Freitag, 26. Mai 2017

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Astrid Thol geehrt

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Astrid Thol ist seit 25 Jahren im öffentlichen Dienst beschäftigt.

Die Diplom-Ingenieurin, die auch zwei Jahre lang Chemie studierte, trat ihren Dienst als Stadtplanerin beim Stadtbauamt der Stadt Neuwied im Herbst 1992 an. Zuvor war die Mutter von zwei Kindern bei der Verbandsgemeinde Wissen in der Bauleitplanung tätig. Im September 2009 wurde die 53-Jährige zur stellvertretenden Gleichstellungsbeauftragten der Stadtverwaltung Neuwied berufen, im Dezember 2015 übernahm sie den Posten hauptverantwortlich. Neben der Stadtplanung ist die  Gleichstellung Thols Metier. Sie ist seit vielen Jahren auch ehrenamtliche Gleichstellungsbeauftragte der Verbandsgemeinden Linz und Unkel. Astrid Thol nahm die Glückwünsche der Vorgesetzten aus dem Bauamt, des Personalrats und der Mitarbeitervertretung entgegen. Im Bild (von links): Reiner Geisen (Leiter Planungsabteilung), Ralf Pastoors (Verwaltungsdirektor), Jörg Steuler (Leiter Bauamt), Astrid Thol, Jörg Hergott (Personalratsvorsitzender) und  Bürgermeister Jan Einig.

 

Parkpflegewerk: Nächster Schritt gemacht

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Zahlreiche Bäume im Schlosspark neu gepflanzt

Die vielen Spaziergänger und Jogger, die angesichts des schönen Wetters den Schlosspark aufsuchen, haben es mit Freude bemerkt: Neuwieds „grüne Lunge“ hat sich herausgeputzt.

Der Schlosspark hat eine Schönheitsoperation erhalten: Fachleute haben in den vergangenen Tagen rund 30 neue Gehölze in Neuwieds „grüner Lunge“ gepflanzt. Dabei haben sie auf die historische Pflanzliste zurückgegriffen, die Bestandteil des Parkpflegewerks ist. Somit ist ein weiterer Schritt zu dessen Komplettierung  gemacht. „Wir haben unter anderem Esskastanie, Trompetenbaum, Blumenesche, Lederhülsenbaum, Weymouth-Kiefer, Maiglöckchenbaum, Schwarznuss, Tulpenmagnolie und Tulpenbaum gesetzt“, berichtet Jan Kronenberger, Teamleiter der Abteilung Grünunterhaltung bei den Servicebetrieben Neuwied. Er weist auch gleich noch auf eine Besonderheit hin: „An einem Teil der Pflanzen testen wir sogenannte Gießsäcke, die wir mit insgesamt 100 Liter Wasser befüllen. Die Flüssigkeit wird dann über Stunden gezielt an den Baum abgegeben.“

Doch bis es zur Pflanzung kommen konnte, waren einige Vorleistungen zu erfüllen.

Zunächst galt es, die Sichtachsen Richtung Rhein wieder freizustellen, damit Parkbesucher wieder den ungehinderten Blick auf den Strom genießen können.  Die Arbeiter mussten dafür reichlich Astwerk ab- oder zurückschneiden. Das wurde in den vergangenen Tagen gehackt, sodass der Park wieder einen aufgeräumten Eindruck macht. Apropos aufgeräumt: Auch die ehemals verwilderte Fläche vor der historischen Bahnmauer und des Erddeiches präsentiert sich in komplett umgestalteter Form. Und das hat gleich mehrere Gründe: Auf dem benannten Areal waren Fällarbeiten notwendig geworden. Doch es musste zunächst komplett gerodet werden, um eventuellen Blindgängern aus dem Zweiten Weltkrieg auf die Spur kommen zu können. Glücklicherweise brauchten die Experten des Kampfmittelräumdiensts nicht anrücken. Abschließend haben die Arbeiter die Fläche dann eingeebnet und neu bepflanzt.

Doch damit sind die Arbeiten noch nicht beendet. Die Verwaltung plant, nach Ostern unzählige Absackungen im Wiesenbereich mit Mutterboden aufzufüllen. Anschließend wird auch dort neu eingesät. So wird der Schlosspark rundum fein gemacht.

Psychische Erkrankungen im gesellschaftlichen Wandel

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50.Veranstaltung in der Reihe „IRRwege verstehen“ am 10. Mai um 18:00 Uhr  in der Volkshochschule Neuwied

Was genau ist eigentlich die Psyche oder Seele?

Man kann sie nicht sehen, aber dennoch ist sie da. Das merkt man vor allem dann, wenn das seelische Wohlbefinden aus dem Gleichgewicht kommt. Der Duden gibt darauf eine eindeutige Antwort: Unter Psyche versteht man die „Gesamtheit des menschlichen Fühlens und Empfindens“. Kommt dieses aus der Balance, spricht man von einer psychischen Störung.

Psychiatriereform in Rheinland-Pfalz

Ende 1995 trat das Landesgesetz für psychisch kranke Personen in Kraft. Die Planung und Organisation der psychiatrischen Versorgung wurde zur Aufgabe des Landkreises Neuwied. Hilfen sollten bedarfsorientiert und gut erreichbar organisiert werden. Ein weiteres Ziel war die Beteiligung der sogenannten Betroffenen, also der psychisch kranken Menschen und ihrer Angehörigen und Freunde.

Neuwieder Veranstaltungsreihe „IRRwege verstehen“

Um über psychische Erkrankungen und ihre Behandlungsmöglichkeiten zu informieren und um ein gemeinsames Gespräch zwischen Betroffenen als Experten in eigener Sache, Angehörigen und professionellen Helfern zu ermöglichen, wurde die Veranstaltungsreihe „IRRwege verstehen“1998 ins Leben gerufen. Ziel war und ist es, die Sichtweise des jeweils Anderen zu verstehen, im gemeinsamen Gespräch Vorurteile abzubauen und dadurch die gemeindenahe Versorgung psychisch Kranker zu verbessen.

Veranstalter der Reihe sind die Volkshochschule Neuwied, die Psychiatriekoordinationsstelle des Landkreises Neuwied sowie das Selbsthilfenetzwerk gemeindenahe Psychiatrie. Im Jahre 2012 wurde die Volkshochschule Neuwied mit der Reihe „IRRwege verstehen“ mit dem Weiterbildungspreis des Landes Rheinland-Pfalz ausgezeichnet.

Die Jubiläumsveranstaltung beschäftigt sich mit zwei Fragestellungen: Zum einen die Frage, ob die Zahl psychisch kranker Menschen in den vergangenen Jahrzehnten zugenommen hat. Dieser Eindruck drängt sich auf, denkt man beispielsweise an Krankheitsbilder wie Depressionen, Demenzen oder ADHS. Es könnte jedoch auch sein, dass die Bereitschaft, sich mit einer psychischen Erkrankung auseinanderzusetzen und Hilfen anzunehmen gestiegen ist. Dies führt dazu, dass mehr Menschen Hilfen in Anspruch nehmen, bedeutet aber nicht, dass die Zahl insgesamt gestiegen ist.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht zum anderen die Frage, ob Vorurteile gegenüber psychischen Erkrankungen und psychisch kranken Menschen abgebaut werden könnten. Also ob psychische Erkrankungen heute weniger tabuisiert und stigmatisiert sind. Dabei stellt sich auch die Frage, ob dies für alle psychischen Erkrankungen gilt oder möglicherweise nur für einzelne Krankheitsbilde.

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Sandkauler Weg: Umleitung ausgeweitet

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Arbeiten am zweiten Bauabschnitt beginnen bald

Die Bauarbeiten an einer wichtigen Zufahrtsstraße zur Innenstadt, dem Sandkauler Weg, schreiten voran. Für die Autofahrer bedeutet das: Sie müssen sich auf größere Umleitungen einstellen.

Auf der Großbaustelle Sandkauler Weg geht es voran. Das Baufeld verlagert sich vom ersten, zwischen Lessingweg und Germaniastraße gelegenen, Bauabschnitt  hin zum zweiten Teilbereich. Dieser liegt  zwischen Germaniastraße und der Zufahrt zur Firma Coveris (ehemals Reuther-Verpackung) und umfasst auch die Kreuzung Sandkauler Weg/Germaniastraße. Da die Germaniastraße nun nicht mehr durchgängig befahrbar ist, muss der Verkehr ab Mittwoch, 26. April,  weiträumiger umgeleitet werden. Für Autofahrer heißt das: Die bereits bestehende Umleitung über die Rheinstraße wird bis zur Wilhelm- beziehungsweise Friedrichstraße verlängert. Diese beiden Straßen sind die Verbindungen hin zum Kreisverkehr am REWE-Markt. Vom Kreisel aus ist die Zufahrt in den Sandkauler Weg für den Durchgangsverkehr gesperrt, lediglich Anlieger können die Straße bis zur Einfahrt der Firma Coveris nutzen. Ebenso frei zugänglich via Kreisel sind die Auffahrt auf die Rheinbrücke in Richtung Weißenthurm sowie die Zufahrt in die Engerser Landstraße. Für den Anliegerverkehr sind Germaniastraße sowie Sandkauler Weg stadteinwärts bis kurz vor die Stelle, an der sich beide Straßen kreuzen, befahrbar.

Die Straßen- und Tiefbauarbeiten am zweiten Bauabschnitt erstrecken sich über eine Länge von rund 150 Meter.  Sie sollen nach Angaben des Bauamts bis August abgeschlossen sein.  Stadtwerke und Servicebetriebe Neuwied erneuern in dieser Zeit die Ver- und Entsorgungsleitungen. Das Stadtbauamt saniert von Grund auf  die Asphaltfahrbahn sowie den stadteinwärts gesehen rechten Gehweg, an dem sich   öffentlichen Stellplätze befinden. Der gegenüberliegende Gehweg erfährt eine Verbreiterung. Dort entsteht ein kombinierter Fuß- und Radweg im sogenannten Zweirichtungsverkehr. Zum Abschluss steht dann noch der dritte Bauabschnitt bis zum Kreisverkehr am REWE-Markt einschließlich der Brückenstraße auf der Agenda. Dessen Fertigstellung wird bis zum Ende des Jahres angestrebt. Die ausführenden Firmen bemühen sich weiterhin um einen zügigen Bauablauf.

Die Ausführungs- und Umleitungsbeschilderungspläne sind unter „www.neuwied.de/sandkaulerweg.html“ einsehbar.

Haushalt der Stadt Neuwied unter Dach und Fach

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Genehmigung erteilt – Auflage: Halbe Million einsparen

Der Haushaltsplan 2017 der Stadt Neuwied ist mit gewissen Einschränkungen unter Dach und Fach. So muss die Stadt dieses Jahr 500.000 Euro einsparen. Dies geht aus der Stellungnahme der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) zur Genehmigung des städtischen Haushaltsplanes hervor. Im Vorjahr verlangte die Behörde noch Einsparungen in etwa der doppelten Höhe.

So spricht Oberbürgermeister Nikolaus Roth auch von einer „überschaubaren Forderung“. Trotz eines Fehlbetrages in Höhe von 8,7 Millionen Euro sieht er die Konsolidierungsbemühungen der Stadt mit dem Bescheid der ADD anerkannt. Er ist zuversichtlich, dass bis Ende des Jahres sogar mehr als die verlangte halbe Million Euro eingespart werden kann.

Dass die Aufsichtsbehörde zudem die Kredite für Investitionen vorerst auf zwei Millionen beschränkt hat, hängt nach den Worten des OB damit zusammen, dass zur Vermeidung weiterer investiver Reste Kredite erst bei tatsächlich absehbarer Realisierung der geplanten Maßnahmen in Anspruch genommen werden dürfen.

Vor dem Hintergrund, dass die Behörde Zurückhaltung bei den freiwilligen Ausgaben angemahnt hat, unterstreicht Neuwieds Oberbürgermeister nochmals die Bedeutung von ausreichendem Spielraum bei freiwilligen Leistungen. Denn dies sei Voraussetzung, Charakter und Profil der Kommunen zu schärfen und damit unentbehrlich für Stadtentwicklung schlechthin.

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