Mittwoch, 28. Juni 2017

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Neuer Vorstandsvorsitzender für den Lahntal Tourismus Verband e. V. gewählt

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Landrat Frank Puchtler folgt auf Wolfgang Schuster

Rhein-Lahn-Kreis. Im Rahmen der Vorstandsitzung des Lahntal Tourismus Verbandes e. V. (LTV) am 22. Juni 2017 übernahm Landrat Frank Puchtler (Rhein-Lahn-Kreis) den Staffelstab als Vorstandsvorsitzender von Landrat Wolfgang Schuster (Lahn-Dill-Kreis).

Landrat Schuster hatte den Vorstandsvorsitz seit 2008 inne und wird weiterhin Vertreter des Vorstandsvorsitzes sein.

Landrat Puchtler freut sich auf seine neue Aufgabe. Er bedankte sich bei den LTV-Mitgliedern, die sich über die drei Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Hessen und Rheinland-Pfalz von der Quelle bis zur Mündung der Lahn erstrecken, für das ihm entgegengebrachte Vertrauen und möchte die Kontinuität in der bundesländerübergreifenden Zusammenarbeit fortsetzen. „Wir brauchen ein gemeinsames länderübergreifendes Zukunftskonzept“ so Landrat Puchtler „denn die Lahn ist Lebensader für die gesamte Region“.

Der Lahntal Tourismus Verband e. V. hat sich 2002 gegründet, um die Destination Lahntal auf dem Tourismus- und Freizeitmarkt mit Hilfe einer gemeinsamen Marketingstrategie und einer abgestimmten Infrastrukturentwicklung besser zu positionieren. Ziel ist die kontinuierliche und nachhaltige Fortentwicklung des Tourismus im Lahntal im Sinne eines natur- und landschaftsverträglichen Freizeit- und Erholungserlebnisses. Bei einem Rückblick auf das bisher Erreichte zu Beginn dieses Jahres konnte LTV-Geschäftsführer Achim Girsig nur Gutes berichten: Der Wasserwanderweg Lahn ist Marktführer in Deutschland, während der Lahntalradweg vom ADFC in diesem Jahr zum vierten Mal mit vier von fünf möglichen Sternen klassifiziert wurde. Bei über 900.000 Gästeankünften pro Jahr wurden insgesamt rund 2,5 Millionen Übernachtungen in der gesamten Destination Lahntal realisiert, die sich über die Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Hessen und Rheinland-Pfalz erstreckt. Das Tourismusgewerbe im Lahntal kommt auf ein Umsatzvolumen von ca. 745 Millionen Euro und hat einen Arbeitsplatzeffekt von über 10.000 Beschäftigten.

Seelbach sammelt Brillen – Tadschikistan sagt Danke!

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Im Frühjahr 2017 wurde von den Seelbachern Manfred Fischer und Stefan Merz in der Gemeinde Seelbach dazu aufgerufen, Brillen für Tadschikistan zu spenden. Diesem Aufruf sind viele Menschen aus der ganzen Region gefolgt. Jetzt kommt die freudige Mitteilung, das insgesamt mehr als 1100 Brillen aufgrund dieser Aktion eingegangen sind. Frau Dr. Niemann und ihr Mann Thomas Buttermann, Schwiegertochter und Sohn des Ehepaares Buttermann, bitten deshalb um einen „Brillenstop“ und Beendigung der Sammlung für Tadschikistan, verbunden mit einem herzlichen Dank an alle Spender. Das ganze Tal konnte durch diese Aktion versorgt werden.

Um etwas an die Spender und die Bevölkerung zurück zu geben, wird Frau Dr. Niemann einen Bildervortrag mit „Informationen über ein unbekanntes Land am Ende der Welt“ nach Rückkehr aus Zentralasien vorführen. Geplant ist hierfür der 7. Oktober ab 15 Uhr bei Kaffee und Kuchen im Seelbacher Bürgerhaus. Eine separate Einladung dazu erfolgt rechtzeitig.

Wer noch Brillen gesammelt hat und diese loswerden will: In Koblenz sammelt das Deutsche Katholische Blindenwerk mit der Aktion „Brillen Weltweit“ weitere Brillenspenden. Diese können frankiert an die Adresse: Aktion Brillen weltweit, Moselweißerstr. 36, 56073 Koblenz gesendet werden oder auch persönlich Montags bis Freitags in der Zeit von 9 Uhr bis 12 Uhr dort abgegeben werden.

Fast 1,5 Millionen für die Kommunen

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CDU Rhein-Lahn freut sich über Bestätigung ihres Vorschlages

Rhein-Lahn-Kreis. Die CDU Fraktion im Kreistag Rhein-Lahn zeigt sich mit der heutigen Entscheidung des Kreistages zur Integrationspauschale sehr zufrieden.

Das Gremium hatte sich in seiner Sitzung für die Aufteilung der rund 2,9 Millionen Euro Bundesmittel zu 50% auf die Stadt Lahnstein und die Verbandsgemeinden ausgesprochen.

Dazu Fraktionsvorsitzender Matthias Lammert: "Das Ergebnis ist gut. Wir hätten uns allerdings gewünscht, dass man diese Lösung schneller und unkomplizierter gefunden hätte."

Der Kreistag nahm in seinem Beschluss das auf, was die Mehrheit der hauptamtlichen Bürgermeister bereits zu Jahresbeginn befürwortet haben. Die CDU-Fraktion hatte schon im Rahmen der Haushaltsberatung diese sinnvolle Aufteilung in die Diskussion eingebracht. "Unsere Kommunen hätten mit dem Geld schon seit einem halben Jahr arbeiten können.

Die wichtige Integrationsarbeit wird zu einem wesentlichen Teil vor Ort in den Verbandsgemeinden und den Gemeinden geleistet. Die Entscheidung bestätigt das tolle Engagement der Initiativen mit den zahlreichen ehrenamtlich tätigen Menschen."

Rettung eines Menschen aus der Lahn bei Lahnstein

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Belobigung durch Bürgermeister Dornbusch und Polizeipräsident Fromm

Lahnstein (ots) - Lobende Worte für die FFW Lahnstein, zwei Schleusenwärtern, zwei Polizeibeamte und eine Polizeibeamtin fanden Bürgermeister Adalbert Dornbusch und Polizeipräsident Wolfgang Fromm für eine Rettungsaktion, die sich am frühen Morgen des Fastnachtsonntag dieses Jahres unweit der Schleuse in Lahnstein ereignete.

Um 06.17 Uhr meldete ein Anwohner der Emser Landstraße der Polizeiinspektion Lahnstein, dass er Hilferufe aus dem Bereich der Straße - Zur Schleuse - hören würde. Polizeihauptkommissar Frank Feldt und Polizeikommissarin Vanessa Berndt von der PI Lahnstein, fuhren vor Ort und konnten einen Verunglückten sichten. Der 35-jährige Mann wurde in der Lahn treibend, am Ende einer ca. 7 m steil abfallenden Böschung, festgestellt. Die zu diesem Zeitpunkt Dienst verrichtenden Schleusenwärter Gerd Massenkeil und Manfred Blümle wurden auf den Polizeieinsatz aufmerksam, stellten die Turbinen der Schleuse ab und begaben sich mit einem langen Seil zur Einsatzstelle. Gemeinsam mit dem mittlerweile eingetroffenen Polizeikommissar Stefan Ludwig seilte sich die Polizeibeamtin und die beiden Polizeibeamten bis ans Ufer ab. Sie legten dem Verunglückten den Rettungsring um und hielten ihn, bis zur Bergung durch die Feuerwehr, fest. Durch die Feuerwehr Lahnstein wurde der Verunglückte aus seiner misslichen Lage befreit und mit einer starken Unterkühlung in ein Krankenhaus eingeliefert.

Dank dieses umsichtigen Handelns und des schnellen Eingreifens aller Beteiligten, konnte mit dieser konzertierten Aktion einem Menschen das Leben gerettet.

Herr Dornbusch und Herr Fromm lobten in Rahmen einer Veranstaltung in den Räumlichkeiten der FFW Lahnstein (Wache Süd) am Mittwoch, 14. Juni 2017, 18.00 Uhr, den Einsatz als Musterbeispiel für gute Zusammenarbeit zwischen den Beteiligten und sprachen Dank und Anerkennung aus. Die unmittelbaren Helfer erhielten jeweils ein Dankschreiben.

Polizeipräsidium Koblenz

 

Noch schnell bis zum 30.06.2017 nach den Sternen greifen

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Seit nun mehr 13 Jahren gibt es die „Sterne des Sports“ der Volksbanken Raiffeisenbanken und des organisierten Sports. 2017 wird der wichtigste Breitensportwettbewerb auch im Geschäftsgebiet der Volksbank Rhein-Lahn-Limburg eG ausgeschrieben.

Sportvereine leisten jeden Tag einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag. Sie sorgen dafür, dass wir gesund und fit bleiben, bieten ihren Mitgliedern ein zweites Zuhause und haben für alle Wünsche oder Sorgen ein offenes Ohr. Viel zu selten bekommen sie für ihr gesellschaftliches Engagements die Anerkennung, die sie verdienen. Das soll sich ändern: Bis zum 30.06.2017 sucht der Sportkreis Rhein-Lahn und die Volksbank Rhein-Lahn-Limburg eG die „Sterne des Sports“.

Mitmachen können alle Sportvereine aus der Region. Bewerbungen sind ausschließlich online auf unserer Website www.voba-rll.de/sternedessports möglich. Bewerbungsschluss ist der 30. Juni 2017.

Der Oscar des Breitensports

Die „Sterne des Sports“, haben sich seit ihrer Premiere im Jahr 2004 zu Deutschlands wichtigstem Breitensportwettbewerb entwickelt. Der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) sowie der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) zeichnen dabei gemeinsam Sportvereine für ihr soziales Engagement aus. Mehr als fünf Millionen Euro Preisgelder sind über die „Sterne des Sports“ in den vergangenen Jahren in den Breitensport geflossen.

Bewerben können sich alle Sportvereine, die unter dem Dach des DOSB organisiert sind. Dabei geht es nicht um „höher, schneller, weiter“, sondern um Werte wie Fairness, Toleranz, Verantwortung oder Klimaschutz. Im Mittelpunkt stehen das gesellschaftliche Engagement der Sportvereine und der Verdienst ihrer ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer. Die eingereichten Konzepte der Sportvereine aus unserer Region werden von einer kompetenten Jury ausgewertet.

Anerkennung und Wertschätzung auf höchster Ebene

Der Wettbewerb „Sterne des Sports“ geht über drei Ebenen: Auf der lokalen Ebene wartet auf den Sieger der „Große Stern des Sports“ in Bronze, ausgezeichnet von den Volks- und Raiffeisenbanken sowie den Kreis- und Stadtsportbünden unserer Region. Der Gewinner qualifiziert sich für das Finale auf Landesebene. Bei der Preisverleihung „Großen Stern des Sports“ in Silber, die von den Landesssportbünden und den regionalen Genossenschaftsverbänden ausgerichtet wird, konkurrieren die Sportvereine um das Ticket zum Bundesfinale der „Sterne des Sports“ in Gold. Beim Bundesfinale in Berlin werden im jährlichen Wechsel von der Bundeskanzlerin oder dem Bundespräsidenten die Finalisten für ihr gesellschaftliches Engagement mit dem „Großen Stern des Sports“ in Gold ausgezeichnet.

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.voba-rll.de/sternedessports.

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