Dienstag, 25. April 2017

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Schweitzer gratuliert neuem Mainzer Bischof Professor Dr. Peter Kohlgraf

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Zur Berufung des ehemaligen Dekans des Fachbereichs Praktische Theologie an der Katholischen Hochschule Mainz, Professor Dr. Peter Kohlgraf, durch Papst Franziskus zum neuen Bischof des Bistums Mainz erklärt der SPD-Fraktionsvorsitzende Alexander Schweitzer:

"Im Namen der SPD-Fraktion gratuliere ich Professor Dr. Peter Kohlgraf herzlich zu seiner neuen Aufgabe als Bischof von Mainz. Als Dekan des Fachbereichs Praktische Theologie an der Katholischen Hochschule Mainz und ehemaliger Seelsorger und Pfarrvikar kann Kohlgraf ein Mittler zwischen katholischer Lehre und den praktischen Herausforderungen der Katholischen Kirche in den Gemeinden sein. Als SPD-Fraktion freuen wir uns auf die vertrauensvolle Zusammenarbeit und den intensiven Austausch über Fragen des Zusammenhalts, der Gerechtigkeit und der Toleranz in unserer Gesellschaft."

"Kohlgraf tritt als Mainzer Bischof die Nachfolge von Kardinal Karl Lehmann an. Über Jahrzehnte hat Kardinal Lehmann sich als international angesehener und brillanter Gesprächspartner in viele gesellschaftliche Debatten eingebracht und die Katholische Kirche in Deutschland nachhaltig geprägt. Gläubige im Bistum Mainz erinnern sich an Kardinal Lehmann als zugänglichen und bodenständigen Bischof."

"50 Jahre nach Adenauers Tod ist seine Politik gegenwärtig"

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Anlässlich des 50. Todestages von Konrad Adenauer am morgigen Mittwoch erklärt der Generalsekretär der CDU Rheinland-Pfalz Patrick Schnieder MdB:

„Der 19. April 1967 wird für uns Christdemokraten immer ein bedeutungsvolles Datum sein. An diesem Tag ist ein wichtiger Weichensteller von uns gegangen. 50 Jahre sind seit dem Tod von Konrad Adenauer vergangen und dennoch ist sein politischer Nachlass gegenwärtig.

Wir alle haben Konrad Adenauer viel zu verdanken. Als erster Bundeskanzler der Bundesrepublik hat er Deutschland maßgeblich geprägt und beharrlich geformt. Adenauer hat die Bundesrepublik auf Kurs gebracht – die deutschen Einheit und die europäische Integration dabei immer im Blick.

Adenauer gründet ein stabiles, christdemokratisches Fundament. Eine Grundlage, die auch heute noch unser Handeln und unsere Leitlinien bestimmt. Unsere Aufgabe ist es, seiner politischen Verdienste zu erinnern und darauf weiter aufzubauen. Dazu gehört auch, nachfolgenden Generationen Adenauers Politik näher zu bringen und zu erklären, wie Demokratie, wirtschaftlicher Wohlstand und die internationale Anerkennung Deutschlands während seiner Kanzlerschaft gefestigt wurden.“

Joachim Paul (AfD): Abstimmungsergebnis in Mainz eindeutig

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Dreyer ignoriert gescheiterte Integration

Als Reaktion auf den Ausgang des Referendums in der Türkei hat die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin, Maria Luise Dreyer (SPD), vor vorschnellen Reaktionen gewarnt. Es sei zu früh, die Türkei als demokratisches Land abzuschreiben. Dreyer setzt auf einen verantwortungsbewussten Umgang Erdogans mit seinen neuen umfangreichen Vollmachten.

Dazu Joachim Paul, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und medienpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz: „Dreyer verschließt vor unbequemen, aber notwendigen Schlüssen die Augen. Was die bislang gepflegte Integrationsromantik in Frage stellt, wird konsequent ignoriert. Tatsache ist: In Mainz fiel die Zustimmung für Erdogan besonders groß aus: 65% stimmten für die Umwandlung der türkischen Republik in eine religiös geprägte Diktatur Erdogans. Sie teilen nicht nur Erdogans Pläne, sondern betrachten Erdogans Ausfälle gegenüber Deutschland als gerechtfertigt. Damit ist das Scheitern der Integration eines Großteils der hier lebenden Türken offenkundig geworden.“

Paul weiter: „Wenn Dreyer den Tatsachen ins Auge sehen würde, dann müsste seitens der Landesregierung die Rolle Ditibs bei der Pro-Erdogan-Stimmungsmache endlich kritisch beleuchtet werden. Ditib steht für einen sunnitischen Scharia-Staat und ist deshalb verfassungsfeindlich und ganz sicher kein verlässlicher Partner. Die Kader-Organisation spielte eine wichtige Rolle bei der Dauermobilisierung des Erdogan-Lagers in Rheinland-Pfalz und ist für das Wahlergebnis verantwortlich. Mittlerweile kann sich Erdogan auf gut ausgebaute Strukturen, die Ditib und AKP-Tarnorganisationen im Bundesgebiet und auch in Rheinland-Pfalz unterhalten, stützen. Es ist offenkundiges Ziel Erdogans, die türkische Gemeinde hier zum Staat im Staate auszubauen und so die Integrations- und Innenpolitik Deutschlands mitzubestimmen. Die SPD schielt offenkundig auf Wähler-Milieus, denen sie nicht vor den Kopf stoßen will. Die AfD fordert das sofortige Ende aller Verhandlungen mit Ditib und die Prüfung eines Verbots der Organisation. Zudem ist es angezeigt, dass sich die Ampel-Regierung für eine Abschaffung des Doppelpasses und das Ende der Beitrittsverhandlungen mit der Türkei einsetzt.“

Gratulation an den neuen Bischof von Mainz

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Zur Ernennung des neuen Mainzer Bischofs Prof. Dr. Peter Kohlgraf gratuliert der GRÜNE Landesvorsitzende Josef Winkler:

„Ich möchte Herrn Prof. Dr. Kohlgraf zu seiner Ernennung herzlich gratulieren. Mit der Wahl eines Vertreters der pastoralen Theologie verbinde ich die Hoffnung auf eine zugewandte und offene Herangehensweise auch in strittigen Fragen. Ganz im Sinne der Formulierung von Papst Franziskus im Seminar für neu berufene Bischöfe im letzten Jahr: „Seid Bischöfe mit einem von der Barmherzigkeit verletzten Herzen, das nicht müde wird, die Menschen, die Gott uns per Zufall in den Weg stellt, zu begleiten. Eure Kirchen sind voll mit diesen zufälligen Wegen. Nicht weit von euch wartet immer jemand, der nicht jemanden sucht, der ihm die Leviten liest, sondern einen Bruder, der zu seinem Nächsten wird.“  (Radio Vatikan 16.09.2016)

Es gibt erhebliche Differenzen zwischen der grünen Programmatik und der kath. Lehre in Fragen der Familienpolitik und in der Frage des Umgangs mit gelebter Homosexualität.

Trotzdem: Gerade in der Bewahrung der Schöpfung und dem sozialen Miteinander in schwierigen Zeiten ist die Katholische Kirche ein wichtiger Partner für uns GRÜNE. Schon Benedikt XVI. forderte schließlich „die strukturellen Ursachen der Fehlfunktionen der Weltwirtschaft zu beseitigen und die Wachstumsmodelle zu korrigieren, die allem Anschein nach ungeeignet sind, den Respekt vor der Umwelt […] zu garantieren“ (Ansprache an das beim Heiligen Stuhl akkreditierte Diplomatische Corps (8. Januar 2007)).
Die Fußstapfen in der Nachfolge von Kardinal Karl Lehmann sind sehr groß und ich wünsche dem neuen Bischof viel Erfolg bei der Verwirklichung seiner Ziele im Bistum Mainz und in der deutschen Bischofskonferenz!“

Joachim Paul (AfD): öffentlich-rechtliches Jugendformat „Funk“ ist unnötig, teuer und tendenziös

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Einmal mehr produziert das öffentlich-rechtliche Jungendformat „Funk“ Negativschlagzeilen. Wie die WELT in ihre Onlineausgabe vom 17. April 2017 berichtet, wurden gleich mehrere Videos des Funk-Formats „World Wide Wohnzimmer“ im Auftrag des SWR gelöscht. Geschmacklose Inhalte wie „Barbaras Titten sind der Wahnsinn“ waren der Auslöser. Dennoch hält „Funk“ an derartigen Formaten fest. „Die Grundidee entspricht völlig unserer Haltung“, heißt es dazu. Rund 45 Millionen Euro ist dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk die Förderung des Jungendsenders „Funk“ wert.

Dazu Joachim Paul, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und medienpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz: „Funk ist unnötig, wahnsinnig teuer und tendenziös. Es ist meines Erachtens untragbar, dass Gebührengelder für eine grenzenlose Ausdehnung von ARD und ZDF ins Internet verbrannt werden. Zudem finanzieren die Gebührenzahler durch die Verbreitung von Funk-Videos mittelbar die Giganten Facebook und Google. Das ist dem Gebührenzahler nicht vermittelbar. Es gibt unzählige freie Youtube-Kanäle und Blogs, die zugleich unterhalten und immer professioneller informieren - und das gratis. Warum müssen ARD und ZDF hier als Konkurrenz auftreten, der ein unermesslicher Kapitalberg zur Verfügung steht, der den Wettbewerb verzerrt?“

Paul weiter: „Offenkundig geht es den Öffentlich-Rechtlichen auch um Stimmungs- und Meinungsmache, denn bereits ein oberflächlicher Blick auf die Inhalte zeigt, dass Funk einem abgestandenen linken Gesellschaftsbild verpflichtet ist und deshalb Stereotype vermittelt. Ob Zuwanderung, Geschlechter, Kultur oder Gesellschaft: die politische Voreingenommenheit ist förmlich mit den Händen zu greifen. Die Inhalte tragen fast ausschließlich linke Weltbilder zur Schau. Ein Wettstreit der Ideen, der Anspruch, gesellschaftliche Kontroversen auch umfassend darzustellen, ist bislang kaum erkennbar. Es ist längst Zeit, dieses Format kritisch zu hinterfragen und sich Gedanken über die Zukunft des teuren Projekts zu machen.“

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