Freitag, 24. November 2017

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Die nächste Schlaglochpiste verschwindet

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Teil der Langendorfer Straße erhält neue Fahrbahndecke

„Damit wird die nächste Schlaglochpiste auf dem Weg in die Neuwieder City verschwinden“, freut sich der zuständige Dezernent, Bürgermeister Jan Einig. Denn nachdem im Herbst der Ausbau des letzten Abschnitts im Sandkauler Weg begonnen hat, soll 2017 auch ein Teil der Langendorfer Straße saniert werden.

Genau gesagt geht es um die Strecke Richtung Innenstadt zwischen der ehemaligen Aral-Tankstelle und dem Kreisel. Jene etwa 430 Meter weisen nämlich die größten Schäden auf. Sie erhalten daher eine neue Fahrbahndecke und in Teilen, wo es besonders schlimm aussieht, auch eine neue Tragschicht.

Rund 85.000 Euro wird sich die Stadt diese Maßnahme kosten lassen. „Eine dringend notwendige Investition“, unterstreicht Bürgermeister Einig angesichts des Zustands der Straße. Wann die etwa vier Wochen dauernden Arbeiten beginnen, steht noch nicht genau fest. Vorgesehen ist ein Termin im zeitigen Frühjahr nach dem Ende möglicher Frostperioden.

Nach jetzigem Stand wird es keine Umleitung geben und der Verkehr während der Arbeiten weiter über die Straße fließen. Um die dazu notwendige Breite zu garantieren, müssen aber die Parkplätze am Rand vorübergehend verschwinden.

Aufstallungspflicht für Geflügel wird auf den gesamten Landkreis Neuwied ausgeweitet

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Seit heute ist bekannt, dass im Landkreis Mayen-Koblenz und im Kreis Ahrweiler bei zwei tot aufgefundenen Reiherenten das Aviäre Influenza Virus vom Subtyp H5N8 nachgewiesen werden konnte. Es handelt sich demnach um die ersten beiden nachgewiesenen HPAI H5N8-Fälle in Rheinland-Pfalz.

Die Gefährdungslage für geflügelhaltende Betriebe im Landkreis Neuwied hat sich hiermit noch einmal verschärft. Der amtstierärztliche Dienst der Kreisverwaltung Neuwied ordnet somit per Allgemeinverfügung eine Aufstallungspflicht für Geflügel für den gesamten Landkreis an. Bisher waren hiervon nur Betriebe, die am Rhein entlang liegen, und einige Stadtteile der Stadt Neuwied betroffen.

Die verpflichtende Aufstallung von Hühnern, Truthühnern, Perlhühnern, Fasanen, Laufvögeln, Wachteln, Enten und Gänsen im Landkreis Neuwied gilt ab dem auf die öffentliche Bekanntmachung in der Rhein-Zeitung folgenden Tag.

Die Aufstallung von Geflügel und weitere Biosicherheitsmaßnahmen minimieren das Risiko eines direkten und indirekten Kontakts mit infizierten Wildvögeln. Berücksichtigt werden müssen vor allem auch indirekte Eintragungswege, beispielsweise über durch Wildvögel verunreinigtes Futter, Wasser oder verunreinigte Einstreu und Gegenstände (Schuhwerk, Schubkarren, Fahrzeuge usw.). Sie sind zu unterbinden und geeignete Desinfektionsmaßnahmen vorzusehen.

Geflügelhalter mit geringen Tierzahlen (bis einschließlich 1000 Tiere) haben seit dem Inkrafttreten der Verordnung über besondere Schutzmaßregeln in kleinen Geflügelhaltungen am 18.November 2016, welche die bisher geltende Verordnung zum Schutz gegen die Geflügelpest erweitert, ebenfalls erhöhte Biosicherheitsmaßnahmen einzuhalten, diese umfassen beispielsweise die Sicherung der Ein- und Ausgänge der Ställe gegen unbefugten Zutritt, das Betreten der Ställe nur mit Schutzkleidung und die Vorhaltung einer betriebseigenen Einrichtung zum Waschen der Hände sowie eine Einrichtung zur Desinfektion der Schuhe. Bislang gibt es weder in Deutschland noch weltweit Hinweise auf Erkrankungen von Menschen mit dem Aviären Influenza A Subtyp H5N8 (Stand 10.11.2016).

1.000 Euro für Kinder- und Jugendhilfe in Neuwied überreicht

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(Koblenz, 22.12.2016) 1.000 Euro übergab Privatkundenbetreuer Florian Kollmann an die Geschäftsführer Nicola Wittner und Jens Thiele vom Jugend- und Familienhilfe (JuFa) e.V. Der Verein leistet ambulante Jugendhilfe in Neuwied und den Landkreisen Mayen-Koblenz und Rhein-Lahn.

Der JuFa e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, Menschen in schwierigen Lebenssituationen, insbesondere Kindern und Jugendlichen, Unterstützung anzubieten, sie zu motivieren, nach eigenen Lösungen zu suchen und sie bei der Umsetzung zu begleiten.

Mit der Spende der Volksbank Koblenz Mittelrhein soll im Frühjahr ein besonderes erlebnisreiches Event für Kinder und Jugendliche realisiert werden. Das Angebot richtet sich vor allem an Kinder, deren Eltern nicht in der Lage sind, besondere sportliche, freizeit- und erlebnispädagogische Angebote für ihre Kinder zu finanzieren.

Florian Kollmann freut sich, dass die Volksbank Koblenz Mittelrhein mit ihrer Spende vor Ort helfen kann und ist schon gespannt, was sich Nicola Wittner, Jens Thiele und ihr Team Spannendes ausdenken werden.

Regionale Wirtschaft im Gespräch mit der Politik

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Erwin Rüddel MdB informierte sich beim Unternehmen Metsä Tissue

Raubach. Im Rahmen des Titels „Regionale Wirtschaft sucht das Gespräch“, fand eine Zusammenkunft mit dem heimischen CDU-Bundestagsabgeordneten Erwin Rüddel, in Begleitung des für Bauen und Umwelt zuständigen Dezernenten bei der Kreisverwaltung Neuwied, dem 1. Kreisbeigeordneten Achim Hallerbach, im Unternehmen Metsä Tissue in Raubach-Hanroth statt. Zugegen war auch der CDU-Fraktionssprecher im Verbandsgemeinderat und Ortsbürgermeister von Puderbach, Manfred Pees.

Geschäftsführer Christoph Zeiler erwartete mit seinem Stellvertreter Arno Simon die Politiker unter anderen mit der Information, dass Wachstum am Standort auch mit einem erfolgreichen Personalmanagement und Personalgewinnung einhergehe. Dies werde im ländlichen Raum zunehmend schwieriger.

In einem gemeinsamen Kraftpaket von Politik und Wirtschaft müsse die Region für Fachkräfte attraktiv gemacht werden, ist sich Geschäftsführer Christoph Zeiler auch seiner Verantwortung bewusst: „Aber ohne eine konsequente politische Unterstützung geht das nicht!“

Bei der Präsentation des zu einem finnischen Forstkonzern gehörenden Unternehmens wurde besonders darauf Wert gelegt, dass die Bereiche Klima und Umwelt eng mit der Unternehmens-DNA zusammenhängen. „Nachhaltigkeitsziele und -leistungen finden unser besonderes Augenmerk“, hieß es.

„Unsere rund 300 Mitarbeiter sind unser höchstes Gut. Deshalb haben wir die Gesundheit unserer Mitarbeiter besonders im Blick und bieten dazu auch einiges an Präventionsmaßnahmen an“, betonte Arno Simon. „Damit kämpfen wir auch gegen krankheitsbedingte Ausfälle an, die im internationalen Wettbewerb, standortentscheidend sein können“, ergänzte Zeiler.

Themen wie Klima, CO2-Emmissionen im Transport-Sektor, Preisreglementierungen im Bereich der Bioenergie wurden ebenfalls erörtert. „Bioenergie muss verantwortlich betrieben werden“, lautete die einhellige Meinung.

Metsä Tissue gehört nicht nur zu den größten Tissue-Herstellern in Europa, sondern ist weltweit der größte Hersteller von Backpapier. Seit dem Jahr 2000 befindet sich das Produktentwicklungszentrum auch am Standort Raubach. In Raubach werden über 100.000 Jahrestonnen produziert.

Mit 1. Kreisbeigeordneten Achim Hallerbach sowie Ortsbürgermeister und VG-Mitglied  Manfred Pees wurden Chancen und Möglichkeiten einer Standort-Erweiterung sowie einer Ausweitung des Gewerbegebietes erörtert. „Das Unternehmen Metsä Tissue ist am Standort Raubach-Hanroth als wichtiger Arbeitgeber und Wirtschaftsfaktor unverzichtbar für die Region“, bekräftigte Erwin Rüddel.

 

Integration fördern und fordern

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Wer in einem fremden Land leben möchte, der sollte nicht nur die Sprache lernen, sondern auch Traditionen und Brauchtümer seiner neuen Heimat kennen. „Ich bin der Meinung als Stadt wie Neuwied sollte man diese Integration einfordern, muss zugleich auch aber auch entsprechende Möglichkeiten schaffen.“ betont Beigeordneter Michael Mang. Eine Anlaufstelle in der Deichstadt ist die Volkshochschule. Hier wird von ersten Sprachkursen bis hin zur Vorbereitung der B1-Prüfung, die auch Sozialkunde Unterricht beinhaltet, bis zu Schulabschlüssen alles angeboten.

Bei einem kleinen Fest feierten jetzt die Absolventen, die bis zu elf Monate die Schulbank drückten, gemeinsam mit ihren Dozenten. „Damit haben sie einen wichtigen Lebensabschnitt in der vhs Neuwied verbracht. Und diesen Weg sind sie nicht alleine gegangen, deshalb ein Dankeschön an die Lehrkräfte, die den einzelnen Mensch nicht aus den Augen verloren haben.“ Mit diesen Worten gratulierte Michael Mang den Prüflingen. Nicht ohne auch darauf hinzuweisen, dass der Weg der Integration jetzt noch nicht zu Ende ist und sich die Migranten auch weiterhin mit den deutschen Brauchtümern und Sitten beschäftigen müssen.

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