Samstag, 25. März 2017

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Wanderausstellung „Demensch“ in Neustadt (Wied)

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Demenz ist anders – Hallerbach lobt die Arbeit der „Lokalen Allianz Demenz“

Im Kreis Neuwied leben über 3.400 Menschen, die an Demenz erkrankt sind. Etwa 70 Prozent der Betroffenen werden von Angehörigen, Freunden und Bekannten zu Hause versorgt. Achim Hallerbach, 1.Kreisbeigeordneter und Dr. Ulrich Kettler, Psychiatriekoordinator und Leiter des Netzwerkes Demenz im Kreis Neuwied, haben gemeinsam mit der Netzwerkkoordinatorin der Lokalen Allianz, Ulla Müller und Angela Muß, Koordinatorin des Mehrgenerationenhauses der Verbandsgemeinde Asbach, die Wanderausstellung „Demensch“ in Neustadt (Wied) eröffnet.

In den Neustädter Schaufenstern und Geschäften der Bäckerei Zimmermann, Falkenapotheke, Friseursalon „Dein Stylist“, Herma’s Mode & Stil, Pflegedienst Westerwald, Taxiunternehmen Gümus, Postagentur, Raiffeisenbank, Sparkasse, Mehrgenerationenhaus und der Wiedparkhalle sind die Zeichnungen von Peter Gaymann ausgestellt. Der Künstler und Cartoonist Peter Gaymann versucht mit seinen Zeichnungen die Frage zu klären „Demenz und Humor – passt das –  oder ist sie ein zu ernstes Thema?
Mit den Karikaturen stellt der Künstler das Thema in die Mitte der Gesellschaft.
Demenz ist eine Erkrankung, von der viele Menschen, Angehörige, Freunde und Bekannte betroffen sind und die das Miteinander und das Leben verändert.
„Wir müssen lernen mit Demenzerkrankungen zu leben und in unseren Alltag zu integrieren, hierin liegt eine kulturelle Herausforderung an die Gesellschaft“, betont der 1.Kreisbegeordnete und zuständige Dezernent Achim Hallerbach.

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Bahnlärm muss am ganzen Mittelrhein leiser werden

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Um die Ausweitung der Machbarkeitsstudie für mehr passiven Lärmschutz im Mitterheintal ging es bei einem ersten Treffen des heimischen CDU-Bundestagsabgeordneten Erwin Rüddel mit dem für Lärmschutz zuständigen neuen Leiter Umwelt der DB, Andreas Gehlhaar. Schallschutz dürfe, wie von der Machbarkeitsstudie bislang berücksichtigt, nicht nur für das Obere Mittelrheintal, zwischen Bingen und Koblenz, bzw. bis Weißenthurm/Leutesdorf gelten, sondern auch für das Untere Mittelrheintal bis zur Landesgrenze nach Nordrhein-Westfalen. „Das Mittelrheintal geht über Koblenz und Leutesdorf/Weißenthurm hinaus. Deshalb setze ich mich auch weiterhin vehement für eine Fortführung der Machbarkeitsstudie in Richtung Bonn ein“, konkretisierte der Abgeordnete und Initiator der fraktionsübergreifenden Gruppe Bahnlärm im Deutschen Bundestag, der sich mehr als 120 Abgeordnete angeschlossen haben. Selbst wenn bis 2020 eine Halbierung des Bahnlärms erreicht werde, müsse es danach auch im Landkreis Neuwied mit dem Lärmschutz weitergehen. Bei den Lärmschutzmaßnahmen geht es um den Einbau von Schienenstegabschirmungen, der Errichtung von Lärmschutzwänden, der Ausfachung von Geländern auf Eisenbahnbrücken und Stützbauwerken sowie um Schienenschmiereinrichtungen. „Dass Bahnlärm krank macht ist erwiesen. Gerade auch deshalb brauchen wir mehr Geld für neue Technologien, bessere Lärmschutzwände oder Schienenstegdämpfer. Lärmschutz ist eine dauerhafte Verpflichtung und verlangt nach Nachhaltigkeit“, bekräftigte Erwin Rüddel.

Ausbau der L 257 in Kurtscheid

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Das Land Rheinland-Pfalz, vertreten durch den Landesbetrieb Mobilität Cochem-Koblenz, baut die L 257 in Kurtscheid aus. Die Arbeiten beginnen am Montag, den 20.03.2017.

Die L 257 wird im Vollausbau erneuert. Im Zuge der Baumaßnahme werden auch die Kanalleitungen und die Wasserleitung erneuert. Parallel zu der Fahrbahn wird ein beidseitiger Gehweg mit einer Breite von jeweils 1,50 m angelegt. Außerdem sind im Ausbaubereich drei geschwindigkeitsdämpfende Maßnahmen in Form von Fahrbahnteilern mit Überquerungshilfen vorgesehen. Die Ausbaustrecke hat eine Länge von rund 720 m. Aufgrund des umfangreichen Vollausbaus mit Erneuerung der Versorgungsleitungen muss die Maßnahme unter Vollsperrung gebaut werden. Dazu werden verschiedene Bauabschnitte eingerichtet. Es wird eine örtliche Umleitung eingerichtet. Die Bauzeit beläuft sich auf ca. 2 Jahre.

Die Ausführung des Projektes erfolgt nach öffentlicher Ausschreibung und Prüfung der Angebote durch das Bauunternehmen Robert Schmid aus Müschenbach.

Die Baukosten der Gesamtmaßnahme belaufen sich auf rund 1.820.000 EUR, die sich wie folgt aufteilen: Land Rheinland-Pfalz ca. 760.000 EUR, Gemeinde Kurtscheid mit den Anliegern ca. 440.000 EUR und die Verbandsgemeindewerke Rengsdorf ca. 620.000 EUR.

Die Bauherren bedanken sich im Voraus für das Verständnis hinsichtlich der unvermeidlichen Beeinträchtigungen während der Bauzeit. Mit Fertigstellung des Projektes wird die Infrastruktur in Kurtscheid entscheidend verbessert.

B 256 / L 257 Umbau am Kurtscheider Stock

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Neubau eines Rechtsabbiegers; Installation einer sogenannten „nicht vollständig signalisierten Ampel“ und Erneuerung der Asphaltschichten im Einmündungsbereich

An der Einmündung B 256 / L 257 "Kurtscheider Stock" kommt es aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens auf der Bundesstraße zu langen Wartezeiten auf der untergeordneten L 257 von bis zu 5 Minuten und somit auch zu einem großen Rückstau.

Es ist daher eine Optimierung an der Einmündung erforderlich. Um den Verkehrsfluss der Bundesstraße so wenig wie möglich zu behindern, wird eine verkehrs- und zeitabhängige Ampel errichtet. Dabei erhält lediglich die Bundesstraße eine Signalisierung. Diese Art von Signalisierung wird als "nicht vollständige Signalisierung" bezeichnet.

Mit der nicht vollständigen Signalisierung wird kurzfristig der starke Fahrzeugstrom der Bundesstraße angehalten, um Zeitlücken für die untergeordnete Landesstraße zu schaffen.

Der Verkehr der L 257 erhält das Schild "Vorfahrt gewähren" und muss vor der Wartelinie auf eine Möglichkeit bzw. Zeitlücke zum Auffahren auf die Bundesstraße warten.

Wird nun mithilfe einer Induktionsschleife eine Überschreitung der vorher festgelegten Wartezeit der Fahrzeuge der Landesstraße festgestellt, wird die Ampel auf der Bundesstraße auf Rot geschaltet und der Verkehr kommt dort zum Stehen, so dass die Fahrzeuge auf der Landesstraße ungehindert ausfahren können.

Die Standorte der Ampel sind vom Einmündungsbereich deutlich zurückgesetzt, um Missverständnissen vorzubeugen. Durch die zurückgesetzten Standorte ist das Anfahren des Verkehrs auf der B 256 frühzeitig wahrzunehmen.

Im Zuge dieser Optimierung wird vorab noch ein Rechtsabbieger von Straßenhaus kommend in Fahrtrichtung Kurtscheid an die Bundesstraße angebaut.

Weiterhin werden in diesem Bereich auch Fahrbahnschäden auf der Bundesstraße auf einer Länge von ca. 370 m beseitigt. Die Erneuerung der Asphaltschichten beginnt nach der Linkskurve aus Straßenhaus kommend - ca. 150 m vor dem Knotenpunkt - und führt etwa 220 m über den Knotenpunkt hinaus.

Zusätzlich werden auf der Landesstraße die beiden obersten Asphaltschichten vom Knoten-punkt aus auf einer Länge von ca. 120 m in Richtung Kurtscheid saniert.

RKK-Verdienstmedaille für Uwe Reisdorf

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„Alles außer Rand und Band“ ist zum Höhepunkt der 5. Jahreszeit auch im Weinort Leutesdorf angesagt. Dort sind es dann die Aktiven der Karnevalsgesellschaft „Mir hale Pohl“, die das Sagen haben und das närrische Zepter schwingen. Bei der jüngsten Zusammenkunft stand eine Ehrung an, die der Bezirksvorsitzende der Rheinische Karnevals-Korporationen (RKK) Erwin Rüddel im Ort am Mittelrhein vornahm. Das sehr zur Freude des zu ehrenden Uwe Reisdorf. Der bald 50-Jährige blickt auf eine halb so lange, nämlich 25jährige, aktive Mitgliedschaft bei „Mir hale Pohl“ zurück. Da wirkt Reisdorf seit seinem Eintritt in die KG aktiv mit. So gehört er seit 1993 zum Elferrat und seit 1994 zum Pöhlerballett. Zudem tragen der Bühnenbau und der Bau der Wagenhalle ganz entschieden seine Handschrift mit. Beisitzer, Schriftführer und Elferratspräsident werden in einem Atemzug mit Reisdorf genannt. Ohne ihn sind der Thekendienst beim Kinderkarneval oder der Weinstand nicht denkbar. „Momentan ist er ältester Kommilitone im Pöhlerballett“, wurde augenzwinkernd angemerkt. Solche Äußerungen genießt der Vollblutkarnevalist. Doch den „Hochgenuss des Tages“ bescherte ihm der RKK-Bezirksvorsitzende. Erwin Rüddel zeichnete Uwe Reisdorf, „als Dank und Anerkennung“ für seinen „engagierten und großartigen Einsatz in der KG Mir hale Pohl“ mit der RKK-Verdienstmedaille in Silber aus. Das Foto zeigt (v.li.): 1. Präsident Gregor Helmes, RKK-Bezirksvorsitzenden Erwin Rüddel, Uwe Reisdorf, Prinz Torsten I. und 2. Präsident Carsten Zeibig.

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