Montag, 18. Dezember 2017

Letztes Update:09:27:16 AM GMT

region-rhein.de

RSS

Bundesverkehrswegeplan verbessert spürbar die Infrastruktur in der Region

Drucken

Erwin Rüddel: „Beharrlichkeit zeigt erste Erfolge beim Bundesstraßenbau“

Kreisgebiet. „Durch meinen Einsatz in Berlin wurden im neuen Bundesverkehrswegeplan für Maßnahmen in den Landkreisen Altenkirchen und Neuwied insgesamt 160 Millionen Euro festgeschrieben. Zudem zeigt der beharrliche Druck auf die Mainzer Landesregierung Wirkung: Verkehrsminister Wissing hat eine Prioritätenliste vorgelegt, in der sich alle Projekte der beiden Landkreise angemessen wiederfinden. Die Ortsumgehung Straßenhaus  befindet sich demnach bereits in der Planung, für drei weitere Maßnahmen ist der Planungsbeginn auf 2018 terminiert“, teilt aktuell der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel mit.

Der Bundestagsabgeordnete wird, gemeinsam mit seinen CDU-Landtagskollegen Ellen Demuth (Kreis Neuwied) sowie Dr. Peter Enders und Michael Wäschenbach (Kreis Altenkirchen) den Blick darauf richten, dass die Maßnahmen fristgerecht und zügig durchgeführt werden. „Schließlich kann durch diese im BVWP verankerten Baumaßnahmen an den Bundesstraßen die Infrastruktur in den beiden Landkreisen grundlegend verbessert werden“, befinden die CDU-Politiker.

Während der bereits in Planung befindlichen auf 16,8 Millionen Euro bezifferte Ortsumgehung Straßenhaus sind für 2018 im weiteren Verlauf der B 256 die Ortsumgehung Willroth mit 1,8 Millionen Euro, sowie im Zuge der B 8 die Ortsumgehungen Kircheib und Hasselbach, mit einer Gesamtsumme von 22,5 Millionen Euro, in der Prioritätenliste aufgeführt. Für die ebenfalls im Zuge der B 8 anstehenden Ortsumgehungen Weyerbusch und Helmenzen, mit einer Gesamtbausumme von 46,4 Millionen Euro, liegt der genannte Planungsbeginn in 2019/2020.

Auf nach 2020 ist für den Landkreis Altenkirchen die mit 39,0 Millionen Euro veranschlagte Ortsumgehung Mudersbach im Zuge der B 62 aufgeführt. Für den Landkreis Neuwied gilt ebenfalls nach 2020 das 12,2 Millionen-Projekt „Ortsumgehung Gierender Höhe“, im Zuge der B 256 sowie im Zuge der B 42 die als Bahnparallele geplante Ortsumgehung Leutesdorf, deren Baukosten sich auf 25,0 Millionen Euro belaufen. Hier sehen die Abgeordneten noch Bedarf zum zeitlichen Nachsteuern.

„Wir sind froh darüber, dass sich bei den Bundesstraßen in unseren Landkreisen nun endlich was tut. Wir werden aber auch peinlichst genau darauf achten und hinwirken, dass die vom Bund bewilligten Gelder hier in unserer im Norden des Landes gelegenen Region ankommen. Dann werden die beiden Kreise durch eine grundlegend verbesserte Infrastruktur profitieren. Eine gute Infrastruktur ist Grundvoraussetzung für die wirtschaftliche Entwicklung und Lebensqualität in unserer Heimat“, bekräftigen Erwin Rüddel, Ellen Demuth, Dr. Peter Enders und Michael Wäschenbach.

Kreisverwaltung weist Vorwürfe zurück

Drucken

Linzer Kritik an Kitaplanung des Kreises ist ungerechtfertigt

Auf Unverständnis stößt im Kreishaus die Kritik des Linzer Stadtrates. Dieser fühle sich bei der Planung der Kita-Angebote durch den Kreis nicht richtig beraten. Sogar der Vorwurf, der Kreis habe der Stadt Informationen vorenthalten, wurde erhoben.

„Das kann und werde ich so nicht im Raum stehenlassen“, kommentiert der 1.Kreisbeigeordnete Achim Hallerbach die Linzer Kritik und ergänzt: „In kaum einer anderen Region des Landkreises waren wir in den letzten Jahren so häufig zu Planungsgesprächen unterwegs wie in der Verbandsgemeinde und insbesondere in der Stadt Linz. Und das immer mit dem Ziel, die Stadt in ihren Planungsüberlegungen so gut wie möglich zu unterstützen.“ Planungsgespräche für einzelne Gemeinden, regelmäßige Träger- und Leitungsrunden gemeinsam mit den Verwaltungsstellen und regionale Planungsgespräche auf Ebene der Verbandsgemeinden sind vielfach bewährte Beratungsangebote. „Aber wie das mit Angeboten so ist – die kann man annehmen oder auch nicht“, weiß Hallerbach aus Erfahrung.

Dass die Kreisverwaltung dabei jeweils die aktuellsten Zahlen präsentiert, ist systembedingt. Den Eindruck der Linzer Stadträte, dass das Kreisjugendamt 2014 andere Zahlen präsentiert habe, wird durchaus bestätigt, denn die Entwicklung sei nun mal dynamisch. „2014 bildeten noch 42 Kinder einen durchschnittlichen Geburtenjahrgang, heute sind es aufgrund von deutlichen Zuzügen schon 48. Wenn wir davon ausgehen, dass die Kinder aus fast fünf Jahrgängen die Kita besuchen, macht das schon einen Mehrbedarf in der Größenordnung von zwei Gruppen aus“, erklärt Kita-Referatsleiterin Kerstin Schwanbeck-Stephan.

Weiterlesen...

Engagiert für die Region: Naspa Stiftung unterstützt bürgerschaftliches Engagement

Drucken

16 Vereine und Institutionen freuen sich über finanzielle Hilfe in Höhe von insgesamt 18.124,77 Euro

Tatkraft und Ideenreichtum verdienen handfeste Unterstützung. Dafür steht die Naspa Stiftung seit über 25 Jahren und fördert Projekte in vielen Bereichen der Gesellschaft, zuletzt bei der Fördermittelübergabe von 18.124,77 Euro an 16 Vereine und Institutionen im Westerwaldkreis an folgende Empfänger:

DLRG Ortsgruppe VG Wallmerod e.V.

Diakoniestation Hachenburg - Bad Marienberg

SV Heiligenroth e.V.

Ortsgemeinde Hillscheid

Verein der Freunde und Förderer der Sonnental Grundschule Langenhahn

TC Bad Marienberg

DLRG Bezirk Westerwald-Taunus e.V.

Stadtkapelle Rennerod e.V.

Skiclub Höhn e.V.

Karnevalsvereinigung Nauort e.V.

Chorfamilie Beethoven 1894 Dernbach e.V.

Freundes- und Förderkreis St. Laurentius Kirche Nentershausen

Schützengesellschaft 1847 e.V.

Sportfreunde Westerburg e.V.

Förderverein der Grundschule Herschbach

MCV - Marienberger Carneval-Verein e.V.

Weiterlesen...

Neueröffnung des Bistro im Wiedtalbad

Drucken

Hausen / Wied. Das Bistro im Wiedtalbad hat eine neue Pächterin. Petra Kepper aus Hausen bewirtet die Gäste ab sofort vom Imbiss-Pavillon im Freibad aus. Sie wurde zur Neueröffnung von Betriebsleiter Harald Baumann und Sarah Job vom Wiedtalbad begrüßt. Natürlich ist der Imbiss auch für die Gäste von Hallenbad und Sauna schnell zu erreichen. Es werden neben Bratwurst und Pommes auch verschiedene Fischbrötchen angeboten. Dazu eine große Auswahl an Eis, Erfrischungsgetränken und Kaffeespezialitäten. Alle Speisen gibt es auch zum Mitnehmen. „Petras Imbiss im Wiedtalbad“ ist täglich ab 11:00 Uhr bis mindestens 20:00 Uhr geöffnet.

Im Foyer und im Freibad-Bereich kann das Bistro auch ohne den Kauf einer Eintrittskarte besucht werden. So möchte Petra Kepper neue Gästegruppen wie Wanderer oder Radfahrer vom nahegelegenen Wiedradweg auf ihr Angebot aufmerksam machen. Zur Unterstützung des Teams im Imbiss werden noch Minijobber gesucht, die sich gerne im Wiedtalbad melden können.

Informationsveranstaltung zum Thema „Kreisverkehr Freiberg“

Drucken

Knapp 60 Personen waren trotz des schönen Sommerabends der Einladung des CDU Ortsverbandes Windhagen und der CDU Fraktion im Ortgemeinderat Windhagen gefolgt.

Thema der Veranstaltung war die aktuelle Verkehrssituation rund um den Bereich der L247 (Rottbitzer Straße) und der K30 (Windhagener Weg) „Freiberg-Kreuzung“.

In seiner Eröffnung stellte Martin Buchholz (Vorsitzender des CDU Ortsverbandes) fest, dass die Verkehrssituation eine große Belastung für die Windhagener Bürgerinnen und Bürger darstellt.

Axel Schülzchen (Fraktionsvorsitzender der CDU im Gemeinderat Windhagen) erläuterte die Maßnahmen, die von Windhagener Seite schon vor einigen Jahren eingeleitet wurden, um die aktuelle Situation durch einen Kreisverkehr zu entlasten. Dabei wurde deutlich, dass eine Entlastung der Situation eigentlich ins Hoheitsgebiet der Stadt Bad Honnef und das Land NRW fallen würde.

Um den Vorgang zu beschleunigen, wurde eine gemeinsame Planung für einen Kreisverkehr durchgeführt und entsprechende Verträge wurden Ende 2016 zwischen der Stadt Bad Honnef und der Ortsgemeinde Windhagen, die auch die Kosten für die Maßnahmen übernehmen würde, geschlossen.

Die geplante Maßnahme wurde dann aber nach einem Sicherheitsaudit des Landes NRW verworfen.

Michael Christ, Kandidat für das Amt des Verbandsbürgermeisters in Asbach erläuterte in seiner Funktion als Leiter des Bauamtes die unterschiedlichen Planungsschritte und die unterschiedlichen möglichen Maßnahmen wie „großer Kreisverkehr“ und „Turbo Kreisel“.

Durch die zahlreichen Wortmeldungen aus dem Publikum wurde erneut deutlich, dass die aktuelle Verkehrssituation absolut unerträglich ist und zeitnah abgeändert werden muss.

Aktuell – erläuterte Michael Christ weiter – wird eine neue Verkehrszählung durchgeführt, um belastbare Zahlen für die Fortführung der Planung zu bekommen. Das Verkehrsplanungsbüro wurde beauftragt, nach der Verkehrszählung zeitnah eine Planung für einen Kreisverkehr vorzulegen, die dann auch zuverlässig eine Entlastung der Situation ergeben würde. Das Verfahren läuft.

Axel Schülzchen wies darauf hin, dass die CDU zusätzlich zu den Maßnahmen nun einen Unterschriftensammlung durchführt, um dem Verfahren zusätzlichen Nachdruck zu verleihen.

Bis zur endgültigen Umsetzung der Maßnahme fordert die CDU Windhagen, die Ampel an der Kreuzung so zu schalten, dass der aus Richtung Dachsberg/Windhagen kommende Verkehr deutlich länger und schneller als bisher auf die A3 abgeleitet werden kann.

Die Unterschriftenliste steht als PDF-Datei unter www.cdu-windhagen.de als Download zur Verfügung.

JPAGE_CURRENT_OF_TOTAL