Dienstag, 22. August 2017

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Aufruf zur Bahnlärmdemo in Koblenz: Die Alternativtrasse muss geplant werden!

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Die Alternativtrasse für den Güterverkehr im Mittelrheintal ist unabdingbar. Dies ist zwar keine neue Feststellung, doch nachdem das Bundeskabinett den Entwurf des neuen Bundesverkehrswegeplans 2030, in dem Bundesminister Alexander Dobrindt (CSU) die Trasse bislang nicht für den vordringlichen Bedarf vorgesehen hat, gebilligt hat, wird das Thema brisanter und noch wichtiger denn je. Wenn dieser Plan so umgesetzt wird, droht dem UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal im Kampf dafür, die Güterzüge aus dem Tal zu verbannen, eine knapp eineinhalb Jahrzehnte lange Hängepartie, so SPD-Kreisvorsitzender Mike Weiland. Die Folgen sind hinlänglich bekannt: Der Bahnlärm bewirkt erheblichen negativen Einfluss auf die Gesundheit der Menschen, den Tourismus, die Wohnnutzung, Bebauung, Leerstände und die Wirtschaft. Das Tal leidet weiter und das alles, obwohl man mit der Idee des rheinland-pfälzischen Innenministers Roger Lewentz (SPD) für eine BUGA 2031 im Mittelrheintal gerade auf dem Weg ist, das Tal weiter nach vorne zu bringen.

Auch die Rhein-Lahn-SPD um Mike Weiland lehnt den aktuellen Entwurf des Bundesverkehrswegeplans daher natürlich ab - übrigens ebenso wie der hiesige SPD-Bundestagsabgeordnete Detlev Pilger aus Koblenz, den Weiland bereits im Juni angeschrieben hatte, als sich die jetzige Beschlusslage in Berlin abzeichnete. Die Kreis-SPD wollte wissen, was Pilger seit seiner Wahl in den Deutschen Bundestag im Jahr 2013 bislang unternommen hat, um die Planung und den Bau einer Alternativtrasse im Bundestag voranzubringen. Auch um eine Einschätzung der Chance, dass die Einstufung der Alternativtrasse noch in den vordringlichen Bedarf angehoben wird, hatte Weiland gebeten. Wichtig ist dafür unter anderem, dass die angedachte Strecke kurzfristig endlich einmal berechnet wird, um Kosten und Fakten abschätzen zu können.

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Bornhofer Patres rufen zur Bahnlärm-Demonstration auf

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Die Franziskaner-Patres vom Kloster Bornhofen rufen zur Teilnahme an der großen Bahnlärm-Demonstration am Samstag, den 03. September in Koblenz auf. Treffpunkt und Abmarsch des Demonstrationszuges ist um 14.00 Uhr am Vorplatz der Herz-Jesu-Kirche / Stadtmitte der in unmittelbarer Nähe vom Löhr-Center in Richtung Hauptbahnhof liegt. Abmarsch zum Kundgebungsort des ein Kilometer entfernten Hauptbahnhofes ist um 14.20 Uhr. Für die Teilnehmer, die mit der Bahn anreisen bietet sich der Ausstieg am Haltepunkt Koblenz-Mitte an, der nur rund 100 m von der Herz-Jesu-Kirche entfernt ist. Das nächstgelegene Parkhaus ist im Löhr-Center. Der Weg der Demonstration führt über die Löhrstrasse hin zum Vorplatz des Hauptbahnhofs, wo dann um 14.30 Uhr die Abschlusskundgebung mit Reden von Kommunal- und Landes-Politikern stattfindet.

Die Teilnahme aller Bürger ist wichtig, um wirksam das Rheintal als Lebensraum und Schöpfung Gottes vor der weiteren mutwilligen Zerstörung zu bewahren. Dazu Pater Hugon Superson, Guardian des Klosters: „Tagtäglich erleben wir Patres als direkte Bahn-Anlieger am eigenen Leib wie aus rein wirtschaftlichen Interessen der Bahn und der Bundespolitik unsere Region immer mehr zerstört wird. Auf die Gesundheit der Anwohner und die Bewahrung der Schöpfung wird zu wenig Rücksicht genommen. Aus unserer christlichen Verantwortung vor Gott und den Menschen heraus treten wir für eine Entwicklung im Rheintal ein, die sozial gerecht und ökologisch verträglich ist. Gerechtigkeit, Bewahrung der Schöpfung und der damit verbundene soziale Frieden sind nur dann möglich, wenn alle Geschöpfe aufeinander die gebotene Rücksicht nehmen - ganz im Sinne der christlichen Nächstenliebe. Was aber derzeit hier am Mittelrhein geschieht und in Zukunft nach Plänen der Bahn durch den Ausbau der Bahnstrecken noch in viel größerem Ausmaß geschehen soll, widerspricht allen christlichen Prinzipien und ist von daher ein tagtäglicher Frevel von ungeheurem Ausmaß. So kann es nicht weitergehen.

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Ausbau der Kreisstraße 78 läuft auf vollen Touren

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Im Juli wurde mit dem Ausbau und der Verbreiterung der Fahrbahn auf 5,50 Meter der Kreisstraße 78 zwischen Rahms und der A 3 begonnen. Landrat Rainer Kaul besichtigte die Baustelle und war über das guten Fortschritt der Arbeiten, die wie alle Straßenbaumaßnahmen des Kreises durch den Landesbetrieb Mobilität in Cochem betreut wird, sehr erfreut. „Durch die Erweiterung des Gewerbegebietes Rahms und dem damit einhergehenden höheren Verkehrsaufkommen war ein Ausbau dieses Streckenabschnitts für uns unumgänglich.“ sagt Landrat Kaul und ergänzt „Der schlechte Fahrbahnzustand hat die Notwendigkeit des Ausbaus verstärkt“. Die Arbeiten auf der ca. 1,1 Km langen Strecke werden als Gemeinschaftsmaßnahme des Landkreises Neuwied, der Ortsgemeinde Neustadt und dem Kreiswasserwerk Neuwied ausgeführt. Die Hauptkostenlast liegt beim Landkreis Neuwied als Träger der Straßenbaulast mit ca. 830.000 €. An diesen Kosten beteiligt sich das Land Rheinland-Pfalz mit 65%. Das Kreiswasserwerk erneuert im Zuge der Maßnahme im Bereich des Ausbaustrecke die Trinkwasserleitung. Für den Anliegerverkehr wurde eine geschotterte Ausweichstrecke unmittelbar entlang der K 78 eingerichtet. Teilweise ist ein Umfahrung über eine Ausweichstrecke im Ortsteil Gerhardshahn erforderlich.

 

Erwin Rüddel fiebert für Zehnkämpfer Kai Kazmirek

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„Es ist eine große Freude, dass mit dem Zehnkämpfer Kai Kazmirek ein erfolgreicher Vorzeigesportler aus der Region an den Olympischen Spielen in Rio teilnimmt“, äußert der heimische Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel auch als Vorsitzender der LG Rhein-Wied, der Kazmirek angehört.

Kai Kazmirek ist Garant für sportliche Erfolge und Medaillen. „Das ist besonders hoch zu bewerten, da Kai neben dem Leistungssport eine erfolgreiche Polizeiausbildung, im Ausbildungsprogramm für Spitzensportler, abgeschlossen hat und jetzt bei der Bereitschaftspolizei beruflich tätig ist“, so Rüddel. Nun aber steht eine hoffentlich erfolgreiche Olympia-Teilnahme bei dem Super-Athleten ganz vorne. Wer die olympischen Wettkämpfe zu denen Kai Kazmirek antritt am Fernsehen miterleben will, sollte sich auf Mittwoch, 17. August 2016 bis Freitag, 19. August 2016 konzentrieren.

Für Mittwoch stehen beim „Zehnkampf Männer“ folgende Disziplinen an: 100 m ab 14.30 Uhr, Weitsprung ab 15.35 Uhr, Kugelstoßen ab 17.15 Uhr, Hochsprung ab 22.45 Uhr. Danach geht es fast nahtlos in den Donnerstag über: 400 m ab 2.20 Uhr, 110 m Hürden ab 14.30 Uhr, Diskuswurf ab 15.25 Uhr, Stabhochsprung ab 18.25 Uhr, Speerwurf ab 23.35 Uhr und schließlich am Freitag: 1.500 m ab 2.45 Uhr.

Zu diesen Zeiten werden die Fernsehkameras auch auf Kai Kazmirek gerichtet sein. „Ich hoffe für alle Athleten auf faire und von Doping unbelastete Spiele. Kai wünsche ich zum olympischen Start in Rio persönlich alles Gute, Glück und Erfolg – natürlich auch im Namen seines Heimatvereins der LG Rhein-Wied“, betont LG-Vorsitzender Erwin Rüddel.

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