Montag, 18. Dezember 2017

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Ausbau der Landesstraße 252 zwischen Kalenborn und Willscheid

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Ab Mittwoch, den 23. August 2017 beginnen die Arbeiten zum Ausbau des letzten noch nicht sanierten Abschnitts der Landesstraße 252 zwischen Kalenborn und Vettelschoß.

Derzeit weist die vorhandene Fahrbahn eine schadhafte Oberflächenbefestigung mit Rissen und Unebenheiten auf. Außerdem ist die Straße insgesamt zu schmal.

Vom Ortsausgang Kalenborn bis zum Ortseingang Willscheid wird die Fahrbahn auf einer Länge von ca. 520 m erneuert und gleichzeitig auf 5,50 m verbreitert. Der Ausbau erfolgt auf den ersten 200 m im Tiefeinbau.

„Der Rest der Strecke wird im sogenannten Hocheinbauverfahren erneuert“, erläutert Dipl.-Ing. Bernd Cornely, Leiter des Landesbetriebes Mobilität Cochem-Koblenz. „Dazu werden auf die vorhandene Fahrbahn neue Asphaltschichten aufgebaut. Außerdem wird im Auftrag der Gemeinde Vettelschoß ein 2,50 m breiter Geh- und Radweg entlang der Fahrbahn angelegt“, so Cornely.

Des Weiteren verlegt das Kreiswasserwerk Neuwied neue Leitungen zur Wasserversorgung.

Die L 252 muss aufgrund der beengten Randbedingungen während der gesamten Bauzeit von ca. 4 Monaten voll gesperrt werden. Der Verkehr wird großräumig über die Kreisstraße 19 bei Vettelschoß sowie die Kreisstraße 26 bei Hallerbach umgeleitet.

Den Ausbau übernimmt nach Abschluss der durchgeführten öffentlichen Ausschreibung und erfolgter Prüfung der Angebote die Firma Eurovia aus Koblenz. Die Baukosten in Höhe von ca. 500.000 Euro tragen das Land Rheinland-Pfalz und anteilig die Gemeinde Vettelschoß.

Der LBM Cochem-Koblenz, die Gemeinde Vettelschoß und das Kreiswasserwerk Neuwied bitten die Anlieger und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Bauarbeiten. Mit Fertigstellung der Maßnahme wird die Infrastruktur im Landkreis Neuwied weiter systematisch verbessert.

ISR-Windhagen e.V. mit neuem Vorstand

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Nachdem der bisherige 2.Vorsitzende der ISR-Windhagen e.V. aus terminlichen Gründen seinen Rücktritt erklärt hatte, wurde eine Mitgliederversammlung der ISR-Windhagen e.V. durchgeführt.

Die Satzung des Vereins sieht vor, dass beim Ausscheiden eines Vorstandsmitglieds eine Neuwahl für die restliche Amtszeit des Vorstands erfolgen muss.

Im Rahmen der Mitgliederversammlung nutzen Martin Buchholz (1.Vors.) und Trudi Saal (3.Vors) die Gelegenheit, sich beim bisherigen 2.Vorsitzenden, Herrn Hans-Heinrich Muss, für das zehnjährige Engagement für die ISR und die gute Zusammenarbeit zu bedanken und ihn mit einem kleinen Präsent zu verabschieden.

Im Rahmen der dann folgenden Neuwahl wurde Herr Thassilo Falkenau, von der Firma Taxi Falkenau zum neuen zweiten Vorsitzenden der ISR-Windhagen e.V. gewählt.

Martin Buchholz, Trudi Saal sowie das Beraterteam freuen sich auf eine gute Zusammenarbeit mit Herrn Falkenau.

Für 2017 hat die ISR-Windhagen noch einige Aktivitäten geplant: Eine Vortragsveranstaltung, eine Betriebsbesichtigung, ein Erste-Hilfe-Kurs für ISR-Mitglieder, eine Gemeinschaftsanzeigenkampagne sowie eine Jahresabschlussveranstaltung stehen auf der Agenda.

Bildquelle: Elisabeth Klöckner

Portraits der Waldbreitbacher Gemeinden vorgestellt

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Der Grafiker Martin Schmitz ist im Hauptberuf Bereichsleiter im St. Josefhaus in Hausen / Wied. Aber in seiner Freizeit fertigt er Grafiken zu unterschiedlichsten Themen an. So sind inzwischen Portraits von fünf Gemeinden in der Verbandsgemeinde Waldbreitbach entstanden. Diese hat Schmitz jetzt der Verbandsgemeinde geschenkt. Bei der Übergabe waren neben Landrat Rainer Kaul, dem 1. Beigeordnetem Viktor Schicker und Büroleiter Dieter Reimann auch zahlreiche Ortsbürgermeister anwesend.

Waldbreitbach war das erste Portrait vor genau 10 Jahren. Die Idee entstand, als Martin Schmitz eine originelle Einladung zu einem runden Geburtstag gestalten wollte. Dann folgte Roßbach mit der 700 Jahr Feier. Hausen und Breitscheid waren die weiteren Bilder. Und schließlich Niederbreitbach Anfang diesen Jahres. Datzeroth ist in Arbeit und wir im Laufe des Jahres fertiggestellt. Außerdem tüftelt der studierte Grafiker gerade an einem Portrait zur Fusion, vielleicht werden sogar alle 20 Gemeinden untergebracht.

Die Bilder zeigen Hauptgebäude, touristische Sehenswürdigkeiten, Vereinsleben, Politik, Ortsteile, große Firmen, Kirchen, sportliche Aktivitäten und das Dorfleben. Zur Vorbereitung liest Schmitz viel, recherchiert online und spricht mit Einheimischen. Er fotografiert die Orte, erstellt Zeichnungen und erst dann geht es ans eigentliche Portrait. „Die Bilder werden gerne zu Geburtstagen oder Jubiläen verschenkt. Ich freue ich, dass die Betrachter immer wieder etwas Neues bei den vielen liebevoll gestalteten Details entdecken“, verrät Martin Schmitz.

Die Drucke hängen im Einwohnermeldeamt bzw. Bürgerbüro des Waldbreitbacher Rathauses aus. Außerdem in der Tourist-Information, wo sie zum Preis von 30,00 € pro Stück käuflich zu erwerben sind. Von jeder Gemeinde sind nur 100 limitierte und durchnummerierte Exemplare erhältlich.

Kindertagesstätte Hummelnest in Linz erhält Förderung durch Bundesprogramm

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Linz. „Es gibt eine positive Nachricht für die Kindertagesstätte Hummelnest in Linz. Die Einrichtung gehört nun auch zu den Kindertagesstätten die durch die zweite Förderwelle im Bundesprogramm ‚Sprach-Kitas‘ profitieren sollen. Konkret geht es um eine Fördersumme in Höhe von 83.336 Euro“, erklärt aktuell der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel.

Handlungsfelder des Bundesprogramms „Sprach-Kitas“ sind neben der Weiterentwicklung der alltagsintegrierten sprachlichen Bildung die Förderung einer inklusiven Pädagogik und der Zusammenhalt mit Familien. Es richtet sich hauptsächlich an Kindertageseinrichtungen, die von einem überdurchschnittlich hohen Anteil von Kindern mit besonderem sprachlichem Förderbedarf besucht werden.

Über das Bundesprogramm wird in den Einrichtungen jeweils eine halbe Stelle für eine zusätzliche Fachkraft gefördert, die das Kita-Team unterstützt, die Handlungskompetenzen in Bezug auf die Programmschwerpunkte fortlaufend weiterzuentwickeln.

„Deshalb freut es mich umso mehr, dass sich mein Einsatz in Berlin für die Kitas in meinem Wahlkreis gelohnt hat. Schließlich lernen Kinder die Sprache in anregungsreichen Situationen aus ihrer Lebens- und Erfahrungswelt, so eben auch im Kindergartenalltag“, bekräftigt Erwin Rüddel.

Ankündigung: Vesper und Abendsegen zum 75. Todestag von Pater Franz Reinisch

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In Vallendar-Schönstatt fand der Tiroler Pallottiner-Pater Franz Reinisch seine spirituelle Heimat. Er verweigerte als einziger katholischer Priester den Fahneneid auf Hitler und berief sich dabei auf sein Gewissen. Eine einsame Entscheidung, die er in der Kapelle von Schönstatt fällte und die ihn auf das Schafott brachte. Am 28. Mai 2013 wurde in Trier der Seligsprechungsprozess für P. Franz Reinisch offiziell  eröffnet.

Am 21. August 1942 wurde P. Reinisch in Brandenburg hingerichtet. Zu seinem 75. Todestag gedenken seiner Pallottiner und Vertreter der Schönstattbewegung mit einer Vesper am Sonntag, den

20. August, um 17.30 Uhr in der Kirche der Philosophisch-Theologischen Hochschule (PTHV) in Vallendar. Eine Auswahl des Limburger Domchors wird die musikalische Begleitung übernehmen.

Um 19.00 Uhr haben Interessierte die Möglichkeit, im Franz-Reinisch-Hörsaal die Film-Dokumentation „P. Franz Reinisch“ zu sehen. Pater Dr. Heribert Niederschlag SAC informiert in diesem Rahmen als Postulator über den Fortgang des Seligsprechungsprozesses.

Gegen 21.00 Uhr wird am Grab von P. Franz Reinisch neben dem Urheiligtum der Abendsegen erteilt.

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