rabia Katkay gehalten. Die angehende Erzieherin absolviert momentan ihr Anerkennungsjahr in der städtischen Kindertagesstätte Rheintalweg, in der knapp 50 Kinder betreut und auf die kommenden  Lebensschritte vorbereitet werden. Katkay hatte erkannt, dass die bisherige Essecke, in der die 30 Unter-Dreijährigen der Einrichtung ihre Speisen einnehmen, Raum für Verbesserungen bot. Da waren einmal die Hochstühle, in die die Kinder zum Essen gehoben werden mussten. Für die Erzieherinnen eine Rücken belastende Arbeit, die zudem immer mit einem gewissen Maß an Unruhe verbunden ist. Außerdem lernen Kinder so nicht, sich selbstständig auf einen Stuhl oder eine Bank an den Tisch zu setzen. Kommt hinzu, dass eine Interaktion auf Augenhöhe zwischen Kindern in Hochstühlen und Erzieherinnen auf niedrigen Kita-Stühlen nicht gewährleistet ist. Diese Situation wollte Katkay ändern. „Wir wollten die Kinder erden, ihnen den Bodenkontakt ermöglichen“, betont sie. Das sei ganz im Sinne der Pädagogik von Emmi Pikler, nach deren Prinzipien im Rheintalweg gearbeitet wird. Kita-Leiterin Marjana Gerin freute sich über Katkays Eigeninitiative.

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