Samstag, 25. März 2017

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Generalstaatsanwaltschaft Koblenz

Bundesweite Durchsuchungen bei führenden Mitgliedern von Deutschlands größtem bekannten Underground-Economy-Forum

Generalstaatsanwaltschaft Koblenz und das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz teilen mit:

Die Generalstaatsanwaltschaften Bamberg, Frankfurt am Main und Koblenz sowie die Staatsanwaltschaften Köln, Osnabrück, Saarbrücken, Stuttgart und Verden (Aller) führen gemeinsam mit dem Bundeskriminalamt (BKA) und den Landeskriminalämtern Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein in einer gemeinsamen Bund-Länder-Gruppe umfangreiche Ermittlungen gegen führende Mitglieder des Underground-Economy-Forums „crimenetwork.biz“. Den Beschuldigten wird vorgeworfen, über dieses inzwischen abgeschaltete Forum mit illegalen Waren und Dienstleistungen gehandelt zu haben.

In den Abendstunden des 07.03.2017 durchsuchten mehr als 1000 Ermittler durch das Bundeskriminalamt koordiniert im gesamten Bundesgebiet über 120 Wohnungen und Geschäftsräume und stellten umfangreiches Beweismaterial sicher, welches nun ausgewertet wird.

Ein Novum in diesem Phänomenbereich: Erstmals arbeiteten Cyberspezialisten verschiedener Landeskriminalämter und des BKA in einer Ermittlungsgruppe im Bundeskriminalamt in Wiesbaden zusammen. Gemeinsam werteten sie in vier Monaten über eine Million Postings und private Nachrichten von mehr als 260 Usern des Underground-Economy-Forums aus. Sie identifizierten insgesamt 153 Mitglieder des Forums, elf von ihnen werden der Führungsebene zugerechnet. Die anschließenden Ermittlungen gegen die einzelnen Tatverdächtigen führen die zuständigen Polizeidienststellen in den Bundesländern.

Den elf mutmaßlichen Administratoren des Forums wird insbesondere den Tatvorwurf der Bildung einer kriminellen Vereinigung zur Last gelegt. Gegen die Nutzer des Forums wird vornehmlich wegen Betruges, Computerbetruges, Datenhehlerei und Geldwäsche sowie des illegalen gewerbsmäßigen Handels mit Betäubungsmitteln, Arzneimitteln und Waffen ermittelt.

In Rheinland-Pfalz wurden unter Federführung der Landeszentralstelle (LZC) der Generalstaatsanwaltschaft Koblenz und unter der Koordination des Landeskriminalamts Rheinland-Pfalz die Wohnungen von 7 Beschuldigten durchsucht. Dabei konnten Rechner und Speichermedien, gefälschte Ausweise und geringe Mengen an Betäubungsmitteln sichergestellt werden. Die Ermittlungen dauern an.

Die Generalstaatsanwaltschaft Koblenz sowie das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz bedanken sich bei den befassten Polizeidienststellen für die hervorragende Zusammenarbeit.

Lahnstein, PKW erfasst Fußgänger

Am vergangenen Dienstagnachmittag kam es zu einem Verkehrsunfall auf der Koblenzer Straße in Lahnstein, wobei ein 13 jähriger Junge diverse Verletzungen davontrug.

Der 13 jährige Schüler ging gegen 14:20 Uhr zusammen mit zwei Mitschülern auf dem Gehweg der Koblenzer Straße in Richtung Innenstadt.

Die drei Schüler waren im Rahmen einer Projekt-AG ihrer Schule unterwegs.

Ohne auf den fließenden Verkehr zu achten trat der 13 Jährige plötzlich auf die Fahrbahn, um auf die andere Straßenseite zu wechseln.

Dabei wurde er von einem PKW Renault erfasst, dessen 60 jähriger Fahrer trotz Vollbremsung einen Zusammenstoß nicht mehr vermeiden konnte.

Nach Zeugenangaben fuhr der Autofahrer mit geringer Geschwindigkeit, so dass der Junge glücklicherweise nur relativ geringe Verletzungen erlitt.

Mit multiplen Prellungen und Verdacht auf eine Gehirnerschütterung wurde er durch den Rettungsdienst in ein Koblenzer Krankenhaus gebracht.

Polizeiinspektion Lahnstein

Einbruchsdiebstähle

Kemmenau – In der Zeit von Sonntag, 05.03.2017, bis Dienstag, 07.03.2017, hebelten unbekannte Einbrecher an zwei Wohnhäusern in der Unterhöhe und Am Sportplatz jeweils ein Fenster an der Rückfront auf und drangen in die Gebäude ein. Die Täter entwendeten Bargeld und Schmuck im Wert von mehreren Tausend Euro.

Die Polizei in Bad Ems bittet Zeugen, denen in der fraglichen Zeit etwas Verdächtiges aufgefallen ist, ihre Wahrnehmungen unter der Telefonnummer 02603/9700 mitzuteilen.

Polizeiinspektion Bad Ems

Mehrere Meter Holz gefällt

Wie bei der Polizeiinspektion Koblenz 2 am heutigen Vormittag angezeigt wurde, kam es zwischen dem 25. Februar und dem 28. Februar zu einer Sachbeschädigung in Koblenz Lützel kam.

Auf einer Grünfläche zwischen der Andernacher Straße und der B 9 wurde in einem Ausmaß von rund 400 m2 zahlreiche Bäume gefällt.

Der oder die Täter ließen den Grünschnitt vor Ort und verschwanden mit dem Holz unerkannt.

Erste befragte Zeugen gaben an, dass man zwar gesehen habe, dass dort Bäume gefällt wurden, dies allerdings einen professionellen Eindruck machte. Mehrere Personen in Schutzkleidung waren an diesen Tagen aktiv waren und transportierten das Holz mit einem weißen Transporter ab.

Die Polizeiinspektion Koblenz Metternich bittet Personen, die weitere Hinweise zu der unberechtigten Holzfällaktion, dem weißen Transporter oder den Tätern geben können, sich unter der Telefonnummer 0261/103-2911 oder per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. zu melden.

 

Polizeiautobahnstation Emmelshausen

Am 07.03.2017, gegen 13:50 Uhr, kam es auf der BAB 61, Fahrtrichtung Mainz, in der Gemarkung Winningen, auf der Moseltalbrücke, wie bereits am Vortag, zu einem Auffahrunfall unter Beteiligung eines Gefahrguttransportes.

Der Fahrer eines 7,5-Tonner LKW fuhr auf einen am Stauende stehenden Sattelzug auf. Der LKW wurde umgeworfen und kam auf dem linken Fahrstreifen zum Liegen.

Auf der Ladefläche transportierte der Unfallverursacher ca. 50 Propangasflaschen, die im Zuge des Unfalls auf die Fahrbahn und  die Gegenfahrbahn geschleudert wurden.

Der Unfallverursacher wurde leicht verletzt und mittels Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus verbracht.

An dem Sattelzug am Stauende entstand leichter Sachschaden, der Fahrer blieb unverletzt und konnte die Fahrt fortsetzen.

Zudem wurde ein dritter LKW, der im Stau unmittelbar davor stand, in die Kollision einbezogen und ebenfalls leicht beschädigt.

Aufgrund der von den umherliegenden Gasflaschen ausgehenden Gefahr, wurde die Unfallstelle weiträumig abgesichert und zeitweise beide Richtungsfahrbahnen voll gesperrt.

Nachdem durch Einsatzkräfte der Feuerwehr eine Gefahr, ausgehend von der verlorenen Ladung ausgeschlossen werden konnte, wurden die Bergungsmaßnahmen, welche mit umfangreichen Verkehrsbehinderungen aufgrund notwendiger Vollsperrung der Richtungsfahrbahn Süd einhergingen, durchgeführt.

Um 17:22 Uhr konnten alle Sperrmaßnahmen aufgehoben und die Autobahn freigegeben werden.

 

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