Dienstag, 23. Mai 2017

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Amtliche Bekanntmachungen der Ortsgemeinde Kamp-Bornhofen

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Großbaustelle entlang der Rheinuferstraße geht gut voran

Umsichtige und zügige Bauausführung sichtbar

Die bauausführende Firma Koch leistet wie schon beim Abschnitt im Bornhofen sehr gute Arbeit: Tiefbauarbeiten für den Radweg im Bereich des Wiesenplatzes gehen zügig voran.


Auch im Bereich der Einmündung der Bornstraße sind die Konturen der neuen Straßen- und Wegeführung bereits deutlich sichtbar. Fotos: Frank Kalkofen

Frank Kalkofen

Ortsbürgermeister

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Auf der Marksburg wird bald wieder gebaut:

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Bundestagskandidat Josef Oster besucht Braubacher Wahrzeichen

Seit dem Jahr 1900 gehört die Burg über Braubach der Deutschen Burgenvereinigung. Die Burgenvereinigung erwarb die Burg damals für den Preis von 1.000 Goldmark vom Königreich Preußen. Professor Bodo Ebhardt, Geheimer Hofbaurat und Architekt in Berlin, setzte sie umfassend instand und rekonstruierte sie. Bodo Ebhardt ist heute Braubachs Ehrenbürger.

"Heute kommen jährlich rund 180.000 Besucher auf die Marksburg. Viele davon aus dem Ausland, zum Beispiel den USA und Asien", erklärte Gerhard Wagner den CDU-Gästen. "Der Wert und die Bedeutung der Marksburg liegen vor allem in ihrer vollständigen Erhaltung als mittelalterliche Wehranlage. Die imposante Festung mit Bauten aus dem 13. bis 15. Jahrhundert staffelt sich mit Bergfried, mehreren Gebäuden, Zwingern und Bastionen auf einem Felskegel 90 Meter über Braubach.Sie ermöglicht den Besuchern heute eine Reise ins Mittelalter."

Bundestagskandidat Josef Oster, der aktuell Bürgermeister der Verbandsgemeinde Bad Ems ist, sagte: "Bundestagsabgeordneter Dr. Michael Fuchs konnte sich bereits oft für die Braubacher Baudenkmäler in Berlin stark machen und erreichte so, dass hohe Fördergelder nach Braubach flossen. Ich möchte diese Arbeit von Michael Fuchs künftig gern in Berlin fortsetzten", so Oster. "Marksburg und Phlippsburg bilden am Rhein ein einmaliges Ensemble, dass es für die Nachwelt zu erhalten gilt. Beide Bauwerke sind Touristenmagneten und bilden mit der Deutschen Burgenvereinigung und dem Europäischen Burgeninstitut so die Grundlage für einen der bedeutendsten Wirtschaftsfaktoren am Mittelrhein."

SPD-Fraktion im Verbandsgemeinderat Loreley

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SPD will Gewerbe in der Verbandsgemeinde Loreley stärken

Auf Antrag ihres Fraktionsvorsitzenden Mike Weiland möchte die SPD in den politischen Gremien über mögliche Maßnahmen zur Stärkung des heimischen Gewerbes und der Unternehmen in der Verbandsgemeinde Loreley sprechen. Mike Weiland hat die Aufnahme des Themas zunächst für die Tagesordnung des aktuellen Ausschusses für Gewerbe, Tourismus, Partnerschaften, Kultur, Sport, Jugend und Senioren beantragt, bevor sich später auch der Verbandsgemeinderat damit beschäftigen soll.

Die SPD bittet mit ihrem Vorstoß den Bürgermeister, in einer der nächsten Sitzungen des Verbandsgemeinderates Loreley über die Organisation, Finanzierung und Resonanz bei Ausstellern und Besuchern der früheren durch die ehemalige Verbandsgemeinde Alt-Loreley angebotene Gewerbeausstellung zu informieren. Auf dieser Grundlage soll dann in den Gremien entschieden werden, ob, in welchem Rahmen und an welchem Veranstaltungsort künftig ein solches Angebot wieder aufgegriffen werden könnte.

Gerade vor dem Hintergrund der Ergebnisse des neuen Einzelhandelskonzeptes, das für die Städte und Gemeinden der Verbandsgemeinde Loreley nicht nur Entwicklungspotenziale für Gewerbebetriebe und Unternehmen in mehreren Gemeinden innerhalb des Verbandsgemeindegebietes aufzeigt, sondern auch belegt, dass der Verbandsgemeinde Einnahmen verloren gehen, muss man erhebliche Steigerungen der Kaufkraft-Erträge anstreben. „Das Konzept legt eindrucksvoll dar, dass man aufgrund der prognostizierten Kaufkraft von 100 Mio. Euro, von der derzeit bloß 30 Mio. Euro innerhalb der Verbandsgemeinde generiert werden, noch erheblich Luft nach oben hat“, erklärt Mike Weiland. Vor allem habe vor der Erstellung des Einzelhandelskonzeptes eine breit angelegte Untersuchung der vorhandenen Geschäfte, Arztpraxen, sonstigen Einrichtungen der Gesundheitserhaltung und Pflege und der weiteren Infrastruktur in den Städten und Gemeinden stattgefunden. Nur so konnte das Büro überhaupt eine Bewertung der Versorgungsfunktionen und Einzugsbereiche der einzelnen Kommunen vornehmen.

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Kamper-Karnevals-Club 84 e.V.

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Silver Sparks besiegen den amtierenden Deutschen Meister

Die Erfolgsgeschichte der KKC-Silver Sparks geht weiter: Bei den 30. Neuwieder Stadtmeisterschaften konnten die Jungs und Mädels mit ihrer Trainerin Sarah Kalkofen ihren bisher größten Erfolg feiern: nach einem couragierten und stimmungsvollen Auftritt, erreichte die Sparks mit 45,4 Punkten ihre bisher höchste Wertung. Sie gewannen damit die Neuwieder Stadtmeisterschaften und konnten sensationell sogar den amtierenden Deutschen Meister, die Showtanzgruppe Calypso aus Duisburg hinter sich lassen.

Stolz präsentierte man ganz oben auf dem Treppchen die gewonnenen Pokale. Dieses Ergebnis bedeutet zugleich die Qualifikation zu den Landesmeisterschaften.

KKC-Solomariechen auf Platz 2

Auch das KKC-Solomariechen Luna Ebertshäuser erwischte einen perfekten Tag. Mit einer unglaublichen Ausstrahlung und tänzerischen Topleistung konnte sie die Jury mit ihrem Solotanz überzeugen und kassierte hierfür mit 46,0 Punkten die zweitbeste Wertung. Lediglich die vierfache Deutsche Meisterin Jennifer Jager stand am Ende vor ihr auf dem Podest. Trainer Jan Käß und der KKC-Vorsitzende Uwe Vogt konnten unmittelbar nach dem Auftritt eine überglückliche Luna in die Arme nehmen.

Auch für Luna bedeutet dieses Ergebnis die direkte Qualifikation zu den Landesmeisterschaften.

Man darf schon jetzt gespannt sein, wie weit es die Sparks und Luna schaffen werden. Ziel ist für beide die Deutsche Meisterschaft des RKK am 3. Dezember in Mülheim-Kärlich.

Filsener- Geschichte-Stammtisch

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Björn Stumm stellte seine Facharbeit „Filsen in der NS-Zeit“ vor

Bei vielen Sitzungen des Filsener Geschichte-Stammtisches waren Erlebnisse, Erinnerungen und Lichtbildvorträge aus den dreißiger und vierziger Jahren des letzten Jahrhunderts immer wieder Thema.

Einige der regelmäßigen Stammtischteilnehmer haben diese Zeit als Kinder in der Familie und der Dorfgemeinschaft erlebt, hatten die Trauer über den Verlust des Vaters oder eines Bruders und die Not der letzten Kriegsjahre zu ertragen und waren Zeugen von Kriegshandlungen im März 1945, als der Krieg hier in unserer Heimat zu Ende ging. Arthur Hewel als der älteste Teilnehmer hat der Runde bei vielen Gelegenheiten eindrucksvoll seine Erinnerungen an die Vorkriegszeit in Filsen, an seine Soldatenzeit und die Jahre in russischer Kriegsgefangenschaft geschildert.

Diejenigen, die in den ersten Nachkriegsjahren zur Welt kamen, können sich vielfach noch an die Not und die Einschränkungen und die sich erst langsam verbesserten Lebensbedingungen erinnern.

Wie aber geht die heutige junge Generation mit dem Thema „Nationalsozialismus und Weltkrieg“ um?

Alfred Neckenich hatte zum letzten Stammtisch den „frischgekürten“ Abiturienten Björn Stumm, den Enkel des zur Stammtischrunde zählenden Hans Stumm, eingeladen, der in seinem letzen Schuljahr eine Facharbeit „Mein Dorf und das Hakenkreuz - Filsen in der NS-Zeit und im zweiten Weltkrieg“ erstellt hatte.

In Vorbereitung auf seine Arbeit hatte Björn Stumm im vergangenen Jahr schon den Geschichte-Stammtisch besucht und auch den ein und den anderen Teilnehmer zu bestimmten Themenstellungen interviewt.  Voller Anerkennung und mit ein wenig Stolz nahm die Runde dann zur Kenntnis, dass der junge Filsener am Ende seiner Schulzeit nicht nur einen Preis für sein besonderes soziales und gemeinschaftliches Engagement erhalten hatte, sondern auch den erstmals vom Philologenverband Rheinland-Pfalz gestifteten Preis für herausragende Leistungen im Fach Geschichte in Empfang nehmen durfte.

„Filsen, ein kleines, von der Landwirtschaft geprägtes Dorf inmitten der größten Rheinschleife. Mein Heimatdorf. Mittels dieser Arbeit möchte ich ein wenig über das Leben in den Jahren 1933-1945 herausfinden, die Jahre der nationalsozialistischen Herrschaft über Deutschland, die rückblickend so viel Leid über die deutsche Bevölkerung gebracht hat. Wie mag das Leben in einem Dorf, das nach wie vor vom Obst- und Weinbau lebte, wohl ausgesehen haben?“ Mit diesen Sätzen beginnt Björn Stumm seine Facharbeit.

Analog zu der Arbeit hatte er auch seinen Vortrag strukturiert und über eine Power-Point-Präsentation geführt. Das Aufkommen der NSDAP in den zwanziger Jahren in Deutschland und auch die ersten parteilichen Aktionen und gesellschaftlichen Einschränkungen in Filsen waren Thema. Björn Stumm ging auf den auch hier am Rhein spürbaren Antisemitismus ebenso ein wie auf die wirtschaftlichen Beschränkungen und das sich abzeichnende Kriegsende. Mit eindrucksvollen Bildern vom Rheinübergang der Amerikaner Ende März 1945 zwischen Filsen und Boppard endete sein Vortrag.

Gespannt und aufmerksam war die Stammtischrunde seinem Vortrag gefolgt; an vielen Stellen gab es kurze bestätigende Anmerkungen, zustimmendes Nicken ließ erkennen, dass Björn die damalige Situation umfassend recherchiert und zusammengefasst hatte.

Anerkennung und Dank äußerten sich in einem anhaltenden Applaus und auch Alfred Neckenich dankte Björn Stumm in seinem Schlusswort nochmals für die spontane Bereitschaft, seine Arbeit vor diesem „sachkundigen und kritischen“ Publikum vorzustellen. Eine Dorfgemeinschaft wie Filsen kann sicherlich stolz sein auf junge Menschen aus ihrer Mitte, die sich in dieser Form sozial engagieren und sich mit der Geschichte ihrer Heimat auseinandersetzen.

Fotos: Alfred Neckenich

  • 1937, Festumzug beim Erdbeerfest in Filsen,

(Titelbild der Facharbeit)

  • Björn Stumm während seines Vortrages

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