Montag, 18. Dezember 2017

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Vollsperrung der B 42

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Vom 31.10.2016 bis 04.01.2017 besteht zwischen Assmannshausen und Lorch eine Vollsperrung. Eine Umleitung ist ausgeschildert.

L 253 vom 28.11.2016 bis 09.12.2016 voll gesperrt

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Zur Durchführung dringend notwendiger Hangsicherungsarbeiten ist es zwingend erforderlich, die L 253 zwischen Ortsausgang Linz und ehemaliger Baumschule „Auf der Mauer“ vom 28.11.2016 bis voraussichtlich 09.12.2016 in beiden Fahrtrichtungen voll zu sperren. Bei den durchzuführenden Arbeiten handelt es sich um Maßnahmen, die auch im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht unumgänglich sind, deren Durchführung aber bei halbseitiger Sperrung und entsprechender Verkehrsregelung durch eine Lichtsignalanlage nicht möglich ist.

Die Umleitungsstrecke über die L 251, L 254 zurück auf die L 253 (und umgekehrt) wird entsprechend ausgeschildert.

Die Durchfahrtsmöglichkeit für Feuerwehr- und Rettungsfahrzeuge (betrifft wegen der gesperrten K 11 insbesondere in die Ortsgemeinde Ockenfels) wird von der ausführenden Firma jederzeit gewährleistet.

Umweltreferat der Kreisverwaltung unterstützt Pflanzung alter Apfelsorte

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Der Minister von Hammerstein kehrt zurück

Schmackhafte Apfelsorte für Allergiker begrüßt Touristen am Ortseingang

Hammerstein - Nach dem Ende der Straßenbauarbeiten an der B 42 wollte Guido Emmel vom Weinhaus Emmel etwas den Wandertourismus in Hammerstein und für die Aufwertung des Landschaftsbildes am Ortseingang von Hammerstein tun. Dies sollte durch eine Streuobstpflanzung geschehen. Dafür hatte Guido Emmel eine Streuobstpflanzung unterhalb der historischen Burgruine Hammerstein direkt am Radweg und Rheinsteig und an weiteren Orten in Hammerstein ins Auge gefasst.

Gerne war ihm dabei das Umweltreferat der Kreisverwaltung Neuwied behilflich. Zudem sollte es auch eine ganz besondere Apfelsorte sein, die die Rheinsteigwanderer begrüßt: die Sorte „Minister von Hammerstein“. Diese alte Sorte fand aufgrund ihres Wohlgeschmacks früher rasch weite Verbreitung. Er ist einer der schmackhaftesten Äpfel für Allergiker. Allerdings benötigt der Baum sonnige warme Standorte, wo Feuchtigkeit schnell abtrocknen kann, denn die Sorte ist schorfanfällig.

„Immer noch gibt es Apfelallergiker/innen die noch nie etwas davon gehört haben, dass es durchaus Apfelsorten gibt die sie problemlos vertragen können. So sind wir froh, dass unterhalb der Weinberge der ideale Pflanzstandort gefunden wurde“, erläutert Achim Hallerbach 1. Kreisbeigeordneter und Umweltdezernent und ergänzt: „Vom Namen passt diese Sorte, die wegen der erhöhten Standortbedingungen nicht mehr so häufig gepflanzt wurde, ideal nach Hammerstein.“

Apfelallergiker brauchen nicht auf den Genuss von Äpfeln zu verzichten, es gibt durchaus Apfelsorten die sie problemlos vertragen. Andere verträgliche Sorten für Apfelallergiker, die im Kreis des Öfteren gepflanzt werden, sind unter anderem Schöner von Boskoop, Goldparmäne, Goldrenette Freiherr von Berlepsch.

Um auf den Allergikerapfel aufmerksam zu machen findet am Samstag, 29. Oktober 2016 unter dem Motto der „Minister von Hammerstein kehrt zurück“ ein Rauscher-Fest für die ganze Familie in Hammerstein bei Guido Emmel ab 14 Uhr statt. Zu verkosten sind frischer „Apfelrauscher“, kreiseigener Apfelsaft und Früchte-Cocktails von den Bad Hönninger Fruchtsäften. Von 14 bis 17 Uhr führt Angelika Kröll von den Landfrauen kulinarische Köstlichkeiten vor, die sich aus heimischen Früchten zaubern lassen und gewährt Kostproben. Frau Kröll gibt Infos über den Allergikerapfel „Minister von Hammerstein“ und beantwortet Fragen über die Verwendung von Obst. Für Kinder gibt es kurzweilige Spiele rund um das Thema Obst, das Umweltreferat informiert über regionale Obstsorten, fachgerechten Obstbaumschnitt und vieles mehr.

 

 

Neues aus dem Weihnachtsdorf Waldbreitbach

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Christkindchenmarkt jetzt auch wochentags – Neues Christkindchen wird gesucht!

Weihnachten ist in Waldbreitbach das ganze Jahr über ein großes Thema. Ab März, wenn die letzten Besucher abgereist sind, finden schon wieder regelmäßige Treffen mit allen am Weihnachtsdorf beteiligten Personen statt. Organisiert werden sie vom Touristik-Verband Wiedtal e.V. „Da ist der Gewerbeverband dabei, die Ortsgemeinde und natürlich Gustel Hertling. Auch mit den Krippenbauern aus der Pfarrkirche, vom Stern von Bethlehem oder dem Verkehrsverein sind wir in engem Kontakt“, so Florian Fark vom Touristik-Verband.

Am 1. Advent erstrahlt im Wiedtal wieder das „Weihnachtsdorf Waldbreitbach“. Zur Eröffnung startet am Samstag, 26.11.2016 um 18.00 Uhr ein Fackelzug am Alten Kreuz. Die weltweit größte Naturwurzelkrippe in der Pfarrkirche, der Stern von Bethlehem im Wald mit 3.500 Glühbirnen, die schwimmende Krippe auf der Wied oder der schwimmende Adventskranz sind dann wieder bis zum 2. Februar 2017 zu bewundern.

Seit diesem Jahr gibt es auch ein einheitliches Logo zur Bewerbung. Dazu Ortsbürgermeister Martin Lerbs: „Wir wollen die Angebote noch bekannter machen und haben dazu ein eigenes Logo entwickelt. Damit können auch Restaurants und Geschäfte für das Weihnachtsdorf werben. Und das Logo soll die Einheit der Akteure vor Ort verstärken. Nur wenn wir alle im Ort gemeinsam für das Weihnachtsdorf arbeiten, kann es erfolgreich sein.“

Am 2. und 3. Adventwochenende (3.-4.12.2016 und 10.-11.12.2016) findet der Christkindchenmarkt statt. Neu ist ein kleiner Markt auch an den Wochentagen vom 5.-9.12.2016. „Wir konnten einige Aussteller gewinnen, die auch unter der Woche ihre Stände öffnen. So entlasten wir die Wochenenden und bieten besonders den Busgruppen die von Montag bis Freitag kommen ein weiteres Angebot“, freut sich Klaus-Peter Paffhausen vom Gewerbeverband. Am 8. Dezember wird es einen Dorf-Abend auf dem Markt geben.

Wie jedes Jahr besucht auch das Christkind samstags und sonntags mit kleinen Geschenken den Markt. Für die anstehende Saison wird noch ein Christkind gesucht! Wer Lust hat diese Aufgabe zu übernehmen, ein tolles Kostüm tragen möchte und mindestens 16 Jahre alt ist kann sich bis zum 10. November beim Touristik-Verband Wiedtal unter Telefon 02638 -4017 oder Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. melden.

Ein Muss ist auch der Besuch im Internationalen Krippen- und Bibelmuseum von Krippenbaumeister Gustel Hertling mit mehr als 2.400 Krippen aus aller Welt auf 800 m² Ausstellungsfläche. Das Museum feiert in diesem Jahr sein 20-jähriges Jubiläum mit einer Sonderausstellung von Krippen aus Lateinamerika. Die Saisoneröffnung findet am Freitag, 18. November statt.

In der Tourist-Information und weiteren Geschäften ist erstmalig eine Schokolade aus dem Weihnachtsdorf erhältlich. „Die Schneekugeln aus dem Vorjahr kamen sehr gut an und die Touristen suchen ständig nach neuen Souvenirs“, so Florian Fark. Die Schokolade stammt von der Confiserie Vogel aus Braunfels, die sich durch Kräuterwind-Produkte bereits einen Namen gemacht hat. Zur Wahl stehen zwei Motive: die schwimmende Krippe oder der schwimmende Adventskranz. Die 100 g Edelvollmilch der Sorte Isla Martinique kostet 3,50 €.

Aktuelle Informationen zu allen Veranstaltungen, Konzerten und Führungen sind unter www.weihnachtsdorf-waldbreitbach.de zu finden.

Fotos: Touristik-Verband Wiedtal e.V.

 

Kontaminiertes Erdreich wurde nach Sprengstofffund beseitigt

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Das durch einen Sprengstofffund in der vergangenen Woche auf einem Baugrundstück in Linkenbach (Verbandsgemeinde Puderbach) mit Pikrinsäure kontaminierte Erdreich wurde auf Initiative der Kreisverwaltung Neuwied durch ein Spezialunternehmen ausgekoffert, in Spannringdeckel-Fässer (insgesamt 10 Fässer mit je etwa 40 l bis 50 l Erde) gefüllt und beseitigt. Im Rahmen der Arbeiten hat die Firma noch einige Brocken TNT im Erdreich gefunden, die in einem separaten Fass zur Abholung bereitgestellt worden sind.

Der Kampfmittelräumdienst hat die Fässer übernommen und in ein Zwischenlager transportiert. Der Transport zur Entsorgungsanlage wird ebenfalls durch den Kampfmittelräumdienst geleistet.

Ebenso wurde der anstehende Boden beprobt, um sicherzustellen, dass hier keine sprengstofftypischen Stoffe im Boden verblieben sind. Dieser hintere Baubereich, in dem die Sprengstoffe gefunden wurden, bleibt bis zum Ergebnis der Analyse gesperrt. Das Ergebnis der chemischen Untersuchung wird in etwa 10-14 Tagen erwartet.

Der vordere Baubereich ist hiermit freigegeben und kann weiterhin bearbeitet werden.

 

 

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