Mittwoch, 23. August 2017

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Uwe Junge (AfD) zur Geschäftsführung des MDK: Führungsstreit endlich beenden!

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Seit der Entlassung des Geschäftsführers Gundo Zieres im Oktober 2013, ist die Stelle des Geschäftsführers des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung (MDK) verwaist. Das hängt damit zusammen, dass Zieres gerichtlich gegen seine Entlassung vorgegangen ist - bisher erfolgreich. Zunächst hatte die bisherige stellvertretende Geschäftsführerin, Ursula Weibler-Villalobos, dessen Aufgaben kommissarisch übernommen. Im Dezember 2016 wurde ihr dann mit Wolfram Rohleder ein zweiter stellvertretender Geschäftsführer zur Seite gestellt. Wie die Presse berichtet, soll das Verhältnis zwischen den beiden „gestört“ sein.

Dazu Uwe Junge, Vorsitzender der AfD-Fraktion Rheinland-Pfalz: „Bereits die Einstellung eines zweiten stellvertretenden Geschäftsführers erschien uns sehr merkwürdig, zumal eine solche Stelle gesetzlich gar nicht vorgesehen ist. Nun scheinen die unklaren Verhältnisse an der Spitze des MDK zu neuen personellen Querelen geführt zu haben.“

Junge weiter: „Seit fast vier Jahren ist die Geschäftsführung des MDK lediglich provisorisch besetzt. Ein solcher Zustand ist auf Dauer nicht haltbar und beeinträchtigt die Aufgabenwahrnehmung des MDK. Jetzt ist der Vorstand des MDK, aber auch das für die Rechtsaufsicht zuständige Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie gefragt. Der MDK braucht endlich klare Verhältnisse in der Geschäftsführung. Wenn der derzeitige Vorstand nicht in der Lage ist, diese zu schaffen, muss gegebenenfalls auch hier über personelle Konsequenzen nachgedacht werden. Das ist man den Mitarbeitern aber auch den Versicherten letztendlich schuldig.“