Samstag, 19. August 2017

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Ausstellung „Herz verschenken“: Menschen, die vom Thema Organspende betroffen sind

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Rhein-Lahn-Kreis. Die Ausstellung „Herz verschenken“ der „Initiative Organspende Rheinland-Pfalz“ wird ab dem kommenden Freitag, 25. August 2017, im Kreishaus des Rhein-Lahn-Kreises zu sehen sein. Auf Initiative von Marielle Höhn vom Verband „Lebertransplantierte Deutschland e.V.“ hat sich Landrat Frank Puchtler des wichtigen Themas Organtransplantation angenommen und die Wanderausstellung in Zusammenarbeit mit der Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz in den Rhein-Lahn-Kreis geholt.

Die Ausstellung „Herz verschenken“ besteht aus Fotografien von Michael Hagedorn und portraitiert Menschen, die in verschiedener Weise vom Thema Organspende betroffen sind. Dies sind Menschen, die nach schwerer Krankheit eine Organtransplantation erhalten haben, Angehörige von Organspendern sowie Personen, die auf der Warteliste stehen oder die beruflich mit dem Thema zu tun haben. Die namentliche Vorstellung und kurze Lebensgeschichte ermöglicht die Identifikation mit den vorgestellten Personen und verschafft durch ihre Authentizität einen Zugang zu diesem wichtigen Thema. Die Ausstellung zeigt Gesichter und Geschichten, die sich hinter den Organspende-Statistiken verbergen, und will damit zum Nachdenken über die eigene Haltung anregen. Denn es ist wichtig, sich frühzeitig mit dem Thema Organspende auseinanderzusetzen und eine persönliche Entscheidung zu treffen, den eigenen Standpunkt zu dokumentieren und diesen auch mit Angehörigen und Freunden zu besprechen.

Landrat Frank Puchtler wird die Ausstellung am Freitag, 25. August 2017, um 14 Uhr gemeinsam mit Monika Kislik von der Landeszentrale für Gesundheitsförderung und Marielle Höhn, die selbst seit dem 28. Lebensjahr lebertransplantiert ist, eröffnen. Die interessierte Öffentlichkeit ist herzlich zur Ausstellungseröffnung wie auch zum Besuch der Ausstellung während der regulären Öffnungszeiten der Kreisverwaltung eingeladen.

Energiewende im Abfallwirtschaftszentrum Rhein-Lahn erleben

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Rhein-Lahn-Kreis. Erneut beteiligt sich die Rhein-Lahn-Kreis Abfallwirtschaft an der Aktionswoche „Rheinland-Pfalz: Ein Land voller Energie“. Daher lädt der technische Werkleiter Günter Müller am Freitag, 8. September 2017, alle interessierten Bürgerinnen und Bürger ins Abfallwirtschaftszentrum Rhein-Lahn an der B 260 bei Singhofen ein. Müller: „Die Bürgerinnen und Bürger können hier sehen, wie hier die Abfälle professionell aufbereitet werden: Wertstoffe werden zu Recycling-Produkten: Biomasse und heizwertreiche Abfälle zum Ersatz für Heizöl und Erdgas. So schonen wir Ressourcen und leisten einen Beitrag zum Klimaschutz.“

Die Besucher erhalten dabei einen guten Einblick in die Behandlung der Bioabfalls und Restabfalls. Ebenso werde die verschiedenen Maßnahmen zur Energieeinsparung im Abfallwirtschaftszentrum vorgestellt, zum Beispiel das Lastmanagementsystem, mit dem die Spitzenlast der elektrischen Energie reduziert wird, oder die LED-Beleuchtung, die den Stromverbrauch erheblich gesenkt hat.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Es wird um Anmeldungen für die geplanten zwei Führungen (um 11 Uhr und um 14 Uhr) gebeten. Anmeldungen können per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.   oder telefonisch unter Tel.: 02603/972-310 erfolgen.

Rhein-Lahn-Wirtschaftsforum widmet sich der Energieeffizienz

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Rhein-Lahn-Kreis. Die Megatrends wie Klimawandel, Energietransformation, Digitalisierung ändern unser Leben unaufhaltsam. Für die zukunftssichere Unternehmensplanung sollten diese Entwicklungen mit berücksichtigt werden. Die Umsetzung von Effizienzsteigerungsmaßnahmen bedeutet Weichen für die Zukunft stellen. In fast jedem Betrieb schlummern große Einsparpotenziale. Werden sinnvolle Energieeffizienzmaßnahmen umgesetzt, sind Einsparungen sogar im zweistelligen Bereich möglich.

Unternehmen des Rhein-Lahn-Kreises aufzuzeigen, welche Energieeffizienzmaßnahmen sinnvoll sind, wie Energieeinsparmöglichkeiten im eigenen Betrieb erkannt und Maßnahmen durch Fördermöglichkeiten wirtschaftlich realisiert werden können, ist das Ziel des „Rhein-Lahn-Wirtschaftsforums: Vorsprung durch Energieeffizienz – Energiekosten sparen, Förderung nutzen“ am Montag, 11. September 2017, um 18 Uhr, im großen Sitzungssaal des Kreishauses des Rhein-Lahn-Kreises, Insel Silberau 1, 56130 Bad Ems.

Die Veranstaltung der Wirtschaftsförderungs-Gesellschaft Rhein-Lahn (WFG) und der Energieagentur Rhein-land-Pfalz GmbH wird durch Landrat Frank Puchtler eröffnet. Danach referieren Dieter Oppenhäuser, Energieeffizienzberater, über „Praxisnahe Effizienzmaßnahmen in Unternehmen“ und Irina Kollert, Energieagentur Rheinland-Pfalz GmbH, über „Energieeffizienz im Unternehmen – Fördermöglichkeiten nutzen, Kosten sparen“.

Eingeladen sind Unternehmen, Freiberufler, Politik sowie die interessierte Öffentlichkeit des Rhein-Lahn-Kreises. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Es wird um Anmeldung bei der WFG gebeten unter Tel.: 02603/ 972-262 oder -363 oder per E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Ortsgemeinde Kamp-Bornhofen

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Ortsgemeinde und Innenminister führen weitere Gespräche zur Ärzteversorgung

Nach der krankheitsbedingten Schließung einer der beiden Hausarztpraxen in der Gemeinde Kamp-Bornhofen haben Erster Beigeordneter Mike Weiland für die Ortsgemeinde und Innenminister Roger Lewentz, der zugleich hiesiger Landtagsabgeordneter ist, weitere Gespräche geführt, um die verbliebene Hausarztpraxis möglichst künftig wieder zu ergänzen und erneut einen zweiten Arzt oder eine Ärztin zu finden.
Zunächst hatte es nach der Schließung der Praxis im ehemaligen Pfarrhaus auf Initiative von Roger Lewentz und dem Ersten Beigeordneten Mike Weiland eine Gesprächsrunde mit Ortsbürgermeister Frank Kalkofen, dem Beigeordneten Peter Hohl, den beiden Ärzten Dr. Kolb und Dr. Stengl sowie dem hiesigen Immobilien-Büro Boshoven gegeben, um künftige Möglichkeiten auszuloten.
Nach diesem Gespräch hat Ortsbürgermeister Frank Kalkofen auf dem Internetportal der Kassenärztlichen Vereinigung eine Suchanzeige geschaltet, mittels der auf die Attraktivität für einen potentiellen neuen Hausarzt aufgrund der vorhandenen guten Infrastruktur der Flößer- und Schiffergemeinde und des umfangreichen Potentials an Patienten im Einzugsgebiet von Kamp-Bornhofen und Umgebung hingewiesen wird.
Parallel dazu bemühen sich Boshoven-Immobilien mit ihren Möglichkeiten um Kontaktvermittlung zu potentiell in Frage kommenden Personen.
Minister Roger Lewentz und Erster Beigeordneter Mike Weiland hatten unterdessen jetzt in der Landeshauptstadt Mainz die Gelegenheit, mit Dr. med. Günther Matheis den Präsidenten der Landesärztekammer Rheinland-Pfalz auf die aktuelle Situation in Kamp-Bornhofen aufmerksam zu machen und mit ihm ein entsprechendes Gespräch zu führen. Man war sich schnell einig, den einen oder anderen Gedanken des Gesprächs mit dem Ziel weiterzuverfolgen, wieder einen zweiten Arzt für die Rheingemeinde gewinnen zu wollen. "Für einen Arzt sind in Kamp-Bornhofen schnell die Kapazitätsgrenzen erreicht, auch wenn Dr. Kolb betont hat, von denen, die zum ihm kommen, niemanden wegzuschicken", unterstreicht Roger Lewentz und Mike Weiland ergänzt: "Dennoch ist es nicht gut, wenn der verbliebene Arzt stets am Rande der Belastbarkeit arbeiten muss." Daher wollen alle gemeinsam weiter an einem Strang ziehen, um die möglichen Ansatzpunkte in den kommenden Wochen auszuloten und teils auch mit der Landesärztekammer weiter voranzutreiben.

SPD-Fraktion im VG-Rat Loreley

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Planung des Feuerwehrgerätehauses St. Goarshausen weiter voranbringen und Kreiswerkstatt berücksichtigen

Der Kreisausschuss des Rhein-Lahn-Kreises hat in seiner Sitzung am 14. August 2017 beschlossen, eine gemeinsame, vom Kreis in Eigenregie betriebene Werkstatt aller Kommunen zur Entlastung der ehrenamtlichen Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden angehen zu wollen und entsprechende Grundlagen und Fakten dazu zusammen zu tragen, damit sich die Kreisgremien und Verbandsgemeinden damit weitergehend beschäftigen können.

Dies wird von Seiten der SPD-Fraktion im VG-Rat Loreley begrüßt. Von Beginn an waren die hiesigen SPD-Aktiven auch Triebfeder gegenüber der Kreisebene, mit diesem Projekt im Hinblick auf die Planung der VG Loreley zur Errichtung eines neuen Feuerwehrgerätehauses in St. Goarshausen schnellstmöglich voranzukommen. "Wenn es eine gemeinsame Kreiswerkstatt gibt, muss der Neubau in St. Goarshausen genau darauf abgestimmt werden und sich dies in den Planungen des Gebäudes wiederfinden", so der Tenor der Fraktion.

Daher sind die Service-Arbeiten, die künftig auf Kreisebene für die einzelnen Feuerwehreinheiten erledigt werden können, zu berücksichtigen. Im Sinne eines zügigen und vor allem effizienten Abschlusses der Planungen für das Feuerwehrhaus St. Goarshausen hat SPD-Fraktionsvorsitzender Mike Weiland daher nun Bürgermeister Werner Groß gebeten, bereits im jetzigen Planungsstadium die Unterlagen des Projektes in der Loreleystadt noch einmal genau zu sichten und bei Bedarf die Planung auf das vorgesehene Angebot des Kreises anzupassen, damit nicht später zusätzliche Umplanungen erfolgen müssen, die Zeit und Finanzmittel in Anspruch nehmen.

"Unser Wille ist es, im Sinne der aktiven Wehrleute aus St. Goarshausen, baldmöglichst mit dem Bau des Gerätehauses zu beginnen", so die SPD. Daher wird der Bürgermeister gebeten, zur nächsten Sitzung des VG-Rates über den Planungsstand, die Berücksichtigung der auf Kreisebene angestoßenen Vorgehensweise und die weitere Zeitschiene bis zum Bau des Gerätehauses zu berichten. Soweit dies zum heutigen Zeitpunkt bereits absehbar ist, sollte der Bericht auch die Auswirkungen der gemeinsamen Werkstatt in Eigenregie des Kreises auf den Haushalt der VG Loreley sowie die praktische Arbeit aller Feuerwehreinheiten in der VG Loreley enthalten.

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