Donnerstag, 23. November 2017

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„Genusswerkstatt“ in der sozialen Stadt

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Im Stadtteilbüro der Sozialen Stadt Neuwied startete jetzt eine neue Veranstaltungsreihe mit dem Titel „Genusswerkstatt“.  Thema des ersten Abends war: Herbstküche im Glas oder den Sommer konservieren... Dabei ging es um die Zubereitung von saisonalen und regionalen Lebensmittel sowie um viele Anregungen zum Ausprobieren und nachmachen für die Teilnehmer.

Dazu hatte sich AOK Ernährungsexpertin und Diplom Oecotrophologin Rita Inzenhofer auf die Zubereitung von Pestos , Chutneys und Aufstrichen konzentriert. Sie erklärte die Unterschiede der einzelnen Zubereitungsarten, zeigte die Vielfalt der spätsommerlichen Ernte auf und regte zu ausgefallen Kombinationen bei der Zubereitung von Pestos und Chutneys an. Im Anschluss durften die Teilnehmer aktiv werden. Mit viel Spaß und Engagement gingen die Gruppen ans Werk. Dann ging es ans „Genießen“ denn die Ergebnisse der Arbeit wurden gemeinsam ausgiebig probiert und beurteilt. Zusätzlich konnten sich die Teilnehmer noch viele Rezepte so wie die Gläschen mit den selbst zubereiteten Pestos, Chutneys und Aufstrichen mit nach Hause nehmen, damit der Geschmack des Sommers tatsächlich noch eine Weile konserviert wird.

Die Reihe“ Genusswerkstatt“ die in Kooperation mit der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland, dem Quartiermanagement der südöstlichen Vorstadt und der Gesundheitsförderung des Kreises Neuwied stattfindet, wird im kommenden Jahr mit aktuellen und zur jeweiligen Saison passenden Themen fortgesetzt.

Eine besondere Herausforderung: Stress- und traumasensible Beratung

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Kreis Neuwied – Der Runde Tisch im Rahmen von RIGG (Rheinland-Pfälzisches Interventionsprojekte gegen Gewalt in engen sozialen Beziehungen) widmete sich im Roentgen-Museum dem Thema der stress- und traumasensiblen Beratung.

Die Beratung von traumatisierten Menschen stand im Mittelpunkt der diesjährigen Fachtagung des Runden Tisches Rhein-Westerwald im Rahmen des Rheinland-pfälzischen Interventionsprojektes gegen Gewalt in engen sozialen Beziehungen im Neuwieder Roentgen-Museum.

Ulrike Held vom Zentrum für Psychotraumatologie und Traumatherapie Niedersachsen veranschaulichte mit vielen Beispielen aus ihrer langjährigen Praxis wie traumatisierte Menschen in Beratungssituationen oft vermeintlich irrational, der Situation selbst unangemessen reagieren. So könnten Gerüche, Gegenstände oder beispielsweise Handlungen völlig ungeahnt Ängste, Ohnmachtsgefühle oder Erinnerungen triggern und damit für die Beratende Person unverständliche Verhaltensweisen auslösen.

Die Herausforderung für die Beraterinnen und Berater läge in einem solchen Fall darin, den betroffenen Menschen wieder in die Gegenwart zurück zu holen. Mit konkreten Übungen zeigte Ulrike Held, wie es möglich ist durch Atemtechniken und/oder Körperübungen diesen Prozess zu erwirken. Dabei sei ein sogenannter sicherer Ort, also ein gewaltfreier Raum in Wort und Tat absolut notwendig, um ein „Naturschutzgebiet für die Seele“ zu schaffen und somit eine Stabilisierung der Betroffenen zu erreichen.

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Tipps für die Biotonne bei Minusgraden

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Wöchentliche Leerung endet am 24. November

Kreis Neuwied. Mit den ersten frostigen Nächten tritt in ungeschützten Lagen ein bekanntes Problem auf. Die Biotonne ist nur halb geleert - das Müllfahrzeug aber bereits außer Sicht. Am Bürgertelefon der Abfallberatung gehen dann Beschwerden über die vermeintlich schlechte Arbeit des Abfuhrunternehmens ein. Der eigentliche Grund ist jedoch: Feuchte Abfälle, wie Laub oder Speisereste sind an der Innenwand oder am Tonnenboden festgefroren und rutschen deshalb beim Leerungsvorgang nicht heraus.

Entgegen der landläufigen Meinung lässt sich das Problem nicht dadurch lösen, dass die Tonne beim Kippvorgang noch stärker angeschlagen wird. Die durch den Frost bereits spröden Tonnen würden dabei schnell zu Bruch gehen und müssten alljährlich unter hohen Kosten ersetzt werden.

Abhilfe kann hingegen jeder leicht selbst schaffen. Die Abfallberatung der Kreisverwaltung Neuwied empfiehlt: Den Tonnenboden mit einer dicken Lage zerknülltem Zeitungspapier oder mit Eierkartons auslegen. Dadurch wird die Feuchtigkeit aufgesaugt und der Müll hat keinen direkten Bodenkontakt. Keinesfalls nasses Laub als erste Schicht in die Tonne geben. Feuchte Bioabfälle und Essensreste mehrlagig in Zeitungspapier einwickeln. Kaffeefilter und Teebeutel bereits in der Küche gut abtropfen lassen. Die Tonne möglichst an einem geschützten, frostfreien Ort aufstellen und erst am Leerungstag um 6.00 Uhr an die Straße stellen. Wenn das nicht möglich ist, die festgefrorenen Abfälle kurz vor der Entleerung vorsichtig mit einem Spaten von der Tonnenwand ablösen. Wie im Abfuhrkalender veröffentlicht, beginnt in Kürze der Winterabfuhrrhythmus für die Biotonne. Von Montag, 27. November 2017 bis einschließlich Samstag, 17. Februar 2018 werden die Biotonnen nur noch alle 3 Wochen geleert, immer gemeinsam mit der Restabfalltonne. Anschließend geht es wieder im wöchentlichen Rhythmus weiter. Weitere Infos unter Tel. 02631/803-308 Kreisverwaltung Neuwied.

Dr. Jan Bollinger (AfD) lädt Neuwieder Kinder am 17.11. zum Vorlesetag ein

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Am 17. November 2017 ist es wieder soweit: Bereits zum 14. Mal findet in ganz Deutschland der Bundesweite Vorlesetag statt. Politiker und Prominente betätigen sich dabei selbst als Vorleser und lesen den Kindern spannende Geschichten vor. Denn Kinder, denen viel vorgelesen wurde, greifen auch selbst öfter zum Buch. Lesen macht dann nicht nur Spaß, es hat auch viele positive Effekte. Bücher fördern Kreativität und Allgemeinbildung, stärken Aufmerksamkeit und Konzentration und helfen beim Schreiben lernen.

So lädt auch der Neuwieder Landtagsabgeordnete der AfD, Dr. Jan Bollinger, alle Kinder zum Vorlesenachmittag in das Bürgerbüro der AfD in Feldkirchen ein. „Ich freue mich schon sehr drauf, Euch Kinder bei uns zu begrüßen. Als Kind habe ich sehr viel und gerne gelesen. Ein gutes Buch ist durch nichts zu ersetzen!“ so Dr. Jan Bollinger.

Die Kinder und ihre Eltern erwartet ein spannender Nachmittag mit Kaffee und Kuchen. Der Vorlesenachmittag beginnt am Freitag, den 17.11. um 15 Uhr und endet um 17 Uhr. Ort: Bürgerbüro der AfD Neuwied, Feldkircher Str. 40a, 56567 Neuwied.

Erfolgreiches Kreistreffen der AfD

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Neuwied. Beim monatlichen offenen Kreistreffen der Bürgerpartei „Alternative für Deutschland“ (AfD) hat Frau Dr. Sylvia Groß ihren Vortrag "Ärztliche Versorgung auf dem Land" gehalten.

Bei der gut besuchten Veranstaltung sprach Dr. Groß auch über einen Gesetzentwurf der AfD-Fraktion zur Änderung des Rettungsdienstgesetzes (RettDG). Der Gesetzentwurf sah eine ausdrückliche Frist von 15 Minuten für das Eintreffen des Notarztes am Einsatzort vor, wurde aber mit den Stimmen der Fraktionen von CDU, SPD, FDP und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN abgelehnt.

Dazu Dr. Groß: „Die derzeitigen Vorgaben des RettDG zur Hilfeleistungsfrist sind aus unserer Sicht nicht ausreichend. Eine durch einen Notarzt frühzeitig eingeleitete therapeutische Maßnahme kann eventuelle Folgeschäden minimieren und die Sterblichkeit von Notfallpatienten erheblich reduzieren. Nicht ohne Grund gibt es in Sachsen-Anhalt und Baden-Württemberg vergleichbare Vorgaben für das Eintreffen des Notarztes am Einsatzort. Im Interesse der Menschen in unserem Land hätten wir uns auch eine entsprechende Regelung für Rheinland-Pfalz gewünscht.“

Im Anschluss an den Vortrag nutzten viele Besucher die Gelegenheit, um Fragen an die Gastrednerin zu stellen. Der Kreisverband der AfD veranstaltet jeden Monat ein offenes Kreistreffen, bei dem sich Bürger aus erster Hand über die Partei informieren können.

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