Dienstag, 25. April 2017

Letztes Update:10:25:21 AM GMT

region-rhein.de

RSS

Ländliche Räume müssen wettbewerbsfähig bleiben

Drucken

Erwin Rüddel unterstützt neues Bundesprogramm „Ländliche Entwicklung“

Kreisgebiet. Um die ländliche Entwicklung voranzubringen, damit Regionen wie der Landkreis Neuwied heute wie in Zukunft vital und attraktiv bleiben, hat das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft die Initiative ergriffen. „Ich unterstütze diese Initiative, weil es wichtig ist, eine Basis für wettbewerbsfähige ländliche Räume mit attraktiven Arbeitsplätzen sowie der notwendigen Versorgung und Anbindung zu legen“, erklärt der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel.

Mit dem Bundesprogramm „Ländliche Entwicklung“ will die Bundesregierung noch stärker als bislang die ländlichen Regionen in Deutschland unterstützen. Die neue Bundesinitiative verfolgt das gemeinsame Ziel, die ländlichen Regionen noch attraktiver zu machen. Das Bundesprogramm „Ländliche Entwicklung“ wird Modell- und Demonstrationsvorhaben, Wettbewerbe, Forschungsaktivitäten und Kommunikationsmaßnahmen bündeln.

„2017 stehen allein für diese Initiative 55 Millionen Euro zur Verfügung. Das BMEL koordiniert die Aktivitäten und ist Vernetzungsstelle für die Zukunftsperspektiven des ländlichen Raums. So sollen beispielsweise mit unterschiedlichen Modell- und Demonstrationsverfahren innovative Lösungen für die ländliche Entwicklung erarbeitet werden“, berichtet der Bundestagsabgeordnete.

Das Bundesprogramm „Ländliche Entwicklung“ besteht aus vier Modulen: „Modell- und Demonstrationsvorhaben in zentralen Zukunftsfeldern ländlicher Entwicklung“, „Modellvorhaben ‚Land(auf)Schwung‘“, „Wettbewerbe“ sowie „Forschung und Wissenstransfer“. Konkret bedeutet das fürs Modul 1 innovative, zukunftsweisende Konzepte und Lösungsansätze für aktuelle Fragen zu entwickeln, die Praxistauglichkeit zu überprüfen und bundesweit bekannt zu machen.

Beim Modul 2 geht es um die Verbesserung der Wirtschaftslage und Daseinsvorsorge, ums Erhöhen der regionalen Wertschöpfung, das Sichern von Beschäftigung und die Gestaltung des demografischen Wandels. Zu Modul 3 ist anzumerken, dass eine Honorierung guter Beispiele für Projekte ländlicher Entwicklung mit Wettbewerben möglich ist. So erhöht das BMEL für die Wettbewerbe „Unser Dorf hat Zukunft“ und „Kerniges Dorf“ seine Förderung.

Weiterlesen...

Erfolgreiche 4. Gesundheitskonferenz des Kreises

Drucken

Psychische Belastungen am Arbeitsplatz: Zwischen Broterwerb und zentralem Lebensmittelpunkt

Kreis Neuwied. Die Resonanz spricht für die Aktualität: Weit über 120 Menschen der verschiedensten Berufe hatten den Weg in die Volkshochschule Neuwied gefunden, um über den Sinn der Erwerbsarbeit zu diskutieren. Die von der Gesundheitsförderung, der Psychiatriekoordination und Gleichstellungsstelle des Landkreises organisierten Gesundheitskonferenzen befassen sich mit psychosozialen Belastungen am Arbeitsplatz.

Bereits in der Begrüßung verwies Achim Hallerbach, 1.Kreisbeigeordneter und zuständiger Dezernent für das Gesundheitsamt auf die Motivation der Organisatoren: „Die Zahlen der Sozialversicherungsträger belegen deutlich: der Anteil der psychischen Störungen und Erkrankungen steigt ebenso kontinuierlich, wie die Zahl der Fehltage aufgrund ebensolcher Belastungen und Erkrankungen“. Dass die einfache und gleichwohl gerne angeführte Erklärung, es läge an der Arbeitsverdichtung bestenfalls nur die halbe Wahrheit trifft, verdeutlichte, mit viel Witz und Charme, Dipl.- Psychologe Markus Schmitt, Psychologischer Leiter des Eichenberg Instituts für Gesundheitsmanagement und Personalentwicklung Koblenz.

Dabei verwies er auf viele Irritationen oder Verwechslungen bei der Diskussion um Arbeit und Arbeitswelt. Wer hat nicht schon einmal davon geträumt, auf einer einsamen Insel zu sein und nichts tun zu müssen. Doch Schonung ist nicht gleich Erholung, mit diesem Missverständnis räumte der Referent klar auf. Ein anderes Beispiel: drei Arbeitsstunden mit einer unbefriedigenden, sinnentleerten und fremdbestimmten Arbeit können gesundheitsgefährdender sein als acht Stunden mit einer erfüllenden Arbeit. Jede Diskussion über Gesundheit und Arbeitswelt müsse sich mit der Qualität der Arbeit, dem Arbeitsumfeld und den sozialen Strukturen befassen. Anforderung sei im richtigen  Kontext, kombiniert mit ausreichender Erholung, gesundheitsfördernd. Schon sein Diskurs zu den großen deutschen Philosophen Kant, Hegel oder Marx unterstrich die Wichtigkeit der Arbeit für das Menschsein. Jedoch müsse Arbeit sinnbringend und selbstwirksam sein, sie binde den Menschen in ein soziales System ein und gebe letztlich Orientierung und Erfolgserlebnisse. Diesen Rahmen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu schaffen, sei eine Herausforderung für jede Führungskraft, da es Kompetenzen erfordere, die in der Vergangenheit sträflich vernachlässigt wurden.  In seinem Vortrag gelang es Schmitt, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer für das Thema zu fesseln, aber auch zum Nachdenken anzuregen, wie die anschließende Diskussion verdeutlichte.

Wie Erholung auch tatsächlich funktioniert, erklärte Juliane Klein, die als geprüfte Präventologin, kleine Kniffe zur Entspannung in praktischen Übungen vermittelte. Zahlreiche Infostände boten zudem die Möglichkeit Hilfsangebote im Landkreis kennenzulernen und Infobroschüren mitzunehmen.

Die Organisatorinnen Rita Hoffmann-Roth, Gesundheitsförderung, Dr. Ulrich Kettler, Psychiatriekoordinator und Doris Eyl-Müller, Gleichstellungsbeauftragte  zeigten sich zufrieden mit der Veranstaltung: „In unserer sich rasend schnell verändernden Arbeitswelt, ist es wichtiger denn je, dass die  Menschen, eben auch jene, die noch voll in der Arbeitswelt stehen, gesund bleiben. Erkrankungen erzeugen Leiden und kosten Geld. Dies möglichst zu vermeiden ist mehr also logisch“.

Informationen zu den Gesundheitskonferenzen im Internet auf der Seite: www.psychiatrie-neuwied.de (Netzwerke und Veranstaltungen/ Die Neuwieder Gesundheitskonferenzen)

 

Abfallgebührenbescheide werden zu Dauergebührenbescheiden!

Drucken

Kreis Neuwied – „Die Abfallgebühren bleiben auch im Jahr 2017 für die Haushalte und Gewerbebetriebe im Kreis Neuwied weiterhin stabil“, bestätigt der Dezernent für die Abfallwirtschaft, der 1.Kreisbeigeordnete Achim Hallerbach.

Die in den kommenden Wochen versendeten Gebührenbescheide weisen gegenüber den Vorjahren allerdings eine Neuerung auf: Sie werden zu Dauergebührenbescheiden! „Das heißt, der Bescheid gilt auch für die Folgejahre, sofern sich nichts ändert. Erst bei einer Änderung, wie z.B. durch den Ein- oder Auszug von Personen, wird der Bescheid durch einen neuen Bescheid ersetzt. Der jetzt versendete Dauergebührenbescheid kann also viele Jahre seine Gültigkeit behalten, daher ist er sorgsam aufzubewahren“, erklärt der zuständige Referatsleiter Jörg Schwarz.

Damit der jährliche Zahlungszeitpunkt (der 30. Juni) nicht vergessen wird, empfiehlt die Abfallwirtschaft, sofern nicht schon geschehen, ihr ein SEPA-Lastschriftmandat zu erteilen. Hierdurch erfolgt die Abbuchung der Gebühren automatisch zum Fälligkeitstermin und mögliche Mahngebühren und Säumniszuschläge können vermieden werden. Auch Überzahlungen können so auf einfachem Weg zurückerstattet werden.

In den kommenden Wochen werden ca. 65.000 Gebührenbescheide für das Jahr 2017 verschickt, erfahrungsgemäß sind dann die Telefonleitungen der Mitarbeiterinnen in der Gebührenveranlagung überlastet. „Sie können die Arbeit der Mitarbeiterinnen unterstützen, indem die Änderungswünsche schriftlich per E-Mail oder per Post mitgeteilt werden. Alle Änderungen werden nacheinander abgearbeitet“, so Jörg Schwarz. Da dies einige Zeit in Anspruch nehmen wird,  bittet die Abfallwirtschaft um ein wenig Geduld.

Schienenlärmschutzgesetz

Drucken

Bei Anhörung zum Schienenlärmschutzgesetz bestätigen Experten Halbierung in drei Jahren -  Erwin Rüddel fordert Schienenlärm zu senken und Akzeptanz zu erhöhen

Kreisgebiet. Experten haben bei der Anhörung im Deutschen Bundestag zum Schienenlärmgesetz den Gesetzgeber bestärkt, das Verbot von lauten Güterwagen auf dem deutschen Schienennetz ab Dezember 2020 durchzusetzen. Der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel zeigt sich zufrieden mit der Umrüstungsquote auf leise Sohlen. Die 100%-Quote bei den deutschen Güterzügen werde sicher bis 2020 erreicht.

„Die Bevölkerung, ob entlang der Rhein- oder der Siegstrecke, ist durch den Schienenlärm von Güterwaggons stark betroffen. Will die Regierung mehr Güterverkehr auf die Schiene verlagern, muss sie die Akzeptanz dafür schaffen. Das geht nur über eine spürbare Lärmminderung“, so Erwin Rüddel, der auch Vorsitzender der Bahnlärm-Gruppe im Bundestag ist, nach der Anhörung.

Denn die Experten-Anhörung habe es bestätigt: Das von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt vorgelegte Schienenlärmschutzgesetz wird den Lärm durch Güterzüge deutlich senken. Ab dem Fahrplanwechsel im Dezember 2020 wird ein Schallemissionswert festgelegt, den nur leise Güterwagen einhalten können. Damit werde es deutlich leiser auf den deutschen Schienenwegen, was vielen Betroffenen eine spürbare Entlastung bringe.

Weiterlesen...

Aufhebung Stallpflicht

Drucken

Die Aufstallungspflicht für Geflügel im Kreis Neuwied wird zum 01.04.2017 aufgehoben.

Im Kreis sind bis dato keine Vögel, die an Vogelgrippe erkrankt waren, aufgefallen. Auch Meldungen hinsichtlich verendeter Vögel sind in den letzten Tagen nicht aufgetreten. Der letzte tote Greifvogel wurde am 13.03.2017 untersucht und wies kein Vogelgrippevirus auf.

Nach einer erneuten Risikobeurteilung ist davon auszugehen, dass sich das Ansteckungsrisiko für Hausgeflügel soweit minimiert hat, dass es gerade unter dem Aspekt des Tierschutzes, nicht vertretbar wäre, die Aufstallung fortzusetzen.

Aufgrund der flächendeckenden Ausbreitung in Deutschland besteht aber noch ein geringes Restrisiko, dass das Virus in Hausgeflügelbestände eingeschleppt werden könnte. Daher müssen die derzeit gültigen Biosicherheitsmaßnahmen auch in kleinen Beständen weiter eingehalten werden.

Das aktuelle Vogelgrippegeschehen hat gezeigt, wie schnell sich dieses Virus verbreiten kann und wie lang Maßnahmen, wie beispielsweise die Stallpflicht, andauern können. Daher appelliert das Veterinäramt an die Geflügelhalter, für ihre Bestände stets im Blick zu haben, dass sie ihre Tiere ggf. für Monate tierschutzgerecht unterbringen müssen. Darüber hinaus bedankt sich das Veterinäramt für das Verständnis und die Kooperationsbereitschaft der Tierhalter.

JPAGE_CURRENT_OF_TOTAL