Montag, 18. Dezember 2017

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Griechischem Omnibusgespann mit Mängeln die Weiterfahrt untersagt

Koblenz (ots) - Am Sa., dem 09.12.2017 führte der Schwerverkehrskontrolltrupp der Verkehrsdirektion Koblenz auf dem Gelände der Tank- und Rastanlage Montabaur, BAB 3, Richtung Norden eine allgemeine Schwerverkehrskontrolle durch. In deren Verlauf wurde ein Reisebus mit Anhänger kontrolliert. Beide Fahrzeuge hatten eine griechische Zulassung. Der Bus war mit fünf Fahrgästen und vier Fahrern besetzt, allesamt griechische Staatsangehörige. Diese waren am Mittwoch, dem 06.12. in Griechenland losgefahren, hatten am Donnerstagnachmittag auf eine Fähre eingecheckt, waren nach ca. 20 Stunden in Ancona/Italien wieder an Land gegangen und von dort aus Richtung Schweden unterwegs. An der Kontrollstelle wurde festgestellt, dass der Anhänger keine Betriebsbremse hatte. Die Feststellbremse war defekt, also ohne Wirkung. Die Prüffrist des analogen Fahrtenschreibers war mehrere Monate überschritten. Außerdem handelte es sich nach Art und Weise des Personentransportes um internationalen Linienverkehr. Eine Genehmigung lag hierfür nicht vor. Bei dem aktuellen Fahrer wurde zunächst eine erhebliche Geschwindigkeitsüberschreitung (mehr als 30 km/h) festgestellt. Bei Überprüfung der Fahrerlaubnis konnte festgestellt werden, dass er nicht die erforderliche Fahrerlaubnisklasse hatte. Die Weiterfahrt des Buses samt Anhänger wurde untersagt. Dies wird erst im Verlaufe des Montages, nach einem Werkstattbesuch erfolgen können. Der Anhänger kann im angetroffen Zustand nicht mehr im öffentlichen Straßenverkehr geführt werden, aus diesem Grunde wurden die Kennzeichenschilder sichergestellt. Die festgestellten Verkehrsverstöße richten sich gegen zwei der vier anwesenden Fahrer. Gegen diese wurden die entsprechenden Anzeigen gefertigt und Bußgelder erhoben. Fahrer und Fahrgäste konnten in Höhr-Grenzhausen in einem Hotel untergebracht werden. Die Fahrt für einen Teil der Gäste wird vermutlich erst am Montag weitergehen.

Verkehrsdirektion Koblenz

Bedrohung mittels Waffe

Bad Marienberg (ots) - Am Sonntagabend, 10.12.17, 17.40 Uhr, kam es in Bad Marienberg, Westendstraße, zu einer Auseinandersetzung zwischen dem 26-jährigen Mitteiler und zwei Jugendlichen. Die beiden männlichen Jugendlichen, zirka 14-16 Jahre alt, wurden vom 26-Jährigen darauf angesprochen, dass sie auf der Straße und nicht auf dem Gehweg gingen. Hieraus entstand eine verbale Streit, der darin gipfelte, dass einer der beiden Jugendlichen eine Pistole aus seiner Tasche nahm und diese vor dem 26-Jährigen durchlud. Als der Mitteiler sich hiervon nicht abschrecken ließ, ergriffen beide die Flucht. Ob es sich bei der Pistole um eine Spielzeugwaffe handelte, kann nicht gesagt werden. Laut Mitteiler trug einer der beiden einen roten Kapuzenpulli, der andere führte eine adidas-Umhängetasche mit. Hinweise erbittet die Polizei Hachenburg unter der Rufnummer 02662-9558-0.

Polizeiinspektion Hachenburg

Einbruch in Paketlager - Polizei sucht Zeugen

Koblenz (ots) - In der Nacht zum heutigen Montag, 11. Dezember 2017, wurden mehrere Elektronikartikel aus einem Paketlager in Koblenz gestohlen.

Ersten Ermittlungen zufolge gelangten der oder die Täter zwischen 1.00 Uhr und 2.30 Uhr über einen heruntergetretenen Zaun auf das Gelände "Am Metternicher Feld".

Anschließend drangen sie gewaltsam in die Lagerräume ein, rissen diverse Pakete auf und nahmen vorwiegend Handys mit. Unerkannt konnten sie mit ihrer Beute fliehen. Die genaue Schadenshöhe steht derzeit noch nicht fest.

Die Polizeiinspektion Koblenz 2 bittet Zeugen, die zur Tatzeit auffällige Beobachtungen im Bereich Metternicher Feld und Metternicher Bahnhof machten, oder sonstige Hinweise geben können, sich unter der Telefonnummer 0261/103-2911 oder per Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. zu melden.

Polizeipräsidium Koblenz

Trier. Paket mit unbekanntem Absender alarmiert Empfänger. Polizei evakuiert Wohnhaus

Delaborierer des LKA geben Entwarnung

Am heutigen Samstagnachmittag um 16.56 Uhr alarmierte der Bewohner eines Mehrfamilienhauses in Trier-Ehrang die Polizei. Hintergrund war ein an seine Adresse zugestelltes größeres Paket, das er nicht bestellt hatte. Verdächtig kam es ihm nicht nur deshalb vor. Vielmehr war seine Anschrift nicht ganz korrekt, ein Absender fehlte und im Inneren bewegte sich beim Transport ein unbekannter, fester Gegenstand.

Nach ersten Überprüfungen vor Ort konnte auch die Polizei weder Herkunft noch Inhalt der Sendung klären.

Sicherheitshalber wurde daraufhin das Wohnhaus, in dem insgesamt sieben Personen wohnen, evakuiert und der unmittelbare Bereich um das Wohnhaus abgesperrt. Die Delaborierer des Landeskriminalamtes wurden zur Klärung des Paketinhaltes hinzugezogen und trafen um 19.50 Uhr am Einsatzort ein.

Um 20.10 Uhr konnten Sprengstoffspezialisten dann Entwarnung geben, nachdem sie das Paket intensiv untersucht und letztlich geöffnet hatten.

Die Sendung bestand aus einer nagelneuen und ungefährlichen Spielkonsole, deren Herkunft sich der Empfänger und Mitteiler auch nach intensiver Erforschung nach wie vor nicht erklären kann.

Die Polizei gab den Einsatzort wieder frei und ermittelt nun die Herkunft des Paketes. Ob es einen strafrechtlich relevanten Hintergrund gibt, steht zurzeit noch nicht fest.

Die Polizei rät im Zusammenhang mit Postsendungen:

Versender sollten unbedingt Adresse und Absender deutlich, richtig und gut lesbar auf das Postgut schreiben.

Empfänger sollen unbedingt prüfen, ob sie Post erwarten, Waren bestellt haben oder, gerade zur Weihnachtszeit, mit Paketsendungen von Verwandten oder Freunden rechnen können.

Klären Sie mit Familienangehörigen, Freunden und Bekannten, wenn Sie Post erwarten oder an ihre Anschriften senden lassen und diese sie an Ihrer Stelle annehmen sollen.

Überprüfen Sie Sendungen im Beisein des Postboten - im Zweifelsfall können Sie die Annahme verweigern.

Wenn Sie Bedenken hinsichtlich gefährlicher Inhalte des Paketes haben, informieren Sie die Polizei.

POLIZEIPRÄSIDIUM TRIER

PKW überschlägt sich nach Unfall auf der B9 - Fahrerin leicht verletzt

Koblenz (ots) - Am 09.12.2017, gegen 22.35 Uhr, befuhren die 20-jährige Fahrerin eines Ford Ka und der 38-jährige Fahrer eines VW Golf in dieser Reihenfolge die 3. Fahrspur von rechts der B 9 aus Richtung Andernach kommend in Richtung Koblenz. Kurz hinter der Anschlussstelle Koblenz-Nord / A 48 fuhr der Golf auf den vorausfahrenden Ka auf.

Der Ka überschlug sich durch den Aufprall und kam auf den Rädern wieder zum Stehen. Die junge Fahrerin wurde hierbei zum Glück nur leicht verletzt.

Da der Golf-Fahrer offensichtlich unter Alkoholeinfluss stand, wurde ihm auf der Wache der Polizeiinspektion 2 in Metternich eine Blutprobe entnommen und sein Führerschein sichergestellt.

Beide Autos wurden, da sich nicht mehr fahrbereit waren, abgeschleppt.

Polizeipräsidium Koblenz

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