Dienstag, 23. Mai 2017

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RKK-Verdienstmedaillen an gestandene Husaren

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Die „Bunte Stadt“ Linz am Rhein ist eine traditionelle Karnevalshochburg. Hier wird der fünften Jahreszeit bereits direkt nach Aschermittwoch wieder entgegengefiebert. Denn dann ist einmal noch mehr „Farbe“ mit viel Humor und Heiterkeit angesagt. Da zählt das „Husaren-Corps Grün-Weiß Linz/Rhein 1965 e.V.“ zu den Garanten eines prächtigen Karnevals. Deshalb konnte der Bezirksvorsitzende der Rheinische Karnevals-Korporationen e.V. (RKK) Erwin Rüddel (Bildmitte) langjährige aktive Husaren ehren. Hans-Georg Kamp (3.v.re.) ist bereits seit einem halben Jahrhundert, nämlich seit 50 Jahren im Corps aktiv. Bis 2008 war zudem aktiver Husar im Musikzug. Heute ist er inaktiver Husar im Musikzug. „Er war aber auch Leiter des Musikzuges des Husaren-Corps. Und die Begeisterung und Leidenschaft für Musik hat Hans-Georg auf seinen Sohn Andreas und seinen Enkel Timo übertragen“, lobte Rüddel den Ehrenoffizier des Husaren-Corps. Walter Klein (4.v.re.) ist ebenfalls seit 1967 Mitglied bei den Husaren. Im Corps aktiv tätig war er bis 2008. „Das Walter ein echter Husar ist, zeigt sich auch daran, dass er heute noch sehr aktiver Inaktiver ist. Denn er ist nicht nur bei allen Veranstaltungen dabei, sondern auch ein gefragter und gern gesehener Rat- und Ideengeber. Zudem war er in seiner aktiven Zeit führender Wagenbauer der Senatoren- und Prinzenwagen des Corps“, betonte der RKK-Bezirksvorsitzende bei der Verleihung der Verdienstmedaille in Gold. Gerd Hoppen (2.v.re.) gehört seit 1988 zum Husaren-Corps und ist 2010 vom aktiven Dienst in das Reservecorps gewechselt. Adjutant war er bis 1999, Schriftführer bis 2010 und Schatzmeister über zwölf Jahre lang, von 2004 bis 2016. Funkenoffizier ist er seit 1999 und 2016 wurde Gerd Hoppen zum Ehrenoffizier ernannt. „Er hat ganz aktiv daran mitgewirkt, dass sich das Corps zur heutigen Größe und Form entwickeln konnte. Nach wie vor geschätzt ist besonders seine besonnene und zuverlässige Art der Amtsführung“, stellte Erwin Rüddel zur Verleihung der RKK-Verdienstmedaille in Silber fest. Die ausgezeichneten Geehrten wurden von im Kreise weiterer Husaren mit viel Anerkennung und Beifall bedacht.

Roger Lewentz lädt künftigen Bundespräsidenten Steinmeier erneut ins Welterbe ein

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Am Rande einer Veranstaltung in Berlin hatte der hiesige SPD-Landtagsabgeordnete Roger Lewentz, der zugleich Vorsitzender der rheinland-pfälzischen SPD ist, Gelegenheit, gemeinsam mit Ministerpräsidentin Malu Dreyer ein paar Worte mit dem künftigen Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier zu wechseln.

Gerne nutzte Roger Lewentz einmal mehr die Gelegenheit, um mit einem Riesling der Winzergenossenschaft Loreley aus Bornich für das UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal und die schöne Heimatregion zu werben.

Vor rund einem Jahr war Frank-Walter Steinmeier zuletzt Gast im Mittelrheintal gewesen und hatte sich auf Einladung von Roger Lewentz die Pläne zur Neugestaltung des Loreley-Plateaus auf gleichnamigen, weltberühmten Felsen angeschaut, deren Umsetzung zwischenzeitlich begonnen haben und mit erheblichen Bundesmitteln unterstützt werden.

Anschließend kehrte Steinmeier auf Einladung der SPD Rhein-Lahn um deren Vorsitzenden Mike Weiland damals in Dörscheid im Lokal des Präsidenten des Weinbauverbandes Mittelrhein, Heinz-Uwe Fetz, ein und traf dort auf ehrenamtliche Ortsbürgermeister, eine Schülergruppe und für die Region und den Tourismus in Verbänden Aktive des Mittelrheintals. Frank-Walter Steinmeier erinnert sich gerne an diesen Besuch zurück.

Verbunden mit dem Weinpräsent sprach Roger Lewentz nun dem künftigen Bundespräsidenten eine neue Einladung aus, das Welterbe möglichst bald in neuer Funktion als Staatsoberhaupt zu besuchen.

 

Rechtsgutachten von Prof. Dr. jur. Willy Spannowsky klärt offene Fragen:

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Mittelrheinbrücke hat Verkehrsbedeutung einer Landesstraße – Brücke darf kein kommunales Projekt sein

„Endlich gibt es rechtliche Klarheit über die bisher ungeklärte Frage der Baulast: Die Mittelrheinbrücke darf kein kommunales Projekt sein. Schließlich hat die Brücke die Verkehrsbedeutung einer Landesstraße und muss daher zwingend in der Trägerschaft des Landes realisiert werden. Damit hat auch das Hickhack um das Raumordnungsverfahren und die fehlenden verbindlichen Zusagen des Landes endlich ein Ende: Die Landesregierung kann ihren Worten jetzt Taten folgen lassen und die Brücke in eigener Trägerschaft des Landes zügig realisieren.“

Mit diesen Worten kommentiert Dr. Marlon Bröhr, Landrat des Rhein-Hunsrück-Kreises, die Ergebnisse des Rechtsgutachtens des renommierten Juristen und Richters am Oberlandesgericht, Prof. Dr. jur. Willy Spannowsky, zur Mittelrheinbrücke.

Prof. Spannowsky macht deutlich, dass die Mittelrheinbrücke die „Verkehrsbedeutung einer Landesstraße erreichen“ wird und „die Brücke nach den rechtlichen und tatsächlichen Gegebenheiten nicht in die Straßenbaulast eines oder beider Landkreise fallen“ darf. Prof. Spannowsky begründet sein Ergebnis detailliert mit der Verkehrsfunktion der Brücke zur Verbindung zweier Bundesstraßen, der überregionalen Venetzungsfunktion, der Herkunft und dem Umfang des Verkehrsaufkommens, welches durch den Bau der Rheinquerung voraussichtlich erzeugt wird, der Standortsituation und auch der landes- und regionalplanerische Raumbedeutsamkeit, welche die Träger der Landes- und der Regionalplanung dieser Maßnahme beimessen sowie der landesplanerischen Einstufung der Rheinquerung. Prof. Spannowsky führt zudem aus, dass die rechtliche Klassifizierung der Straße „keine politische Entscheidung“ ist und den zuständigen Behörden nach der Rechtsprechung „in Bezug auf die Einstufung der Straße und daraus resultierend hinsichtlich der Bestimmung des Trägers der Straßenbaulast weder ein Ermessen noch ein Beurteilungsspielraum und auch keine Einschätzungsprärogative“ zusteht.

Erste Hilfe Kurs für ISR-Mitglieder

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Erste Hilfe zu leisten ist nicht nur eine Pflicht, sondern kann im Ernstfall Leben retten.

Aus diesem Grund hat die ISR-Windhagen e.V. die Durchführung entsprechender Kurse für ihre Mitglieder in Zusammenarbeit mit dem DRK Ortsverband Vettelschoß, St.Katharinen, Windhagen e.V. organisiert. Der erste Kurs hat kürzlich im DRK-Haus in Vettelschoss stattgefunden.

Ein großes Dankeschön gilt dem Team des DRK-Ortsverbands Vettelschoß, St.Katharinen, Windhagen e.V., das den Kurs so hervorragend durchgeführt hat.

Viele Menschen scheuen leider davor zurück, Erste Hilfe zu leisten, da sie Angst haben, einen Fehler zu machen. Der größte Fehler, den man - beispielsweise als Zeuge eines Unfalls - machen könnte, wäre es aber, nicht zu helfen; so Martin Buchholz, 1.Vorsitzender der ISR-Windhagen e.V.

Aus diesem Grund wird die ISR-Windhagen auch weitere Erste-Hilfe-Kurse in Zusammenarbeit mit dem DRK durchführen.

Gutes Leben am Unteren Mittelrhein – „Komm mitten R(h)ein“

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Hochschulstudenten übergeben Analyse und Ideen zur Dachmarke „Unterer Mittelrhein“ an Politiker der Region

Im Rahmen des Masterstudienganges Technik und Innnovationskommunikation der Hochschule Bonn-Rhein Sieg in St. Augustin wurde im letzten Semester eine Projektarbeit zum Thema „Dachmarke und Gutes Leben im Mittelrheintal“ absolviert. Die Ergebnisse wurden nach der Abschlusspräsentation am 20.01.2017 den Initiatoren und Vertretern des Kreises Neuwied zur Verfügung gestellt. Die Analysen und daraus abgeleiteten Ideen für Internet und Social Media macht die besondere Qualität der Region zwischen Bonn und Koblenz deutlich. Es gilt diese Ursprünglichkeit mit der international attraktiven Qualität vieler Angebote weiter auszubauen und international wie national besser zu vermarkten. Es wurden dazu die Themen Verkehr, Tourismus, Einkommen, Demographie, Wirtschaftsbranchen etc. in Form einer Stärken-Schwächen Analyse betrachtet und daraus die Chancen und Risiken abgeleitet. Die Kombination aus Heimat, Natur und moderner Architektur, Internationalität, digitalen Leuchtturmprojekten sind nur einige Empfehlungen, um die Dornröschen Region wach zu küssen. Die beiden Politiker Erwin Rüddel (CDU) und Michael Mahlert (SPD) nahmen die für die Kreise Neuwied und Rhein-Sieg kostenfrei erarbeiteten Analysen und Ideen der Studenten dankend entgegen und waren überrascht von der hohen Qualität und dem Ideenreichtum der Präsentationen. „Insbesondere die unvoreingenommene Sicht der jungen Menschen macht die besondere Qualität dieses Kontaktes aus. Sie benennen wichtige Anforderungen an die Region, um attraktiv für die jüngeren Generationen zu sein“, meinte Michael Mahlert, Verbandbürgermeister von Bad Hönningen. Bundes- und Kreistagsabgeordneter Erwin Rüddel betonte, dass die Region nur im Schulterschluss der Gemeinden im und am Rheintal diesen Schatz für Bürger, Unternehmen und Vereine heben kann. Er hat das Thema zusammen mit Michael Mahlert und Dirk Seeling von der Bürgerinitiative Romantischer Rhein vor ca. einem Jahr gestartet. Seitdem ist viel Synergie zwischen den Gemeinden entstanden. In drei Workshops mit Vertretern verschiedener Themen der Region wurden von Dirk Seeling ehrenamtlich vorbereitet und moderiert. Der Experte für Organisationsentwickler und Hochschuldozent Seeling sagt zur Vision des Projekts: „Wenn engagierte Bürger, innovative Unternehmer und fähige, gut vernetzte Politiker sich zusammentun, ist für eine Region alles möglich“. Der Leiter des Studiengangs und Marketingexperte Uwe Braehmer zeigte sich sehr zufrieden mit den Leistungen der Studenten und bot an bei Bedarf das Thema mit einigen Studenten weiter begleiten zu können. Die beiden führenden Politiker der Region haben Interesse an weiteren Kooperationen signalisiert. Auch der Kreis Rhein-Sieg wurde bereits zum Projekt informiert und hat sein Interesse bekundet. Konkrete Gespräche dazu werden in den nächsten Wochen erfolgen. Rüddel betonte den offenen Prozess der Entwicklung, der allen interessierten Gemeinden und Kreisen sowie Städten am Rhein zwischen Koblenz und Bonn ermöglicht, mit einzusteigen in die Gestaltung einer gemeinsamen Dachmarke samt Vermarktung. Man befindet sich jetzt noch in der Orientierungsphase, auf deren Basis dann ein professionelles Projekt entstehen wird. Die Vorarbeiten verschiedener Gruppen und Pläne bestehender Verbände, Vereine, Experten werden im nächsten Schritt zusammengeführt, um daraus den Projektplan einer Dachmarkenentwicklung zu erstellen.

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