Freitag, 22. September 2017

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Staatsanwaltschaft Frankenthal (Pfalz)

Öffentliche Fahndung nach der Flucht eines Verurteilten

Die Staatsanwaltschaft Frankenthal (Pfalz) hatte nach der Flucht eines Verurteilten am 07.06.2016 zunächst in Übereinstimmung mit den Polizeibehörden von einer Öffentlichkeitsfahndung nach umfassender Abwägung abgesehen, u. a. um die Ermittlungen im Umfeld des Verurteilten möglichst unbemerkt und effektiv durchführen zu können.

Diese Maßnahme wurde durch eine ohne Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft erfolgte Veröffentlichung einer Zeitung über die Flucht des Verurteilten vereitelt.

Ferner haben inzwischen verschiedene Medien veraltete Lichtbilder des Verurteilten gezeigt. Diese Veröffentlichung ist kontraproduktiv, weil der Verurteilte inzwischen erheblich anders aussieht. Durch die Verbreitung ungeeigneter Lichtbilder besteht die Gefahr, dass unbeteiligte Dritte in die laufenden Ermittlungen hineingezogen werden und dass die Bearbeitung unbrauchbarer Hinweise unnötig Kapazitäten der Ermittler bindet, welche für die eingesetzten spezifischen Instrumente dringend benötigt werden. Infolgedessen hat die Staatsanwaltschaft in Abstimmung mit der Polizei entschieden, eine Öffentlichkeitsfahndung mit einem aktuellen Lichtbild des Verurteilten durchzuführen. Für den Zeitpunkt dieser Aktion sind auch ermittlungstaktische Gründe maßgeblich, welche nicht öffentlich genannt werden können, um den Aufklärungserfolg nicht zu gefährden.

Über sonstige Einzelheiten der Fahndung sowie den Stand der Ermittlungen können weiterhin keine Auskünfte gegeben werden, um den Fahndungserfolg nicht zu beeinträchtigen.

Frankenthal (Pfalz), den 16.06.2016

Hubert Ströber

Leitender Oberstaatsanwalt

Trier. Enkeltrick – Angerufene reagieren vorbildlich

Insgesamt sieben Zeugen meldeten sich gestern bei der Kripo in Trier und meldeten, dass Unbekannte sich als Verwandte ausgegeben und Geld erbeten hätten. Glücklicherweise reagierten alle Beteiligte vorbildlich, so dass niemand zu Schaden kam.

Die Betroffenen im Alter von 69 bis 103 Jahren wurden am gestrigen Donnerstag, 16. Juni, zwischen 14 Uhr und 17 Uhr angerufen. Mal gaben der oder die Anrufer/in sich als Neffe oder als Enkelkind aus. In allen Fällen baten die Täter um Geld, da sie sich in einer Notlage befänden. Alle Betroffenen wohnen im Bereich Trier.
Durch die immer wiederkehrenden Präventionsmaßnahmen der Polizei Trier gewarnt, reagierten alle Angerufenen vorbildlich. Sie riefen ihre richtigen Verwandten an, um die Identität des Anrufers klären zu können oder erkannten den Betrug sofort und legten auf. Anschließend informierten sie die Polizei.

Die Polizei Trier nutzt diese Gelegenheit, um nochmals zu sensibilisieren – seien Sie vorsichtig bei vermeintlichen Verwandten, die am Telefon nach Geld fragen.

Unglücksfall Boppard-Hirzenach – Polizei sucht Zeugen

Wie bereits gemeldet, kam es am Freitag, 10.06.2016, zu einem tragischen Unglücksfall auf den Bahngleisen im Bopparder Stadtteil Hirzenach.

Bislang liegen der Polizei keinerlei Hinweise zur Identität der ums Leben gekommenen männlichen Person vor.
Die Kripo Koblenz erhofft sich Hinweise aus der Bevölkerung und veröffentlicht Fotos von Kleidungsstücken, die der Verstorbene zur Unglückszeit trug.

- Wer nutzte am Freitag, 10. Juni 2016 die MRB 25394 aus Mainz kommend in Richtung Koblenz und kann Angaben zu der unbekannten Personen, die offensichtlich blau-graue Arbeitskleidung und ein Basecap trug, machen?

- Wer hat die Person beobachtet, die um 18.45 Uhr den Zug am Bahnhof Hirzenach verließ?

- Wer kann sonstige Angaben zum Unglücksfall machen?

Hinweise bitte an die

Kripo Koblenz, Telefon 0261/103-0, Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

oder die

Polizeiinspektion Boppard, 06742/809-0, Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Unfallflucht

56729 Ettringen, Neustraße

Am 16.06.2016 zwischen 11.10 Uhr und 11.30 Uhr streifte ein bisher unbekannter Fahrer im Vorbeifahren einen am Fahrbahnrand geparkten PKW und entfernte sich anschließend unerlaubt vom Unfallort.

Am geparkten PKW wurde die rechte Fahrzeugseite beschädigt und der Außenspiegel abgerissen. Die Schadenhöhe liegt bei ca. 1500,- €. Sachdienliche Hinweise bitte an die Polizei Mayen, Tel. 02651/8010.

Kriminalinspektion Idar-Oberstein

Kreis Birkenfeld. Fast 2 Kilo Marihuana-Blüten und Haschisch, und rund 10.000 Euro Dealer-Geld in einem Studentenzimmer sichergestellt

Nach Hinweisen aus der Studentenschaft durchsuchte die Kriminalpolizei im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens der Staatsanwaltschaft Bad Kreuznach in den frühen Morgenstunden des 14. Juni mehrere Studentenwohnungen im Kreis Birkenfeld.

Bei dem 28-jährigen Hauptverdächtigen, der im Verdacht stand, andere Studenten regelmäßig mit Betäubungsmittel zu versorgen, fanden die Beamten auf nur knapp 14 Quadratmetern zahlreiche Behältnisse mit Marihuana-Blüten sowie Haschischstücken vor. Der Beschuldigte war zudem gerade im Begriff, sich an einer Zucht von Cannabispflanzen in einer kleinen Indoor-Plantage neben der Küchenzeile zu versuchen.

Die Sicherstellung von 9.975 Euro Bargeld dürfte den gewinnbringenden Handel mit den Betäubungsmitteln belegen. In der elterlichen Wohnung des Beschuldigten, die sich im Saarland befindet, lagerte der Beschuldigte ebenfalls Drogen sowie mehrere Waffen. Die eingesetzten Beamten der Kriminalinspektion Idar-Oberstein zogen insgesamt ca. 1.950 Gramm Marihuana und Haschisch aus dem Umlauf. Der Student wurde zwar zunächst auf freien Fuß gesetzt, er wird sich jedoch bald den Vorwürfen wegen gewerbsmäßigen Handels mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge sowie Verstoß gegen das Waffengesetz verantworten müssen.

Kriminalinspektion Idar-Oberstein

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