Donnerstag, 27. Juli 2017

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„Zuhören, anpacken, mehr bewegen!“

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Staatssekretär Peter Bleser zu Herausforderungen im ländlichen Raum

Kreisgebiet. „Für die Herausforderungen im ländlichen Raum gelten: zuhören, anpacken, mehr bewegen! Das ist auch so für Anliegen der Land- und Forstwirtschaft. Schließlich sind sie es, die erfolgreich für gesunde Ernährung, für nachsichtigen Tier- und Landschaftsschutz stehen“, äußerte der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Ernährung, CDU-MdB Peter Bleser.

Der war im Vorfeld der am 24. September 2017 anstehenden Wahlen auf Einladung des heimischen CDU-Bundestagsabgeordneten Erwin Rüddel und des CDU-Landratskandidaten Achim Hallerbach zu einem politischen Abend von der Mosel in die „Bunte Stadt“ nach Linz am Rhein gekommen, wo er themenbezogen, im Beisein von CDU-Landtagsabgeordneter Ellen Demuth, CDU-Bezirks-Ehrenvorsitzenden und Staatsminister a.D. Heinz Schwarz sowie CDU-Bürgermeisterkandidat Christian Robenek (VG Rengsdorf-Waldbreitbach) vor zahlreichen Interessierten, insbesondere Kleinwaldbesitzern, referierte und anschließend diskutierte.

Erwin Rüddel unterstrich in seiner Begrüßung, wie sehr gerade Land- und Forstwirtschaft die ländlichen Räume prägen: „Alle Beteiligten, die Landwirtschaft, die Forstwirtschaft und die hier besonders zahlreich vertretenen Kleinwaldbesitzer betreiben nachhaltig Landschaftspflege und Umweltschutz. Deshalb sie in uns zuverlässige Partner.“

Das griff Bleser auf und konkretisierte: „Wir haben immer Linie gehalten, solide gewirtschaftet. Dabei sind uns die ländlichen Räume ganz besonders wichtig.“ Hier werde ein Großteil des Wohlstands erarbeitet. Auf dem Land finde man Heimat, Hightech und Wirtschaftskraft.

„Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Ernährungswirtschaft tragen in Deutschland erheblich zur Wertschöpfung, aber auch zur Lebensqualität, Kultur- und Landschaftspflege bei. Gerade in ländlichen Regionen stellen sie wertvolle und moderne Arbeits-, Ausbildungs- und Lernplätze zur Verfügung. Wir wertschätzen insbesondere auch die moderne bäuerliche Landwirtschaft und die Vielfalt der Familienbetriebe“, so der Parlamentarische Staatssekretär, der von Haus aus selbst Landwirtschaftsmeister ist.

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CDU Neuwied ist sich „Einig“

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Stadtratsfraktion und Stadtverbandsvorstand nominieren Jan Einig einstimmig zum Oberbürgermeisterkandidaten

Neuwied. „Die Gremien der Neuwieder Christdemokraten gehen geschlossen mit Bürgermeister Jan Einig in die Mitgliederversammlung zur Aufstellung des CDU-Oberbürgermeisterkandidaten“, verkündet CDU-Stadtverbandsvorsitzender Dr. Stefan Vomweg und ergänzt: „Bürgermeister Jan Einig macht seit rund eineinhalb Jahren eine ausgezeichnete Arbeit in seinen verantwortungsvollen Dezernaten und überzeugt mit seiner kompetenten Art.“ Neben dem Vorstand des CDU-Stadtverbandes haben auch die Mitglieder der CDU-Stadtratsfraktion nicht gezögert und Jan Einig ihr Vertrauen ausgesprochen. Fraktionsvorsitzender Martin Hahn betont: „ Jan Einig geht auf die Menschen zu und pflegt eine offene Form der Diskussion. Er kennt die Verwaltung nicht nur als Bürgermeister der Stadt Neuwied, sondern war zuvor auch fünf Jahre Abteilungsleiter im Bauamt.“

Jan Einig ist 41 Jahre alt, verheiratet und Vater von drei Söhnen. Nach dem Abitur in Andernach und anschließendem Zivildienst absolvierte Einig eine Ausbildung zum Energieelektroniker bei RWE. Sein anschließendes Studium des Bauingenieurwesens an der FH Koblenz schloss er 2004 mit dem Diplom ab. Erfahrung sammelte Jan Einig schließlich in Ingenieurbüros und Baufirmen, bevor er 2008 zur Verwaltung in Mendig und schließlich 2008 als Leiter der Tiefbauabteilung nach Neuwied wechselte. 2015 wählte der Stadtrat von Neuwied Jan Einig mit breiter Mehrheit zum Bürgermeister.

„Als versiertes Organisationstalent haben wir Jan Einig bei der Durchführung sowie Planung des Rheinland-Pfalz-Tages 2014 erlebt und im Baudezernat konnte er u.a. bei der Zukunftsinitiative zielgerichtet Akzente setzen“, so Martin Hahn, der auch die neue Form der Bürgerbeteiligung lobt. „Jan Einig ist vermittelnd und nicht polarisierend, was ein großer Trumpf für das politische Miteinander darstellt“, beschreibt Fraktionsgeschäftsführer Pascal Badziong den Arbeitsstil Einigs. „Unser Kandidat kommt aus der Mitte der Gesellschaft und kann auf einen starken familiären Rückhalt bauen“, so Stefan Vomweg.

„Ich habe großen Respekt vor den anstehenden Herausforderungen, die ich weiterhin beherzt anpacken werde“, erklärt Jan Einig selbst und unterstreicht: „Ohne die Zustimmung und Unterstützung meiner Frau und der Familie hätte ich den Schritt nicht gemacht.“ Einig sieht ein großes Potential in der „großartigen Mitarbeiterschaft“ der Stadtverwaltung, denn „die Arbeit im Team hat sich gerade in den zurückliegenden schwierigen Wochen für unsere Stadt wieder bewährt.“

Die Mitglieder des CDU Stadtverbandes Neuwied werden am 1. August zur Nominierungsveranstaltung zusammenkommen.

Schwarzmilane sammeln sich im Schutzgebiet

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Führung: Engerser Feld besitzt beeindruckende Flora und Fauna

Die Neuwieder haben das Glück, dass mit dem Engerser Feld direkt vor ihrer Haustür ein Naturschutzgebiet liegt, das nicht nur Fachleute fasziniert. Viele seiner biologischen Besonderheiten offenbart es den Meisten allerdings erst beim zweiten Hinschauen. Für diese Besonderheiten möchte die Tourist-Information mit der Führung „Flora und Fauna im Engerser Feld“ Interessierte sensibilisieren. Die Tour am Sonntag, 30. Juli, beginnt um 18.30 Uhr. Treffpunkt ist der Kundenparkplatz der SWN an der Hafenstraße. „Bewaffnen“ sollten sich die Teilnehmer unbedingt mit einem Fernglas, denn bei der etwa zweistündigen Wanderung gibt es einiges zu entdecken. Ein fachkundiger Führer weist vor allem auf die vielen Schwarzmilane hin, die sich in den Abendstunden regelmäßig im Engerser Feld sammeln.  Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Führung kostet 4 Euro pro Person, 6- bis 14-Jährige zahlen 2 Euro. Weitere Informationen erteilt die Tourist-Information, Tel. 02631/802 5555. Einen Überblick über alle angebotenen Führungen gibt es im Internet unter http://www.neuwied.de/stadtfuehrungen.html

Geheimnisse der Deichanlage kennenlernen

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Erkundungstour entlang des Schutzwalls am 30. Juli

Seit fast neun Jahrzehnten schützt der unter Bürgermeister Robert Krups initiierte und vollendete Deich die Neuwieder vor den teils verheerenden Hochwassern des Rheins. Doch wie funktionieren die Deichanlagen eigentlich? Eine Führung verschafft Interessierten Klarheit.

Bei einem Rundgang am Sonntag, 30. Juli, ab 15 Uhr erfahren die Teilnehmer viel Interessantes über die Geschichte der Hochwasser in Neuwied, die Notwendigkeit des Deichbaus, die Funktionsweise der Deichtore und der Pumpwerke sowie über  den Alarmierungsplan bei Hochwasser. An einen Besuch des Deich-Informationszentrums in Schlossnähe, das gleichzeitig auch als Treffpunkt für die Führung dient, schließt sich noch ein Spaziergang über die komplette Deichmauer und über ein Stück des Erddeichs an. Die Kosten für die rund 90-minütige Informationstour betragen 4 Euro pro Person, 2 Euro für Kinder von 6 bis 14 Jahre. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen – auch zu individuell buchbaren Führungen – gibt es bei der Tourist-Information Neuwied, Telefon 02631/802 5555.

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