Dienstag, 25. April 2017

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Bornhofer Patres rufen zur Bahnlärm-Demonstration auf

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Die Franziskaner-Patres vom Kloster Bornhofen rufen zur Teilnahme an der großen Bahnlärm-Demonstration am Samstag, den 03. September in Koblenz auf. Treffpunkt und Abmarsch des Demonstrationszuges ist um 14.00 Uhr am Vorplatz der Herz-Jesu-Kirche / Stadtmitte der in unmittelbarer Nähe vom Löhr-Center in Richtung Hauptbahnhof liegt. Abmarsch zum Kundgebungsort des ein Kilometer entfernten Hauptbahnhofes ist um 14.20 Uhr. Für die Teilnehmer, die mit der Bahn anreisen bietet sich der Ausstieg am Haltepunkt Koblenz-Mitte an, der nur rund 100 m von der Herz-Jesu-Kirche entfernt ist. Das nächstgelegene Parkhaus ist im Löhr-Center. Der Weg der Demonstration führt über die Löhrstrasse hin zum Vorplatz des Hauptbahnhofs, wo dann um 14.30 Uhr die Abschlusskundgebung mit Reden von Kommunal- und Landes-Politikern stattfindet.

Die Teilnahme aller Bürger ist wichtig, um wirksam das Rheintal als Lebensraum und Schöpfung Gottes vor der weiteren mutwilligen Zerstörung zu bewahren. Dazu Pater Hugon Superson, Guardian des Klosters: „Tagtäglich erleben wir Patres als direkte Bahn-Anlieger am eigenen Leib wie aus rein wirtschaftlichen Interessen der Bahn und der Bundespolitik unsere Region immer mehr zerstört wird. Auf die Gesundheit der Anwohner und die Bewahrung der Schöpfung wird zu wenig Rücksicht genommen. Aus unserer christlichen Verantwortung vor Gott und den Menschen heraus treten wir für eine Entwicklung im Rheintal ein, die sozial gerecht und ökologisch verträglich ist. Gerechtigkeit, Bewahrung der Schöpfung und der damit verbundene soziale Frieden sind nur dann möglich, wenn alle Geschöpfe aufeinander die gebotene Rücksicht nehmen - ganz im Sinne der christlichen Nächstenliebe. Was aber derzeit hier am Mittelrhein geschieht und in Zukunft nach Plänen der Bahn durch den Ausbau der Bahnstrecken noch in viel größerem Ausmaß geschehen soll, widerspricht allen christlichen Prinzipien und ist von daher ein tagtäglicher Frevel von ungeheurem Ausmaß. So kann es nicht weitergehen.

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Ausbau der Kreisstraße 78 läuft auf vollen Touren

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Im Juli wurde mit dem Ausbau und der Verbreiterung der Fahrbahn auf 5,50 Meter der Kreisstraße 78 zwischen Rahms und der A 3 begonnen. Landrat Rainer Kaul besichtigte die Baustelle und war über das guten Fortschritt der Arbeiten, die wie alle Straßenbaumaßnahmen des Kreises durch den Landesbetrieb Mobilität in Cochem betreut wird, sehr erfreut. „Durch die Erweiterung des Gewerbegebietes Rahms und dem damit einhergehenden höheren Verkehrsaufkommen war ein Ausbau dieses Streckenabschnitts für uns unumgänglich.“ sagt Landrat Kaul und ergänzt „Der schlechte Fahrbahnzustand hat die Notwendigkeit des Ausbaus verstärkt“. Die Arbeiten auf der ca. 1,1 Km langen Strecke werden als Gemeinschaftsmaßnahme des Landkreises Neuwied, der Ortsgemeinde Neustadt und dem Kreiswasserwerk Neuwied ausgeführt. Die Hauptkostenlast liegt beim Landkreis Neuwied als Träger der Straßenbaulast mit ca. 830.000 €. An diesen Kosten beteiligt sich das Land Rheinland-Pfalz mit 65%. Das Kreiswasserwerk erneuert im Zuge der Maßnahme im Bereich des Ausbaustrecke die Trinkwasserleitung. Für den Anliegerverkehr wurde eine geschotterte Ausweichstrecke unmittelbar entlang der K 78 eingerichtet. Teilweise ist ein Umfahrung über eine Ausweichstrecke im Ortsteil Gerhardshahn erforderlich.

 

Erwin Rüddel fiebert für Zehnkämpfer Kai Kazmirek

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„Es ist eine große Freude, dass mit dem Zehnkämpfer Kai Kazmirek ein erfolgreicher Vorzeigesportler aus der Region an den Olympischen Spielen in Rio teilnimmt“, äußert der heimische Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel auch als Vorsitzender der LG Rhein-Wied, der Kazmirek angehört.

Kai Kazmirek ist Garant für sportliche Erfolge und Medaillen. „Das ist besonders hoch zu bewerten, da Kai neben dem Leistungssport eine erfolgreiche Polizeiausbildung, im Ausbildungsprogramm für Spitzensportler, abgeschlossen hat und jetzt bei der Bereitschaftspolizei beruflich tätig ist“, so Rüddel. Nun aber steht eine hoffentlich erfolgreiche Olympia-Teilnahme bei dem Super-Athleten ganz vorne. Wer die olympischen Wettkämpfe zu denen Kai Kazmirek antritt am Fernsehen miterleben will, sollte sich auf Mittwoch, 17. August 2016 bis Freitag, 19. August 2016 konzentrieren.

Für Mittwoch stehen beim „Zehnkampf Männer“ folgende Disziplinen an: 100 m ab 14.30 Uhr, Weitsprung ab 15.35 Uhr, Kugelstoßen ab 17.15 Uhr, Hochsprung ab 22.45 Uhr. Danach geht es fast nahtlos in den Donnerstag über: 400 m ab 2.20 Uhr, 110 m Hürden ab 14.30 Uhr, Diskuswurf ab 15.25 Uhr, Stabhochsprung ab 18.25 Uhr, Speerwurf ab 23.35 Uhr und schließlich am Freitag: 1.500 m ab 2.45 Uhr.

Zu diesen Zeiten werden die Fernsehkameras auch auf Kai Kazmirek gerichtet sein. „Ich hoffe für alle Athleten auf faire und von Doping unbelastete Spiele. Kai wünsche ich zum olympischen Start in Rio persönlich alles Gute, Glück und Erfolg – natürlich auch im Namen seines Heimatvereins der LG Rhein-Wied“, betont LG-Vorsitzender Erwin Rüddel.

Blutspende hilft Leukämiepatienten

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Stefan-Morsch-Stiftung und der DRK Blutspendedienst suchen im August gemeinsam Lebensretter in Leutesdorf

„Blutspender helfen Leukämiepatienten“ unter dieser Überschrift rufen der DRK-Blutspendedienst West sowie die Stefan-Morsch-Stiftung, Deutschlands älteste Stammzellspenderdatei, zur Blutspende und zur Typisierung auf.

Am Dienstag, 30. August, will man gemeinsam mit dem DRK Ortsverein darauf aufmerksam machen, wie durch Blutspenden und Stammzellspenden das Leben von Krebspatienten gerettet werden kann.

Von 16.30 bis 19.30 Uhr heißt es deswegen in der Jugendherberge, Rheinstraße 25, in Leutesdorf: „Lebensretter gesucht!“

Warum kooperiert die Stefan-Morsch-Stiftung mit dem DRK? Der überwiegende Teil der Empfänger von Bluttransfusionen sind heute Patienten mit bösartigen Erkrankungen: Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die beispielsweise an Blutkrebs (Leukämie) erkrankt sind. Dies hängt neben der eigentlichen Erkrankung insbesondere mit der modernen Chemotherapie zusammen. Diese Chemotherapie führt in vielen Fällen zu einer vorübergehenden kompletten Unterdrückung der körpereigenen Blutbildung im Knochenmark (Aplasie). Daher sind Patienten in diesen kritischen Behandlungsphasen auf lebenswichtige Blutübertragungen angewiesen. Viele moderne und heilende Behandlungsverfahren, gerade im Kampf gegen Krebs, können nur durchgeführt werden, wenn für diese Patienten genügend Blut zur Verfügung steht. So helfen Blutspenden auch über die Wartezeit hinweg, die es dauert, um beispielsweise einen passenden Stammzellspender zu finden, wenn eine Transplantation erforderlich ist.

Jährlich erkranken allein in Deutschland rund 11 000 Menschen an Leukämie. Oft reichen Bestrahlung und Chemotherapie nicht aus, um den Blutkrebs zu besiegen. Dann ist die Transplantation von Knochenmark oder Blutstammzellen eines gesunden Spenders für die Patienten die letzte Hoffnung auf Heilung. Deshalb kann jeder Blutspender mit der Typisierung gleich zweimal zum Lebensretter werden. Unter dem Motto „1 mal Stechen, 2 mal Helfen“ bekommen Blutspender, die sich typisieren lassen wollen, einfach ein Röhrchen Blut (knapp einen Fingerhut voll) zusätzlich abgenommen. Dieses Röhrchen geht dann zur Analyse ins Labor der Stefan-Morsch-Stiftung. Die Gewebemerkmale werden dort registriert und anonymisiert an das deutsche Zentralregister der ZKRD in Ulm weitergegeben, wo sie für weltweite Suchanfragen zur Verfügung stehen.

Als Stammzellspender kann sich jeder gesunde Erwachsene ab 18 Jahre bis 40 Jahre kostenlos registrieren lassen. Mit dem Einverständnis der Eltern kann man sich bereits ab 16 Jahren typisieren lassen. Die Eltern sollten dann die Einverständniserklärung mit unterschreiben. Über die Ausschlusskriterien kann man sich im Vorfeld unter www.stefan-morsch-stiftung.de informieren. So muss man mindestens 50 Kilo wiegen, ähnlich wie bei der Blutspende.

BAB 3-Rastplatz Fernthal erhält höheren Zaun

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Vor allem Anrainern beschweren sich über eine vom BAB 3-Rastplatz Fernthal ausgehende Vermüllung. Wie der zuständige Landesbetrieb Mobilität (LBM) dem heimischen CDU-Bundestagsabgeordneten Erwin Rüddel aktuell mitgeteilt hat, soll der vorhandene Zaun erhöht werden. Dies sagte Rüddel bei einem vor-Ort-Termin mit dem CDU-Vorsitzenden des Ortsverbandes Neustadt-Wied und Bürgermeisterkandidaten der CDU in der Verbandsgemeinde Asbach Michael Christ sowie dem Ersten Beigeordneten der Verbandsgemeinde Asbach André Gottschalk. Eine gewünschte Lärmschutzwand beim Rastplatz Fernthal wurde hingegen abgelehnt. Diese Wand sollte auch einen besseren Schutz vor vom Rastplatz aus agierenden Einbrechern bieten. „Nach Ablehnung der Lärmschutzwand werde ich mich nun mit allem Nachdruck dafür einsetzen, dass der höhere Zaun mit einem optimalen Sichtschutz versehen wird. Im Übrigen ist auch die Polizei der Meinung, dass die bislang gute Einsehbarkeit des Ortes vom Rastplatz Fernthal aus zu einer höheren Einbruchsrate führen kann. Dem muss unbedingt entgegengewirkt werden“, betonte Erwin Rüddel.

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