Montag, 25. September 2017

Letztes Update:06:42:32 PM GMT

region-rhein.de

RSS

Tag des offenen Denkmals am 10. September 2017

Drucken

Wieder sind zahlreiche interessante Gebäude und Ensembles im Kreis Neuwied für die Öffentlichkeit zugänglich

Zum 25. Mal findet am Sonntag, 10. September 2017, der „Tag des offenen Denkmals“ statt. Kreisdenkmalpfleger Dr. Reinhard Lahr und der 1. Kreisbeigeordnete und zuständige Dezernent Achim Hallerbach freuen sich, dass sich in diesem Jahr wieder 12 Objekte im Landkreis Neuwied präsentieren, ihre Pforten öffnen, Einblicke gewähren und teilweise Führungen anbieten.

Unter dem Thema: „Macht und Pracht“ steht in diesem Jahr repräsentative Architektur im Vordergrund, die nach Wunsch ihrer Erbauer oder Auftraggeber, Schönheit, Wohlstand, weltliche und religiöse Machtansprüche abzubilden versucht. Dies geschieht durch Form- und Materialwahl, den Einsatz von Technik und Technologien, die Art der künstlerischen Ausgestaltung mit Farben, Motiven und Ornamentik, den gewählten Bauplatz und die Qualität der eingebundenen Baumeister, Architekten, Künstler und Handwerker.

„Vieles davon nehmen wir als vollkommen selbstverständlich wahr, einfach weil wir unser baukulturelles Erbe als gegeben annehmen. Der Tag des offenen Denkmals 2017 möchte uns anregen, sich mit den vielfältigen Ausdruckformen von "Macht und Pracht" in allen relevanten Bereichen von Architektur- und Kunstgeschichte einmal bewusster auseinanderzusetzen“, motiviert Achim Hallerbach zum Besuch an diesem Tag.

Die einzelnen Angebote und Orte sind auch auf der Homepage der Kreisverwaltung Neuwied unter www.kreis-neuwied.de aufgelistet.

Sozialausschuss des Landkreises Neuwied informiert sich über Jugendscout und Jobfux

Drucken

Der Sozialausschuss des Landkreises Neuwied hat sich in seiner letzten Sitzung über die Projekte des Europäischen Sozialfonds „Jobfux Berufsreife Landkreis Neuwied“ und „Jugendscout“ informiert.

Auch für den Förderzeitraum 01.07.2017 bis 30.06.2018 haben Stadt und Landkreis Neuwied wieder den Zuschlag für je einen „Jugendscout“ und der Landkreis Neuwied ergänzend für einen „Jobfux Berufsreife Landkreis Neuwied“ erhalten.

Die Förderung beider Projekte erfolgt als Kofinanzierung zu 50% aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF), zu 20% aus Mitteln des Landes Rheinland-Pfalz sowie je 30% aus Mitteln der Stadt Neuwied bzw. des Landkreises Neuwied.

Das Jugendberatungszentrum (JBZ) Neuwied führt die Projekte „Jobfux Berufsreife Landkreis Neuwied“ und „Jugendscout“ seit vielen Jahren erfolgreich durch. Die Geschäftsführerinnen des Jugendberatungszentrums, Klaudia Krämer und Kriemhild Seegers, stellten die ESF-Projekte und weitere Angebote des Jugendberatungszentrums nun im Sozialausschuss des Landkreises Neuwied vor.

Projektinhalt des „Jugendscouts“ ist es, arbeitslose/ nicht erwerbstätige Jugendliche unter 25 Jahren, die sich nicht in schulischer oder beruflicher Ausbildung befinden, vor Ort zu erreichen und sie dabei zu unterstützen, einen Zugang zu angemessenen Aktivierungs-, Qualifizierungs- und Beschäftigungsangeboten zu erhalten. Dabei sollen vor allem jene Jugendliche angesprochen werden, die derzeit noch nicht von den im SGB II und SGB III vorgesehenen Unterstützungsangeboten erreicht werden.

Weiterlesen...

Senioren Union informiert sich zur Abfallbeseitigung: Wie sortiere ich richtig?

Drucken

Achim Hallerbach und Team führen über Abfallbeseitigungsanlage Linkenbach

Kreis Neuwied. Da hatte der erste Kreisbeigeordnete und Landratskandidat der CDU Achim Hallerbach bei seinem Vortrag zur Abfallbeseitigung die ungeteilte Aufmerksamkeit seiner Zuhörerinnen und Zuhörer. Reiner Kilgen, der neue Vorsitzende der Senioren-Union, hatte nach Linkenbach zur Abfallbeseitigungsanlage eingeladen und das Thema stieß auf großes Interesse: Wie entsorge ich richtig? Eine Thematik von besonderer Brisanz.
„Schön, dass eine solch große Mannschaft der Einladung gefolgt ist und wir werden Ihnen einen abwechslungsreichen Nachmittag bieten“, so der erste Kreisbeigeordnete Achim Hallerbach bei seiner Begrüßung. In großer Anzahl war eine hellwache Senioren-Union angereist, um sich vor Ort genauestens zu informieren. Waren doch gerade in jüngster Vergangenheit häufig grüne Tonnen im Kreis ungeleert geblieben, da bei Kontrollen eine falsche Befüllung festgestellt wurde. Das hatte wiederholt zu Unmut und Verärgerung bei den Bürgerinnen und Bürgern geführt. Hallerbach erläuterte ausführlich: „Der Kreis Neuwied ist nur für die graue, blaue und braune Tonne zuständig, während die grüne Tonne privatwirtschaftlich von der Firma Sita-Suez entsorgt wird.“ In diese Tonne gehöre nur restentleertes Verpackungsmaterial aus Metall, Kunststoff und Verbundstoffen.
Kurzweilige Vorträge der Mitarbeiter Stefan Kraus und Thomas Strohmenger zur Historie, Organisation, Technik und Logistik  rundeten den theoretischen Teil der Veranstaltung ab.
Bei einem informativen Rundgang über die Anlage konnten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dann auch in der Praxis von der bemerkenswerten Organisation, Technik und Logistik der Abfallwirtschaft des Kreises überzeugen.

Verbraucherberaterin informiert Asylsuchende

Drucken

Essverhalten: Workshop klärt über gesunde Ernährung auf

Sie kommen aus Regionen, in denen das Lebensmittelangebot aufgrund von Kriegen und ökonomischen Krisen oft drastisch reduziert ist. In Deutschland hingegen sind Asylsuchende häufig mit einem Überangebot konfrontiert. Das Richtige auszuwählen, ist nicht immer einfach. Die Verbraucherzentrale gibt Migranten wichtige Tipps.

Experten haben festgestellt, dass das Gesundheits- und Essverhalten von Migranten verbessert werden sollte. Warum? Flüchtlinge sehen in den hiesigen Geschäften ein riesiges Warenangebot. Zu beurteilen, was davon gesund ist, fällt ihnen oft schwer. Die Stadtverwaltung Neuwied und die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz wollen mit ihrer gemeinsamen Reihe „Gut leben in Deutschland“ dazu beitragen, die Gesundheitsförderung Geflüchteter in der Deichstadt zu verstärken. Auch das ist für die Veranstalter ein wichtiger Schritt zur Integration.

Weiterlesen...

Weit gereister Besuch informierte sich über Wirtschaftsförderung im Landkreis Neuwied

Drucken

Über 12.000 Kilometer - Weit gereisten Besuch konnte der 1.Kreisbeigeordnete des Kreises Neuwied, Achim Hallerbach (5.v.r.) , in Vertretung von Landrat Rainer Kaul, im Kreishaus in Neuwied begrüßen. Im Rahmen einer Informationsreise besuchte eine Delegation des neu gewählten Oberbürgermeisters der Stadt Tasikmalaya, Provinz West Java, Indonesien, Budi Budiman Sudarna (6.v.r.), die Kreisverwaltung und ließ sich die Aufgaben einer Kommunalverwaltung erläutern.

Ein weiterer Wunsch der Gäste war, sich ein aktuelles Bild über die Aktivitäten der Wirtschaftsförderung im Landkreis Neuwied machen zu können. „Tasikmalaya ist eine Stadt, die viel vom Landkreis Neuwied lernen kann, auch wenn die Stadt über 650.000 Einwohner verfügt, aber sehr ländlich ausgeprägt ist“, betonte der deutsche Betreuer der Delegation, Harald Fuechsel (3.v.r.).

Vorrangig ging es den Besuchern um Fragen der Wirtschaftsförderung, die der Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Kreises Neuwied, Harald Schmillen (1.v.r.) beantwortete. So wurden Fragen erörtert wie z.B.: Wie ist es gelungen, im Landkreis Neuwied Industriebetriebe anzusiedeln, wie motiviert der Landkreis Neuwied junge Menschen, damit sie sich selbständig machen, welche Rolle spielt dabei die Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Kreises?

Ein weiterer Schwerpunkt bildete die Entsorgungswirtschaft. Das Schaffen einer Entsorgungsinfrastruktur bis hin zur operativen Durchführung der Sammlung in kommunaler Eigenregie steht im Interesse einer urbanen Entwicklung in Indonesien.

Harald Fuechsel ist u.a. Dozent als an verschiedenen Universitäten Indonesiens, auf den Philippinen und in Timor Leste tätig. Erste Kontakte zum Landkreis Neuwied gab es bereits anlässlich der Bundesgartenschau 2011 in Koblenz.

JPAGE_CURRENT_OF_TOTAL