Dienstag, 21. November 2017

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Uwe Junge (AfD):

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Gedenken an die Opfer der Kriege und von Gewaltherrschaft ist wichtiger Bestandteil der Selbstreflektion

Hierzu Uwe Junge, Fraktionsvorsitzender der AfD im Landtag Rheinland-Pfalz: „Auch im Jahr 2017 mahnt der jährliche Volkstrauertag im stillen und ehrenden Gedenken an die zivilen und militärischen Opfer zweier Weltkriege und zahlreicher Konflikte. Aber auch in den Auslandseinsätzen der Bundeswehr gaben zahlreiche Kameraden ihr Leben für unser Vaterland. Allen Opfern soll hierbei unser Dank gelten. Sie gaben das Wertvollste, was sie besaßen. Alle waren sie Töchter, Söhne, Mütter, Väter, Geschwister oder Partner von jemandem. Viele starben in der Hoffnung, dass ihr Opfer nicht vergebens sein sollte.“

Junge weiter: „Das Gedenken an die unzähligen Opfer der Weltkriege, von Gewaltherrschaft und der Einsätze der Bundeswehr ist wichtiger Bestandteil der Selbstreflektion. Insofern ist es bedenklich, dass der Volkstrauertag in der öffentlichen Wahrnehmung stark in Vergessenheit geraten ist. Umso wichtiger ist die Gedenkarbeit des Volksbundes, der Vereine und der Bundeswehr, die sich an diesem Tag und darüber hinaus engagieren. Diesem Gedenken schließen wir uns an und verneigen uns vor den Toten.“

Der Volkstrauertag wurde erstmals 1919 als Gedenktag für die gefallenen deutschen Soldaten des Ersten Weltkrieges vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge vorgeschlagen. Erst seit 1952 wird der Volkstrauertag zwei Sonntage vor dem ersten Adventssonntag als stiller Tag begangen. Im stillen Gedenken an die Kriegstoten organisieren insbesondere die Orts- und Landesgruppen des Volksbundes sowie die Bundeswehr landesweit Kranzniederlegungen an Ehrenmählern, Gedenkstätten oder Soldatenfriedhöfen.

Dr. Timo Böhme (AfD) zu Berichterstattung in der Speyerer Rundschau zum Schulbesuchstag

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Die Rheinpfalz berichtete in der Speyerer Rundschau vom Freitag und Samstag letzter Woche über den Schulbesuchstag der rheinland-pfälzischen Abgeordneten. Der AfD-Abgeordnete Dr. Timo Böhme wird dabei heftig kritisiert und in Bezug zur Reichsprogromnacht mit der Aussage ‚Unsere Geschichte besteht nicht nur aus einem Jahrzehnt‘ zitiert.

Hierzu erklärt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der AfD-Fraktion im Landtag, Dr. Timo Böhme:

„Die Reichsprogromnacht spielte bei dem genannten Schülergespräch im Edith Stein Gymnasium keine große Rolle. Explizit wurden mir zu diesem Thema keine Fragen gestellt. Das angebliche Zitat ist eine böswillig Konstruktion aus einer umfänglichen Antwort zum Thema AfD-Parteiprogramm und damit noch nicht einmal im richtigen Kontext wiedergegeben. Das Gleiche gilt für das Thema Rassismus.“ so Böhme.

„Zudem habe ich der Rheinpfalz gegenüber keine Aussagen zu den Schulen GaK und BBS gemacht, bin nicht nach Mainz sondern zu einem weiteren Schülergespräch nach Ludwigshafen gefahren und habe in Summe nicht länger geredet als andere Abgeordnete auch. Die beiden Artikel sind somit voller falscher Aussagen, Voreingenommenheit und Hass. Das Gespräch mit den Schülerinnen hingegen war offen und durch eine ganz andere Atmosphäre geprägt.“

„Es ist schade, dass man bei zukünftigen Schülergesprächen wohl eine Aufzeichnung verlangen muss. Dieser schlechte journalistische Standard der Rheinpfalz in Speyer konterkariert den Sinn der Schulbesuche mit denen der offene und direkte Austausch mit der Landespolitik gefördert werden soll. Über mein Schülergespräch in Ludwigshafen berichtete die Rheinpfalz übrigens ausgesprochen fair und wahrheitsgetreu.“

Enquete-Kommission Tourismus diskutiert über die Chancen der Digitalisierung

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Steven Wink: Wir wollen digitale Potenziale nutzbar machen

Mainz. Die Enquete-Kommission Tourismus des Landtags hat sich heute, am 17. November 2017, mit den Chancen der Digitalisierung für die Tourismusbranche befasst. Die heutige Sitzung der Kommission hat unter der Beteiligung von Expertinnen und Experten aus diesem Fachbereich stattgefunden. Dazu sagt der wirtschaftspolitische Sprecher der FDP-Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz, Steven Wink:

„Die Digitalisierung bietet vielfältige Chancen und Potenziale für die Tourismusbranche in unserem Land. Diese wollen wir ausschöpfen und nutzbar machen.

Unser Ziel ist es, verschiedene Zielgruppen über unterschiedliche Kanäle, Apps und Plattformen anzusprechen und dadurch das Besuchserlebnis in unserem Land zu intensivieren. Dabei wollen wir einen besonderen Fokus auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Zielgruppen legen. Gleichzeitig wollen wir es den einzelnen Regionen sowie den Tourismusbetrieben ermöglichen, durch digitale Angebote in eine direktere und individuelle Kommunikation mit den Gästen eintreten zu können.

Durch digitale Verknüpfungen wollen wir mit einer Kombination aus Emotion und Information eine Verbindung und zwischen den Menschen und der touristischen Vielfältigkeit des Landes Rheinland-Pfalz herstellen. Ziel dabei ist es, die bekannte ‚Marke‘ Rheinland-Pfalz und die mit ihr verbundenen positiven Assoziationen nachhaltig an die gesellschaftlichen Bedingungen des digitalen Zeitalters anzupassen. Dazu gehört auch, dass unser Land samt seiner Sehenswürdigkeiten nicht nur analog erlebbar sein soll, sondern seine Attraktivität und Vielfältigkeit durch digitale Angebote zu unterstreichen.

Grundlage für die umfassende Digitalisierung der Tourismusbranche ist der Ausbau des ‚schnellen Internets‘. Diesen treiben wir mit Nachdruck und hoher Priorität voran. Der Anschluss an die digitalen Verkehrsadern der Zukunft ist ein wesentlicher Standortfaktor. Unseren ersten Zwischenschritt, bis zum Ende des Jahres 2018 eine Übertragungsgeschwindigkeit von 50 Mbit/s flächendeckend gewährleisten zu können, haben wir bald erreicht. Nun arbeiten wir daran, höhere Übertragungsgeschwindigkeiten zu ermöglichen. Bereits jetzt können 60 Prozent der Haushalte in Rheinland-Pfalz auf eine Bandbreite von mindestens 100 Mbit/s zugreifen. Wir haben eine gute Grundlage geschaffen, um weitere Schritte des digitalen Wandels zu gehen und unser Land zum Land der Zukunft zu machen.“

Digitalisierung im Tourismus schafft Mehrwert für Gäste

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Zur heutigen Anhörung „Digitalisierung in der Tourismusbranche“ in der Enquete-Kommission Tourismus des Landtags erklärt der tourismuspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Fredi Winter:

„In einer umfassenden Anhörung hat sich die Enquete-Kommission Tourismus heute mit dem Querschnittsthema „Digitalisierung im Tourismus“ befasst. Es zeigt sich: Die Wahl touristischer Ziele und die Reiseplanung erfolgen heute zunehmend digital. Das touristische Erleben vor Ort bleibt jedoch weitestgehend analog. Darüber hinaus kann durch digitale Technologien dennoch eine echter Mehrwert für Gäste geschaffen werden. So können zukünftig etwa Augmented Reality-Anwendungen klassische Angebote wie Stadt- oder Museumsführungen ergänzen oder an historischen Stätten zum Einsatz kommen.“

Winter weiter: „Digitales Marketing spielt auch im Tourismus eine immer größere Rolle, gleichzeitig ist eine zunehmende Professionalisierung festzustellen. Um im Angebotsdickicht und dem harten internationalen Wettbewerb bestehen zu können empfiehlt sich für die digitale Präsenz der Tourismustreibenden ein koordiniertes Vorgehen, etwa durch gemeinsame Plattformen und Buchungssysteme. Wichtig ist nach Ansicht der Expertinnen und Experten zudem, dass sich das digitale Marketing konsequent an den Interessen und Bedürfnissen des Gastes orientiert. Die Wünsche und Erwartungen des Gastes bleiben Dreh- und Angelpunkt jeglichen touristischen Angebots, sei es beim analogen Besuch vor Ort oder bei der Angebotssuche im Netz.“

„Um die Chancen der Digitalisierung für den Tourismus nutzbar machen zu können, kommt dem Aufbau von Wissen und Know-How in den touristischen Betrieben und bei den Akteuren der Tourismusbranche große Bedeutung zu. Auf diese Weise können die neuen technologischen Möglichkeiten zielgerichtet und zukunftsorientiert eingesetzt werden. Die Fachkräftesicherung und die berufsbegleitende Weiterbildung sind daher von zentraler Bedeutung“, sagt Winter.

„Der flächendeckende Ausbau von breitbandigem Internet und die Verfügbarkeit von freien WLAN-Hotspots sind für die Digitalisierung im Tourismus die Voraussetzung. Insbesondere für internationale Gäste ist freies WLAN längst ein Muss. Mit der Breitbandstrategie des Landes und dem Projekt Wifi4RLP, mit dem landesweit Kommunen und Gebäude in Landeseigentum mit kostenlosen WLAN-Hotspots ausgestattet werden sollen, ist Rheinland-Pfalz bereits auf dem richtigen Weg“, so Winter abschließend.

Gespräch mit Parlaments-Kandidatinnen aus Bosnien und Herzegowina

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Heike Raab: Ungleiche Repräsentanz von Frauen weiter thematisieren

Wie werden Volksvertretungen weiblicher? Diese Frage hat eine Gruppe von Parlaments-Kandidatinnen mit der Bevollmächtigten des Landes für Europa, Staatssekretärin Heike Raab, heute in Mainz diskutiert. Die 14 Frauen aus Bosnien und Herzegowina sind auf Einladung der Friedrich-Ebert-Stiftung in Deutschland unterwegs, um von Praxiserfahrungen von Mandatsträgerinnen in Deutschland zu profitieren.

Heike Raab erklärte: „Rheinland-Pfalz steht mit seiner weiblichen Mehrheit im Ministerrat im Bundesvergleich einmalig da. Aber auch bei uns hat es lange gedauert, bis aus der ersten Landesministerin 1976 eine Ministerinnen-Riege wurde, angeführt von Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Wir sind stolz auf die höchste Frauenquote in einer Landesregierung. Auch der rheinland-pfälzische Landtag liegt mit einer Quote von mehr als 35 Prozent weiblicher Mitglieder bundesweit in der Spitzengruppe. Wir müssen die ungleiche Repräsentanz von Frauen in Volkvertretungen von der kommunalen Ebene bis zum Bundestag weiter thematisieren.“

Gerade in Bosnien und Herzegowina, so die Staatssekretärin weiter, seien Frauen in den Parlamenten wichtig, um neue Netzwerke aufzubauen und eine neue Dynamik in das politische Kräfteverhältnis zu bringen. Die Europa-Bevollmächtigte wünschte den Parlaments-Kandidatinnen für die Wahlen im Oktober 2018 viel Erfolg.

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