Sonntag, 22. Oktober 2017

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10 Jahre Abitur am Wilhelm-Remy-Gymnasium Bendorf gefeiert

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Abi-Jahrgang 2007 traf sich zum Jubiläum an alter Wirkungsstätte

Bendorf. Viele Ehemalige des Abitur-Jahrgangs 2007 leben heute in Deutschland oder der Welt verteilt. Sie haben erfolgreiche Ausbildungen oder Studiengänge absolviert und sich ein Leben nach der Schulzeit aufgebaut. Das 10-jährige Jubiläum nahmen viele der Abiturienten von damals zum Anlass eines Stufentreffens an der alten Wirkungsstätte.

Die beiden Mitglieder der Schulleitung, Werner Conrad und Sven Störmer, begrüßten die Ehemaligen am Wilhelm-Remy-Gymnasium (WRG) in Bendorf. Viele bauliche Veränderungen hat das WRG in den letzten zehn Jahren erleben dürfen, sodass der Start in den Tag mit einer Schulführung gemacht wurde. Die Klassenräume von damals waren noch zu erkennen, aber moderne Einrichtungen und eine neue Optik haben in den Stockwerken Einzug gehalten. Der Innenhof wurde zum gemütlichen Treffpunkt und der aktuelle Abi-Jahrgang des Gymnasiums sorgte für die Bewirtung am Mittag. Der Tag wurde für viele zum Treffpunkt alter Freunde und Lehrer, die der Einladung ebenfalls gefolgt waren. Die Aushändigung der Abiturarbeiten zählte zu den Höhepunkten des Tages, denn der Blick auf die Aufgabenstellungen hat sich nach zehn Jahren deutlich verändert, sodass ein leises Schmunzeln bei vielen Abi-Jubilaren zu vernehmen war.

Nach dem gelungenen Auftakt am Wilhelm-Remy-Gymnasium machten die Mitglieder des Abi-Jahrgangs 2007 den Abschluss in der Bendorfer Innenstadt. Alte Kontakte wurden an diesem Tag wieder aufgefrischt und spätestens zum nächsten Jubiläum heißt es mit dem Abi-Motto von damals wieder: „Just ABIed – Wir haben uns getraut“.

Großaufnahme der Wied hängt bald im Rathaus

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Über ein Jahr lang hat Marie Schäfer aus Neuwied Heimbach-Weis entlang der Wied von Roßbach bis zur Mündung in den Rhein bei Irlich Fotospaziergänge gemacht. Das Ergebnis sind 54 großformatige Fotos aus jeder Jahreszeit, die Sie in einem eleganten weißen Einband präsentiert.

Ein Bild, aufgenommen am Campingplatz bei Bürder, hat Sie jetzt der Verbandsgemeinde Waldbreitbach geschenkt. Es wird einen guten Platz, vielleicht auch schon im Rengsdorfer Rathaus, bekommen. Es wurde durch den 1. Beigeordneten Viktor Schicker, Büroleiter Dieter Reimann und Florian Fark vom Touristik-Verband Wiedtal e.V. entgegen genommen.

Marie Schäfer ist Mitglied der Künstlergruppe 93. Sie hat bereits 4 Bildbände über die Region herausgebracht. Einige letzte Exemplare von „Die verborgene Schönheit der Wied“ sind für 18,00 € in der Tourist-Information Waldbreitbach erhältlich. Ein Nachdruck ist nicht geplant, vielleicht aber irgendwann eine Fortsetzung. Ein Teil des Erlöses wurde bereits zur Renovierung der Kreuzkapelle gespendet.

Sylvia Groß (AfD): AfD-Kompromiss zur Mittelrheinbrücke scheitert an Blockade der Altparteien

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Keine Bewegung heute am Mittwoch im rheinland-pfälzischen Landtag in der Frage um die Rheinquerung bei St.Goar. Wirtschaftsminister Volker Wissing (FDP) lehnt weiterhin ein Raumordnungsverfahren, bei dem der Baulastträger nicht benannt werden muss, kategorisch ab, und die CDU-Opposition ist sich nicht zu schade, sich dabei unwillentlich zu seinem Steigbügelhalter zu machen.

Dazu Sylvia Groß, Abgeordnete der AfD-Fraktion Rheinland-Pfalz aus dem Rhein-Hunsrück-Kreis: „Ein trauriger Tag für die Bürger und Unternehmen, die sehnsüchtig auf eine Mittelrheinbrücke warten. Sämtliche Altparteien weigern sich, ihre Positionen auch nur minimal zu verändern. Nur, um nicht mit dem sinnvollen Antrag der AfD stimmen zu müssen, brachte die CDU eigens einen Alternativantrag ein, der sich so gut wie nicht von dem der AfD unterscheidet. Auf diese Weise wird nie etwas aus der Brücke!“

Groß weiter: „Wir hatten jetzt die Chance, endlich Fahrt aufzunehmen und mit dem Raumordnungsverfahren zu beginnen; die Ampelregierung ginge hiermit keinerlei Risiko ein. Die Landesregierung aber beweihräuchert sich ihrerseits wiederum mit ihrem Antrag , in dem sie fordert, der Landtag möge eine kommunale Brücke beschließen. Auf den Einwand der AfD, dass dem Landtag hierzu die Kompetenz fehle und nur das Landesstraßengesetz den Charakter der Straße definiert, hatte die Ampel keine Antwort.“

„Die AfD ist als einzige Partei bereit, ein Raumordnungsverfahren ergebnissoffen einzuleiten, das den Menschen und Betrieben am Mittelrhein schnellstmöglich und rechtlich einwandfrei eine Brücke über den Rhein bringen soll. Wir werden weiter für die Brücke und gegen den Widerstand der Altparteien kämpfen“, so Groß.

Regierungskoalition bekennt sich zur Mittelrheinbrücke als kommunales Projekt

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Steven Wink: Planungen für eine kommunale Brücke könnten sofort beginnen

Mainz. Die Koalitionsfraktionen haben heute, am 31. Mai 2017, einen Antrag in den Landtag eingebracht, in dem sie sich klar zum Bau einer Mittelrheinbrücke als kommunales Projekt aussprechen. Dazu sagt der verkehrspolitische Sprecher der FDP-Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz, Steven Wink:

„Die Koalitionsfraktionen bekennen sich zum Bau einer Mittelrheinbrücke als kommunales Projekt. Dies haben wir heute mit unserem Antrag in Landtag deutlich unterstrichen. Anders als von der Opposition behauptet, besteht kein Zweifel daran, dass wir das Projekt Mittelrheinbrücke zum Nutzen der Region realisieren wollen.

Das Raumordnungsverfahren zum Bau der Mittelrheinbrücke kann erst dann eingeleitet werden, wenn klar ist, wer der Bauträger der Brücke ist. Es wäre schlicht unverantwortlich, 700.000 Euro für ein Raumordnungsverfahren für eine Brücke auszugeben, die derzeit einzig und alleine aufgrund der Blockadehaltung eines einzelnen Landrats keine Chance hat, gebaut zu werden. Zu diesem Ergebnis kommt auch eine jüngst vom Wissenschaftlichen Dienst des Landtags vorgelegte Stellungnahme.

Dass es sich bei der Mittelrheinbrücke um ein kommunales Projekt handeln muss, ist hinreichend dargestellt. Eine Verkehrszählung im Jahr 2009 hat ergeben, dass von täglich 7.000 Fahrzeugen 4.000 dem kommunalen Verkehr zuzuordnen sind. Die Brücke als Landesbrücke zu kategorisieren, würde dazu führen, dass zusätzlicher Durchgangsverkehr durch das Mittelrheintal geleitet werden würde. Ebenso müsste sich eine Landesbrücke in die 400 Projekte im Landesstraßenbauprogramm einordnen, deren Priorität sich an der Kosten-Nutzen-Bewertung orientiert. Aufgrund der zu erwartenden, vergleichsweise geringen Verkehrszählungen und vergleichbar hohen Baukosten wäre ein Baubeginn lange Zeit hinweg nicht absehbar.

Über viele Jahre haben beide Kreise, der Rhein-Lahn-Kreis wie auch der Rhein-Hunsrück-Kreis, für eine Mittelrheinbrücke als kommunales Projekt geworben. Davon möchte man heute in der CDU scheinbar nichts mehr wissen. Statt sich für die Interessen der Menschen und der Unternehmen in der Region einzusetzen und alles dafür zu unternehmen, den Bau der Brücke schnellstmöglich zu realisieren, blockiert die CDU aus taktischen Gründen die weiteren Planungen. Das Projekt Mittelrheinbrücke kann als kommunale Brücke sofort begonnen werden.“

Jens Ahnemüller (AfD): Die Mittelrheinbrücke dankt den Grünen

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Die jüngste Forderung der Grünen-Fraktion Rheinland-Pfalz, die Mittelrheinbrücke als kommunales Projekt einzustufen, hat beim verkehrspolitischen Sprecher der AfD-Fraktion Rheinland-Pfalz, Jens Ahnemüller, Freude ausgelöst:

„Wir haben wirklich Glück. Unsere Grünen Kollegen im Landtag offenbaren durch ihre jüngste Pressemitteilung – möglicherweise unbeabsichtigt – wer wirklich hinter der ewigen Blockade des Brückenbaus steckt. Nun ist offenkundig, dass Verkehrsminister Dr. Volker Wissing (FDP) allein aus Koalitionszwang den Grünen zuliebe jede noch so risikoarme Maßnahme – wie zum Beispiel das Raumordnungsverfahren – unnötig verzögert. Es gibt also keine echten juristischen Vorbehalte auf der Regierungsbank, sondern nur politische Gründe. Man müsste den Grünen für diese schlichte Ehrlichkeit fast dankbar sein.“

Ahnemüller weiter: „Volker Wissing ist um seine doppelte Gelegenheit regelrecht zu beneiden: Zum einen kann er dem Bürger zeigen, wer in puncto Verkehrspolitik die Hausmacht hat, nämlich – so hoffe ich – seine Partei, die FDP. Zum anderen kann er sein lange versprochenes Wahlversprechen von der Mittelrheinbrücke endlich in die Tat umsetzen und sich somit ein wenig Glaubwürdigkeit beim Bürger sichern!“

Bei dieser Gelegenheit zerstreut Ahnemüller die Grünen Bedenken: „Nein, Frau Blatzheim-Roegler, wir stellen eben nicht den Welterbe Titel des Mittelrheintals in Frage. Eine Landesbrücke unterscheidet sich, anders als Sie behaupten, eben nicht in ihrer Gestalt von einer Kreisbrücke. Die UNESCO hat nie einen Zusammenhang zwischen Welterbe Status und Baulast der Brücke hergestellt, da es ihn rechtlich nicht gibt!“

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