Samstag, 16. Dezember 2017

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Informationsveranstaltung

„Seit einiger Zeit ist festzustellen,  dass zunehmend ältere Menschen durch angebliche Polizeibeamte angerufen werden, um unter Vorgabe falscher Tatsachen Hinweise auf Bargeld und Wertgegenstände in der Wohnung des Angerufenen zu erlangen.

Hierbei werden technische Verschleierungsmöglichkeiten („Call-ID-Spoofing“) genutzt, durch die eine Rufnummer der Polizei vorgespiegelt wird. Die Betrüger sind überregional tätig und gut organisiert - oftmals agieren sie vom Ausland aus. Durch Recherchen im Internet (Telefonauskunft) oder Telefonbüchern suchen sie Vornamen vermeintlich älterer Menschen,  um so gezielt diesen Personenkreis anzusprechen.

Um diesem kriminellen Machenschaften entgegenzuwirken hatte die Polizeidirektion Neuwied am Mittwoch, 22.11.2017, alle durch das PP Koblenz ausgebildeten Seniorensicherheitsberaterinnen und -berater aus der Stadt Neuwied und den Kreisen Neuwied und Altenkirchen zu einer Informationsveranstaltung eingeladen. Die Resonanz war sehr erfreulich, einundzwanzig dieser ehrenamtlichen Funktionsträger(-innen) folgten der Einladung.

Nach der Begrüßung der Gäste durch den Leiter der Polizeidirektion Neuwied, Herrn Kriminaldirektor Gerhardt, erfolgten anschauliche Vorträge und Filmbeiträge zum „Modus operandi“ der Täter durch Mitarbeiter der Kripo Neuwied und der „Zentrale Prävention“ des Polizeipräsidiums Koblenz.

Die sich aus den Vorträgen ergebende Diskussion und Fragerunde veranschaulichte, mit welchem Engagement und Fachverstand die Seniorensicherheitsberater(-innen) sich der Aufgabe der annehmen und welche Möglichkeiten sich bieten, um die Begehung von Straftaten zu verhindern. Alle Beteiligten gelangten zu dem Schluss, dass sich die Anfahrt nach Neuwied gelohnt hat und plädieren für weitere Informationsveranstaltungen dieser Art zum Schutz älterer Menschen.“

Polizeidirektion Neuwied

Schwerer Verkehrsunfall unter Alkoholeinwirkung

Höhr-Grenzhausen (ots) - Am heutigen Sonntag, 26.11.17, gegen 00:39 Uhr, ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall bedingt durch Alkoholeinwirkung. Ein 38jähriger Pkw-Fahrer befuhr die BAB 48 aus Richtung Autobahndreieck Dernbach kommend in Fahrtrichtung Koblenz. Bei Kilometer 6,5 beabsichtigte er, einen vor ihm auf der rechten Spur fahrenden VW-Transporter zu überholen. Aufgrund von starker Alkoholeinwirkung misslang ihm dies jedoch und der Pkw-Fahrer fuhr nahezu ungebremst auf den Transporter auf. Dabei wurde der Transporter zunächst nach rechts und anschließend nach links gegen die Leitplanke geschleudert. Die beiden Fahrzeuginsassen wurden dabei schwer, jedoch nicht lebensgefährlich, verletzt. Der Unfallverursacher wurde bei dem Zusammenstoß ebenfalls schwer aber nicht lebensgefährlich verletzt. Durch die eingesetzten Polizeibeamten konnte bei dem Unfallverursacher Atemalkoholgeruch festgestellt werden, ein Test ergab einen Wert von 1,1 Promille. Gegen den Mann wurde ein Verfahren eingeleitet, sein Führerschein wurde sichergestellt. Die Autobahn musste für die Bergung und Reinigung für ca. 1,5 Stunden in Richtung Koblenz voll gesperrt werden. Der Sachschaden wird insgesamt auf rund 37.000 Euro geschätzt. An den Bergungs- und Aufräumarbeiten waren neben der Polizei noch 6 Rettungssanitäter, 1 Notärztin, 31 Kräfte der freiwilligen Feuerwehr Höhr-Grenzhausen, 2 Mitarbeiter des Abschleppdienstes sowie 2 Mitarbeiter der Autobahnmeisterei Heiligenroth beteiligt.

Verkehrsdirektion Koblenz

Verkehrsunfall unter Alkoholeinfluss

Am Freitag gegen 17:00 Uhr wurden die Beamten hiesiger Dienststelle aufgrund eines Auffahrunfalles vor einem Fußgängerüberweg in der Langendorfer Straße alarmiert. Im Rahmen der Unfallaufnahme konnte beim Verursacher, der dem vorausfahrenden Fahrzeug aufgrund unzureichenden Sicherheitsabstandes aufgefahren war, Atemalkoholgeruch festgestellt werden. Ein Atemalkoholtest ergab, dass der 29-jährige männliche Fahrzeugführer unter Alkoholeinfluss stand.

Ihm wurde daher auf der Dienststelle eine Blutprobe entnommen. Der Führerschein wurde sichergestellt und dem Mann die Weiterfahrt untersagt.

Beide Fahrzeuge wurden bei dem Unfall erheblich beschädigt. Das Fahrzeug des Verursachers war nicht mehr fahrbereit und musste von der Unfallstelle abgeschleppt werden. Verletzt wurde niemand.

Am nächsten Morgen wurde er trotz zuvor entzogener Fahrerlaubnis erneut fahrend in Neuwied angetroffen, weshalb nun zusätzlich ein Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis gegen ihn eingeleitet wurde.

Vorfahrtsmissachtung führt zu Verkehrsbeeinträchtigung in der Engerser Landstraße

Ein Verkehrsunfall, der zeitweise erhebliche Verkehrsbeeinträchtigungen in der Engerser Landstraße zur Folge hatte, ereignete sich am Freitagabend gegen 17:00 Uhr.

Ein 61-jähriger Mann befuhr mit seinem PKW die Engerser Landstraße in Fahrtrichtung Block. Gleichzeitig verließ eine 41-jährige Fahrzeugführerin mit ihrem PKW die B 256 an der Abfahrt Block und beabsichtigte, in die Engerser Landstraße einzubiegen. Hierbei missachtete sie die Vorfahrt des die Engerser Landstraße befahrenden PKW und kollidierte mit diesem. Beide Fahrzeuge wurden durch die Kollision erheblich beschädigt und waren nicht mehr fahrbereit. Alle drei Insassen des Verursacherfahrzeuges wurden vorsorglich in ein Neuwieder Krankenhaus eingeliefert, waren nach Untersuchung jedoch unverletzt. Der Fahrzeugführer des anderen Fahrzeuges blieb ebenfalls unverletzt.

Bis zur Bergung beider Fahrzeuge musste die Engerser Landstraße zeitweise voll gesperrt werden. Gegen 18:30 Uhr war die Fahrbahn geräumt und konnte wieder befahren werden.

Polizeiinspektion Neuwied

Diebstahl von Weihnachtsbäumen auf den Weihnachtsmarkt

Linz. Im Rahmen einer Fußstreife auf dem Weihnachtsmarkt in Linz werden die Beamten auf einen Diebstahl von Weihnachtsbäumen aufmerksam gemacht. Demnach ist an einem Imbiss-Grill in der Nacht von Freitag auf Samstag ein Baum entwendet worden. Die Betreiberin des Geschäfts hatte den Dieb bereits anhand ihrer Videoüberwachung identifizieren können und ihn tagsüber angesprochen. Dieser wollte Abbitte leisten und den Baum zurückbringen. Er brachte auch später tatsächlich einen Weihnachtsbaum zurück. Anhand der Verzierung konnte der Baum jedoch sicher einem anderen Geschäft des Weihnachtsmarkts zugeordnet werden, welches nun seinerseits ohne Baum dasteht.

Darüber hinaus wurde im Rahmen der Anzeigenaufnahme vor Ort von anderen Geschädigten mitgeteilt, dass an ihren Ständen ebenfalls mehrere Weihnachtsbäume gestohlen wurden.

Führen eines Pkw unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln

Linz. Im Rahmen der Streife wurde am Samstagabend ein 25-jähriger Autofahrer in Linz kontrolliert. Bei dem jungen Mann konnte eine aktuelle Beeinflussung durch Betäubungsmittel festgestellt werden, sodass eine Blutentnahme erforderlich wurde. Ferner mussten mehrere Ermittlungsverfahren eingeleitet werden.

Der Fahrer ist bereits vor ca. drei Wochen in einem gleichgelagerten Fall von der Polizei Linz angehalten und kontrolliert worden. Auch hier bestand der Verdacht, dass er unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln steht. Die hieraus resultierenden Ermittlungsverfahren haben den Mann offenbar nicht beeindruckt. Sofern die ausstehenden toxikologischen Untersuchungen die polizeilichen Feststellungen bestätigen, drohen ein mehrmonatiges Fahrverbot oder gar der Entzug der Fahrerlaubnis.

Polizeiinspektion Linz/Rhein

Mehrere Verletzte durch Reizgasangriff

Bad Neuenahr (ots) - Am Abend des 23.11.2017 betraten zwei Männer eine Shisha Bar im Ortszentrum von Bad Neuenahr und wollten mit einem der Mitarbeiter sprechen. Es kam zu einem Streitgespräch in dessen Verlauf die beiden plötzlich ein Reizgas in dem Lokal versprühten. Dadurch erlitten insgesamt neun Personen Augenreizungen und Atemprobleme. Die Opfer wurden durch Rettungsassistenten und einen Notarzt vor Ort behandelt. Eine stationäre Versorgung in einem Krankenhaus war bei keinem der Gäste erforderlich. Die Täter hatten sich vor Eintreffen der Polizei vom Tatort entfernt. Im Nachgang konnte ein 27jähriger Mann aus der Gemeinde Brohltal als Tatverdächtiger identifiziert werden. Die Ermittlungen zu dem zweiten Täter und zu der versprühten Substanz dauern an.

Polizeiinspektion Bad Neuenahr-Ahrweiler

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