Montag, 25. September 2017

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Verlegung der Müllabfuhr am Tag der Dt. Einheit

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Wie die Kreisverwaltung Neuwied mitteilt, verschiebt sich die Müllabfuhr in der ersten Oktoberwoche ab Dienstag, den 3. Oktober (Tag der Dt. Einheit) bis einschließlich Freitag, den 6. Oktober auf den jeweils nachfolgenden Tag.

Weitere Infos unter Tel. 02631/803-308 (Kreisverwaltung Neuwied).

Klöckner: Jan Einig macht Neuwied stark für die Zukunft

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Großes Interesse beim Besuch der CDU-Landesvorsitzenden Julia Klöcker auf dem Luisenplatz

Neuwied. „Jan Einig hat eine klare Vorstellung, um Neuwied wieder zukunftsfähig zu machen. Er ist der richtige Mann zur richtigen Zeit am richtigen Ort.“ Die CDU-Landesvorsitzende Julia Klöckner machte bei ihrem Besuch in der Deichstadt deutlich, dass sie für Neuwied nach Jahrzehnten wieder die Chance sieht, einen deutlichen Schritt nach vorne und in der Region wieder konkurrenzfähig zu werden.

Der Luisenplatz um 17 Uhr, ein Nachmittag im Regen. Dennoch drängen sich zahlreiche Interessierte um den Stand von OB-Kandidat Jan Einig, Bundestagskandidat Erwin Rüddel sowie Landratskandidat Achim Hallerbach. Und Julia Klöckner zeigt sich entschlossen: „Wenn die Politik nicht zum Erfolg führt, dann muss man neue Wege gehen. Das ist in Neuwied mehr als überfällig." Zu lange habe die Stadtspitze den Mangel verwaltet statt zu gestalten. „Neuwied braucht einen Oberbürgermeister, der der Stadt wieder Gestaltungsspielraum gibt und auch gewillt ist, diesen Spielraum zu nutzen.“ Es sei schwer genug für die Kommunen: „Die SPD-geführte Landesregierung verteilt immer mehr Aufgaben auf die Städte und Gemeinden, das verschärft zunehmend deren Situation.“ Mit Jan Einig habe die CDU einen Kandidaten, der klare Konzepte habe, die Einnahmen der Stadt zu verbessern. Der Mittelstand sei nach wie vor der Motor der Wirtschaft und brauche bessere Voraussetzungen, um in Neuwied qualifizierte Arbeitsplätze zu schaffen.

Ohne diese Arbeitsplätze, meinte Klöckner mit Blick auf die vielen Leerstände auch beim Rundgang, habe der Handel keine Chance. Den Ball nahm Jan Einig gerne auf: „Die Steuereinnahmen der Stadt liegen deutlich unter dem Durchschnitt. Wir brauchen neue Gewerbegebiete für neue Unternehmen, damit die Einkommen für Arbeitnehmer und Familien steigen. Dann haben auch die Geschäftsleute wieder Kunden, die genug Geld in der Tasche haben, um einkaufen zu können. Und die Immobilienbesitzer in der Innenstadt bekommen wieder solvente Mieter. Das ist auch eine Voraussetzung, damit es sich wieder lohnt zu investieren.“ Die Wirtschaftspolitik in Neuwied müsse wieder Priorität haben.

Klare Konzepte, Erfahrung in der freien Wirtschaft und in der Verwaltung. Für Julia Klöckner bringt der dreifache Familienvater alle Voraussetzungen für das Amt des Oberbürgermeisters mit. „Neuwied hat große Chancen. Sie wurden bisher nicht genutzt.“ Es ist Zeit für eine neue Politik in der Stadt, die wieder den Blick nach vorne richtet. Jan Einig tut das mit Herz und viel Verstand. Neuwied braucht ihn - gerade jetzt."

Gang zu den Erinnerungsstätten der Fürsten zu Wied

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Bei einer Führung auf Monrepos wird Historie lebendig

Monrepos: Oberhalb des Neuwieder Stadtteils Segendorf liegt dieses von Wald umrandete Kleinod, das eines der beliebtesten Naherholungsziele in der näheren Umgebung ist. Dort stand einst die gleichnamige Sommerresidenz des Neuwieder Fürstenhauses, heute lockt das „Schloss der Forscher“ genannte „Archäologische Forschungszentrum und Museum für menschliche Verhaltensevolution“ viele Besucher an. Bei einer  heimatkundlichen Führung am Sonntag, 1. Oktober, 15 Uhr, tauchen die Teilnehmer ein in die wechselvolle Geschichte des Fürstenhauses zu Wied, eines der ältesten Adelsgeschlechter Deutschlands. Baudenkmäler, Erinnerungsstätten und Wirtschaftsgebäude, entstanden im Zeitraum zwischen 1757 und 1767, lassen sich bei der geführten Tour auf Schritt und Tritt entdecken, lassen so Historie lebendig werden. Treffpunkt ist der Parkplatz Monrepos. Erwachsene zahlen für die Führung 4 Euro, 6- bis 14-Jährige 2 Euro. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Weitere Informationen, auch zu individuellen Führungen, gibt es bei der Tourist-Information der Stadt Neuwied, Telefon 02631/802 5555; E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Neues vernetztes Angebot in der medizinischen Versorgung von Kindern und Jugendlichen

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Kreis Neuwied – Nunmehr wird eine bedeutende Lücke in der kinder- und jugendpsychiatrischen Versorgung im ländlichen Raum geschlossen. Darüber freuen sich neben den Asbacher Kinderärzten Zimmermann, Haas, Kliemann, auch das Johanniterzentrum Neuwied, welches die Institutsambulanz gemeinsam anbieten wird. „Damit wird ein wichtiger Baustein für den ländlichen Bereich gesetzt, damit den Betroffenen und Familien lange Fahrwege erspart bleiben“, freuen sich der Bundestagsabgeordnete und Gesundheitspolitiker Erwin Rüddel und der Gesundheitsdezernent und 1.Kreisbeigeordnete Achim Hallerbach.

 

In den neuen Räumen der Gemeinschaftspraxis Dr. Mandy Kliemann, Matthias Haas und Dr. Andreas Zimmermann in Asbach freuen sich der Bundestagsabgeordenete Erwin Rüddel sowie der 1.Kreisbeigeordnete Achim Hallerbach und der Direktor des Johanniterzentrums Neuwied, Bernd Wenig, über die positive Nachricht, dass die psychiatrische Institutsambulanz der Johanniter nun auch in Asbach tätig werden kann.

Das besondere des neuartigen Angebots besteht in dem Zusammenwirken von pädiatrischer Versorgung und Kinder- und jugendpsychiatrischer Begleitung. Schon seit Längerem sieht die Vorbreitung dieser Kooperation vor, dass durch den wechselseitigen Austausch der beiden Fachdisziplinen eine bedeutende Lücke in der Versorgung von Kindern im ländlichen Raum geschlossen wird.

 

Unterstützung findet das neue Zusammenwirken auch durch den Gesundheitspolitiker Erwin Rüddel und den Dezernenten für Gesundheit Achim Hallerbach. „Zukünftig, so die weitere Planung, wird mit einem Fachpfleger, einem Arzt sowie einem Psychologen ein Team vor Ort zur Verfügung stehen, dass ein breites medizinisch-psychiatrisches als auch psychosomatisches Erkrankungs-Spektrum fachlich begleiten kann“, so der Direktor des Johanniterzentrums Neuwied, Bernd Wenig.

Gegen Rassismus und für Toleranz werben

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IKW bietet Schulungen, Austausch und Filmabende

Auch die zweite Woche der Interkulturellen Wochen 2017 in Stadt und Kreis Neuwied versucht mit ihrem vielfältigen Angebot Rassismus entgegen zu wirken und Toleranz aufzubauen.

Die Veranstaltung „Interkulturelle Kompetenz – Multiplikatoren Schulung“ am Donnerstag, 21. September, von 9 bis 16.30 Uhr richtet sich an Menschen, die aktiv mit Migranten und Flüchtlingen arbeiten. Referentin im Mehrgenerationenhaus Neuwied ist Olga Knaus vom Caritasverband.

Interkulturelle Begegnungsmöglichkeiten für Frauen aller Nationen, Kulturen und Altersgruppen bietet das Erzählcafé am gleichen Tag von 14.30 bis 16.30 Uhr in der Altentagesstätte Neuwied-Torney, Torneystraße 64a.

Gleich zwei Veranstaltungen gibt es am Samstag, 23. September, in Puderbach. Von 9.30 bis 16.30 Uhr bietet die KreisVHS in der Realschule plus einen Workshop zum Thema „Fremdenfeindlichkeit und Rechtspopulismus in Europa: Erkennen und handeln“ an. Von 11 bis 17 Uhr öffnet der Diakonietreff Puderbach unter dem Motto „Vielfalt bereichert. Vielfalt verbindet. Vielfalt öffnet Grenzen.“ seine Türen zu Infoständen und Gesprächen in gemütlicher Atmosphäre.

Eine Lederarbeit nach afrikanischer Art oder eine Perlenarbeit nach indisch- pakistanischer Art steht am Montag, 25. September, beim Mitmachvormittag im Mehrgenerationenhaus zur Wahl. Neben den landestypischen Handarbeiten können sich die Frauen von 10 bis 12 Uhr natürlich auch kennenlernen und austauschen. Die leistungsrechtlichen Ansprüche von EU-Bürgern stehen am gleichen Tag von 18 bis 20 Uhr beim Vortrag von Michael Brandt, Teamleiter Leistung im Jobcenter Landkreis Neuwied, in der vhs Neuwied im Mittelpunkt. Anschließend können offene Fragen zum Thema gestellt werden.

Warum gibt es Kriege? Eine gute Frage, die sich Kinder der Kindergärten Rheinbreitbach, Unkel-Scheuren und Unkel gewidmet haben. Ihre Bilder dazu sind ab Dienstag, 26. September, 19 Uhr, im Rathaus Unkel zu sehen.

Eine Schnupperstunde Kurdisch bietet das Mehrgenerationenhaus Neuwied am Mittwoch, 27. September, von 17 bis 18.30 Uhr an. Am gleichen Tag geben zwei Filmvorführungen Einblicke in andere Kulturen. „Welcome to Norway“ erzählt um 19 Uhr im Unkeler Rathaus die Geschichte eines Hotelbesitzers, der zunächst an Geflüchteten Geld verdienen will. Das Minski zeigt im Schauburg-Kino Neuwied „Die andere Seite der Hoffnung“. Der Film begleitet einen jungen Syrer bei seinem Asylverfahren und der Suche nach seiner vermissten Schwester.

Ausführliche Informationen zu den Veranstaltungen und das weitere Programm der Interkulturellen Wochen, die bis zum 5. Oktober gehen, gibt es unter www.neuwied.de/ikw2017.html. Ansprechpartner sind die Integrationsbeauftragten von Stadt und Kreis Neuwied, Dilorom Jacka, Tel.: 02631 802 284, eMail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. und Andrea Oosterdyk, Tel.: 02631 803 129, eMail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

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