Freitag, 26. Mai 2017

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Freiheitsrechte sind der Grundpfeiler des Zusammenlebens

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CDU Kreisverband Neuwied diskutierte mit der pakistanischen Journalistin Meera Jamal über Presse- und Meinungsfreiheit

Neuwied. Der CDU-Kreisverband Neuwied und die CDU-Frauenunion hatten die pakistanische Journalistin Meera Jamal zu einer Diskussionsveranstaltung über das Thema „Presse- und Meinungsfreiheit ein Grundrecht – auch in islamischen Gesellschaften?“ ins Neuwieder Heimathaus eingeladen. Die Veranstaltung wurde vom CDU-Kreisvorstandsvize Viktor Schicker und der Kreisvorsitzenden der Frauenunion Monika Krautscheid-Bosse eröffnet. „Wir sind nicht Burka“, mit diesen Worten führte der Erste Kreisbeigeordnete und CDU-Landratskandidat Achim Hallerbach in den inhaltlichen Teil der Veranstaltung ein. Hallerbach betonte die Bedeutung der in unserem Grundgesetz verankerten Grundrechte für das friedliche Zusammenleben in unserer Gesellschaft und wies darauf hin, dass gerade Neuwied auf eine große Tradition gelebter Freiheitsrechte zurückblicken kann. Meera Jamal berichtete im Anschluss in bewegenden Worten über ihre Kindheit und ihr Erwachsenwerden in Pakistan. Sie bekannte freimütig: „Ich bin Atheistin und damit hat man in Pakistan ein Problem.“ Wie ihr Vater wurde auch Meera Jamal Journalistin und sie begann ihre Karriere bei einer der ältesten englischsprachigen Zeitungen Pakistans. Nach einem kritischen Artikel über Koran-Schulen erhielt sie Morddrohungen und musste ihre Heimat verlassen. In Deutschland setzt sich Jamal besonders für die Rechte muslimischer Frauen ein und sieht sich plötzlich auch in ihrer neuen Heimat Drohungen durch Muslime ausgesetzt. „Viele muslimische Frauen in Deutschland kennen ihre Freiheitsrechte nicht. Um diese Situation zu verändern, bedarf es Bildung, Bildung, Bildung.“ Mit ihrem Vortrag machte Meera Jamal deutlich, dass Presse- und Meinungsfreiheit nicht nur in muslimischen Ländern, sondern auch bei uns in Deutschland gefährdet sind, „wenn wir uns nicht für unsere Rechte einsetzen. Toleranz und Grundrechte sind untrennbar miteinander verbunden.“ Der Integrationsbeauftragte des CDU-Kreisverbandes Neuwied Prof. Dr. Wolfgang von Keitz moderierte die sich an den Vortrag von Meera Jamal anschließende rege Diskussion, in der man sich am Ende darin einig war, dass gelebte Toleranz die Anerkennung der Freiheitsrechte bedeutet.



Verlegung der Müllabfuhr an Pfingsten und Fronleichnam

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Kreis Neuwied. Wie im Abfuhrkalender bereits veröffentlicht, verschiebt sich die Müllabfuhr wegen Pfingstmontag, den 5. Juni, in der gesamten Woche auf den jeweils nachfolgenden Tag. Weiterhin wird die Müllabfuhr wegen Fronleichnams am Donnerstag, den 15. Juni und Freitag, den 16. Juni auf den jeweils nachfolgenden Tag verlegt. Weitere Infos unter Tel. 02631/803-308 (Kreisverwaltung Neuwied).

 

Beschwerden von Kindern: Erwünscht und erlaubt?

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Fortbildung für Erzieherinnen stieß auf großes Interesse

Zahlreiche Neuwieder Erzieherinnen haben sich trägerübergreifend im fünften Praxisforum der Stadt mit einem Thema auseinandergesetzt, das viel Fingerspitzengefühl verlangt. Die Rede ist von Beschwerde führenden Kindern.

Das Kinderschutzgesetz verlangt mittlerweile vom Träger einer Kindertagesstätte die Vorlage eines Konzepts, das darlegt, wie er Partizipation und Beschwerdeführung für betreute Kinder umsetzt. Ziel hinter diesem Ansatz ist es, sicherzustellen, dass Kinder sich in persönlichen Angelegenheiten in der Kita beschweren können. Sie sollen ermutigt werden, sich gegen etwas oder jemanden, von dem sie sich bedrückt fühlen, zur Wehr zu setzen.

Die Kölner Bildungsreferentin Ria Weis-Pirkl sprach vor mehr als 60 interessierten Fachkräften über  die gesetzlichen Grundlagen und die Möglichkeiten der Umsetzung dieses Auftrags. Dabei behandelte die Diplom-Soziologin unter anderem auch folgende Fragen: Wie sieht die Beschwerdekultur in den Einrichtungen aus? Wie funktioniert  das konkrete Umsetzen  von  Partizipationskonzepten? Wo liegen Stolpersteine auf dem Weg zu einer guten Beteiligungskultur? Während der Veranstaltung tauschten sich die Fachkräfte rege darüber aus, welche Erfahrungen bereits gesammelt wurden und welche Wege, Strategien und Strukturen auf dem Weg zu mehr Partizipation förderlich sind. Weis-Pirkls Fazit lautete jedenfalls: Partizipation in Kindertageseinrichtungen ist Voraussetzung für  demokratische Bildung und respektvolles Miteinander überhaupt.

Die Praxisforen, die regelmäßig zweimal jährlich im Gemeindehaus der Mennonitischen Gemeinde an der Ringstraße stattfinden, werden trägerübergreifend für alle Kindertagesstätten der Stadt Neuwied durchgeführt.

Erinnerungsstätten der Fürsten zu Wied aufsuchen

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Führung auf Monrepos: Historie wird lebendig

Monrepos: Oberhalb des Neuwieder Stadtteils Segendorf liegt dieses Kleinod, das eines der beliebtesten Naherholungsziele in der näheren Umgebung ist. Dort stand einst die gleichnamige Sommerresidenz des Neuwieder Fürstenhauses, heute lockt das Schloss der Forscher genannte „Archäologische Forschungszentrum und Museum für menschliche Verhaltensevolution“ Besucher an. Bei einer  heimatkundlichen Führung am Pfingstmontag, 5. Juni, 15 Uhr, tauchen die Teilnehmer ein in die Geschichte des Fürstenhauses zu Wied, eines der ältesten Adelsgeschlechter Deutschlands. Baudenkmäler, Erinnerungsstätten und Wirtschaftsgebäude aus dem Zeitraum zwischen 1757 und 1969 lassen sich bei der Tour auf Schritt und Tritt entdecken, lassen Historie lebendig werden. Treffpunkt ist der Parkplatz Monrepos.  Erwachsene zahlen für die Führung 4 Euro, 6- bis 14-Jährige 2 Euro. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen gibt es unter Tel. 02631/802 5555.

Jugendbeirat sucht neues Logo

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Wettbewerb für Kreative ausgeschrieben

Der Jugendbeirat der Stadt Neuwied hat einen Logo-Wettbewerb ausgeschrieben, der kreative Köpfe bis zum Alter von 18 Jahren ansprechen soll. Diese können ihren Ideen freien Lauf lassen. „Wir brauchen ein neues Logo für den Jugendbeirat und freuen uns schon auf die hoffentlich vielen Vorschläge“, sagt dazu Eva Omerzu, ein Vorstandsmitglied des Gremiums. Der Sieger, den eine fachkundige Jury aus dem Teilnehmerkreis auswählt, kann sich über ein Preisgeld in Höhe von 100 Euro Preisgeld freuen. Die Nächstplatzierten erhalten interessante Sachpreise. Jeder, der sich berufen fühlt, ein neues Logo zu gestalten, kann seinen Entwurf bis zum 7. Juni im neuen Jugendzentrum an der Museumsstraße 4a abgeben oder an die E-Mail-Adresse Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. schicken.

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