Mittwoch, 18. Oktober 2017

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Staatsanwaltschaft Koblenz

Strohballenbrände im nördlichen Rheinland-Pfalz
Zwei Beschuldigte in Untersuchungshaft

Die Ermittlungsrichterin bei dem Amtsgericht Koblenz hat auf Antrag der Staats-anwaltschaft Koblenz Untersuchungshaftbefehle gegen zwei 19 Jahre alte Männer aus dem Landkreis Mayen-Koblenz wegen des Verdachts der gemeinschaftlichen Brandstiftung in 15 Fällen erlassen.

Gegen sie besteht danach der dringende Verdacht, zwischen dem 12.09.2016 und  dem 26.09.2016 in 13 Fällen Strohballen in den Landkreisen Ahrweiler, Mayen-Koblenz und Neuwied sowie am 26.09.2016 einen Linienbus in Mendig und am 27.09.2016 acht Fahrzeuge eines Gebrauchtwagenhändlers in Weißenthurm angezündet zu haben. Hierdurch ist es jeweils zu teils beträchtlichen Sachschäden gekommen. Die Beschuldigten haben sich geständig eingelassen.

Weitere Angaben sind – auch auf Nachfrage - der Staatsanwaltschaft derzeit nicht möglich, da zunächst die abschließenden Ermittlungen zu den einzelnen im Raum stehenden Taten geführt werden müssen.

Rechtlicher Hinweis:

Ein Haftbefehl wird erlassen, wenn gegen einen Beschuldigten ein dringender Tatverdacht und ein Haftgrund bestehen. Der Haftbefehl dient allein der ordnungsgemäßen Durchführung des staatsanwaltschaftlichen und, sofern es zur Anklageerhebung kommt, des gerichtlichen Verfahrens. Der Erlass eines Haftbefehls bedeutet mithin nicht, dass gegen den Verhafteten bereits ein Tatnachweis geführt ist oder zu führen sein wird. Für den Beschuldigten gilt vielmehr weiterhin die Unschuldsvermutung.

gez. Harald Kruse

Leitender Oberstaatsanwalt

Idar-Oberstein: Sprachnachrichten mit bedrohlichem Inhalt über WhatsApp

Seit Ende September werden vermehrt Vorfälle bekannt, in denen Kinder eine Sprachnachricht über den Mobiltelefonanbieter WhatsApp zugestellt werden, mit bedrohlichen Inhalten.

Diese Sprachnachrichten verbreiten sich in einem Schneeballsystem. Die betroffenen Kinder werden dazu aufgefordert weitere 20 Sprachnachrichten zu versenden. Wenn nicht, Originalton:

„Wenn du diese Kette unterbrichst, wird ein kleines Mädchen in deinem Zimmer heute Nacht sterben“,

oder

„Wenn du das hier nicht weiterschickst, wird deine Mutter in fünf Jahren ermordet. Beeile dich, wenn du deine Mutter liebst!“

Diese Nachrichten werden an 10, 11 jährige gesendet, welche dadurch erheblich in Angstzustände versetzt werden.

Der/die Urheber sind nicht bekannt.  Internetrecherchen ergaben, dass diese Nachrichten bereits seit 3 Jahren im Netz kursieren.

Sollte ihr Kind betroffen sein, darf es auf keinen Fall diese Nachricht weiterleiten. Nur so kann die Kette unterbrochen werden. Dies gilt natürlich ebenso für Jugendliche und Erwachsene, denen eine solche Sprachnachricht zugehen sollte.

Für Hinweise und Informationen, wenden Sie sich bitte an Ihre Polizei oder an das Sachgebiet für Jugendkriminalität bei der Polizeiinspektion Idar-Oberstein (06781/56875-22 oder 06781/45057-48 ).

Sachdienliche Hinweise werden erbeten an die Polizei Idar-Oberstein unter der Tel.-Nr. 06781/561-0.

Trickdiebstahl während der Busfahrt

Wie erst jetzt bekannt wurde, kam es am Mittwochmorgen (28. September 2016) zu einem dreisten Diebstahl in einem Koblenzer Linienbus.

Zwei ältere Damen, die um 10.18 Uhr an der Haltestelle Franz-Weis-Straße in die Busnummer 20 einstiegen und in Richtung Hauptbahnhof fuhren, stetzen sich im vorderen Bereich des Busses nebeneinander.

An der Haltstelle Löhr-Center stiegen zwei weitere Frauen in den Linienbus und setzten sich den beiden Seniorinnen gegenüber.

Während der Fahrt „fiel“ einer der Zugestiegenen augenscheinlich etwas herunter. Daraufhin bückten beide gemeinsam, um den Gegenstand wieder aufzuheben.

Hierbei ist des den Diebinnen gelungen, die zwei auf dem Boden stehenden Reisetaschen der älteren Damen zu öffnen und unbemerkt die Geldbörsen und ein Brillenetui zu stehlen.

Im Bereich der Roonstraße verließen die zuvor zugestiegenen Frauen wieder den Bus und entkamen unerkannt.

Erst dann bemerkten die Geschädigten, dass die Reißverschlüsse ihrer Taschen offen standen und die Gegenstände fehlten.

Die beiden unbekannten Diebinnen werden wie folgt beschrieben:

- Beide sind etwa 20 bis 30 Jahre alt.

- Eine der Frauen war schlank, die andere etwas korpulent.

- Die schlanke Frau trug ein weißes Kopftuch und hatte einen dunklen Teint. Auch war sie mit einer weißen Hose und einer bräunlichen Jacke bekleidet.

- Die kräftigere Frau trug eine gestrickte, hochstehende schwarze Kappe, hatte braune, zum Zopf gebunden Haare und war mit einem schwarzen, kurzen Rock bekleidet.

Hinweise zu den beiden unbekannten Täterinnen nimmt die Polizeiinspektion Koblenz 1 unter der Telefonnummer 0261/103-0 oder per E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. entgegen.

Da sich Taschendiebe insbesondere das Gedränge bei Veranstaltungen, in Geschäften oder öffentlichen Verkehrsmitteln zunutze machen um zuzuschlagen und in den nächsten Tagen und Wochen Herbstmärkte und auch sonstige Großveranstaltungen im Raum Koblenz stattfinden, gibt die Polizei folgende Tipps:

  • Legen Sie Geldbörsen nicht oben in die mitgeführte Tasche und  tragen Sie diese möglichst körpernah.
  • Tragen Sie Ihre Hand- und Umhängetaschen immer verschlossen und am besten auf der Körpervorderseite oder klemmen Sie diese unter den Arm.
  • Hängen Sie Taschen im Restaurant, Kaufhaus oder Laden (selbst bei der Anprobe von Schuhen oder Kleidung) nicht an Stuhllehnen und stellen Sie sie nicht unbeaufsichtigt ab.
  • Tragen Sie Geld, Kreditkarten und Papiere immer in verschiedenen verschlossenen Innentaschen der Kleidung und möglichst dicht am Körper.

POLIZEIPRÄSIDIUM KOBLENZ

Erneut Katze verletzt und gequält ***Zeugen gesucht

Höhn: In der Zeit von Donnerstag, 08.09.2016 bis Samstag, 10.09.2016 wurde in der Gemeinde Höhn erneut eine Katze verletzt und gequält.

Zunächst gingen die Katzenbesitzer von einem Unfall mit einem PKW auf. Auch der Besuch beim Tierarzt ergab zunächst keine anderen Hinweise.

Nach weiteren Untersuchungen stellte der behandelnde Tierarzt jedoch fest, dass die Katze vorsätzlich im Bereich der Hinterbeine und Schwanzes verletzt wurde.

Bereits in der Zeit vom 18. – 19.08.2016 wurde in Höhn eine Katze durch Unbekannte erheblich gequält und verletzt.

In beiden Fällen ermittelt die Kripo Montabaur wegen Straftaten gegen das Tierschutzgesetz.

Hinweise bitte an die Polizeiinspektion Westerburg 02623/ 9505-0 oder Kriminalpolizei Montabaur unter 02602/9226-0

Ermittlungen führten zum Erfolg

Brandserie im Bereich der Kripo Mayen, der Polizei Andernach und Kripo Neuwied aufgeklärt

Durch umfangreiche Ermittlungen der Polizeiinspektion Andernach, der Kripo Neuwied und der Kripo Mayen konnte die seit dem 12.09.2016 andauernde Brandserie von Strohballen- und Kraftfahrzeugbränden  aufgeklärt werden.

In den Morgenstunden des 30.09.2016 wurden in diesem Zusammenhang zwei 19-jährige männliche Heranwachsende aus dem Bereich Andernach/Pellenz festgenommen, nachdem die Ermittlungen einen dringenden Tatverdacht gegen sie erhärteten.

Aufgrund der bislang vorliegenden Sachbeweise legten beide daraufhin ein umfangreiches Geständnis ab.

Insgesamt konnten mehr als 20 Strohballenbrände, sowie Pkw-Brände in Weißenthurm und der Brand eines Linienbusses in Mendig geklärt werden.
Die Ermittlungen zu weiteren Straftaten und dem Motiv dauern noch an.

Beide Tatverdächtige werden noch heute dem Haftrichter vorgeführt.

Kriminalinspektion Mayen

 

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