Samstag, 25. März 2017

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Diebstahlserie aus Kirchen – Mehrere Taten konnten geklärt werden

Umfangreiche Ermittlungen über mehrere Wochen führten zum Erfolg.

Ein 57-jähriger Mann aus der Verbandsgemeinde Weißenturm konnte am vergangenen Mittwoch (8. März 2017) festgenommen und insgesamt sieben sakrale Kerzenleuchter aus Bronze, diverse Blechgefäße und 24 Opferkerzen in seiner Wohnung sichergestellt werden.

Einer der Kerzenständer konnte nun der Kirche „Heilige Dreifaltigkeit“ in Weißenthurm zugeordnet werden. Dieser wurde dort am 3. März entwendet.

Am selben Tag kam es zu einem weiteren Diebstahl eines Kerzenständers aus der „Maria Himmelfahrt-Kirche“ in Andernach. Dieser wurde bislang nicht gefunden. Aufgrund der sichergestellten Tatkleidung dürfte der 57-Jähre aber auch diesen Diebstahl begangen haben.

Weiterhin erkannte der Pfarrer der Kath. Kirchengemeinde „St. Martin“ in Kesselheim zwei sichergestellte Kerzenständer sowie die 24 Opferkerzen die im Februar aus seiner Kirche gestohlen wurden.

Auch meldete er einen weiteren Diebstahl bei dem augenscheinlich der gleiche Täter am 4. März 2017 ein Kreuz aus dem 17. Jahrhundert des dortigen Taufdeckels abgeschraubt hatte. Von diesem Kreuz fehlt allerdings bislang jede Spur.

Da es am 26. Februar und 6. März zu weiteren Diebstahlsanzeigen von Koblenzer Kirchengemeinden kam, wurden die zwei zuständigen Kirchenvorsteher kontaktiert.

Diese konnten insgesamt vier Kerzenständer ihrer Kirchengemeinde zuordnen, zwei der „Laurentiuskirche“ und zwei der „St. Elisabeth-Kirche“ in Moselweiß.

Am 2. März 2017 fanden Mitarbeiter des kommunalen Servicebetriebes der Stadt Koblenz auf dem Verbindungsweg zwischen der Otto-Schönhagen-Straße und dem Kinopolis eine 83 cm hohe Statue, die die „Heilige Mutter Gottes mit Kind“ zeigt.

Diese Figur konnte bislang keinem Tatort und somit keiner Kirche zugeordnet werden.

Im Zuge der weiteren Ermittlungen bittet die Polizeiinspektion Metternich daher um Hinweise von Personen, die Angaben dazu machen können, aus welcher Kirche diese Statue gestohlen wurde, sich unter der Telefonnummer 0261/103-2911 oder per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. zu melden.

POLIZEIPRÄSIDIUM KOBLENZ

Trier. Einbrecher erbeuten Handy und Schlüssel – Polizei warnt und sucht Zeugen

An der Terrassentür eines Mehrfamilienhauses in der Trierer Hettnerstraße scheiterten Unbekannte zwischen dem 8. und dem 13. März mit ihrem Einbruchsversuch. Die eingesetzten Polizeikräfte entdeckten mehrere Hebelspuren an der Terrassentür der Erdgeschosswohnung. Ins Innere gelangten die Täter nicht.

Zwischen 8 Uhr und 16 Uhr am Montag, 13. März, gelangten Einbrecher über ein auf Kipp stehendes Fenster in eine Wohnung eines Mehrfamilienhauses in der Trierer Wampachstraße. Die Täter entwendeten ein Smartphone der Marke Samsung und einen Schlüssel aus der im Erdgeschoss gelegenen Wohnung.

Die Kriminalpolizei sucht in beiden Fällen Zeugen und fragt: Wer hat verdächtige Wahrnehmungen gemacht und kann Hinweise geben? Zeugen werden gebeten, sich bei der Kripo in Trier zu melden – Telefon: 0651/9779-2290.

Zudem rät die Polizei, bei Verlassen der Wohnung oder des Hauses sämtliche Türen und Fenster zu schließen.

POLIZEIPRÄSIDIUM TRIER

Birkenfeld. Polizei nimmt zwei Tatverdächtige nach Einbrüchen fest

Nachdem zwei Einbrecher am Samstag, 11. März, auf frischer Tat durch die Hausbesitzer in Birkenfeld gestört wurden, nahmen Polizeibeamte der Polizeiinspektion Birkenfeld kurz darauf zwei tatverdächtige Männer aus Osteuropa fest. Der Ermittlungsrichter erließ Haftbefehle gegen beide. Die Polizei sucht Zeugen und prüft, ob die beiden Tatverdächtigen für weitere Einbrüche in Betracht kommen könnten.

Die Hausbesitzer eines Einfamilienhauses in der Straße „Auf Ellenborn“ waren nur kurz aus dem Haus, als Einbrecher zwischen 20.20 Uhr und 21.10 Uhr am Samstagabend, 11. März, die Zeit nutzten, um ein Kellerfenster aufzuhebeln. Sie entwendeten diversen Schmuck. Doch die Einbrecher wurden bei der Tat überrascht, als die Eigentümer nach Hause kamen. Die Täter flüchteten mit einem Pkw. Aufgrund der Beschreibung der Unbekannten kontrollierte die Polizei im Anschluss zwei 23- und 30-jährigen Männer in Tatortnähe. Im Rahmen der Durchsuchung des Pkw und der Tatverdächtigen fanden die Polizeibeamten Diebesgut aus dem Einfamilienhaus. Da die eingesetzten Kräfte im Pkw weiteren Schmuck fanden, prüfen sie nun, ob dieser aus weiteren Einbruchsdiebstählen stammen könnte.

Ebenfalls in Birkenfeld, in der Siedlerstraße, brachen Unbekannte am Samstag, 11. März, zwischen 18.45 Uhr und 23.55 Uhr in ein Einfamilienhaus ein. Dort hebelten die Täter ein Fenster im Erdgeschoss auf und entwendeten ein Ladegerät einer Gear Watch. Dieses Ladegerät fanden die Ermittler im von den beiden Festgenommenen genutzten Pkw.

Die Ermittlungen zu weiteren möglichen Tatorten dauern an.

Die 23 und 30 Jahre alten Männer wurden am Sonntag, 12. März, auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bad Kreuznach dem Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Bad Kreuznach vorgeführt, der die Untersuchungshaft gegen beide anordnete.

Zeugen werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei in Trier zu melden – Telefon: 0651/9779-2142 bzw. -2290 oder per E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Neuwied – Fahren ohne Fahrerlaubnis

Am 13.03.2017 um 16:40 Uhr wurde in der Melsbacher Straße in Neuwied ein Rollerfahrer einer Verkehrskontrolle unterzogen.
Der Fahrer händigte eine Mofa-Prüfbescheinigung aus. Da die Streifenwagenbesatzung dem Roller vor der Kontrolle mit ca. 50 Km/h hinterhergefahren ist, wurde der Fahrer auf eventuelle Veränderungen am Roller angesprochen. Hierbei räumte dieser ein, den Distanzring der Variomatik, welcher zur Geschwindigkeitsdrosselung dient, ausgebaut zu haben. Den Distanzring hatte der Fahrer als Schlüsselanhänger an dem Schlüssel des Rollers angebracht. Die Weiterfahrt wurde untersagt, der Schlüssel sichergestellt und ein Strafverfahren wegen „Fahren ohne Fahrerlaubnis“ eingeleitet.

Neuwied – Verkehrsunfall mit Personenschaden an der Lichtzeichenanlage Rasselsteiner Straße.

Am 13.03.2017 gegen 14:00 Uhr befuhr der geschädigte Fahrzeugführer die Berggärtenstraße in Fahrtrichtung Leutesdorf. Die Unfallverursacherin fuhr von der Rasselsteinstraße auf die Berggärtenstraße in Fahrtrichtung Bendorf. Die vor Ort befindliche Lichtzeichenanlage  war in Betrieb. Für die Unfallverursacherin zeigte die LZA „Rotlicht“. Für den Geschädigten zeigte die LZA „Grünlicht“.  Im Kreuzungsbereich kollidierte die Unfallverursacherin folglich mit dem kreuzenden Geschädigten. Die Beifahrerin des geschädigten Fahrzeugführers wurde durch den Zusammenstoß u.a. im Gesicht verletzt und mittels eins Rettungswagen zur ärztlichen Behandlung ins Elisabethkrankenhaus Neuwied verbracht. Die verletzte erlitt einen Nasenbeinbruch und ein HWS. Der entstandene Sachschaden an beiden Fahrzeugen wird auf ca. 10.000€ geschätzt.

Neuwied – Kennzeichenmissbrauch und Fahren unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln

Am 13.03.2017 um 16:52 Uhr fiel der Polizei Neuwied auf der B256, Fahrtrichtung Weißenthurm, eine silberne Mercedes B-Klasse mit ausländischem Kennzeichen und ohne Länderkennung auf. Der PKW wurde im Sandkauler Weg einer Kontrolle unterzogen. Wie sich in der Folge der Kontrollmaßnahme herausstellte, war der PKW außer Betrieb gesetzt. Vorliegend handelte sich um nicht amtlichen Kennzeichen ohne Siegel. Weiter stand der Fahrzeugführer unter dem Einfluss von Betäubungsmittel. Gegenüber den Polizeibeamten wurde der Konsum  von Marihuana eingeräumt. Die Weiterfahrt wurde untersagt, die Kennzeichen und der Fahrzeugschlüssel sichergestellt. Für den Fahrer schloss sich eine Blutprobenentnahme an. Gegen den nunmehr Beschuldigten wurden abschließend die entsprechenden Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.

Polizeiinspektion Neuwied

Trier. Polizei setzt Taser nach gefährlicher Körperverletzung ein

Zeugen meldeten der Polizei am Freitagabend, 10. März, gegen 22.46 Uhr eine randalierende Person in einem Imbiss in der Trierer Eurener Straße. Die eingesetzten Polizeibeamte setzten den Taser ein.

Bisherigen Ermittlungen zufolge hatte der 27-jährige tatverdächtige Trierer im Imbiss unvermittelt mit einer Getränkedose auf einen Mann geschlagen und ihn damit im Gesicht verletzt. Nachdem er mit einem Glas auch auf einen zweiten Mann einschlagen wollte, informierten Zeugen die Polizei. Beim Eintreffen der Polizei lagen die beiden Geschädigten mit dem Mann auf dem Boden und versuchten ihn festzuhalten. Eine Fesselung des Trierers war den Polizeibeamten durch die massive Gegenwehr des Mannes nicht möglich. Nachdem er sich mit aller Kraft gegen die Polizeimaßnahme wehrte und um sich schlug, drohten die Beamten den Einsatz des Tasers an und schossen kurz darauf auf den 27-Jährigen.

Die kurze Zeit der Wirkung nutzten die eingesetzten Kräfte der Polizeiinspektion Trier, um den renitenten Mann zu fesseln und ihn zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam zu nehmen. In der Folge verhielt sich der Täter ausgesprochen kooperativ – wie er sagte, auch aus Furcht vor einem erneuten Einsatz des Tasers.

Gegen ihn wird nun wegen gefährlicher Körperverletzung und Widerstands ermittelt.

Am Samstag, 11. März, ordnete der Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Trier auf Antrag der Staatsanwaltschaft Trier die einstweilige Unterbringung des Tatverdächtigen in einem psychiatrischen Krankenhaus an, da dringende Gründe für die Annahme bestanden, dass er an einer psychischen Störung leidet.

POLIZEIPRÄSIDIUM TRIER

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