Donnerstag, 17. August 2017

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Betrunkener Fahrraddieb leistet Widerstand

Altenahr (ots) - Am Samstag, den 29.07.2017 erfolgten gegen 16:30 Uhr mehrere Hinweise zu einem stark alkoholiserten jungen Mann, welcher sich im Bereich der Ahr kaum noch auf den Beinen halten könne und die Passanten anpöble. Am Altenahrer Friedhof wurde den Polizeibeamten von einer Frau zudem mitgeteilt, dass ihr von dem betrunkenen Mann soeben ihr Fahrrad entwendet worden sei. Der Täter konnte kurz darauf unweit des Friedhofs gestellt werden. Aufgrund seiner Alkoholisierung sollte der 25-jährige von einem Notarzt vor Ort untersucht werden, was dieser jedoch ablehnte und die Polizeibeamten unvermittelt angriff. Die Person wurde daraufhin am Boden fixiert und anschließend durch den Rettungsdienst in eine Klinik verbracht. Bereits gegen 11:30 Uhr war der junge Mann der Polizei in Bad Neuenahr-Ahrweiler aufgefallen, als dieser in einem Park zwei Flaschen Wodka konsumierte.

Polizeidirektion Mayen

Betrunkener leistet Widerstand

Koblenz-Innenstadt (ots) - Am 29.07.2017, gg. 05.37 Uhr wurde die Polizei zur Unterstützung des Rettungsdienstes zum Münzplatz angefordert. Dort wollte man sich um einen hilflosen, stark betrunkenen 22jährigen Mann aus der VG Rhein-Mosel kümmern. Der Mann wollte sich jedoch weder behandeln, noch in ein Krankenhaus bringen lassen. Da er aber nicht mehr in der Lage war selbständig zu gehen, war eine ärztliche Untersuchung geboten. Als er durch die Polizeibeamten in Richtung des Rettungswagens begleitet wurde, sperrt er sich dagegen und wurde verbal aggressiv. Zudem macht er wiederholte Anstalten, sich der Maßnahme zu entziehen und fuchtelt mit den Armen. Um Angriffe und ein Fliehen zu verhindern, wurde die Person gefesselt. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,03 Promille. Aufgrund seines Verhaltens wurde eine Verbringung ins Gewahrsam notwendig. Dort erfolgte auch eine ärztliche Untersuchung und ein Bereitschaftsrichter ordnete die Ingewahrsamnahme bis zur Ausnüchterung an. Im Gewahrsam kam es erneut zu Widerstandshandlungen des Beschuldigten, der sich wieder gegen Maßnahmen sperrte. Weiterhin wurden die eingesetzten Polizisten von ihm beleidigt. Der Beschuldige muss jetzt mit einer Anzeige wegen Widerstand und Beleidigung und einer Rechnung für die "Übernachtung" bei der Polizei rechnen.

Polizeipräsidium Koblenz

Verkehrsunfall mit einer tödlich verletzten Person auf der B 50

Am Samstag, 29.07.2017 um 11:12 Uhr ereignete sich auf der B 50 Höhe Platten ein Verkehrsunfall, bei dem eine Person tödlich und vier weitere Personen schwer verletzt wurden. Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen befuhr ein PKW die B 50 aus Richtung Zeltingen-Rachtig kommend in Richtung Wittlich. Vermutlich aufgrund hoher, nicht angepasster Geschwindigkeit kam der PKW in einer lang gezogenen Rechtskurve nach links von seiner Fahrspur ab, touchierte zuerst leicht das Heck eines PKWs der sich im Gegenverkehr befand. Im Anschluss driftete der Unfallverursacher immer weiter nach links und stieß dort ungebremst mit einem entgegenkommenden Fahrzeug frontal zusammen. In diesem Fahrzeug wurde die 76-jährige Beifahrerin aus Nordrhein-Westfalen durch den Unfall so schwer verletzt, dass sie an der Unfallstelle verstarb. Der 81-jährige Fahrer dieses Fahrzeuges erlitt schwerste Verletzungen und wurde mit dem Rettungshubschrauber in ein Koblenzer Krankenhaus geflogen. Ein weiteres in Richtung Zeltingen-Rachtig fahrendes Fahrzeug konnte zwar noch bremsen, wurde jedoch ebenfalls durch das verunfallte Verursacherfahrzeug getroffen.

Die drei heranwachsenden Personen im Fahrzeug des Verursachers wurden alle schwer verletzt und mit zwei weiteren Rettungshubschraubern in die umliegenden Krankenhäuser gebracht. Da die Fahrereigenschaft in diesem Fahrzeug ungeklärt ist, laufen diesbezüglich kriminaltechnische Untersuchungen. Zur Rekonstruktion des Unfallhergangs wurde ein Sachverständiger mit der Erstellung eines Gutachtens beauftragt. Die B 50 war für die Dauer von 4 Stunden voll gesperrt. Im Einsatz waren Rettungskräfte des DRK mit leitendem Notarzt und Org-Leiter, drei Rettungshubschrauber, die Feuerwehren Platten und Osann-Monzel, die Polizeihubschrauberstaffel, die Polizei Bernkastel-Kues und die Polizei Wittlich.

Polizeiinspektion Wittlich

Erneutes Lösen von Radmuttern

Seck (ots) - In der Nacht vom 27. auf den 28.07.2017 wurden in Seck an einem geparkten Pkw die Radmuttern des vorderen linken Reifens gelöst. Zum Glück wurde dies rechtzeitig vom Geschädigten bemerkt und es kam nicht zu einem Unfall. Wer die Radmuttern gelöst hat ist nicht bekannt.

Polizeidirektion Montabaur

Da konnte auch die Polizei nicht helfen

Koblenz (ots) - Am 29.07.2017 meldet sich ein Anrufer per Notruf bei der Polizei. Ihm war am Rheinufer in Höhe des Pegelhauses ein 10-Euro-Schein ins Wasser gefallen. Nun sollte die Wasserschutzpolizei kommen und den Schein "retten", da der Anrufer mit dem Schein noch seine Zeche bezahlen wollte. Dieser Aufforderung konnte man leider aufgrund der Verhältnismäßigkeit nicht nachkommen. Ob er die Zeche dann anderweitig entrichten konnte, ist nicht bekannt. Ein Zechbetrug wurde jedenfalls nicht angezeigt.

Ein weiterer Anrufer, der ebenfalls sein Anliegen per Notruf äußerte, hatte eine Maus in einer Lebendfalle gefangen und sie in den Kofferraum seines Autos geladen, um sie in der Natur wieder frei zu lassen. Die Maus hatte sich aber aus der Falle befreit und lief anschließend im Innenraum des Fahrzeuges herum. Auch hier meinte der Anrufer, dass die Polizei für die Suche nach der Maus zuständig sei. Auch dieser Bitte konnte leider nicht nachgekommen werden. Dem Anrufer wurden jedoch andere Möglichkeiten für die Ergreifung der Maus aufgezählt.

Polizeipräsidium Koblenz

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