Montag, 25. September 2017

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Holzdiebstahl

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Gemmerich (ots) - Im Zeitraum vom 15.September 2017 - 18.September 2017 wurden in dem Bereich des Flurstückes 72, zwischen Kuhtränke und Ortslage, Gemmerich, durch unbekannte Personen ca. 5 Raummeter Brennholz entwendet. Dem Geschädigten fiel der Diebstahl erst Tage später auf.

Sachdienliche Hinweise werden an die Polizei St.-Goarshausen , Tel.:06771-93 270, erbeten.

In Tansania neue Sicht aufs eigene Leben gewonnen

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Dreiwöchiger Aufenthalt junger Leute aus dem Nassauer Land beschert bereichernde Eindrücke


RHEIN-LAHN/MABIRA. (21. September 2017) „Jina langu Sarah. Nina miaka ishirini na moja.“ Sarah Fischer aus Eppenrod stellt sich ihren Gastgebern auf Suaheli vor. Die 21-Jährige ist mit neun anderen jungen Menschen aus dem Dekanat Nassauer Land nach Mabira in Tansania gereist.


Drei Wochen lang sind sie Menschen begegnet und bauten unter anderem mit Einheimischen ein neues Pfarrhaus. Nach 2013 ist diese Jugendbegegnung die zweite in Tansania; 2015 besuchte eine Gruppe junger Menschen aus Mabira den Rhein-Lahn-Kreis.


Während eines Gottesdienstes sitzen die deutschen Gäste auf bunten Plastikstühlen. Die restliche Kirchengemeinde sitzt größtenteils auf dem Boden. Nur die Kirchenältesten haben auf maroden Holzbänken Platz gefunden. Es sind auch sehr viele Kinder dabei. Die Gemeinde lacht oder klatscht, wenn sie die Gäste Suaheli sprechen hört. „Es hilft sehr, einige Worte in der Landessprache zu kennen, um mit den Einheimischen in Kontakt zu kommen, zumal viele Menschen in Mabira nur wenig oder gar kein Englisch sprechen“, sagt Sarah.


Der Gottesdienst dauert gut zwei Stunden, es wird gebetet und gesungen, wie in Kirchen des Nassauer Landes auch. Allerdings kommen hier knapp 200 Menschen in die Kirche; viele von ihnen haben einen weiten und beschwerlichen Weg hinter sich, um dabei zu sein.


„Religion und Kirche haben einen hohen Stellenwert in Mabira. Ich habe bei den Menschen einen tiefen Glauben gespürt, der von großem Vertrauen zeugt“, sagt Jonas van Baajen aus Cramberg. „Die Kirche hier macht es einfacher, bietet Gemeinschaft und Struktur – die Menschen kommen, aber sicher auch aus Mangel an Alternativen.“ Zum Ende jedes Gottesdienstes wird die Kollekte eingesammelt, neben Geld bieten einige Gemeindemitglieder Erzeugnisse aus der Landwirtschaft an: Kochbananen, Bohnen, Erdnüsse, Maracujas, auch mal ein Huhn oder eine Ziege.


Diese werden dann nach dem Gottesdienst vor der Kirche versteigert. Die Gruppe aus dem Nassauer Land erwirbt Zuckerrohr für die Kinder der Gemeinde, später glücklich an der süßen Pflanze knabbern.

Eine Woche zuvor wurde emsig gearbeitet. Die jungen Erwachsenen errichteten gemeinsam mit Jugendlichen aus Tansania ein Pfarrhaus, schleppten selbstgebrannte Ziegel, mischten Zement und setzten Stein auf Stein. Der Arbeitseinsatz dient auch der Begegnung der jungen Menschen, um sich anzufreunden und sich auszutauschen.

„Die Herausforderungen der tansanischen Jugendlichen sind anders als die der Deutschen“, sagt Torsten Knüppel, Dekanatsjugendreferent im Nassauer Land. „Auch wenn man eine gute Ausbildung genossen hat, ist eine Anstellung nicht sicher.


Die Zukunft junger Menschen ist hier geprägt von Unbestimmtheit, nichts ist garantiert, auch deswegen wollen viele bei der Kirche arbeiten.“ Denn die Kirche bietet ihnen Sicherheit und Zukunft – eine Perspektive, die Staat und Wirtschaft ihnen nicht geben können.


Die Menschen, die in Mabira leben, sind fast alle Bauern und ernähren sich von dem, was sie selbst erzeugen. Sie wohnen in einfachen selbst gebauten Lehm- oder Ziegelhäusern auf Shambas, weitläufige Bananenplantagen, die die Landschaft prägen.


Wenn sie selbst keinen Wassertank haben, holen sie Wasser an öffentlichen Tanks oder entfernten Wasserstellen – nur wenige Kinder verlassen das Haus auf ihrem weiten Fußweg zur Schule ohne einen Kanister, mit dem sie nach dem Unterricht Wasser holen. Erst seit wenigen Jahren stehen einige Stromleitungen in Mabira, fließend Wasser gibt es nicht.


Ein vom Dekanat Nassauer Land gefördertes Frauenprojekt war ein anderer Schwerpunkt des Aufenthaltes. Es wurde 2010 vom Arbeitskreis Mabira gegründet. 41 Frauengruppen mit einer Größe zwischen 30 und 50 Frauen gibt es derzeit in den Kirchengemeinden. In regelmäßigen Treffen singen und beten die Frauen gemeinsam oder sie arbeiten an handgemachten Teppichen und Körben aus gefärbtem Stroh und an bestickten Bettlacken, um sie zu verkaufen. Im Rahmen des Projektes erhalten die Frauen Darlehen in Höhe von 10 bis 30 Euro. Trotz der geringen Höhe, ermöglichen diese Mikrokredite den Frauen, ihren Lebensstandard etwas anzuheben. Sie kaufen so etwa Samen, um in Kleingärten Gemüse anzubauen, oder erwerben Hühner für den Eierverkauf.

Zum Projekt gehören auch Seminare in Bereichen wie Hauswirtschaft oder der Umgang mit Darlehen.


Glaube und Kirche sind ein wichtiger Schlüssel, um die Menschen in Mabira zu verstehen. Die Jugendgruppe nimmt an wichtigen Lebensstationen der dort lebenden Christen teil: Sie sehen Taufen, besuchen die Hochzeit eines Freundes, der 2015 Gast in Deutschland war und sind Ehrengäste auf der Beerdigung eines 99-jährigen, der nur wenige Meter von seinem ehemaligen Wohnhaus entfernt bestattet wird. Außerdem besuchen sie Bananenplantagen, einen Frauenchor-Wettbewerb, Schulen, ein Krankenhaus und feiern ein Volksfest mit, das an die Unabhängigkeit Tansanias erinnert.


„Für mein Leben nehme ich mit, dass die Menschen in Tansania mit dem Wenigen, was sie haben, sehr glücklich sein können und ein Leben führen, das wirklich lebenswert ist“, stellt der 22-jährige Carl Henrich aus Cramberg fest. Die 18-jährige Stephanie Kurz aus Nassau sagt: „Die Reise hat mich fremden Menschen gegenüber offener gemacht.“ Und auch bei ihr bleibt vor allem eine Einsicht: „Es braucht nicht viel, um glücklich zu sein.“


Evangelische Öffentlichkeitsarbeit Rhein-Lahn

Seniorentanz der besonderen Art

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Ein Tanzvergnügen für die reifere Generation

Die Volkshochschule Lahnstein (VHS) bittet, in Kooperation mit dem Verein der Freunde und Förderer des Seniorenbüros „Die Brücke“, e.V., Bad Ems, zum Tanz. Eingeladen sind Einzelpersonen, Paare und Gruppen. Getanzt wird für sich oder JEDER mit JEDEM. Das Angebot richtet sich in erster Linie an Seniorinnen und Senioren. Ziel ist es, Standardtänze (Grundschritte) in langsamer Schrittfolge aufzufrischen, und dabei auch noch nette Leute zu treffen. Tanzen ist gut für die Gesundheit, für Körper, Geist und Seele.

Das Musikangebot umfasst die schönsten Songs und Ohrwürmer der vergangenen Jahrzehnte sowie Hits der heutigen Zeit. Die Tanzfiguren und Kombinationen werden auf einfache Art gelehrt und geübt. Wer noch nicht tanzen möchte, lauscht einfach der Musik, schaut den Tanzlustigen zu und erinnert sich einfach an die schönste Zeit seines Lebens. Das Leben ist eine Party, man muss nur hingehen! Die Leitung hat die langjährige und zertifizierte Tanzleiterin Renate Krell. Schirmherr der Veranstaltung ist Oberbürgermeister Peter Labonte.

Der Kurs beginnt am Sonntag, 5. November 2017,15 - 16 Uhr, Gasthaus „Koppelstein“, danach freies Tanzen bis in den frühen Abend. Kosten: 5 Sonntage für ins- gesamt 20 €. Anmeldung zu diesem Kurs bei der VHS Lahnstein, Kaiserplatz 1, Tel. 02621 9142272.

Rhein-Lahn-Kreis präsentiert sich auf großer Messe in München

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Rhein-Lahn-Kreis. Auch in diesem Jahr präsentiert sich der Rhein-Lahn-Kreis auf der „Expo Real“, der großen internationale Fachmesse für Immobilien und Investitionen, die bereits zum 20. Mal in Folge stattfindet. Der Rhein-Lahn-Kreis wird erneut am Gemeinschaftsstand von Wirtschaftsförderern, Unternehmen und Projektentwicklern aus dem ganzen Land – initiiert vom Wirtschaftsministerium und der landeseigenen Investitions- und Strukturbank (ISB) – teilnehmen und wird durch seine Wirtschaftsförderungs-Gesellschaft vertreten. Der Schwerpunkt 2017 liegt auf der Region nördliches Rheinland-Pfalz. Vor diesem Hintergrund wird am 5.Oktober das Projekt „Rheinquartier Lahnstein“ beleuchtet und in einer Talkrunde von Dr. Ing. Thorsten Neumann, Geschäftsführer der Rheinquartier GmbH & Co. KG, Landrat Frank Puchtler, Staatssekretärin Daniela Schmitt sowie Dr. Ulrich Link, Vorstand der ISB, präsentiert. Im Fokus stehen für den Rhein-Lahn-Kreis zudem die Vorstellung von weiteren Projektplanungen sowie Standorten im Rhein-Lahn-Kreis. Wichtig ist auch das Pflegen und Knüpfen von Kontakten zu Investoren, Finanzdienstleistern, Projektentwicklern, Wirtschaftsexperten und Immobilienvermittlern sowie das Betreiben eines intensiven Standortmarketings. Zu finden ist die Wirtschaftsförderungs-Gesellschaft Rhein-Lahn an Stand 242 in Halle C1.

Schnelles Internet in der VG Loreley flächendeckend verfügbar

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Kunden von inexio stehen Bandbreiten von bis zu 100 Mbit/s zur Verfügung

Vor fast genau zwei Jahren fiel der Startschuss für den flächendeckenden Breitbandausbau im Rhein-Lahn-Kreis. Heute konnten der Landkreis, die Verbandsgemeinde, die Vertreterinnen und Vertreter der Ortsgemeinden und das Telekommunikationsunternehmen inexio gemeinsam den erfolgreichen Abschluss feiern. Insgesamt 16 Ortsgemeinden profitieren von der Investition in die moderne Glasfaserinfrastruktur.

„Seit April hat inexio die einzelnen Ortsgemeinden nach und nach ans Netz genommen und versorgt die Kunden nun mit Bandbreiten von bis zu 100 Mbit/s“, freut sich Verbandsbürgermeister Werner Groß. „Dabei profitieren Gewerbetreibende ebenso wie private Haushalte, denn ein schneller Zugang zum Internet ist beruflich und privat nicht mehr wegzudenken.“

inexio hatte im Sommer 2015 die Ausschreibung für das schnelle Glasfasernetz im Landkreis gewonnen. „Der Ausbau erfolgte FttC – Fibre to the Curb“, wie Katja Kiefer, Vertrieb Kommunen bei inexio, erklärte. „Das heißt, wir haben bis zu den neuen Technikstandorten in den Orten Glasfaserkabel verlegt und nutzen auf den letzten Metern das vorhandene Telefonkabel aus Kupfer. Mit diesem Ausbau realisieren wir Bandbreiten von bis zu 100 Mbit/s für die Endkunden.“

„Kreisweit sind wir in Sachen Internet nun auf die Zielgerade eingebogen“, freute sich Landrat Frank Puchtler. „In Kürze werden 97 Ortsgemeinden ans schnelle Netz angeschlossen sein, womit eine flächendeckende Versorgung mit schnellen Internetanschlüssen realisiert sein wird.“

inexio wird in den nächsten Wochen die Kunden, die bereits einen Vertrag abgeschlossen haben – entsprechend der Restlaufzeit der bestehenden Verträge – auf das schnelle Netz bringen. Wer sich noch einen der leistungsfähigen Anschlüsse sichern möchte, der findet im Übrigen unter www.myquix.de alle Informationen zu den QUiX-Tarifpaketen und die entsprechenden Formulare zum Download. Zusätzlich bietet inexio Beratungsveranstaltungen an, bei denen individuell Fragen beantwortet werden.

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