Mittwoch, 23. August 2017

Letztes Update:05:41:13 PM GMT

region-rhein.de

Schule

Drucken
Bits, Bytes und digitales Lernen: Bildungsministerin Stefanie Hubig besucht CeBIT in Hannover / Bewerbungsstart für Landesprogramm Medienkompetenz macht Schule an Grundschulen
Ein Klick und schon haben Schülerinnen und Schüler ihre Aufgaben zur Geometrie auf dem Bildschirm. Vielleicht noch ein Erklär-Video dazu? Alles kein Problem mit dem Schulcampus RLP. Gemeinsam mit Ministerpräsidentin Malu Dreyer besuchte Bildungsministerin Stefanie Hubig am Montag bei der CeBIT in Hannover am IT-Planungsstand die Online-Plattform, die künftig zentrale Anlaufstelle für alle Schülerinnen und Schüler und ihre Lehrkräfte in Rheinland-Pfalz sein soll.
„Wir wollen unseren Schülerinnen und Schülern den Zugang zu digitalen Lehrmaterialen ermöglichen. Momentan geschieht das auf ganz verschiedenen Internetseiten. Zukünftig soll es eine zentrale Anlaufstelle für alle geben. Das ermöglicht unseren Schülerinnen und Schülern aber auch ihren Lehrerinnen und Lehrern einen schnelleren Zugriff auf eine Vielzahl von Materialien“, sagte Bildungsministerin Hubig. Der „Schulcampus RLP“ bietet zudem weitere Services für die Dateiablage und einen schulischen Nachrichtenaustausch zwischen Lehrkräften und ihren Schülerinnen und Schülern.
„Das digitale Lernen ist ein bildungspolitischer Schwerpunkt der Landesregierung. Mittlerweile gehört die digitale Welt ganz selbstverständlich zur Lebensrealität unserer Kinder und Jugendlichen. Und das gilt natürlich auch für unsere jüngsten Schülerinnen und Schüler. Deshalb können sich ab sofort auch alle Grundschulen für die Aufnahme in das Landesprogramm Medienkompetenz macht Schule bewerben“, erklärte Hubig.
Bis zu 250 Grundschulen sollen in den Schuljahren 2017/2018 und 2018/2019 für eine Laufzeit von zwei Jahren in das Landesprogramm aufgenommen werden. Die ausgewählten Schulen bekommen eine technische Sachausstattung im Wert von 7.500 Euro und entwickeln und erproben eigene Lernszenarien für ein schülerorientiertes, selbstgesteuertes und individuelles Lernen mit digitalen Medien im Fachunterricht. Neben der Ausstattung der Schulen steht der kompetente Umgang mit digitalen Medien im Vordergrund des Landesprogramms. „Unsere Schülerinnen und Schüler, ihre Eltern und die Lehrerinnen und Lehrer sollen am digitalen Zeitalter teilnehmen und sicher mit digitalen Medien umgehen können. Das ist, gerade im Hinblick auf Social Media und Fake News, von zentraler Bedeutung“, so die Bildungsministerin. Weitere Informationen und Unterlagen zum Bewerbungsverfahren gibt es auf der Website http://medienkompetenz.bildung-rp.de/schulen/projektschulen-2017.html.
Bei ihrem CeBIT-Rundgang informierte sich die Ministerin am Stand „Forschung & Innovation Rheinland-Pfalz“ unter anderem über ein intelligentes Schulbuch, das von der TU Kaiserslautern mitentwickelt wurde, sowie über das Kompetenzzentrum IoT – Hackathon des Campus Birkenfeld/Hochschule Trier. Im Anschluss besuchte sie mehrere Startups aus Rheinland-Pfalz.
Informationen zum Landesprogramm „Medienkompetenz macht Schule“
Rheinland-Pfalz steht beim Einsatz digitaler Medien und einer umfassenden Medienkompetenzförderung von Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern und Eltern im bundesweiten Vergleich weit vorne, was im vergangenen November auch durch die Studie „Länderindikator 2016 – Schule digital“ der Telekom-Stiftung bestätigt wurde.
Seit 2007 haben sich 580 weiterführende Schulen als Medienkompetenzschulen qualifiziert und die informationstechnische Ausstattung der Schulen wurde mit mehr als 20 Millionen Euro gefördert. Damit hat das Land den Schulen mehr als 1.500 Interaktive Whiteboards und fast 13.000 Notebooks oder Tablet-PCs zur Verfügung gestellt.
Rund 63.000 Lehrkräfte wurden für den Medieneinsatz im Unterricht fortgebildet. Das Lehren und Lernen mit digitalen Medien wird im Rahmen von „Medienkompetenz macht Schule“ konsequent mit Weiterbildungen von Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern und Eltern in den Bereichen Mediennutzung, digitales Lernen, Jugendmedienschutz und Datenschutz intensiviert.
Zum Schuljahr 2016/2017 nehmen bereits zwölf rheinland-pfälzische Grundschulen im Rahmen eines Pilotprojekts am Landesprogramm teil. Jetzt haben erstmals alle Grundschulen im Land die Möglichkeit, sich für Medienkompetenz macht Schule zu bewerben.
Bits, Bytes und digitales Lernen: Bildungsministerin Stefanie Hubig besucht CeBIT in Hannover / Bewerbungsstart für Landesprogramm Medienkompetenz macht Schule an Grundschulen
Ein Klick und schon haben Schülerinnen und Schüler ihre Aufgaben zur Geometrie auf dem Bildschirm. Vielleicht noch ein Erklär-Video dazu? Alles kein Problem mit dem Schulcampus RLP. Gemeinsam mit Ministerpräsidentin Malu Dreyer besuchte Bildungsministerin Stefanie Hubig am Montag bei der CeBIT in Hannover am IT-Planungsstand die Online-Plattform, die künftig zentrale Anlaufstelle für alle Schülerinnen und Schüler und ihre Lehrkräfte in Rheinland-Pfalz sein soll.
„Wir wollen unseren Schülerinnen und Schülern den Zugang zu digitalen Lehrmaterialen ermöglichen. Momentan geschieht das auf ganz verschiedenen Internetseiten. Zukünftig soll es eine zentrale Anlaufstelle für alle geben. Das ermöglicht unseren Schülerinnen und Schülern aber auch ihren Lehrerinnen und Lehrern einen schnelleren Zugriff auf eine Vielzahl von Materialien“, sagte Bildungsministerin Hubig. Der „Schulcampus RLP“ bietet zudem weitere Services für die Dateiablage und einen schulischen Nachrichtenaustausch zwischen Lehrkräften und ihren Schülerinnen und Schülern.
„Das digitale Lernen ist ein bildungspolitischer Schwerpunkt der Landesregierung. Mittlerweile gehört die digitale Welt ganz selbstverständlich zur Lebensrealität unserer Kinder und Jugendlichen. Und das gilt natürlich auch für unsere jüngsten Schülerinnen und Schüler. Deshalb können sich ab sofort auch alle Grundschulen für die Aufnahme in das Landesprogramm Medienkompetenz macht Schule bewerben“, erklärte Hubig.
Bis zu 250 Grundschulen sollen in den Schuljahren 2017/2018 und 2018/2019 für eine Laufzeit von zwei Jahren in das Landesprogramm aufgenommen werden. Die ausgewählten Schulen bekommen eine technische Sachausstattung im Wert von 7.500 Euro und entwickeln und erproben eigene Lernszenarien für ein schülerorientiertes, selbstgesteuertes und individuelles Lernen mit digitalen Medien im Fachunterricht. Neben der Ausstattung der Schulen steht der kompetente Umgang mit digitalen Medien im Vordergrund des Landesprogramms. „Unsere Schülerinnen und Schüler, ihre Eltern und die Lehrerinnen und Lehrer sollen am digitalen Zeitalter teilnehmen und sicher mit digitalen Medien umgehen können. Das ist, gerade im Hinblick auf Social Media und Fake News, von zentraler Bedeutung“, so die Bildungsministerin. Weitere Informationen und Unterlagen zum Bewerbungsverfahren gibt es auf der Website http://medienkompetenz.bildung-rp.de/schulen/projektschulen-2017.html.
Bei ihrem CeBIT-Rundgang informierte sich die Ministerin am Stand „Forschung & Innovation Rheinland-Pfalz“ unter anderem über ein intelligentes Schulbuch, das von der TU Kaiserslautern mitentwickelt wurde, sowie über das Kompetenzzentrum IoT – Hackathon des Campus Birkenfeld/Hochschule Trier. Im Anschluss besuchte sie mehrere Startups aus Rheinland-Pfalz.

Informationen zum Landesprogramm „Medienkompetenz macht Schule“
Rheinland-Pfalz steht beim Einsatz digitaler Medien und einer umfassenden Medienkompetenzförderung von Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern und Eltern im bundesweiten Vergleich weit vorne, was im vergangenen November auch durch die Studie „Länderindikator 2016 – Schule digital“ der Telekom-Stiftung bestätigt wurde.
Seit 2007 haben sich 580 weiterführende Schulen als Medienkompetenzschulen qualifiziert und die informationstechnische Ausstattung der Schulen wurde mit mehr als 20 Millionen Euro gefördert. Damit hat das Land den Schulen mehr als 1.500 Interaktive Whiteboards und fast 13.000 Notebooks oder Tablet-PCs zur Verfügung gestellt.
Rund 63.000 Lehrkräfte wurden für den Medieneinsatz im Unterricht fortgebildet. Das Lehren und Lernen mit digitalen Medien wird im Rahmen von „Medienkompetenz macht Schule“ konsequent mit Weiterbildungen von Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern und Eltern in den Bereichen Mediennutzung, digitales Lernen, Jugendmedienschutz und Datenschutz intensiviert.
Zum Schuljahr 2016/2017 nehmen bereits zwölf rheinland-pfälzische Grundschulen im Rahmen eines Pilotprojekts am Landesprogramm teil. Jetzt haben erstmals alle Grundschulen im Land die Möglichkeit, sich für Medienkompetenz macht Schule zu bewerben.