Samstag, 16. Dezember 2017

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Im Kirchengebäude toben jetzt die Kids

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Kindertagesstätte in der Sonnenstraße feiert Einweihung

Wie lässt sich die Zahl der Plätze einer Kindertagesstätte mehr als verdoppeln? Kein Problem. Man nimmt das Kirchengebäude direkt nebenan dazu und schon stehen insgesamt 110 Plätze zur Verfügung. So geschehen in Neuwied in der neuen Evangelischen Kindertagesstätte in der Sonnenstraße. Eingezogen sind die Mädchen und Jungen mit ihren Erzieherinnen schon vergangenen Sommer, aber jetzt wurde offiziell Einweihung gefeiert

Genauer gesagt besuchen 33 Kinder unter drei Jahren und 77 Kinder über drei Jahre die Einrichtung, die damit über sechs Gruppen verfügt. Und die übrigens eine ziemlich „bunte“ Kindertagesstätte ist, denn etwa die Hälfte der Kids kommt aus Familien mit Migrationshintergrund, 20 Nationen und sieben Konfessionen sind hier vertreten.

Nach den Worten des zuständigen Jugenddezernenten, Beigeordneter Michael Mang, wurde mit der vom Verband Evangelischer Kindertageseinrichtungen betriebenen Kita nicht nur ein weiterer wichtiger Beitrag zur Schaffung von Kindertagesstätten-Plätzen geleistet. „Wir können hier auch tagtäglich erleben, welche wertvolle pädagogische Arbeit Einrichtungen wie diese leisten und wie sie darüber hinaus soziales Miteinander fördern“, fügte er hinzu.

Pfarrerin Freyja Eberding von der Evangelischen Friedenskirchengemeinde sprach  von einem „Haus der Kinder“ und ergänzt mit Blick auf den interkulturellen Ansatz und die wachsenden pädagogischen Herausforderungen, dass Kindereinrichtungen wie die Kita in der Sonnenstraße heute oftmals auch ein stückweit „Gesellschaft gestalten“.

Während der Einweihung unterstrich Oberbürgermeister Nikolaus Roth das Bestreben, bei der Schaffung von Kindergartenplätzen ein möglichst breites Spektrum mit vielen Trägern zu realisieren, damit Eltern eine gewisse Auswahl haben, um das passende Angebot zu finden.

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Keine Müllabfuhr an Rosenmontag

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Entsorgungsanlagen geschlossen

Kreis Neuwied. Wie im Abfuhrkalender bereits veröffentlicht, wird die Müllabfuhr im Kreis Neuwied wegen Rosenmontag in der Woche von Rosenmontag 27. Februar bis Freitag 3. März auf den jeweils nachfolgenden Tag verlegt. Die Wertstoffhöfe in Linz, Neuwied und Linkenbach bleiben an Rosenmontag geschlossen. An allen anderen Tagen gelten die üblichen Öffnungszeiten. Infos unter Tel. 02631/803-308 (Kreisverwaltung Neuwied) oder www.abfall-nr.de.

Karneval: Jugendschutz beachten

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Im Februar erreicht die närrische Zeit ihren Höhepunkt

Kreis Neuwied – Das Kreisjugendamt appelliert an alle Beteiligten, maßvoll und verantwortungsbewusst mit dem Thema „Alkohol und Karneval“ umzugehen, auf jeden Fall die Vorschriften des Jugendschutzgesetzes zu beachten und ihrer Rolle als Vorbild für Kinder und Jugendliche gerecht zu werden. Natürlich gehören Spaß, gute Laune und Feierstimmung in der närrischen Zeit dazu, jedoch dürfen sie nicht zu Leichtsinn und verantwortungslosem Verhalten  führen. Nicht nur Kinder und Jugendliche, auch Erwachsene müssen „Nein“ sagen können“, wünscht sich der 1. Kreisbeigeordnete und Jugendamtsdezernent Achim Hallerbach.

In der Karnevalszeit ist leider der Alkoholmissbrauch besonders unter Kindern und Jugendlichen weit verbreitet. Kreisjugendpflegerin Simone Höhner ergänzt: „Die Zahl der Alkoholvergiftungen von Kindern und Jugendlichen erreicht zur Karnevalszeit eine Hochphase. Alkoholmissbrauch und Alkoholexzesse setzen oft der guten Stimmung ein schnelles Ende.“

Das Jugendschutzgesetz bietet hierzu eine sehr wichtige und für alle klar verständliche Regelplattform. An Kinder und Jugendliche dürfen weder alkoholische Getränke abgegeben werden, noch darf ihnen der Verzehr gestattet werden. Hochprozentiger Alkohol darf auch in gemixter Form von Jugendlichen unter 18 Jahren nicht konsumiert werden. Für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren sind ebenfalls Bier, Wein und Sekt tabu.

Jugendlichen unter 16 Jahren ist die Anwesenheit bei öffentlichen Tanzveranstaltungen nur in Begleitung eines Personensorgeberechtigten oder Erziehungsbeauftragten gestattet. 16 und 17-Jährige dürfen ohne Begleitung bis 24 Uhr bleiben.

In diesem Zusammenhang ist insbesondere relevant, dass Jugendliche unter 18 Jahren in der Öffentlichkeit nicht rauchen dürfen.

Klare Vereinbarungen und die konsequente Einhaltung des Jugendschutzgesetztes bieten für alle Beteiligten die Möglichkeit, die närrische Zeit fröhlich und friedlich zu feiern.

Hier sind nicht nur Veranstalter und Ordnungsbehörden gefragt, alle Erwachsenen sollten sich dem Wohle der Kinder und Jugendlichen verpflichtet fühlen, denn, so Simone Höhner: „Jugendschutz geht uns alle an!“. Helfen Sie mit, die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen zu schützen und leisten Sie damit einen aktiven Beitrag zum Jugendschutz.

An dieser Stelle soll natürlich auch hervorgehoben werden, dass sich in den letzten Jahren die Zusammenarbeit zwischen allen beteiligten Instanzen sich in Bezug auf die Einhaltung des Jugendschutzgesetztes in der Karnevalszeit positiv weiter entwickelt hat.

Alkoholfreie Angebote und Räume für Kinder und Jugendliche in der Karnevalszeit, können gute Ansätze sein, um den Jugendschutz erfolgreich umzusetzen.

Das Kreisjugendamt beantwortet gerne Fragen zum Thema Jugendschutz und stellt Exemplare des Jugendschutzgesetzes zur Verfügung. Ein Informationsflyer zum „Thema Karneval und Jugendschutz“ kann unter www.kreis-neuwied.de abgerufen werden.

Weitere Informationen: Kreisjugendpflege Neuwied, Ansprechpartner: Franlin Toma und Simone Höhner (Jugendarbeit und Jugendschutz), Tel.: 02631-803-442 und -621, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Pflegeschnitt und Fällung wegen Schäden durch Lackporling

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Lackporling heißt der Pilz, der an einer ganzen Reihe von Pappeln an der Wiedinsel im Neuwieder Stadtteil Segendorf teils erhebliche Schäden verursacht. Dies war auch der Grund, warum schon in der Vergangenheit mehrfach Bäume zurückgeschnitten werden mussten. Mittlerweile sind zwischen 20 und 30 Pappeln, vor allem Richtung Nodhausener Straße und an dem Wied-Flutgraben, derart beschädigt, dass sie zur Gefahr für die Verkehrssicherheit geworden sind. Sie müssen daher einen Pflegeschnitt erhalten und einige Exemplare gefällt werden. Pappeln neigen dazu, selbst augenscheinlich gesunde Äste mitunter ohne erkennbare Vorzeichen abzustoßen. Was im öffentlichen Raum und in diesem Fall auch angesichts des angrenzenden Parkplatzes folgenschwer sein kann. Die Servicebetriebe Neuwied werden daher, wie mit den Genehmigungsbehörden abgestimmt, noch diesen Monat, voraussichtlich in der Woche vor Fastnacht, die Arbeiten  durchführen. Anschließend ist vorgesehen, dort, wo Bäume entfernt werden mussten, standortgerechte Exemplare anzupflanzen. Parallel dazu wurde  auf der Wiedinsel bereits mit Brombeeren überwuchertes Unterholz gerodet.

An Karneval sprudelt das Neuwieder Heimathaus

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Sprudelball mit SIDEWALK und Talk about Tomorrow

Schon seit Jahrzehnten ist der Sprudelball eine feste Institution im Neuwieder Karneval. Seit mehr als 50 Jahren treffen sich an Karnevalssonntag Jugendliche, um gemeinsam zu feiern. Die Musikrichtungen haben sich zwar geändert, doch eins ist gleichgeblieben: Neben bekannten Gruppen treten auch Nachwuchsbands im Programm auf und die Organisatoren des städtischen Kinder- und Jugendbüros (KiJub) bieten ein rundum Sorglospaket.

Am Sonntag, 26. Februar, ab 18.30 Uhr geht es wieder los, dann öffnen sich am Heimathaus in Neuwied die Türen für Jugendliche ab 14 Jahren. Das Besondere: Da das Kinder- und Jugendbüro ein anerkannter Träger der Jugendhilfe ist, dürfen Jugendliche ab 14 Jahren sogar bis 24 Uhr feiern. Damit auch alle nach der großen Party sicher nach Hause kommen, können Jugendliche für 2 Euro das Jugendtaxi nutzen, das in alle Stadtteile fährt. Tickets gibt es direkt vor Ort gegenüber der Kasse.

Die Voraussetzungen für eine klasse Sause sind also da, fehlt nur noch die passende Musik. Und die kommt in diesem Jahr von der Nachwuchsband Talk about Tomorrow. Im Jahr 2014 gründete sich die Gruppe zunächst vierköpfig. Im Jahr 2016 trat Pascal Schröer als neuer Sänger in die Band ein. Eine kraftvolle Stimme mit einzigartigem Charakter zeichnen die neu entstandenen Songs aus. Talk about Tomorrow spielt Punk-Pop und mit ihren Texten veranschaulicht die Band ihre Sicht auf die Welt.

Getoppt wird das nur noch durch eine der bekanntesten Coverbands unserer Region: SIDEWALK. Die stimmgewaltigen Trendsetter aus Koblenz stehen allerdings schon ein paar Jährchen länger auf der Bühne, werden jedoch kein bisschen langweilig. Dafür erfinden sich die Musiker ständig neu und überzeugen nicht nur mit ihrem High-End-Cover sondern auch mit einer packenden Bühnenshow.

Tickets gibt es im Vorverkauf für 5 Euro in der Tourist-Info, dem Jugendzentrum Big House und dem Kinder- und Jugendbüro. An der Abendkasse kostet der Eintritt 6 Euro.

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