Dienstag, 23. Mai 2017

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B 256 zwischen Bonefeld und Straßenhaus wird in den Osterferien voll gesperrt

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Arbeitsschutz macht Sperrung erforderlich – Behörden bitten um Verständnis

Verkehrsteilnehmer werden sich in den Osterferien auf Behinderungen am Knotenpunkt B256/L257 (Kurtscheider Stock bei Bonefeld) einstellen müssen. Dort führt das hohe Verkehrsaufkommen auf der Bundesstraße schon lange zu Wartezeiten auf der L257 und damit auch zu einem großen Rückstau. Deshalb erfolgt derzeit der Umbau zur Optimierung an der Einmündung am Kurtscheider Stock im ersten von zwei Teilabschnitten.

In den Osterferien wird der zweite Abschnitt gebaut. Wie der LBM Cochem-Koblenz und die Kreisverwaltung Neuwied als Straßenverkehrsbehörde mitteilen, erfolgen dabei die Sanierung der linken Fahrbahnseite im Einmündungsbereich sowie die weiteren ca. 150 m der Bundesstraße in Richtung Bonefeld.

Wegen der geringen Fahrbahnbreite hinter dem Knotenpunkt ist aus Gründen des Arbeitsschutzes eine Vollsperrung unvermeidbar. Mit Rücksicht auf die Behinderungen wurde auf die verkehrsärmere Ferienzeit ausgewichen. Durch die Vollsperrung können die Arbeiten zudem zügig und wirtschaftlich durchgeführt werden.

Der Verkehr wird von Straßenhaus kommend Richtung Gierenderhöhe, die L 265, die L 266 an Dernbach vorbei zur L 258, Anhausen, bis zur AS B256 / L 258 bei Torney und umgekehrt umgeleitet. Die Fahrtrichtung Straßenhaus – Kurtscheid und umgekehrt bleibt unter Ampelregelung bestehen.

Die Verkehrsteilnehmer werden um Verständnis für die erforderlichen Bauarbeiten gebeten. Mit Fertigstellung der Maßnahme wird die Situation am Kurtscheider Stock wesentlich verbessert.

 

SGD Nord: Wiedtalradweg in Altwied kann weitergebaut werden

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Aktuell informierte sich Dr. Ulrich Kleemann, Präsident der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord über den Stand der Genehmigungsverfahren zum Lückenschluss des Wiedtalradwegs in Altwied (Landkreis Neuwied). Für diesen Abschnitt waren wegen der Durchquerung des Naturschutzgebietes „Auf der Hardt“ und des FFH-Gebietes „Felsentäler der Wied“ mehrere natur- und wasserrechtliche Genehmigungen der SGD Nord und der Kreisverwaltung Neuwied erforderlich.

„Mit der von der SGD Nord erteilten Befreiung im Naturschutzgebiet „Auf der Hardt“ ist der Weg nun frei für die Baumaßnahmen, die im Herbst starten sollen.  Ich freue mich, dass ab dem nächsten Jahr der rund 4,3 Kilometer lange Abschnitt von Altwied zur Laubachsmühle im Wiedtal befahrbar sein wird,“ so SGD Nord Präsident Dr. Ulrich Kleemann.

Beim Termin vertreten waren auch Achim Hallerbach, 1. Kreisbeigeordneter (Landkreis Neuwied) sowie Werner Oster, stellvertretender Dienststellenleiter des Landesbetriebs Mobilität Cochem-Koblenz. Ziel des gemeinsamen Treffens war die abschließende Abstimmung zu genehmigungsrechtlichen Punkten im Naturschutz und der Wasserwirtschaft.

„Wir freuen uns, dass der Landesbetrieb Mobilität nun diesen Lückenschluss des Wiedtal-Radweges vollziehen kann. Durch die Erteilung einer wasserrechtlichen und einer naturschutzrechtlichen Genehmigung für die noch ausstehenden notwendigen Ertüchtigungsmaßnahmen an einem überörtlichen Radweg, braucht der Radtourist bald die Ausfallstraße von Neuwied ins romantische Wiedtal nicht mehr zu benutzen und kann ungezwungen auf den bestehenden Radweg ausweichen, um die Schönheit dieser Flusslandschaft zwischen Laubachsmühle und Segendorf zu genießen“ betont Achim Hallerbach, 1. Kreisbeigeordneter und Umweltdezernent des Landkreises Neuwied.

„Der LBM Cochem-Koblenz freut sich sehr, dass durch die abseits der L 255 gelegene Wegeführung der Lückenschluss des Wiedtalradweges endlich erreicht werden konnte. Der LBM Cochem-Koblenz investierte insgesamt über eine halbe Millionen Euro in den Lückenschluss“, so Werner Oster, stellvertretender Dienststellenleiter des Landesbetrieb Mobilität Cochem-Koblenz.

Zahlreiche Abschnitte des Radwanderweges wurden in den vergangenen Jahren gebaut. Der jetzt geplante Abschnitt soll auf einem bereits vorhandenen Forstwirtschaftsweg auf der rechten Wiedseite, verlaufen. Dies ist das Ergebnis jahrelanger Überlegungen zu möglichen Varianten in dem engen Talraum mit Rücksicht auf die Natur und Landschaft.

Der geplante Radweg verläuft durch das FFH-Gebiet „Felsentäler der Wied“ mit alten Schlucht- und Hangmischwäldern sowie durch das Naturschutzgebiet „Auf der Hardt“. Aus Sicherheitsgründen müssen einzelne Bäume im FFH-Gebiet gefällt werden. Zum Schutz der Arten wurden spezialisierte Gutachter vom LBM Cochem-Koblenz beauftragt. Auf einem Drittel der Strecke, verläuft der Weg im Naturschutzgebiet „Auf der Hardt“. Hier finanziert und koordiniert das Land Rheinland-Pfalz seit rund 10 Jahren Maßnahmen in Kooperation mit Biotoppflegern, der Stadt und dem Kreis Neuwied. Durch den Radweg sind keine Beeinträchtigungen im Schutzgebiet zu erwarten. Weil Baumaßnahmen hier aber grundsätzlich verboten sind, muss die SGD Nord als Obere Naturschutzbehörde eine Befreiung erteilen. Dazu wurden die anerkannten Naturschutzverbände beteiligt.

Ist der Wiedtalradweg fertig, wird dieser rund 100 Kilometern lang sein und die Wied von ihrer Quelle am Dreifelder Weiher mitten aus dem Westerwald bis zu ihrer Mündung in den Rhein bei Neuwied, begleiten.

Weitere Informationen unter: www.sgdnord.rlp.de

 

Fahrbahninstandsetzung auf der L253 und L256 in der Ortsdurchfahrt Linz

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Die Fahrbahn im Knotenpunkt der L253 und L256 in der Ortsdurchfahrt Linz wird ab Montag, dem 03.04.2017 saniert. Die Bauarbeiten werden von der Firma Eurovia aus Koblenz in drei Bauabschnitten durchgeführt. Bauherr ist das Land Rheinland-Pfalz, vertreten durch den Landesbetrieb Mobilität Cochem‑Koblenz. Weiterhin beteiligen sich das Kreiswasserwerk Neuwied, die Energienetze Mittelrhein GmbH & Co. KG sowie die Syna GmbH an der Maßnahme.

Im ersten Bauabschnitt werden die Arbeiten im Bereich der Einmündung der L 256 in die Schulstraße durchgeführt. Hierbei werden zunächst die Arbeiten für das Kreiswasserwerk und die ENM durchgeführt. Im Anschluss wird die Deckenerneuerung für den LBM durchgeführt. Während der Arbeiten für das Kreiswasserwerk und die ENM wird der Verkehr von der L 253 über die Schulstraße zur L 256 umgeleitet und halbseitig mit Ampelschaltung am Baufeld vorbei geführt. Während der Deckenerneuerung muss die Einmündung L 256 / Schulstraße voll gesperrt werden. Um den Schulbusverkehr in diesem Bereich nicht zu beeinträchtigen, wird die Deckenerneuerung in den Osterferien durchgeführt. Während der Vollsperrung wird der Verkehr durch die Saarlandstraße umgeleitet. In der Saarlandstraße wird ein beidseitiges, absolutes Halteverbot eingerichtet, damit Rettungsfahrzeuge im Notfall passieren können.

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Wanderausstellung „Demensch“ in Neustadt (Wied)

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Demenz ist anders – Hallerbach lobt die Arbeit der „Lokalen Allianz Demenz“

Im Kreis Neuwied leben über 3.400 Menschen, die an Demenz erkrankt sind. Etwa 70 Prozent der Betroffenen werden von Angehörigen, Freunden und Bekannten zu Hause versorgt. Achim Hallerbach, 1.Kreisbeigeordneter und Dr. Ulrich Kettler, Psychiatriekoordinator und Leiter des Netzwerkes Demenz im Kreis Neuwied, haben gemeinsam mit der Netzwerkkoordinatorin der Lokalen Allianz, Ulla Müller und Angela Muß, Koordinatorin des Mehrgenerationenhauses der Verbandsgemeinde Asbach, die Wanderausstellung „Demensch“ in Neustadt (Wied) eröffnet.

In den Neustädter Schaufenstern und Geschäften der Bäckerei Zimmermann, Falkenapotheke, Friseursalon „Dein Stylist“, Herma’s Mode & Stil, Pflegedienst Westerwald, Taxiunternehmen Gümus, Postagentur, Raiffeisenbank, Sparkasse, Mehrgenerationenhaus und der Wiedparkhalle sind die Zeichnungen von Peter Gaymann ausgestellt. Der Künstler und Cartoonist Peter Gaymann versucht mit seinen Zeichnungen die Frage zu klären „Demenz und Humor – passt das –  oder ist sie ein zu ernstes Thema?
Mit den Karikaturen stellt der Künstler das Thema in die Mitte der Gesellschaft.
Demenz ist eine Erkrankung, von der viele Menschen, Angehörige, Freunde und Bekannte betroffen sind und die das Miteinander und das Leben verändert.
„Wir müssen lernen mit Demenzerkrankungen zu leben und in unseren Alltag zu integrieren, hierin liegt eine kulturelle Herausforderung an die Gesellschaft“, betont der 1.Kreisbegeordnete und zuständige Dezernent Achim Hallerbach.

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Bahnlärm muss am ganzen Mittelrhein leiser werden

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Um die Ausweitung der Machbarkeitsstudie für mehr passiven Lärmschutz im Mitterheintal ging es bei einem ersten Treffen des heimischen CDU-Bundestagsabgeordneten Erwin Rüddel mit dem für Lärmschutz zuständigen neuen Leiter Umwelt der DB, Andreas Gehlhaar. Schallschutz dürfe, wie von der Machbarkeitsstudie bislang berücksichtigt, nicht nur für das Obere Mittelrheintal, zwischen Bingen und Koblenz, bzw. bis Weißenthurm/Leutesdorf gelten, sondern auch für das Untere Mittelrheintal bis zur Landesgrenze nach Nordrhein-Westfalen. „Das Mittelrheintal geht über Koblenz und Leutesdorf/Weißenthurm hinaus. Deshalb setze ich mich auch weiterhin vehement für eine Fortführung der Machbarkeitsstudie in Richtung Bonn ein“, konkretisierte der Abgeordnete und Initiator der fraktionsübergreifenden Gruppe Bahnlärm im Deutschen Bundestag, der sich mehr als 120 Abgeordnete angeschlossen haben. Selbst wenn bis 2020 eine Halbierung des Bahnlärms erreicht werde, müsse es danach auch im Landkreis Neuwied mit dem Lärmschutz weitergehen. Bei den Lärmschutzmaßnahmen geht es um den Einbau von Schienenstegabschirmungen, der Errichtung von Lärmschutzwänden, der Ausfachung von Geländern auf Eisenbahnbrücken und Stützbauwerken sowie um Schienenschmiereinrichtungen. „Dass Bahnlärm krank macht ist erwiesen. Gerade auch deshalb brauchen wir mehr Geld für neue Technologien, bessere Lärmschutzwände oder Schienenstegdämpfer. Lärmschutz ist eine dauerhafte Verpflichtung und verlangt nach Nachhaltigkeit“, bekräftigte Erwin Rüddel.

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