Mittwoch, 18. Oktober 2017

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Bernkastel-Kues, Person wird brutal zusammengeschlagen

Am frühen Samstagmorgen, gg. 01:30 Uhr, wurde auf dem Moselparkplatz unterhalb der Verbandsgemeindeverwaltung in Bernkastel ein junger Mann brutal zusammen geschlagen.

Die Person wurde mit schweren Kopfverletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert. Lebensgefahr ist nicht auszuschließen.

Bei den Tätern soll es sich um zwei junge Männer gehandelt haben, die von einer Frau begleitet wurden.

Die Polizei Bernkastel sucht Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt oder zu den Tätern geben können. Hinweise bitte unter 06531-95270.

Polizeiinspektion Bernkastel

Neuwied – Mit dem Mofa auf der Bundesstraße unterwegs

Am gestrigen Nachmittag gegen 15:16 Uhr meldete sich ein Verkehrsteilnehmer bei der Neuwieder Polizei und erklärte, dass derzeit auf der B256 in Fahrtrichtung Rengsdorf ein Mofa unterwegs sei. Kurze Zeit nach der Erstmeldung teilte der Anrufer ergänzend mit, dass der Fahrer nun das Kleinkraftrad gewendet habe und entgegen der Fahrtrichtung fahren würde.

Die umgehend entsandte Streifenwagenbesatzung konnte das Fahrzeug rechts neben der Fahrbahn stehend feststellen. Der Fahrzeugführer konnte ebenfalls vor Ort angetroffen werden.

Bei der Kontrolle stelle sich heraus, dass der 49 jährige Fahrer unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Der Fahrer wurde auf die Dienststelle verbracht, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde.

Polizeiinspektion Neuwied

Diebstahl von Quad

53506 Hönningen, Kapellenstraße (ots) - In der Nacht vom 12. zum 13.10.2017 wurde in Hönningen in der Kapellenstraße ein Quad aus einem Carport entwendet. Hinweise werden unter der Telefonnummer 02691/9250 an die Polizeiinspektion Adenau erbeten.

Rettungsgasse rettet Leben - Polizei Rheinland-Pfalz startet Verkehrsoffensive

Mainz (ots) -

Es ist Alltag auf deutschen Straßen: Ein Verkehrsteilnehmer verliert die Kontrolle über sein Fahrzeug und landet in der Leitplanke. Jetzt zählt jede Minute: Rettungsfahrzeuge müssen schnellstmöglich zum Unfallopfer gelangen. Doch immer öfter versperren Fahrzeuge den Weg. Dabei ist die Bildung einer Rettungsgasse bei Schrittgeschwindigkeit und Stau für Verkehrsteilnehmer Pflicht. Die Polizei Rheinland-Pfalz informiert deshalb nicht nur über das richtige Verhalten am Unfallort, sondern führt in den kommenden Wochen auch gezielt Kontrollaktionen durch.

"Obwohl die Bildung der Rettungsgasse vereinfacht wurde, ist sie leider immer noch nicht im Bewusstsein der Verkehrsteilnehmer verankert", erklärt der Verkehrsexperte des LKA Rheinland-Pfalz Volker Weicherding. "Deshalb ist es uns wichtig, Verkehrsteilnehmer erneut auf den Ablauf aufmerksam zu machen."

Die Bildung einer Rettungsgasse ist in § 11 Abs. 2 StVO gesetzlich geregelt. So heißt es dort: "Sobald Fahrzeuge auf Autobahnen sowie auf Außerortsstraßen mit mindestens zwei Fahrstreifen für eine Richtung mit Schrittgeschwindigkeit fahren oder sich die Fahrzeuge im Stillstand befinden, müssen diese Fahrzeuge für die Durchfahrt von
Polizei- und Hilfsfahrzeugen zwischen dem äußerst linken und dem unmittelbar rechts daneben liegenden Fahrstreifen für eine Richtung eine freie Gasse bilden." Diese Pflicht gilt für alle Fahrzeuge, also auch für Motorräder, Lkw und Busse.

Dabei sollten Verkehrsteilnehmer schon bei stockendem Verkehr und Staubeginn die Rettungsgasse freihalten - und nicht erst, wenn sich das erste Einsatzfahrzeug nähert. Denn wenn die Fahrzeuge bereits dicht an dicht stehen, wie es in einem Stau meist der Fall ist, ist es nicht mehr möglich, den Einsatzfahrzeugen rechtzeitig Platz zu verschaffen. Viele Verkehrsteilnehmer machen außerdem den Fehler, nach Passieren des ersten Hilfsfahrzeugs die Lücke wieder zu schließen. Dies sollte nicht geschehen, da weitere Einsatzfahrzeuge folgen könnten.

"Eine funktionierende Rettungsgasse ist eine Gemeinschaftsleistung", betont Weicherding. "Sie kann nur entstehen, wenn alle Kraftfahrer an einem Strang ziehen, die Vorschriften einhalten und ein Bewusstsein für die Situation entwickeln."

Um dieses Bewusstsein zu stärken, setzt die Polizei Rheinland-Pfalz nicht nur auf umfassende Information, sondern wird ab dem 16. Oktober 2017 landesweit Kontrollaktionen zur Einhaltung der Rettungsgasse durchführen, die medial begleitet werden. Den Anfang macht das Polizeipräsidium Westpfalz.

Die wichtigsten Hinweise für Verkehrsteilnehmer in Kürze:

Befahren werden darf die Rettungsgasse ausschließlich mit Polizei- und Hilfsfahrzeugen. Dazu zählen:

- Rettungsdienst
- Polizei
- Feuerwehr
- Abschleppfahrzeuge

Allen anderen Kraftfahrern ist die Durchfahrt untersagt. Die Nichtbeachtung wird mit einem Bußgeld geahndet.

Wenn Sie Fahrzeuge mit Sondersignalen (Blaulicht & Martinshorn) hören oder sehen:

- Verringern Sie die Geschwindigkeit.
- Versuchen Sie herauszufinden, aus welcher Richtung die
Einsatzfahrzeuge kommen.
- Setzen Sie den Blinker, um den Verkehrsteilnehmern und
Rettungsfahrzeugen anzuzeigen, zu welcher Seite Sie ausweichen
möchten.
- Halten Sie im Zweifelsfall an, aber richten Sie Ihr Fahrzeug
möglichst parallel zur Fahrtrichtung aus, damit nicht das Heck
Ihres Fahrzeugs in die Rettungsgasse hineinragt.
- Halten Sie ausreichend Abstand zu Ihrem Vordermann.
- Lassen Sie, wenn möglich, die Standspur frei.
- Achten Sie vor der Weiterfahrt darauf, ob noch weitere
Einsatzfahrzeuge folgen.

Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz

Schwerverletzte Person

Birlenbach (ots) - Am Mittwochabend wurde der PI Diez kurz nach 23 Uhr über Notruf gemeldet, dass auf der Hauptstraße in Birlenbach eine verletzte Person liegen würde. Diese blute sehr stark am Kopf. Kurze Zeit später trafen auch das alarmierte DRK und Polizeikräfte am Einsatzort ein. Zunächst stand im Raum, dass der 65 Jahre alte Mann von einem Pkw angefahren wurde. Diesbezüglich ergaben die weiteren Ermittlungen aber keine Hinweise. Der schwerverletzte Mann musste mittels Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden und ist derzeit nicht vernehmungsfähig. Lebensgefahr bestand zu diesem Zeitpunkt jedoch nicht. Etwaige Zeugen oder Hinweisgeber werden gebeten, ihre Beobachtungen der Polizeiinspektion Diez unter der Rufnummer 06432/601-0 mitzuteilen.

Polizeidirektion Montabaur

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