Samstag, 25. März 2017

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Ladendetektiv mit Messer bedroht

Durch den Ladendetektiv eines Geschäfts in der Koblenzer Fußgängerzone wurden der Polizei am gestrigen Mittwoch, 22.03.2017, gegen 12.30 Uhr zwei verdächtige Männer gemeldet. Einer davon sei dem Ladendetektiv bereits als Ladendieb bekannt.

Als der Ladendetektiv beobachten konnte, wie der ihm bekannte Mann mit einem Teppichmesser das Sicherheitsetikett von einer Warenverpackung entfernte, sprach er diesen an und bat ihn in sein Büro.

Der, ein 38-Jähriger Wohnsitzloser, wehrte sich nun plötzlich, drehte den Finger des Ladendetektivs herum und stieß mit dem Knie in Richtung dessen Beins.

Danach drohte er dem Ladendetektiv noch mit seinem mitgeführten Teppichmesser.

Auch gegenüber den zwischenzeitlich eingetroffenen Polizeibeamten verhielt er sich weiter aggressiv, trat nach ihnen und beleidigte diese und den Ladendetektiv fortwährend.

Der Mann wurde letztendlich festgenommen und verbrachte die Nacht im Polizeigewahrsam. Er wird am heutigen Vormittag dem Haftrichter vorgeführt. Ihn erwarten mehrere Anzeigen u.a. wegen räuberischen Diebstahls, Widerstand gegen Polizeibeamte und Körperverletzung.

Betrunkener schlägt Windschutzscheibe ein

Tatort Bahnhofsvorplatz Koblenz: Über zwei Promille Alkohol, das war das Ergebnis eines Atemalkoholtests der Beamten der Polizeiinspektion Koblenz 1, den sie bei einem 22-Jährigen Koblenzer durchführen mussten.

Zuvor hatte dieser dort am Mittwoch, 22.03.2017, gegen 16.00 Uhr, nach einem Streit mit seiner Freundin die Windschutzscheibe deren Autos mit der Faust eingeschlagen.

Beamte der Bundespolizei, die noch vor den Beamten der Koblenzer Polizei vor Ort waren, versuchte er zu schlagen.  Einen der hinzugerufenen Polizisten der Inspektion 1 trat er so heftig gegen das Bein, dass dieser im Krankenhaus behandelt werden musste.

Der 22-Jährige wurde festgenommen und blieb im polizeilichen Gewahrsam, bis sein Alkoholpegel auf einen sozialverträglichen Wert gesunken war.

Er wird sich demnächst wegen Sachbeschädigung, Körperverletzung und Widerstand gegen Polizeibeamte vor Gericht verantworten müssen.

POLIZEIPRÄSIDIUM KOBLENZ

Neuwied – Verkehrsunfall mit Flucht

Am 21.03.2017 um 16:00 Uhr parkte die Geschädigte ihren Pkw Opel am rechten Fahrbahnrand der Heddesdorfer Straße 26 in Neuwied (FR Hermannstraße). Bei der Rückkehr zum Fahrzeug am 22.03.2017 um 07:26 Uhr stellt die Eigentümerin eine unfalltypische Beschädigung des linken Außenspiegels fest. Die Schadenshöhe beträgt 100 Euro.

Neuwied-Engers – Verkehrsunfall mit Flucht

Am 22.03.2017 um 15:20 Uhr stellte der Geschädigte seinen Pkw Audi A3 auf einem Parkplatz des Heinrich-Haus in Engers ab. Nach Rückkehr um 17:00 Uhr stellt der Eigentümer eine unfalltypische Beschädigung an der hinteren Stoßstange am Fahrzeug fest. Der entstandene Sachschaden liegt bei ca. 1500 Euro.

In beiden Fällen sind keine Hinweise auf die Unfallverursacher bekannt.

Unfallzeugen, die Hinweise machen können, werden gebeten sich mit der Polizei in Neuwied, unter der Rufnummer 02631/878-0 in Verbindung zu setzen.

Neuwied – Körperverletzung mit gefährlichem Eingriff in den Straßenverkehr

Am 22.03.2017 um 07:50 Uhr geraten zwei Mütter in Streit, weil einer der Söhne den anderen in der Schule geschubst hatte.

Die lautstarke Auseinandersetzung endete darin, dass die 28-jährige Beschuldigte die Fahrertüre des Pkw der 31-jährige Geschädigte in der Fahrbewegung aufriss und sie an den Haaren zerrt und schlägt.

Die Beschuldigte muss sich nun wegen Körperverletzung in Verbindung mit einem gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr verantworten.

Neuwied – Festnahme zweier mit Haftbefehl gesuchter Personen

Im Rahmen der Streifenfahrt wurde am 23.03.2017 gegen 22:00 Uhr in der Dierdorfer Straße in Neuwied ein mit vier Personen besetzter schwarzer VW Golf einer Verkehrskontrolle unterzogen. Von den Insassen waren eine Frau und ein Mann zur Festnahme ausgeschrieben. Nachdem ihnen die Festnahme erklärt wurde, wurden beide in die JVA Koblenz eingeliefert. Zuvor konnten bei einer im Rahmen der Verkehrskontrolle durchgeführten Durchsuchung des Pkw und der Insassen zudem noch Betäubungsmittel aufgefunden werden. Die entsprechenden Strafanzeigen wegen Verstoß gegen das BtmG wurden eingeleitet und aufgefundenen  Betäubungsmittel sichergestellt.

Polizeiinspektion Neuwied

Arzbach: Paketzustellerin täuscht Raubüberfall vor

Am gestrigen Dienstag wurde die Polizei gegen 09:45 Uhr durch eine 49- jährige Paketzustellerin über einen Raubüberfall zu Ihrem Nachteil informiert.

Unverzüglich wurden umfangreiche Fahndungsmaßnahmen der Polizei, auch mit Unterstützung eines Polizeihubschraubers eingeleitet.

Die Frau teilte mit, dass sie in Arzbach beim Ausladen von Paketen von einem Unbekannten bedroht und Ihr Bargeld geraubt wurde.

Im Rahmen der weiteren polizeilichen Ermittlungen und Vernehmung verstrickte sich die Frau immer mehr in Widersprüche und gab letztendlich zu, die Straftat vorgetäuscht zu haben.

Zur Motivlage werden wir derzeit keine weiteren Ausführungen machen. Die polizeilichen Ermittlungen dauern an.

Polizeidirektion Montabaur

Volltrunken unterwegs; Zeugen stoppten Fahrerin

Am 21.03.2017 um 14:10 Uhr teilte ein Verkehrsteilnehmer der Polizei Mayen mit, dass man in der Fallerstraße in Thür einen Pkw gestoppt habe, Fahrzeugführerin offensichtlich stark betrunken sei. Man hätte ihr den Schlüssel bereits abgenommen.

Beim Eintreffen der Polizeibeamten vor Ort stellte sich folgendes Bild dar.

Mehrere Personen befanden sich am gemeldeten Fahrzeug, einem PKW Peugeot mit Neuwieder Kennzeichen, welcher vorne links und rechts frische Unfallspuren aufwies und stark beschädigt war. Die Fahrerin war ausgestiegen und musste, weil sie offensichtlich erheblich alkoholisiert war, von einem Zeugen gestützt werden.

Nach Zeugenaussagen, Spurenlage und Beschädigungsmuster am PKW muss die Frau zuvor zwei Unfälle verursacht haben und anschließend geflüchtet sein. Eine Unfallstelle konnte lokalisiert werden. In der Fallerstraße in Thür war sie mit einer Grundstücksmauer kollidiert. Sie fuhr einfach weiter. Anschließend löste sich jedoch der beschädigte rechte Vorderreifen, sodass sie, bevor sie von den Zeugen gestoppt wurde, die letzten Meter ihrer Fahrt lediglich auf der Felge zurücklegte.

Die 45-jährige Fahrerin zeigte sich bei der Unfallaufnahme und den folgenden strafprozessualen Maßnahmen den Polizeibeamten gegenüber sehr unkooperativ, aggressiv und renitent. Die Beamten wurden von ihr beleidigt und sie leistete Widerstand gegen die Maßnahmen.

Der PKW wurde sichergestellt und abgeschleppt. Der Fahrerin wurde eine Blutprobe entnommen, ihr Führerschein beschlagnahmt und eine Entziehung der Fahrerlaubnis beantragt.

Gegen die Frau wurden Strafverfahren eingeleitet wegen:

- Gefährdung des Straßenverkehrs

- Unerlaubtem Entfernen vom Unfallort

- Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

-Versuchter Körperverletzung, zum Nachteil von Polizeibeamten

- Beleidigung von Polizeibeamten

Da die Unfallstelle zu den Beschädigungen auf der linken Fahrzeugseite des PKW noch nicht gefunden werden konnte, werden potentiell Geschädigte gebeten, sich mit der Polizei Mayen unter Tel.02651/8010 in Verbindung zu setzen.

 

Steinewerfer auf der Karthause – Polizei sucht Zeugen

Insgesamt vier Anzeigen wegen Sachbeschädigung bearbeitet derzeit die Polizeiinspektion Koblenz 1.

Ersten Ermittlungen zufolge waren Unbekannte in der vergangenen Nacht in den Straßen „Am Flugfeld“, „Kiefernweg“, „Pappelweg“ und „Karthäuserhofweg“ unterwegs und zertrümmerten durch gezielte Steinwürfe zwei Haustüren und zwei Küchenfenster.

Durch die zerstörten Glasscheiben entstand ein Schaden von mehreren Eintausend Euro.

Die Polizei Koblenz bittet um Hinweise zu den unbekannten Tätern unter der Telefonnummer 0261/103-0 oder per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Nach Auffahrunfall war Führerschein weg

Ein Zusammenstoß auf der Trierer Straße im Koblenzer Stadtteil Metternich hatte am Dienstagabend (21. März 2017) schwerwiegende Folgen, denn Führerschein und Autoschlüssel bleiben danach bei der Polizei.

Gegen 19.30 Uhr war die Fahrerin eines Opel Corsa in Richtung Mayener Straße unterwegs. Als sie an einer Baustelle abbremsen musste, gab es plötzlich einen lauten Knall. Von hinten krachte mit voller Wucht ein VW Polo in ihren Kofferraum.

Die alarmierten Polizeibeamten nahmen den Unfall auf und stellten währenddessen fest, dass der Polofahrer eine verwaschene Aussprache hatte.

Der junge Mann gab zu, alkoholische Getränke zu sich genommen zu haben.

Er sah seinen Fehler ein und war mit den anschließenden Maßnahmen, einem Atemalkohltest, der Blutprobe sowie der Sicherstellung des Führerscheins und Autoschlüssels einverstanden.

An den beiden Fahrzeugen entstand ein Schaden von rund 6.000 Euro. Die Beifahrerin des Opel Corsa wurde durch den Aufprall leicht verletzt und begab sich eigenständig zu einem Arzt.

POLIZEIPRÄSIDIUM KOBLENZ

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