Freitag, 26. Mai 2017

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Vorstand der ISR-Windhagen e.V. besucht Dormero Hotel Bonn-Windhagen

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Der Vorstand der ISR-Windhagen e.V. besuchte jüngst das Dormero Hotel Bonn-Windhagen zu einer Baustellenbesichtigung. Dabei erläuterte Frau Nicole Zorn, zukünftige Hoteldirektorin der Anlage, den Fortschritt der Umbaumaßnahmen.

Die Eröffnung des neuen Hotel-Betriebs ist für den 14.09.2015 geplant und am 03.10.2015 sollen sich auch Besucherinnen und Besucher im Rahmen eines „Tag der offenen Tür“  ein Bild von der neugestalteten Anlage machen können.

Wir freuen uns darüber, dass die Dormero-Gruppe den großen Hotelkomplex so zeitnah in Betrieb nimmt, und für Urlaubsgäste sowie für Tagungen von Firmen gleichermaßen ein Angebot bietet,  waren sich Hans-Heinrich Muss, 2.Vors. ISR und Trudi Saal, 3.Vors. ISR einig.

Der Betrieb einer so tollen Anlage mit 125 Zimmern und Suiten, 17 Tagungsräumen, einem umfassenden gastronomischen Angebot und dem frischen Konzept der Dormero-Gruppe stellt eine  Bereicherung für unsere gesamte Region, so Martin Buchholz, 1.Vorsitzender der ISR-Windhagen e.V.

ISR Terminübersicht 2015

01.09.2015, 19:30 Uhr = ISR Stammtisch, Haxenstube, St.Katharinen.

23.09.2015, 19:30 Uhr = Vortrag / Workshop zum Thema „Bandschutz“, Hotel-Restaurant Markt 1, Aegidienberg.

05.10.2015, 19:30 Uhr = ISR Stammtisch, Hotel-Restaurant Zur Post, Windhagen.

13.10.2015, 19:30 Uhr = Vortrag / Workshop zum Thema „Pressearbeit für Firmen“, Hotel-Restaurant 4Winden, Windhagen.

03.11.2015, 19:30 Uhr = ISR Stammtisch.

04.11.2015, 19:30 Uhr = Vortrag / Workshop zum Thema „Patientenverfügung“, Restaurant Nattermanns, Kalenborn.

01.12.2015, 19:30 Uhr = ISR befragt die Kandidaten zur Landtagswahl 2016, Restaurant Il Pozzo, Windhagen.

11.12.2015, 19:00 Uhr = ISR Jahresabschluss-Informationsveranstaltung, Hotel-Restaurant Domblick, Rottbitze.

In Planung: 25.01.2016, 19:00 Uhr = ISR Jahreshauptversammlung mit Vorstandsneuwahl, Dormero-Hotel, Windhagen.

 

Seniorenzentrum Bethesda hat neue Bewohnervertretung

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HÖHR-GRENZHAUSEN Die Bewohnervertretung im Seniorenzentrum Bethesda ist für zwei Jahre neu gewählt worden. Die Wahl wurde vorzeitig notwendig, da nur noch zwei von fünf Mitgliedern im Amt  waren. Die Bewohnervertretung setzt sich in ihrer neuen Amtsperiode wie folgt zusammen: Vorsitzende Helene Heuser, stellvertretender Vorsitzender Wilhelm Johann, Beisitzerinnen Bernhard Krähling und Birgit Ogrzall (Angehörige).

Die Bewohnervertretung nimmt gemäß Landesgesetz über Wohnformen und Teilhabe die vielseitige Aufgabe der Interessensvertretung der Bewohnerinnen und Bewohner wahr. Dazu zählt in erster Linie die Beachtung  aller Ansprüche, z.B. die Achtung der Würde und der Persönlichkeit. Darunter fallen u.a. das Recht auf Selbstbestimmung, auf Fürsprache und Fürsorge, auf Beachtung des privaten Lebensbereiches und Gewährleistung von Pflege und Betreuung sowie Berücksichtigung der religiösen Werte. Ein weiterer wichtiger Aufgabenbereich ist es, sich mit Anregungen, Vorschlägen und Wünschen sowie der Verbesserung der Lebensverhältnisse zu befassen und diese mit dem Leitungsteam zu besprechen. Um seine Aufgaben erfüllen zu können, trifft sich das Gremium in regelmäßigen Abständen zu Sitzungen und lädt das Leitungsteam dazu ein.

Der Wahlausschuss, vertreten durch Dagmar Seifarth-Leukel und Karina Richert, sowie die bisherige Bewohnervertretung vertreten durch Margarethe Gelhard und Brigitte Gräf (Angehörige), übergaben am 12. August  in der konstituierenden Sitzung die Geschäfte an die neue Bewohnervertretung.

Einrichtungsleiter Michael Lobb beglückwünschte alle Mitglieder der neuen und bedankte sich bei der ehemaligen Bewohnervertretung für die zurückliegende Arbeit ebenso wie beim Wahlausschuss für die Wahldurchführung mit einem Blumenstrauß.

Neue Beschilderung am Wiedradweg fertiggestellt

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Der Wiedradweg im Bereich der Verbandsgemeinde Waldbreitbach hat eine neue Beschilderung nach HBR. Diese Abkürzung steht für „Handbuch zur wegweisenden und touristischen Beschilderung für den Radverkehr“. Das Handbuch mit Standards und Richtlinien haben das Wirtschaftsministerium und der Landesbetrieb Mobilität erarbeitet. Durch diese Qualifizierung wird die Strecke auch im Radroutenplaner des Landes unter www.radwanderland.de abrufbar sein.

Ende 2013 wurde der knapp 20 km lange Abschnitt im Bereich der VG Waldbreitbach komplett erfasst. Bei der Erstbefahrung durch Jupp Trauth vom Planungsbüro hunrückvelo zusammen mit Florian Fark vom Touristik-Verband Wiedtal und Eva Lehna vom Westerwald Touristik-Service wurden alle Wegweiserstandorte fotografiert und mögliche Änderungen festgelegt. Nach Klärung der Eigentumsverhältnisse wurden die Inhalte und Ziele auf den Katasterplänen mit einem landeseigenen Beschilderungsprogramm erarbeitet. All diese Punkte wurden dann zwischen den zuständigen Behörden abgestimmt. Jetzt wurden schließlich nach Ausschreibung und Materialbeschaffung die neuen Schilder durch eine Fachfirma montiert.

Nunmehr entspricht der Wied-Radweg auch in seinem Verlauf in der VG Waldbreitbach den landesweiten Anforderungen und es gibt – als Grundlage der Qualitätssicherung – für jeden der 79 Standorte ein Katasterblatt mit Karte, Foto und den montierten Wegweisern. So kann bei einem Schaden sofort der ursprüngliche Zustand wieder hergestellt und eine jährliche Wartung durchgeführt werden. Dazu tragen auch die Aufkleber bei, die an jedem Wegweiser mit individueller Standortnummer sowie QR-Code und Telefonnummer angebracht wurden. Dadurch können auch Radfahrer direkt Schäden melden.

Die aufwändigen Bauarbeiten zur Herstellung eines eigenen Radweges parallel zur L255 zwischen Laubachsmühle und Mäherbach mit den balkonartigen Kragarm-Konstruktionen durch den LBM Cochem-Koblenz wurden bereits vor einem Jahr abgeschlossen. Der Bereich wurde jetzt auch mit beschildert.

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Weltkulturerbe gegen Windkrafteinnahmen am Mittelrheintal

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Das Obere Mittelrheintal ist so einzigartig als Landschaft, dass es seit 12 Jahren als UNESCO Weltkulturerbe geschützt ist. Die Pachtgeldchancen für Windkraftanlagen bedrohen solche einmaligen Kulturlandschaften und Denkmäler. Die Verbandsgemeinde Lorely wittert schnelle Euros mit ca. 70 Windrädern auf der Sichtachse quer über das ganze Rheintal. Selbst anerkannte Landschaftsgutachten der Landesebene und Proteste vieler Bürger und Touristikverbände führen nicht zum Umdenken. Auch der Verlust der touristisch wichtigen Plakette „Weltkulturerbe“ bringt keine Bereitschaft zum Nachdenken. Endlich melden sich die Verbände der Tourismusbranche wie DEHOGA und „Romantischer Rhein Tourismus GmbH“ offen zu Wort. Schon viel zu lange wurde vor dem Ökodiktat der grünen Wirtschaftsministerin Lemke gekuscht und abgeduckt, da man von Landesmitteln abhängig ist. Der Bericht in Plusminus vom 5.5.2015 über die Unterwanderung des Managements des Naturschutzverband BUND in Rheinland-Pfalz durch Windkraft-Lobbyisten, ist ein weiteres Indiz dafür, dass die Windkraftwirtschaft dort angekommen ist, wo die Atomkraftwirtschaft für gehasst wurde bei rot und grün. Geld und Filz statt Sachverstand entscheiden über die Landschaftszerstörung.

In diesem Monat zum zweiten Mal wurde für die breite Leserschaft offensichtlich, was über 35 Bürgerinitiativen alleine in Rheinland-Pfalz schon seit über zwei Jahren fordern: 200 Meter hohe Industrieanlagen im Wald mit gravierenden Eingriffen in die intakten Lebensräume von Menschen, Tieren und Natur für die gesamte Region, überlässt man nicht den überforderten Kommunen. Die Art und Weise, wie Frau Lemke Windkraft durch Rheinland-Pfalz treibt, führt zur Goldgräbermentalität und zu Zwist in und zwischen zahllosen Kommunen. Der Fall der VG Loreley und vor einigen Wochen der Rückzug aus der Windkraft von Landrat Bröhr aus dem bereits zerspargelten Hunsrück, ist dabei nur die Spitze des Windwahn-Eisbergs. Windräder im Wald eines Mittelgebirges zu fördern, ist wie Ananas auf einem Eisberg zu fördern. Eine Region wie der Hunsrück war einst feuriger Verfechter für Windräder und hat gelernt, dass diese Energieform in der jetzigen Form unnütz, ungesund und unwirtschaftlich ist.

Die Räte am romantischen Rhein in Loreley, Rengsdorf und Unkel sollten sich bewusst sein, dass die wirkliche Chance den Mittelrhein komplett als Weltkulturerbe zu vermarkten mit Windrädern vernichtet wird. Nachdem das Atomkraftwerk Mühlheim-Kärlich beseitigt wird, ist der Grund, warum seinerzeit nicht das ganze Mittelrheintal bis Bonn Weltkulturerbe wurde, beseitigt. Im Falle von Windrädern in Unkel hätte das Siebengebirge ein ähnliches Problem mit dem Verlust des Europadiploms, was es in Deutschland nur sehr selten für außergewöhnliche Landschaft und Kulturdenkmäler sowie Tierhabitate verliehen wird.

Auch die UNESCO gibt in Ihrem Gutachten über das Welterbe Oberes Mittelrheintal ein entsprechend schlechtes Urteil über dessen Management durch Landespolitik, SGD Nord und den Zweckverband. Frau Lemke - als grüne Wirtschaftsministerin - weiß, dass Windräder in dieser Region das endgütige Aus Ihrer politischen Karriere bedeutet hätten. Die Schlösser- und Burgengemeinschaft steht nicht auf der Straße, sondern arbeitet im Hintergrund, um den Windwahnsinn mit grünem Deckmäntelchen vor Ihren Schlössern und Hotels zu stoppen. Noch hofft Frau Lemke mit Durchhalteparolen und dubiosen, methodisch hanebüchenen Umfrageergebnissen über die Akzeptanz der Windkraft durchzukommen. In einer aktuellen EMNID-Umfrage wird hingegen belegt, dass die Bürger mittlerweile erkennen, welche Manipulation und systematisch Fehlinformation Politik und Windkraftlobby geschickt platziert hat. 79 Prozent der Befragten stimmten der Aussage zu, dass "für den Ausbau der Windenergie generell keine Waldgebiete verschwinden oder zerschnitten werden sollten". Knapp zwei Drittel (64 Prozent) stimmten dabei der Forderung zu, dass "im Zweifelsfall der Schutz von Vögeln oder anderen Tieren Vorrang vor dem Bau von Windkraftanlagen" genießen solle. Der Wind hat sich gedreht für die grüne Ökodiktatur. Energiewende ja, aber nicht zum Preis von Demokratie, menschlicher Gesundheit, Tiervielfalt und Natur. All das steht auf der Kostenseite der Windräder. Deren Rechnung kippt endgültig ins Minus. Endlich wachen die Deutschen auf, hoffentlich nicht zu spät für das schöne, international berühmte und mit Bewunderung besuchte Rheintal.

Dr. Dirk Volker Seeling

Sprecher der Bürgerinitiative „Romantischer Rhein“

Jugendherberge Leutesdorf

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Im Rahmen einer Rundfahrt zu den Sehenswürdigkeiten der Verbandsgemeinde Bad Hönningen empfingen Verbandsbürgermeister Michael Mahlert und Andreas Kossmann, Pressewart der Vereinigung ehemaliger 29er und Förderer des Ehrenmals e.V., den Leiter der neuen Jugendherberge "Kloster Leutesdorf" Christian Gebhardt auch am 29er Ehrenmal auf der Rheinbrohler Ley.

Nach einem ausgiebigen Blick über das Rheintal und einigen Erläuterungen des Verbandsbürgermeisters zu verschiedenen sichtbaren Gebäuden diesseits und jenseits des Rheins, erläuterte Andreas Kossmann kurz die Geschichte der Gedenk- und Mahnstätte und gewährte den Gästen einen Zutritt in das Innere der Kapelle.

Da das 29er Ehrenmal direkt am Rheinsteig liegt, ist es wohl für Wanderer über die Höhen der Verbandsgemeinde, die zudem Gäste in der neuen Jugendherberge sind, ein interessantes Kleinod, zu welchem man auch Näheres erfahren möchte. Kossmann versprach daher mit dem Vereinigungsvorstand die Auslage neuer Flyer in der Jugendherberge und die Kontaktmöglichkeiten für Führungen von Wandergruppen zu prüfen.

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